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Archiv der Kategorie 'Stadtindianer'

Ein Bergbaufreies Wochenende

am 30. Juli 2017 unter Stadtindianer abgelegt

Nach dem mich die Archäologen die letzten Wochen ziemlich auf Trapp hielten, steht dies, noch laufende, Wochenende ganz im Zeichen der Entschleunigung.

Luisa hat Bergbaufrei

So war gestern ein cooler Kinoabend mit ebenso coolem Drink bei nächtlichem Urbanfeeling, bis weit über Mitternacht hinaus, spontanes Programm. Ganz liebs Dankeschön meiner Liebsten mit entschleunigenden Fähigkeiten.

Die kommende Woche wird, trotz Nationalfeiertag, wieder ganz im Zeichen der Beschleunigung stehen.

In diesem Sinne wünsch ich meiner Leserschaft

en schöne Sunntig

Der Poltergeist geht um

am 02. Juli 2017 unter Grungisches, Stadtindianer abgelegt

Merkwürdiges geschieht in, und um unserer vermeidlich, ruhigen Wohnumgebung.

Sihlfeldstrasse 95

Zwar ist dank fortschreitender Gentrifizierung der Hippsteranteil massiv angestiegen doch die Ruhe, nach auferlegten, SP-Zwangsverkehrsberuhigung, ist keineswegs eingekehrt.

Im Gegenteil, merkwürdige Geister streifen nachts umher und treiben Kryptisches.

Sihlfeldstrasse 95

In unserer Hauseingangstüre klafft, in der drahtverstärkten Scheibe, eines Tages, ein glatter Kleinkaliberdurchschuss. Indes ist, untypischerweise, weit und breit kein Projektiv auffindbar. Nichts minderes als ein Zauberer mit ebenso effizientem Zauberstaub könnte hier ein zerstörerischer Blitz ins Glas geworfen haben.  So genau weiss dies niemand der Bewohner, respektive, ich wage zu behaupten , so genau wills niemand wissen.

Wächterinnen des Heizungskellers

Da schienen auch die Wächerinnen des Heizungskellers wenig bis gar nichts entgegenzusetzen.

Nicht weit fern unseres Domizils, genau ein Vollgeschoss tiefer, tut Zeitgleich ein wirklich rabiater Poltergeist seinem Namen alle Ehre. Angst befällt mich um die altehrwürdige Statik eine eben so alten Hauses.

Wohnungstüre

Doch gipfeln tut dieser Geistertanz als eines Tages uns der stechende Geruch von, vor sich hin, faulender Fisch ins feine Näschen sticht. Die genaue Analyse mit UV-Licht, ich kuck ja auch CSI, zeigt Eindeutiges. Unsere Wohnungstür ist wild verspritzt mit einer nicht weiter identifizierbaren Substanz. Diese inzwischen eingetrocknete Flüssigkeit stinkt ohne Zweifel fürchterlich. Allfällige UV-Sichtbare Schüttspuren, die Treppe abwärts, weisen auf die Wohnung unter uns.

Klar ist dass ich meinerseits reagierte und mittels Brief die Bewohnerschaft informierte. Ob dies, wie auch weitere Massnahmen, die Geister besänftigen wird, stell ich indes mal grundsätzlich in Frage. Klar ist auch, vieles was hier geschieht entzieht sich meinem rationellen Verständnis so muss ich wohl mit denen Geistern leben.

Also nix anderes als denen alten Zeiten nachtrauern als noch Autos die Durchgangs-Strasse belebten und ein friedliches Zusammenleben harmonisch funktionierte.

Für Geisterjäger, die Geolokation
681’379.4, 247’900.8

Madrider Ansichten

am 28. April 2016 unter Ästetik, Reisen, Stadtindianer abgelegt

Naja, wie bekannt, wenn eine, eine Reise tut. Ich, diejenige, tat eine Reise und machte beiläufig viel, viel Fotografie. Madrid ist eine Grossstadt und ein Mekka für Architektur und Kunstfetischisten. Über Madrid liesse sich, hinzukommend,  Tagelang resümieren ich jedoch will mich, mangels Zeit, auf etwas Urlabsbildchen und mögliche Georeferenzen beschränken. Obs mal ne längere Geschichte entsteht, etwa auf Luisa.net, wird sich zeigen.

Plaza Major

Eines der spektakulärsten Madrider Plätze und, ab 1600, Zentrum der geografischen Strassen-Sternstruktur die Plaza Major. Auf meinem Bild die Ansicht von Platzinnern Südöstliche Land, also stand ich zu Zeiten des Fotomachens auf  UTM30 4 474 081 / 440 045  653 müm. Um 1900 solle mein Standort in etwa so ausgesehen haben.

Plaza Major

Nochmals ein Bild der Aussenfassade eines, um die Plaza Major quadratisch, angeordneten Gebäudes.

Da uns ein wunderschönes Wetter beglückte, entstanden einige äusserst Farbenintensive Bilder.

Iglesia de San Ginés de Arlés

Auf dem Bild, in blauer Dämmerung gepackt, die Iglesia de San Ginés de Arlés 210 m nördlich der Plaza Mayor in etwa um die gleiche Zeitepoche erbaut.

Plaza Ramales

Was Rang und Namen inne hat, lässt sich, im 17., 18. und 19. Jahrhundert nahe des Königspalast nieder. So solls auch Goya und Velázquez in beschaulicher Strasse getan haben. Das schmucke Gebäude, kein Wohnsitz beider Pinselvirtuosen, wahrscheinlich im späten 19. Jahrhundert aufgestockt, steht an der Plaza Ramales. Das Denkmal rechtsseitig erinnert an Diego Velázquez (1599 – 1660).

Hotel Reina Victoria

Wie die meisten Städte, erlebt auch Madrid im 19. Jahrhundert ein regelrechter Bauboom. Feine Jugendstilarchitektur verdrängt die eng zusammengeschachtelten Altstadtbauten.  Hier im Bild auf der Plaza Santa Ana stehend das Hotel Reina Victoria.

Palacio Real

Bei soviel Spanien darf klar der, ab 1734, erbaute Königspalast im Hintergrund nicht fehlen. Dies Bauwerk solle 2000 Säle beherbergen, mit aller Technikräume ein Total von 4000 Zimmern. Heute indessen Könige in Institutionellen Monarchien, mit Panamapapers, deutlich bescheidener im Palacio de la Zarzuela . Zweifelsohne, wie die historische Karte zeigt, auch bereits ein altehrwürdiges Gemäuer.

Theatro Real

Und die Kehrseite, respektive die Vorderseite des Denkmal-Pferdes, das ebenso königliche Theater an der Plaza de Oriente.

Gran Via

Madrid ist aber auch eine Grossstadt die mehr als nur einen Palast zu klotzen wusste. Gran Via, die Strasse die niemals ruht, startete in Jahren 1910 und aufwärts, mit gewaltigen Prunkbauten, so richtig durch. Der Quervergleich Historische Karte zu Gegenwart zeigt da ist richtig viel Abbauhammer durch die Altstadt gewalzt.

Gran Via

Die Stadt ruht nie, zumindest nicht dieser Stadtteil, hiesige Ansicht um 12 Uhr nachts.

Purta del Sol

Nicht minder Bewegung, Puerta del Sol an Samstagmitternacht.

Reina Sofia Museum

Doch was wär Madrid ohne grosse Kunsthäuser. Hier die kleinere Fassung, der modernen Kunst zuteil, das Reina Sofia Museum. Die Ansicht des Bildes zeigt den edlen Garten dieses nicht wirklich unschuldigen Gebäudes. Den, dies Bauwerk erbaut irgendwo um 1920 diente lange als psychiatrische Klinik, respektive als Hochsicherheitsknast. Als Kind war mir dies Gemäuer als verfallene und mit massiven Fenstergittern verschlossenes Geheimnis bekannt.

Calle de Sebastián Elcano, 36

Bei meiner Kindheit bleibend, die legendäre Wohnadresse meiner Grosseltern und häufige Station meines Aufenthaltes Calle de Sebastián Elcano, 36 auch so dies Gebäude eher den Neubauten angehörend da auf der Historischen Karte nicht wirklich verzeichnet.

Und allerletzt, auch zeitgenössische Architektur findet sich in Madrid.

Pasarela de la Arganzuela

Im Bild die gelungene Brücke Pasarela de la Arganzuela über den Manzanares.

Und, wer gut Essen will obwohl wir, meine Holde und ich, meist von Tapas lebten, empfehlen kann ich auch noch zwei äusserst gediegene Lokalitäten der guten Küche.

Con 2 Fogones an der Calle de San Bernardino 9
und
Alconada am Paseo de Santa María de la Cabeza 61

4. Advent

am 20. Dezember 2015 unter Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Kleines Bildblog am Tagen, wie genannt im Titel,  des 4. Advent geknippst.

4. Advent

Darum vorweg, allen Lesern und Leserinnen, schöne Festtage.

Und, nun, ein kleiner Spaziergang durchs nächtliche Zürich.

Spekulantenallee

Eisbahn Spekulantenallee mit viel Bullenpräsenz

Migi Limmatplatz

Sternenfall Kornhausbrücke.

Sihl

Selnau Sihlabwärts.

Sihl

Das andere Ufer.

TG Stamm im Lochergut

Der Transenstamm nahte, ein wieder mal wirklich sympathisches Treffen mit vielen aussergewöhnlichen Highlights .

In diesem Sinne allen Beteiligten ein liebes Dankeschön.

Auch so ein Dankeschön an Sara fürs gelungene Foto.

Luisas Werkstatt

Und wenn ich mal nicht am Knipsen respektive mich am knipsen lassen bin, so räum ich wieder einst meine, abartig überfüllte, Werkstatt auf.

Es regnet Geld, Licht und Farbe, es ist Weihnachten

am 16. Dezember 2015 unter Betrachtungen, Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Welch besinnliche Vorweihnachtstage mich gegenwärtig in Zürcher City beglücken. In diesem Sinne eine kleine Bildtour durch erlebte Impressionen.

Vorweihnachten 2015

Am bekannt gemeinberüchtigtem Platz aller Finanzhaie tats doch tatsächlich, am Tage 11. des Dezembers, rege Geld von den Savoy herunter regnen.

Vorweihnachten 2015

Diese Aktion sollte, wohlverstanden mit wertlosem Papiergeld, die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen symbolisieren. Genannte 7.7 Milliarden Franken verdienen Frauen in der Schweiz weniger als Männer im Jahr. Ergo eine Menge Kies welches uns da abgeht.

Und, eine wirklich schöne Aktion mit Namen „Geld zurück“ und grosser Tiefenwirkung neulich am Paradeplatz von den Aktivistinnen aufgezogen, respektive umgesetzt.

Vorweihnachten 2015

Nicht unweit am selbigem Paradeplatz leisten sich die Grossbanken eindrückliche Farbenkulissen.

Vorweihnachten 2015

Und auch die Jelmoli-Dekoabteilung schöpft, mit denen Schaufenstergrunkis, aus dem Vollen.

Vorweihnachten 2015

Solch eine Perspektive meiner alljährlich eher gehassten Weihnachtshüslis tat ich tatsächlich bis anhin noch nie erhaschen.

Vorweihnachten 2015

Wieder auf Heimwegen ein kleiner Ausguck aufs rege erleuchtete Casino. Ob dies Teil, welches gerne ein Las Vegas wäre, tatsächlich die gewünschte finanzielle Brillanz an den Tag legt, entzieht sich indes weitläufig meiner Kenntnisse.

Vorweihnachten 2015

Wieder in heimischen Gegenden, die Legende aller Hochhäuser, das Lochergut, auch in voller Farbentracht.

Ein feurig, fulminanter Abschluss

am 08. November 2015 unter Reisen, Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Einblicke in die, meine momentan amtlich zugeteilte, letzte Ruhestätte, genannter Friedhof Sihlfeld. Kleiner Fotospaziergang jenseits jener grossen, hier verewigten Zürcher Familien.

Friedhof Sihlfeld

Es sind die grossen Tore die wir, noch Lebende, uns zuteil sind.

Friedhof Sihlfeld

Und doch zeugen auch diese Portale kommender Halbwelten von allgegenwärtiger Vergänglichkeit.

Friedhof Sihlfeld

Jene derer längst geschlagener Letztestund, erfreuen sich des diskreten Hintereingangs zu gasunterstützen Krematoriumszwillingsöfen.

Und, obwohl an dieser Zufahrt alles zu enden scheint,

Friedhof Sihlfeld

so weiss eine jede letzte Ruhestätte viel Geschichte eines umfassenden Menschenlebens zu berichten. Der Dialog mit den Toten scheint zeitweilig rege zu fliessen.

Friedhof Sihlfeld

Und auch jenes Grabfeld, nach minimum 20 Jahren wieder der Erdbestattung freigegeben, weiss, trotz weggeräumter Grabmäler, immer noch einige subtile Geschichten der Erinnerung wiederzuspiegeln.

So sei gesagt, ein Dankeschön meinerseits fürs Teilhaben an kurzen Fragmenten Eures Lebens.

Friedhof Sihlfeld

Nicht weit fern, sozusagen der Friedhof im Friedhof, genannt eben, der Friedhof einstig weggeräumter Grabmäler welche sich der Gnade einer Friedhofsverwaltung erfreuten und infolge nicht irgendwo in der Zementproduktion zerstaubten.

Diese stillen Gebilde, nicht minder, oftmals ohne wenn und aber Geschichtenerzählend längst vergangener Existenzen.

Friedhof Sihlfeld

Auch die Engel, den Weg der nicht bekannten Ewigkeit säumend, zeugen von stetigem Flusse ohne wirklich plausiblem Anspruch auf Ewigkeit.

Friedhof Sihlfeld der Link

Es Herbstelät

am 01. November 2015 unter Ästetik, Reisen, Stadtindianer abgelegt

Kleine Rundschweife zwischen Architekturfetisch und Naturspektakel. Fotografiert von Luisa ohne Anspruch auf ein künstlerisches Halleluja.

Hotel in Brunnen

Neulich auf dem Weg zwischen Alaun und trautem Heim schnell noch etwas Jugendstiel geschnuppert. Genanntes Brunnen nahe gemeinberüchtigter Axenstrasse.

Haus in Rifferswil

Mal 200 Jahre zurückdrehend hoch zu Rifferswil.

Baum

Der Baum im Wandel der Gezeiten.

Baum

Und weils so schön war, gleich nochmals nach doppelnd.

Haus

Und wieder ein kurzer Abstecher in die Gründerjahre diesmal in Zürcher 4 Kreiser.

Pflanzschulstrasse

Ein etwas späteres Fundstückchen an der Pflanzschulstrasse.

Pferde

Und dortig wo die Pferde noch wild herumgalopieren, Bäckeranlage.

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

die Luisa wünscht Euch nen schöne Restsunntig

Znacht mit Christina

am 30. August 2015 unter Stadtindianer abgelegt

Bei solch wunderschöner Nacht, im glühend heissen Zürich und dies am Tage der Street Parade musste eine würzige Tom Yam Gung und nen kühles Singha her.

Essen mit Christina

Die Nacht bei tropischen Temperaturen liess zumindest Beleuchtungstechnisch, ein Mix aus Vollmond, LED, Natriumdampfstrassenlampen und sonstige Kulissen, keine Wünsche offen.

Lochergut

So hoffe ich am heutigen Tag auf etwas mildere Abendtemperaturen.

Somit, en schöne Sunntig allnä

Frau wird nicht alle Tage 50

am 23. August 2015 unter Reisen, Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Und doch war mir gar nicht nach Grossfestivitäten.

Die Woche, man bedenke am Montag den 17.ten war mein 50ster, hat hardcore, mit Arbeitsbeginn 5:45 Uhr, gestartet und auch sonst so schien überhab nix ausgeruht daher zu plätschern. Die Minifamilienfeier war den auch so im Hochmüdigkeitsbereich angesiedelt.

Freundin und ich mussten den Geburtstag folglich auf ein Freitag mit Ausschlafgarantie legen.

50ster Geburtstag

Ganz im Sinne einer ausgeprägten Tapaskultur blieb mir das grosse Geköch erspart was, klar, ganz in meinem Sinne war und lecker solls auch gewesen sein.

50ster Geburtstag

Und auch Geburtstagschüechli mit Prickeltropfen schmeckte vorzüglich.

Nach wohlausgeschlafenem Samstag blieb Zeit wie Muse zum Fertigbau meines Winkelmessschnapparates.

Nicht minder interessant, ganz nach dem Motto „Tür und Tor stand offen“ konnte ich dieser Nachbarschafts-Einladung nicht widerstehen.

Haus rufte und ich liess mir den Einblick in die schleichende Hypsterisierung nicht nehmen.

Hypsterisierung im 4

Dem gegenwärtigen Zeitgeist entsprechend bleibt kein Stein auf dem anderen.

Hypsterisierung im 4

Diesmal trifts schwer das Nordwärts angebaute Haus womit wir gegenwärtig im Inselreich der zahlbaren Wohnungen leben. Leider sind diese Wohnungen des Aussterbens bedroht.

Auch eine doch eher bittere Pille, die neue finanzpotente Mieterschaft macht sich stark fürs strickte durchsetzten der Nachtruhe.

Nun war doch des Samstags eine willkommene Abwechslung die kleine Reise im Zuge ins tiefste Angloreich, genanntes Horgen. Wenn doch, so meine bescheidene Meinung, der Kluge ganz sicher nicht im Zuge reist so gabs doch Zeit und Muse zu kleinem Fotografischem Intermezzo.

Hochzeitspaar am Zürisee

Und nicht weit, an romantischer Zürichseekulisse sich fröhliche Hochzeitsgesellschaft, mit ausgedehntem 4 Minutenkuss, zu freudiger Feier trifft.

Meinen Lesern und Leserinnen wünsch ich

En schöne Wuchestart

Stadtspaziergang, noch einer

am 16. August 2015 unter Stadtindianer abgelegt

Ein Sonntagnachmittag mit vielen Bildern auf der Speicherkarte.

Förrlibuckstrasse

Passend zur Niederwalzung des Kreis 5, Endzeitstimmung an der Förrlibuckstrasse.

Förrlibuckstrasse

Auch an besagter Strasse die letzten standhaften Arbeiterhäuschen aus 1920er-Jahre.

ZHdK

Im Prunkbau ZHdK Architektur vom feinsten. Grosszügige Auswahl edler Materialien auf schlichter Architekturinterpretation.

Pfingstweidpark

Und nicht weit fern baut die Stadt ein nicht minderer Prunkpark für genauso prunkvolle Ölscheich-Zweitwohnungen.

Maagplatz 1

Eine auch so lobenswert verspielte Architektur, diesmal privaten Spekulanten zu verdanken, Innenansicht das Ernst & Young Gebäude am Maagplatz.

Vorbeiträge gleiche Orte:
Update Klötzlistadt
September 2012 Ölscheiche und sonstige Ferraris im Turbinenlande
Die Anfänge im November 2010, Eine Stadt wird gebaut

Stadtansichten, ein gelugener Fotospaziergang

am 16. Juli 2015 unter Stadtindianer abgelegt

Auf dem Fussweg zu meinen neuen GBICs ergab sich die Gelegenheit mein neues Spielzeug ausgiebig kennenzulernen.

Fujifilm X100T

Mein Leben lang wartete ich auf eine Digitalkamera mit Blendenring und Verschlusszeiteinstellrad. Nun gibt’s sowas von Fujifilm und ich habs mir geschenkt. Selbstverständlich nicht für den Stollentrip indessen in gepflegter Umgebung durchwegs passend.

Also kurz kommentiert ein kleiner Fotowalk in althergebrachter fotografischer Handarbeit.

Bagger in Anmarsch

Hilfe die Bagger kommen,

Swissmiltower

während der Swissmiltower friedlich vor sich hin wächst.

Balkon im 5

Zürich aus erstaunlich, umwerfend blumiger Perspektive an der Quellenstrasse.

Schwändli

Und weils Erinnerungen weckt, das Schwändli welches einst mal der Trans-Treffpunkt in hiesigem Lande war.

Und ja, macht Spass wieder mal am Blendenring und Zeiträdchen herum zuschrauben.

Nazialarm oder ein Wohnquartier wird von beschränkten Bullenhinrnern annektiert

am 31. Mai 2015 unter Grungisches, Politischer Grunk, Stadtindianer, Transgender abgelegt

Die Begegnung der transphoben Art, Tatort Züri Lochergut

Ich war, wie so oft die Tage ein und aus, in meinem Wohnquartier unterwegs. Heute, anfänglich beim Kaffee mit meiner Liebsten im Lochergut ,sollten anschliessend einige Einkäufe erledigt werden. Also steuerte ich in Begleitung meiner Lebensgefährtin in nebenan liegendes Coop-Lädeli wobei Lädeli, zugegeben, sichtlich untertrieben wirkt. Knapp vor deren Eingang erpirschen mich zwei Polizisten im zivil, Männchen und Weibchen im Duett.

Ruppig werde ich aufgefordert ihnen zu folgen und mein Ausweis auszuhändigen. Die Polizeimarke die mir unfreundlicher Herr der Schöpfung hastig entgegenstreckt, bin ich in der kurzen Sequenz, ohne Brille, nicht befähigt zu lesen. Meine Frage wieso ich mich solch einer unangenehmer Prozedur, am Eingang des Coops stellen muss, wird mit der trivialen Lüge beantwortet ich gleiche einer Person währenddessen meine Lebensgefährtin mein Verschwinden wahrnahm und in Folge zurück zum Ladeneingang kehrte. Dortig angekommen bemerkte sie meine Unangenehme Lage und Fragte nach weiteren Einzelheiten worauf Obercop des Zweiergespanns meine Liebste anschnauzte und zu 2 Meter Abstand verdonnerte.

Nachdem die obligate telefonische RIPOL-Anfrage ein negatives Ergebnis zu meinen Personalien brachte, schien das Männchen dieser unangenehmen Spezies um Exponenten bissiger zu wirken. Weibchen, Frau Zivipolizistin, wiederum wirkte komplementär zu dessen Kollege, äusserst Wortkarg und eher Auskunftsscheu. Einzige Frage die das Zivi-Weibchen an mich richtete war ob ich verbotene Sachen in meiner Handtasche mitführte.

Also, musste, nachdem sich offensichtlich über mich keinerlei Einträge im RIPOL fanden und ich eh aus deren beschränkten Hirnern immer noch äusserst suspekt wirkte, meine Geldbörse und meine Handtasche durchsucht werden. Auch diese, Juristisch nicht wirklich haltbare Aktion, brachte aus deren Sicht nicht die erhoffte Wirkung.

Coop Vorplatz

Tatort am Mittwoch den 27.5.2015 um ca 17:30 Vorplatz Coop Lochergut 681456 / 247763 / 412m

Die kleine Analyse nachträglich in aller nötigen Ruhe lässt ein einziger Schluss zu.

Ein Polizistenteam in Zivilkleidung macht Jagt auf sogenannte Briefchendealer. Irgendwo erpirscht mich das Zweiergespann beim Gespräch mit meiner Holden. Die Tatsache das ich zwar wie eine Frau gekleidet bin und auch wie eine aussehe aber meine Stimme, aus deren Verständnis heraus, gar nicht zu einer Frau zu passen scheint, wirft mich sogleich schlagartig auf die Verdächtigenliste.

Ziemlich bald haben mich die zwei Vollpfosten als Trans zu identifiziert. Logische Schlussfolgerung ich zuunterst in der Nahrungskette und sie, die herrschende Rasse welche sich sämtlicher Rechte bemächtigen kann, hat, des Auftrages willen, mich mit aller Hartnäckigkeit zu filzen.

Bullendenken, ist einfach und logisch, Trans gleich Drogendealer weitere mögliche Optionen allerhöchstens, Drogenprostituierte. Dies begründet deren Hartnäckigkeit und Verbissenheit beim durchwühlen meiner, ausnahmsweise, praktisch lehren Handtasche. Gefunden haben sie gar nix, eine Entschuldigung folgte keine stattdessen machten sich die beiden Zivibullen stillheimlich, etwas geknickt, vom Acker.

Ich, mit jeder Erfahrung reifer werdend, würde heute definitiv Einiges anderes machen. Der Kontrolle, unter denen gegebenen Umständen, tät ich mich wahrscheinlich erstmals mit einer sanft dosierten Renitenz zu entziehen versuchen. Ein Blick in die Handtasche wie auch ins Portemonnaie tät ich, solange mir möglich, auch erstmals verweigern. Die Anzeige wegen Amtsmissbrauch, obschon ich mir durchaus bewusst bin dass diese von geringer Wirkung wäre, betrachte ich als ein durchaus erstrebenswertes Ziel. Es ist nicht lange her als, in nahen Gegenden, Trans von sogenannten Ordnungshütern aufs schärfste verfolgt wurden. Unsere Sicherheit kann nur mittels Kampf und gezielter Gegenwehr wachsen.

Links:
Gruppe für Menschenrechte
www.augenauf.ch

Pfingstige Luftschiffe und sonstig Nichtbergiges

am 25. Mai 2015 unter Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Auch dies Jahr musste WGT ohne uns, wenn doch Zeitweise ich dies Festival doch ein bissle vermisste. Nächstes Jahr steht das Wave-Goth-Treffen ganz hoch wieder im Jahresvorsatzplans.

Edelweiss Luftschiff

Stattdessen kreisen Edelweiss-Luftschiffe über unser Domizil, zumindest dies an den wenigen Sonnenmomenten welche diese Pfingsttage zu bieten hatten.

Uri, die Stube war auch nix, der Schnee solle meterweise die Bergwerkspfade eingehüllt halten.

Luisas Werkstatt

Any, stattdessen reorganisierte ich meine Werkstatt und siehe da, das Räumchen sieht doch tatsächlich wieder einer Werkstatt ähnlich.

Generator Endress

Anlass dazu, mein Strommacher welcher zu mir fand und irgendwie auf Reparatur wartete.

Nun weiss ich, der Strommacher leidet an akutem Kapazitätsmangel, das Klemmengehäuse fühlt sich schleimig ölig an.

Ergo wenn jemand ne Kodenserbüchse zu Endress 14 BA-V hat, genannt eine a 40µF / 400 V effektiv, es winkt ein Luisischer Znacht.

Sollte das Teil laufen, kann die Aktion Schacht Auspumpen im fernen Rueun endlich starten.

Giger Jam 2015 und sonstige Stadtimpressionen

am 17. Mai 2015 unter Stadtindianer abgelegt

Es luden Bazk, Dr Drax, Jonk und viele mehr zu Stelldichein fliegender Spraydosen.

Zur Würdigung des am 12. Mai 2014 verstorbenen Künstlers H. R: Giger sollte eine Wand ganz im Sinne seiner Aliens heranwachsen.

Giger Jam

Und tatsächlich tut sich auf schwarzem Grund allmählich Gigerisches auf.

Giger Jam

Wenn doch, zugegeben, solch ein Wandgemälde noch viel Zeit benötigt um heranzuwachsen.

Giger Jam

Was mich nicht davon abhielt Künstlerisches auf benachbartem Beton ins beste Licht zu rücken.

Limmatente

Denn das Wetter war ganz im Sinne meines Gemütes und auch dortig umher schwirrende Limmatenten schienen die seltenen Sonnenstrahlen freudig zu geniessen.

So mögen hoffentlich viele weitere Sonnentage unser Gemüt erfreuen.