Archiv der Kategorie 'Vergangenes'

Bahnfahrende Bloodhound-Raketen

am 11. August 2010 unter Reisen, Vergangenes abgelegt

Wahrlich unsere Entdeckungslust innerhalb der hiesigen Schweizerberge kennt keine Grenzen. Oder sagen wir, die sonnigen Tage hierzulande sind dank, Klimaerwärmung oder sonst was, deren immer weniger. Nachdem ich mein Programmierkampf gegen die Mitsubishi-SPS verloren habe wars Zeit etwas Ablenkung zu schaffen.

Den Brünigpass, den wir nun durch die Trachsellauenenexpedition bestens kannten, offenbarte, nach dreifacher Durchfahrt, uns geheimnisvolle Zeichen welche gewisse Ähnlichkeiten zu den Festungsarealen um Maglesch A6020 oder Kastels A6400 zu haben schienen.

Die Barrieren welche rund um Militäranlagen Naturschutzgebiete Ankündigen und somit gutes Indiz für vergrabene Geheimnisse sein können, hattens uns angetan. Klar mussten wir ergründen was hinter den Absperrungen sich verbarg. Nun denn, wer nicht nachschaut bleibt unwissend. Wir wissen nun hinter der Absperrung verbergen sich die Zufahrtswege für die Steinschlagsicherung. Jene Teils die Ausgiebig in meiner Seemühle getestet werden. Wenn doch die Panzertürme, Lüftungsschächte, Nahverteidigungslöcher ausblieben so war der Nachmittag keineswegs verloren.

Auf dem Weg wieder Richtung Zürich, respektive auf dem falsch geglaubtem Weg Richtung Zürich (es war wieder mal Gotthardstau angesagt), begegnete uns das hohe Tor einer möglichen A-Festung welches nach einer genaueren Erkundung schrie. So sind wir, betonend meine Partnerin und ich, in Alpnach aus der A8 und, den Indizien folgend dem Tor entgegen gefahren.


Lieblich genannt Koordinaten,  für weitere Hobbyspione.  Das Haupttor mit Siemesvideoüberwachung Swissgrid 662849 / 195796

Wahrhaftig ein grosses Tor mit Bahnanschluss, Schmalspur Brünigbahn offenbarte sich, wir neugierige Wesen machten uns auf, die Geheimnisse dahinter zu ergründen. Gefunden haben wir keinerlei Stellungen geschweige den Nahverteidigungsanlagen oder sonst wie was auf mögliche Kampftätigkeiten hinweisen könnte. Folglich hatten wir weder ein A-Werk noch Sonstwie ein Speerenteil gefunden und auch für K-Bunker jeglicher Art schien uns die Zufahrt masslos überdimensioniert. Indes war das besagte Werk reichlich bestückt mit Zuluftschächten, auch verbarg sich am Gegenende des Berges ein weiteres eben so grosses Tor mit heraus führendem Schienenstrang, hinzukam ein kleineres Tor, wie auch ein Doppelauspuff im Abluftschacht hinter welchem ich zwei 250 KVA Generatoren vermutete. Und allerletzt, wenn doch etwas beschwerlich mit unpassendem Schuhwerk aber ich bin ja bekanntlich Maso, fanden wir hoch oben in einem Zuluftschacht den Notausgang. Logisch machte ich heute das WWW unsicher um nach möglichen Informationen Ausschau zu halten. Und siehe da, wer suchet der seie erleuchtet. Ein Tor welches verblüffend ähnlich ausschaut fand ich auf der bekannten von mir gerne zitierten Festung-Oberland-Webseite unter “Diverse Anlagen” genannt “Lager für Bloodhound-Raketenteile“. Klar war erstmals sichtlich meine Neugierde entflammt was Einiges an spannenden Informationen zum Thema Flugabwehr hervorbrachte.

Was so lieblich als Bluthund bezeichnet wird, kleine Anmerkung, ich mag keine Hunde, war ein damalig ausgeklügeltes Flugabwehrsystem mit leistungsfähigem Raketenantrieb und möglicher Nuklearkopfbestückung, Nuklear, was wiederum erklären würde wieso eine kleine Delegation Berner mit Geigerzähler ausgestattet sich damalig in die Mürtschenalp verirrte.

Die BL-64 Bloodhound von der Bristol Aircraft Company hergestellt standen von 1964 bis 1999 im Einsatz, so sagts die Feldweibelzeitung. Zahlreiche Abschussanlagen sind noch heute vorhanden.
Kanton Zürich etwa in Schmidrüti, man beachte die runden Betonkreise.

Die ominösen Links nach meinem Bla kommend
Zweifelsohne, wer sucht der findet eine Vielzahl von wahrhaftig wertvollen, spassigen und kreativen Informationen im WWW. Nicht alles scheint im multimedialem Sauglatismus zu ertränken darum hier einige ganz nette Seiten rund um die fliegenden und manchmal bahn fahrenden Bluthunde.

Ein kleiner erhaltenswerter Querschnitt durch meine Recherchen
Bluthunde deren BL-64 in der Feldweibelzeitung als PDF
Bristol Bloodhound auf Wiki
Festung Oberland der Klassiker für Hobbyspione www.festung-oberland.ch
Raketen und allerlei Lustiges im Selbstbau auf www.c-turbines.ch (hat Kult, ist Kult)
Gasturbinen noch und nöcher auf www.technologie-entwicklung.de
Bloodhound / Lenkwaffenstellung BL64-ZG eine Bilderseite

Das Innenleben der Postkartenschweiz

am 08. August 2010 unter Reisen, Vergangenes abgelegt

Teil-Zwei unserer Lauterbrunnenreise (Teil Eins gibts unter: Post-Karten-Schweiz)

Den Samstag gehörte wiedermalig der Erforschung vorindustrieller Zeiten, unser Fetisch die Industriearchäologie. Trachsellauenen, die Bleiminen, genauer die Stollen “Gute Hoffnung” und “Gnadensonne” waren unser Ziel.

Damalig in Zeiten um 1790 war mitunter die Schweiz eine nicht unbedeutende Bergbaunation. Ausgestattet mit allerlei Informationen wie Grubenpläne, Karten und Ansichten machten wir, meine Liebste und ich, uns auf den Weg zu den entlegenen Gruben im Berner Oberland.


Panorama am Mundloch der Grube Gute Hoffnung auf 635103/152940, 1580 Meter über Meer

Die Grube Gute Hoffnung war relativ einfach und schnell gefunden da das Mundloch nur unweit des Wanderwegs hinter einem Baum sich versteckte. Die gewonnene Zeit indes schwand kontinuierlich beim aufspüren der deutlich schwieriger zu findenden Grube Gnadensonne. Da diese eingebettet in diversen Felsen vor sich hin schlummerte, waren einige Versuche nötig um ans Ziel zu gelangen. Doch auch dies Werk war letztlich aufgespürt und in unserem Wegtracker sauber dokumentiert.

Gnadensonne Querschlag irgendwo nach  635305/152665 aber ziemlich genau auf  1364 Meter über Meer.

Leider war die Zeit etwas knapp um die Gruben insbesondere deren Gnadensonne näher zu erforschen, a) fehlten uns die Gummistiefel, unsere Springerboots hätten 20cm Wasser echt nicht zurückhalten können und b) wäre etwas Kletterausrüstung, um die vertikalen Gänge zu Erkunden, durchaus nützlich gewesen.

Ansicht Bergwerk Trachsellauenen mit Seigerrissen der Stollen von Johann Nicolaus Schiel (Quelle Erziehungsdirektion des Kantons Bern)

Hilfreich war uns der Kupferstich von Johann Nicolaus Schiel beim Aufspüren der Minen. Alleweil ein überaus schöner Samstag im touristisch komplett überlaufenem Berner Oberland, froh waren wir das nur Wenige sich für Bergwerke interessierten und wir nicht mit solch Verkehr wie auf den Wanderwegen in den Stollen konfrontiert wurden.

Alleweil werden wir ein zweiter Trachsellauenenausflug zur genaueren Erforschung der Grube Gnadensonne aufgleisen. Aber erstmals gemütlich den Sonntag zuhause geniessen.

Die Links,
Einiges zu Trachsellauenen findet sich im Beitrag Post-Karten-Schweiz
Erziehungsdirektion Kanton Bern Lauterbrunnen-Trachsellauenen, Erzverhüttung/Silbermine

Mürtschenalp, eine Wanderung

am 27. Juni 2010 unter Reisen, Vergangenes abgelegt

Einblicke in längst vergangene Bergbaugeschichte

Ein kleiner Reisebericht.

Zu dritt und dies bei prächtigem Wetter, was hierzulande selten ist, waren wir unterwegs zu den verlassenen Kupfer und Silberminen Mürtschenalp.  Inspiriert durch Familie Kellers unfangreiche Bergwerksseite machte ich mich, mit meinen Weggefährten Thomas und meiner Liebsten Christina, letzten Samstag, mit Sack, Pack, GPS-Gerät und allerlei Leckereien im Rucksack auf den beschwerlichen Weg Richtung Grube Mürtschenalp. Beginnend beim Höhenmeter 1099 sollte unsere Entdeckungslust den Spitzenwert 1740 Höhenmeter erreichen. Dank den präzisen Skizzen auf der Webseite der Familie Keller, unserem kleinen Satellitenhorchendem Ei und meiner Liebsten, die dies kleine Helferlein zu bedienen wusste, war der erste Stollen unter der Erzbetthalde schnell gefunden. Bei solch prächtigem Ausblick war dieser Ort unser erster Rastplatz  ehe wir den Einstieg in den Horizontalstollen wagen sollten.

Gefüllten Magens, unter anderem mit dem von meiner spanischen Mutter direkt importiertem Lomo, stach unsere Dreiergruppe in die Unterwelt um leider nach rund 6 Meter festzustellen das die Gummistiefel eindeutig fehlend waren. Nach kurzer Prioritätenabwägung, nasse Füsse oder Umkehr, beschlossen wir die Weiterreise oberirdisch fortzuführen  in die, wie beschrieben wird, schwierig zu findende Hauptgrube.

Über ein längst überwuchertes, wahrscheinlich damaliges Bergwerksbahntrasse gelangte unsere kleine Bergknappendelegation zum Einstieg Hauptgrube.  Dank dem kleinen GPS-Empfänger, meiner Liebsten als Fährtensucherin und meinen Kartografischen Kenntnissen, fanden wir  denn von Aussen kaum sichtbarer Einstieg ins Bergwerk Hauptgrube relativ fix.

Anfänglich etwas Scheu beschlossen wir zu Zweit die Tiefen zu erkunden. Mit dabei unser kleiner Helfer welcher unsere Bewegungen im Stollensystem aufzeichnen sollte sobald irgendwie GPS-Signal empfangbar sein sollte. Was aus diesem Track geworden ist, wird sich nach weiterer Bearbeitung zeigen. Alleweil sieht der rohe unbearbeitete Track in etwa dem Stollenplan von Emil Stöhr ähnlich

Nach anfänglichen bedenken uns durch teils recht enge Verstürzungen zu zwängen entdecken wir interessante stille Zeugen von damalig um 1840 harte Bergwerksarbeit in mitten einer Landschaft die in kalten Tagen alles andere als Menschenfreundlich sein dürfte.

Grubenplan nach Emil Stöhr 1865 Quelle:  Webseite Familie Keller

Das Bergwerk Mürtschenalp sei im Jahre 1608 erstmalig Urkundlich erwähnt worden. In den Jahren 1830 bis ca. 1930 wird das Bergwerk immer wieder Teils während kurzen Zeitabständen betrieben. Gesucht und gefördert, zeitweise recht erfolglos und unrentabel, wird nach Kupfer, Silber, allerletzt gar  nach Uran. Heute lässt sich nur erahnen was früher für Aufwendungen betrieben wurde um an damalig begehrte Metalle zu gelangen.

Meine Bilderseite dazu, zu finden auf:  www.luisa.net/murtschen/

Eine umfangreiche und äusserst wertvolle Webseite zum Thema Bergwerke. Eine meiner Inspirationsquellen:
www.familie-keller.ch/bergwerke/

Die Geschichte der Kupfer und Silbergruben Mürtschenalp ist auf “Die Lagerstätten und die Geschichte des Silber- und Kupfer-Bergbaues auf der Mürtschenalp (Kanton Glarus, Schweiz)” als PDF niedergelegt.

Seemühle Borner AG

am 30. Mai 2010 unter Vergangenes abgelegt

Oder ein Spaziergang durch längst vergangene Tage des damaligen Industriellen Fortschritts.
Es waren einige Jahre kostenlose Benutzung eines der letzten noch zugänglichen Spielplätze in der durch und durchreglementierten Schweiz welche mich dazu bewegten über eine längst vergessene Industrialisierungsepoche nachzudenken und nachzuforschen.

Mein Ort der Begierde, Familie Borner und insbesondere deren fleissige Arbeiter sei dank, das damalige das Flagschiff unter den Kalkbrennereien die Seemühle Borner AG.


Seemühle AG, die Brennerei welche im Jahre 1968 gesprengt wurde.

Anno 1892 wuchs stetig ein verzwicktes System an unterirdischen Schächten und Kavernen um  Kalkgestein zu förderten. Dieser Kalk wiederum wurde in denen 4 Kaminbestückten Öfen zu ungelöschtem Kalk gebrannt.
Zusammen mit dem Steinbruch Lochezen, Teils Unterirdisch, waren im Jahre 1940 diese beiden Bergbauanlagen wichtigster Arbeitsgeber in Walenstadt.


Umfüllsilos von einer Geleiseebene zur nächsten.

Erst die Grösse der Kavernen und das  weit verwiegte Gangsystem machen klar welch Materialmengen verarbeitet, respektive abgebaut, wurden und dies in nur kurzer Zeit von 1892 bis 1968. Das Jahr war 1968 das Ende der Seemühle AG, die damaligen Bornererben meldeten den Konkurs an. Die Brennerei wurde im selben Jahr gesprengt.
Weiter betrieben wurde der zusammengewachsene Teil der Gangsysteme Oberhalb der Seemühle als Steinbruch Lochezen bis in die 90erjahre zuletzt durch Portlandzement heute Holcim. In der Neuzeit stand der spektakuläre Zement-Rohr-Brennofen zum Lochezenwerk am Gegenufer des Walensees in Unterterzen. Heute ist dieser Teil der Lochezen Zementbrennerei der Bodenspekulation zum Opfer gefallen und statt imposante Industrieruinen steht heute ein mehr oder minder architektonisch bieder gestaltetes Dörfli genannt,  Resort Walensee.


Luisa auf Entdeckungsreise

So war ich den neulich, mit gewonnenen Erkenntnissen zu diesem Industriedenkmal, Internet sei Dank (insbesondere Seemühleseite ), auf den Spuren der damaligen Bergarbeiter aus dem Familienbetrieb Borner, unterwegs.
Hier im Blog solle weitfern aller meiner dokumentierten Spieleskapaden  dies Industriedenkmal und deren Menschen die Informatives zusammentrugen, ihre Würdigung finden.


Obere Stollensysteme Lochezen Steinbruch

Einblicke seien hier gewährt in eine tief verborgene Welt die  mehr ist als nur Spielplatz irgend welcher herumtrollender Subkulturen. Weit fern etwelcher SZischen Selbstprofilierungsbühnen war dieser spezielle Spaziergang dem Blick zurück gewidmet.

Ein dankeschön für die Verwendung der Bilder an die Betreiberin der Seite www.sarganserland-walensee.ch ,
an Reto und an Barbarossa.

Weiteres zur Seemühle
Bergwerk Seemühle Walenstadt, Borner AG

Bildliches von der Seemühle, meine Selbstdarstellungsbühne auf der Ateliereisenseite Walenstadt

Knochenreinigungsmittel on the rocks

am 13. Mai 2010 unter Seitwärts parkieren, Vergangenes abgelegt

Welch teuflisches Gebräu auch genannt Absinth, zu hundert Prozent Industriealkohol hin und her destilliert, bis deren Volumenprozent etwas über 70 spricht. Todernstes, dies Zeug treibt jeden Ottomotor an, deren 2 Takt mit vielleicht minimal 10 % Oelbeimisch, naja ich habs nie versucht.

Stattdessen benetzten die Kehle, vor Spiel mit prickelnder Hochspannung, tuts sehr wohl. Das Zeugs vermochte Geist und Seele beflügeln ehe ich die Strombegrenzenden Eigenschaften von Argon und Neon näher zu ergründen versuchte.

Nun denn, der Einstig war gefunden, ich im selbst gemachten Bodenpranger eingespannt, meine Liebste mit Violetwand-Elektrode bewaffnet zu spannungsgeladenen Freuden.

Das Teil macht locker 20 000 Volt a wenige Miliamperes und etwas um die 20 Kiloherzer, wenn doch die hier gezeigte Schaltung eher der Teslanischen Urversion entspricht und in dieser Form nicht nachgebaut werden sollte. Insbesondere das fehlen eines Trenntransformators birgt einiges an tödlichen Gefahren fürs Subi in sich. Unser Spielzeug ist eine moderne Transistorfassung, Tesla würde sich wahrhaftig im Grab umdrehen, mit Neon und Argonröhren welche für mögliche SM-Praktiken optimal ist.

Naja das Spiel war gelungen und erlebnisreich.
In diesem Sinne ein lieben dank meiner Lebensgefährtin.

Knochenreinigungsmittel gibt’s in der Bonesclinik zu kaufen.
Bonesklinic
Tesla ein wahrhaft kreativer Mann mit welchem ich viele Identifikationsparallelen teile.
Teslawikiseite
Violette Wände kompetent beschrieben von den Teslajüngern
Stefan’s Tesla-Pages Violetwand

Coco

am 10. November 2009 unter Vergangenes abgelegt

Es liegt etliche Jahre zurück als ich Coco im Albisriederhaus kennen lernte. Massgeblich die kurze Bekanntschaft ein Schlüsselerlebnis meiner weiteren Entwicklung.
Wieso, frage ich mich heute,
wahrscheinlich weil ein mir gangbarer Weg eröffnet wurde trotz aller Brachialität.

Heute sollte ich mich nun erinnern an die damalige Bekanntschaft. Vielleicht wars der ominöse Kreis welcher immer sich schliessen will, was mich zu dieser Besinnung inspiriert.

Coco, so wird berichtet, sei die allererste Transsexuelle welche hierzulande eine Geschlechtsangleichung machte, gewesen. Berichtet wurde fehlerhaft den bereits vor 1990 wurden solch chirurgische Eingriffe im Alpenländle durchgeführt. Indes liebte Coco Bühnen, die Selbstinszenierung war ihr Lebenselixier, und es war denn nicht abwegig das damalige Wunderkinder Medialer Flimmerscheiben sich ihrer annahmen. Was letztlich ihr ein Bekanntheitskoeffizient weit über die Revolverpresse hinaus brachte.

Im Jahre 1998 beendete Coco ihr durch die Osteoporose gezeichnetes Leben.

Heute nun, ich frage mich wer die geheimnisvolle, zwischen den Geschlechtern wandernde, Person war.

Eine Suchende, kollidierend mit etlichen Grenzen gesellschaftlicher Dogmen?
Eine weit fern Abgedriftete irgendwo zwischen der Kunstiszene Wien und dem Zürcher Underground?

Niemand wird’s je erfahren.

Ist denn diese Fragestellung von Bedeutung?
Nein, einzig meine Existenz solle optimiert werden anhand auch trauriger Reflektionen und Beobachtungen. Ich kenne meine Gemeinsamkeiten welche mich mit Coco, trotz nur flüchtiger Bekanntschaft damals, verbinden.

So sei denn die Schuhschachtel viel kleiner als mir lieb ist trotzdem ist sie lebenswert.
Die Kunst liegt einzig darin dieser zu entweichen ohne Schaden zu nehmen.

Erinnerung an Coco auf Transgender.at
Artikel Coco suchte vergeblich im Transensyndikat.net
Filmemacher “Traum Frau” Paul Riniker
Der geschlossene Kreis, Kunstiszene Wien LIZVLX