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Das breite Spektrum meiner Interessen als stetig wachsende Linkliste.

Archiv der Kategorie 'Stadtindianer'

Neulich im Greulichwald

am 29. August 2020 unter Betrachtungen, Grungisches, Stadtindianer abgelegt

Die täglich Arbeit mag schön sein kann doch diese über den, überufernden Covididiotismus hinwegtäuschen.

Greulichwald

Die kurzen Momente der Harmonie ein wahrer Genuss für Herz und Seele.

Kompressor

Und auch Spass mit Kompressörchen kam nicht ein Moment zu kurz.

Währenddessen nun das Leben in der Stadt, man nennt sie Zürich, ein hohen Level an Unattraktivität, Tendenz steigend, aufbaut. In den Köpfen blökender Schafe, und von denen Zähle ich, in Stadtgrenzen, deren 400 000, liegt tief verwurzelt, mit genügender Repression sind auch letzte Abtrünnige richtig Handzahm.  Naja, infolge liegt in meiner täglichen Hauptmotivation die permanente Umgehung allfälliger Covid19-Schutzkonzepte.

Klar ist, ich hab ein Bedürfnis, und dies besagt, ich will nicht so leben.

Klar ist, ich muss dies in keinster Weise begründen.

Und klar ist, ich habe eine Meinung, und ich bin weder einer rechten Gesinnung zuzuordnen noch nähere ich mich von abstrusen Verschwörungstheorien.

Kurzum, den Covid werden einige überleben die Massnahmen indes wird, aus meiner Generation, niemand überleben.  Somit muss ich eine Strategie aufbauen um, mit gewohnten Freiheiten, in einer gegenwertig äusserst Sherifflastigen Stadt, unerkannt weiterzuleben.

So sind es die kleinen, längst vergessenen Dinger, wie etwa Lagerkartoffeln, die wieder an Bedeutung gewinnen.

Kartoffelhorde

Und wo einst, in meiner Werkstatt der Wechselrichter thronte, dient dieser heute als Fundament zu unserer Kartoffelhorde.

Kurzum, glaubt, ich bin unbeugsam und mein ertragbarer Schmerzlevel ist sehr hoch angesiedelt.

Ich finds legitim zivilen Ungehorsam zu leisten. Mögen viele respektvoll, vernünftig und doch rebellisch, richtig unartig sein.    

Aber, trotz meiner absolvierten Gefechtsausbildung, ich will keinen Bürgerkrieg erleben und ich erlebe eine zunehmend geschürte, brandgefährliche Spaltung der Gesellschaft, die mich zutiefst beunruhigt. Eine Gesellschaft funktioniert friedlich und respektvoll im Austausch verschiedenster Standpunkte. Diesen Grundsatz des Zusammenlebens scheint dank des Durchdrücken, meiner Meinung nach, grösstenteils absurder Schutz-Massnahmen, allmählich zu verschwinden.

Architekturfetisch in der Aglo

am 01. August 2020 unter Ästetik, Stadtindianer abgelegt

Nachdem ich neulich nen Pudel namens Wookiee kennen lernte, wundert mich die Existenz eines Jabaa-Towers nicht im geringsten. Oder wars Jeba?? ich bleib mal bei Jabaa.

Jabaa-Tower

Das Gebäude, im Niemandsland stehend, leuchtet in leichter Regenbogenfarbe, sagte zumindest eine Freundin von mir.  Ob dies Teil je eine Rolle in Star Wars inne haben wird mag ich bezweifeln dazu ist der Bau den doch en tig zu wenig futuristisch. Die runde Form indes find ich durchaus mutig  und für Schweizer Verhältnisse äusserst gewagt.

Jabaa-Tower

Blick Unten Oben offenbart die schlanke Balkonumrandung die dem Jabaa eine unerwartete Grazie verpasst. Wär das Teil nicht schweineteuer und Schweine-Niemandsland würd dies Ding, beweis gewagter Schweizer Architektur, durchaus Lob verdienen.

Der Jabaatower steht in sogenannt Kinderfreundlicher Gegend.

Aglo-Land

Die sich dadurch auszeichnet das weit und breit keine Kinder zu sehen sind, nicht mal auf den Spielplätzen.  

Die Riesenkrake von Steinmaur

am 19. Juli 2020 unter Ästetik, Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Es war einmal eine Mühle

Und es war einmal ein Oskar Meier, Produzent Urbanexporerischer Fetischobjekte.

Wie bekannt jener Oskar Meier der einst mal überfliegende Kaufhauskonzepte plante und auf einer Spinnerei Jakobstal sitzen bliebt. Genannter Oskar Meier versuchte sein Glück erneut in Steinmaur und aus einer Getreidemühle hätte ein nicht wirklich überfliegender Geschäftsbau werden sollen.

Nun ja, geblieben ist das Teil dass landesweit die Urban-Ex-Szene immer wieder in fotografischer Wallung versetzt.

Da auch ich Fotos mag und die Schaufel auch mal Pause macht, wars gegeben so zu tun als wär ich eine Urbanex-Lady.

Die Krake

Und ja, ich könnt mich mit Urbanexischer Kultur, mal ganz ohne historische Tiefenanalyse, durchaus anfreunden.

Und statt einer Kornförderanlage könnt auch eine lebensbedrohliche Riesenkrake, ob einer Siloeinrichtung, auf vermeintlich unschuldige Graffitivirtuosen lauern.

Nun denn, kleiner Rundgang durch längst vergangene Tage des gemahlenen Kornes. Und, wer mich kennt, so ganz ohne Historik, klappts bei mir irgendwie doch nicht.

Mühle Steinmaur

Die Gemütlichkeit einer Mühle ist nicht zu übertreffen.

Mühle Steinmaur

Und die Krake des umgekehrten Vorzeichens.

Mühle, Walzen und so.

Mühle Steinmaur

Da wo einst Mehler umhermehlten.

Mühle Steinmaur

Der obligate Urban-Explorer-Blick-Aufwärts.

Mühle Steinmaur

Mühlestube mit weltbekanntem Schaltschrank.

Mühle Steinmaur

Siloaufsicht mit Füllanlage, Krake, was auch immer.

Mühle Steinmaur

Wen das „Lisisch“……..

Mühle Steinmaur

Und so siehts aus.

Historisch, ohne geht nicht, kleine Übersicht über die Karten hinweg.

Mühle Steinmaur

1850 stand einst ein stattliches Gebäude welches aus gewonnener Wasserkraft, Getreide weiter zu Mehl verarbeitete, so wills die Wild-Karte wissen. Ich habe dies Bauwerk grün koloriert um deren Veränderung zu verdeutlichen.

Mühle Steinmaur

Auf den Siegfriedkartenblatt ca 1890, quert nun eine Strasse das alte Mühleareal. Die Mühle selbst scheint an, heutig bekanntem Standort, umgezogen.

Mühle Steinmaur

Heute steht sie noch in voller Pracht mit einigen Erweiterungen wie etwa die aus den Jahren 1960 stammende Hochsiloanlage.

Und ja, bei deren Streifzüge, so na, eine Erinnerung an eine ganz liebe Mitforscherin, die viel zu früh unsere kleine Welt verliess.

Genannte Gina die, als erfahrene Mühlebauerin,  viel über solch Mahltechnik zu erzählen gewusst hätte.

In diesem Sinne hier wiedererinnernd dessen Nachruf auf www.luisa.net/sammelsurium/gina-rickenmann/

Die Welt, alles nur hochtoxische Virologen

am 03. Mai 2020 unter Betrachtungen, Grungisches, Politischer Grunk, Stadtindianer, Ultimatives Bla abgelegt

Wer deren Tage die Sozialen Medien öffnet wird alles andere als Soziales erkennen. Es gibt im Facebook die Umschreibung „Freundesliste“ doch ob sich in diesem Verzeichnis wirklich, mir nur wohlgesonnene Personen finden, stell ich hier mal ganz gehörig in Zweifel.

Wer manch Kommentare, all jener Pseudovirologen, liesst und sich deren Sprache zwei mal durchs Geistesgemüte zieht dem wird kurz über lang richtig Angst und Bange. Gehässig ist der Ton und wenn du wagst ein Funken möglicher Äusserung zur gegenwärtigen Lage zu artikulieren oder scheu dein glitzekleiner ziviler Ungehorsam anzudeuten ist der beschämende Fingerzeig allgegenwärtig. Baldig schmettert dir, eine Horde wild gewordener Möchtegernvirologen, allerlei Drohungen und Horrorszenarien in die Kommentarspalten.

Ich erinnere mich deren Tage oft an meine Gefechtsausbildung, an Überlebenstraining und an gesammelte Negativerfahrungen im Umgang mit Mitmenschen. Was wäre wenn diese Krise wirklich ausartet täte. Würd ich da noch, mit meinen 55ern, eine  halbwegs reale Chance haben um mein Leben einigermassen frei gestalten zu können. Wenn ich die Orte, welche alle guten Geister längst aufgaben, aufsuche, stell ich mir die Frage des Überlebens weit fern der Zivilisation.

Die Zivilisation ist momentan, mein Empfinden, gewaltig Angst einflössend und die Vermeidung einer Ansteckung könnt regelrecht zum blutigen Überlebenskampf ausufern.

Covid 19 kann unbestritten immensen menschlichen Schaden anrichten doch dass, wahrscheinlich nie endende Massnahmen-hin-und-her wird den viel grösseren menschlichen Schaden anrichten dessen bin ich überzeugt.

Nun, wir sind soziale Wesen, ob diese Tatsache Bestand haben wird, stell ich aktuell doch eher in Frage.

Letzter Tage heimischer Autobahnraststätten

am 23. April 2020 unter Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Einst waren besagte Autobahnraststätten Ort des mittelständischen Fine-Dining, ist schon lange her. Tief im meiner Kindheit gibt’s noch wage verwurzelt solch Erinnerungen.

Heute sind einige wenige Tummelfeld sprayender Urban-Exer. Genannt etwa Objekt einschlägiger Foren die Raststätte Walensee die dessen Name aller Ehre tut.

Raststätte Walensee

Bekanntlich bin ich neugierig und selten mach ich dass was andere auch machen. Zweiteres geschah an  Ostern und so will ich der Vollständigkeitshalber auch mich, mit einer mässigen Bilderausbeute, in Szene setzten.

Raststätte Walensee

Rote Farbe ist Geil, das Beste in der Gaststätte ist zweifelsohne der rote Drache.

Raststätte Walensee

Originalfundus aus oberäzender Populärskunst.

Raststätte Walensee

Buffetanlage die an Autobahnraststätten erinnert.

Raststätte Walensee

Mitarbeiterküchenchaos im Hotelgeschoss.

Raststätte Walensee

Und es solle immer wieder welche geben die mit Garantie den leeren Hotelsafe knacken.

Kurzum, es gibt auch ästhetisch anmächliche Zivilisationsruinen, siehe meine Urbexseite

Endzeiten

am 22. März 2020 unter Stadtindianer abgelegt

Ja, es ist eine nicht wirklich greifbare, kaum vorhersehbare Zeitepoche die an manch Endzeitfilm erinnert.

Ich bin privilegiert, als noch arbeitend dürfende Person mit Blick auf eine schier ausgestorbene Stadt.

Vielleicht noch positives Zeichen, das Mehl kommt noch immer tagtäglich per Bahn. Nun den, an Brot wird’s nicht fehlen.

Züribränt 2020

am 03. Januar 2020 unter Betrachtungen, Grungisches, Stadtindianer abgelegt

Definitiv, wir haben ein soziales Problem.

Züribränt 2020

Im Kreis 4 brennen zunehmend schmucke Autos an noch schmuckeren Fassaden.

Soweit so gut, dass sich allmählich eine Kultur der Gewalt etablieren würde, war zweifelsohne absehbar. Rein historisch betrachtet warens Nette, Grüne und weitere SPler in unheiliger Allianz mit einer knallharten Immobilienlobby  die aus einen Arbeiterquartier en Schicky-Micky-Fleck bauten, ein Hoch auf die Verkehrsberuhiger. Wer Auslöser dieser Gewaltwelle ist, muss ich wohl kaum näher spezifizieren.

Indessen anders als in Jahren 1980er,

Dumm nur, die Dummen, respektive die Gejagten, sind wir, auch eine Minderheit, Trans, Schwule und eher minder dem System angepasste, wie etwa meine Wenigkeit.

Denn, jene die in der Nacht des 31.12.2019 Hoo Hoo Hooligan skandierten und wild mit Pyros um sich schossen sind Instrumenter einer brandgefährlichen Ultrarechten, Namen seinen an dieser Stelle nicht genannt.

Soviel ist klar, diese blökende Bande wird vermeidlich schwächere attackieren während Immobilienbonzen sich ins Fäustchen lachen.

Jener Besitzer des abgefackelten weissen, relativ bescheidenen, Audi A4s wird kaum aus purer Freude, für den stickig scheissigen 2 Zimmer-Ecoreal-Bunker, 2200 Hämmer monatlich hinblättern.

Gut nur dass mein Leumund wieder glatt ist, ich denk ich sollt ganz dringend die Sprengprüfung ablegen.

Leider häufen sich Homophobe Angriffe im Gebiet Zürich Locherguet

am 16. Juni 2019 unter Grungisches, Politischer Grunk, Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Gestern nach der Pride ist ein Paar an der Weststrasse, höhe Marienstrasse, von Unbekannten angegriffen worden (unterer oranger Punkt), Blickartikel „Schwules Paar an Gay-Pride in Zürich verprügelt“.

Zeitlich nicht lange zurückliegend, am 17.Mai 2019, wurde, am  internationalen Tag gegen Homophobie, ein Stand des vom Vereins „Achtung Liebe“ attackiert (oberer oranger Punkt), Blickartikel „Unbekannte zerstören Regenbogen-Stand beim Zürcher Lochergut“.

Homophobe Angriffe in Zürich

Die roten Punkte symbolisieren Orte in denen ich bereits Anfeindungen erlebte diese jedoch teils bereits 20 Jahre herrührend womit meinem Wohnquartier eine lange Homo und Transphobe Tradition angerechnet werden darf.

Das Rotblaue Feld umfasst ein Gebiet welchem ich besondere Vorsicht zolle und insbesondere Nachts eher meide. Der Innenhof der Lochergut-Überbauung (Nördlichster Roter Punkt) ist, meinem Wissensstand, traditionell immer wieder Treffpunkt einer äusserst homophoben Gang denen ich solche feigen Anschläge zutraue.

Kurzum, die Gruppe, wahrscheinlich immer wieder gleiche Täterschaft, die Polizei spricht von Locherguet-Jungs, verfügt über ein doch er bescheidenen Aktionsradius, kaum 500 Meter.

Wie Ihr wisst, bin ich total spitz auf georeferenziertes Zeugs, naja ihr wisst schon, Wohnadressen, Arbeitgeberadressen und sonstig Zeugs was richtig weh tun kann.

Freu mich über Eure Beobachtungen.

Bern

am 07. April 2019 unter Stadtindianer abgelegt

Bern

Da war ich neulich wieder in Bern, diesmal mit,
a) genügend Zeit
b) Knipsi in der Handtasche
c) viel Sonnenschein.
Also etwas Bilder will ich wieder mal recht Spass am Bildchen machen habe.

Meret-Oppenheimbrunnen

Der Meret-Oppenheimbrunnen oder das Abluftrohr des südhaft teuren Metroparkhauses. Any, Startpunkt meiner Bilderreise war besagte Meret-Oppenheim-Skulptur, welcher funktion auch immer dienend sei irrelevant.

Elefantös

Elefantöse Begegnung am Stadttheater, wie üblich, nicht alles was Gold ist, ist auch Gold. Manchmal ist es, so banal es klingen mag, auch nur en Elefant. So viel ist klar, die Kids hatten Spass.

Aare

Der Aare folgend.

Zytgloggeturm

Zytgloggeturm.

Münster

Und, Sakralbauten-Fetisch, das Münster darf klar an dieser Stelle nicht fehlen.

Matte

Auf der Nydeggbrücke gegen den Strom Kuckend.

Bern

Und Aarefolgend.

Bern

Bern in voller Pracht.

Bären im Bärenpark

Bären im Bärenpark am Sonnenschein tanken.

Mein Berner Besuch galt, an dieser Stelle erwähnt, der Mitgliederversammlung des TGNS.

Und wer sich mit Bern tiefer beschäftigen möchte, deren Geoportal ist ganz cool. Einziger Kritikpunkt, der WMS / WMTS -Dienst ist ziemlich Banane.

Frühlingserwachen Part II

am 31. März 2019 unter Stadtindianer abgelegt

Nein, keine neuen Projekte, diese schlummern noch bis die richtige Initialzündung mich aus der Lethargie heraus katapultiert.

Aber, Frühlingserwachen ist allgegenwärtig und es ist manchmal vorteilhaft in aufgewertetem Hipster-Viertel zu leben.

Züri im März

Den die Bilder sind Hammer und nach erfolgter Industrieromantik etwas Hipster-Lifestyle darf, auf meiner lustigen Seite, nicht fehlen.

Züri im März

Unter blühendem Geäst, „Für Stadt und Land“, Füdli und Füdli von der Heulsusenpartei.

Züri im März

Noch mehr Blumen auf pinkem Luxuswohnungshintergrund, weils so schön ist.

Züri im März

Architekturromantik aus Zeiten als Zürich glaubte gross und mächtig zu wachsen.

Züri im März

Und wenn sie noch heute anstehen so in der Hoffnung eines der begehrten Bernaglaces zu ergattern.

Basel

am 17. März 2019 unter Politischer Grunk, Reisen, Stadtindianer abgelegt

Es ist nicht aller Tage Glück meinerseits eine Stadt kennenzulernen. Manchmal indes führt mich Beruf und zunehmende Postkutschendistanzen in fremde Tiefen. Die letzten Tage verbrachte ich in Basel, in Stadt und Stadt und wenn doch der Aktionsradius sich eher aufs Drachencenter, Ibis-Style und spanischer Tapas-Kneipe beschränkte so blieb doch Zeit um eine Stadt aufzusaugen.

Wer mit einer Kunstgeschichtsgebildeten Person das Leben teilt wird wahrscheinlich allererst in der wenigen Freizeit, zwischen Kabel und Kabel, erstmals dem Sakralbautenfetisch frönen.

Elisabethenkirche

Elisabethenkirche, nicht unweit unserer Wirkstätte, in tiefster Nacht, respektive Samstagmorgen um 0730 und die Stadt schläft aus, was grundsätzlich ich, in anderer Situation, gleich getan hätte.

Wettsteinbrücke

Als pflichtbewusster Turi sollt die Besteigung der Wettsteinbrücke nicht fehlen. Im Bild die bekannte Wettsteinbrücke und bildmittig das genannt höchste Hochhaus des Basler Stolzes.

Basel West

Die Wettsteinbrücke bietet ein unvergessliches Blickpanorama, Rhein abwärts, auf die City.

Basler Münster

Nicht minder eindrücklich das Basler Münster.

Zwischen ausgedehnten Spaziergängen und intensiven Arbeitseinsatz im Drachencenter  blieb reichlich Zeit um reichlich Kunstversetzte Stadtluft zu schnuppern.

Tinguely-Brunnen

Im Bild der Tinguely-Brunnen bei Nacht kurz nach unserem Paseo-Feierabend-San Miguel abgelichtet.

Zweifelsohne besitzt die Stadt gewisse Vorzüge gegenüber dem Zürcher Finanzkessel. In Basel scheint Fasnacht allgegenwärtig, dies zugegeben, wenige Tage nach Fasnacht. Kunst ist auch so allgegenwärtig und das Volk, in welcher Zusammensetzung auch immer, lächelt überraschend oft. Ohnehin dünkte mich das die Stadt Basel vieles recht locker nimmt. Und sofern Frau nicht im Auto umher kurven muss, erscheinen die Leute echt sympathisch. Eindeutig, wer im Auto unterwegs ist, bei mir leider oft ein reines Muss, kommt in Basel gar nicht an. Die Diskussionen um eine Parkbewilligung mit dortigen Lokalpolizisten toppt gar die zürcherische Bullenmentalität.

Wer jedoch das Trämli besteigt und durch enge Gässchen flitzt erlebt viel Basler Scharm.  Das fehlen grosser Finanzinstitute tut ein deutliches Plus zur Lebensqualität beitragen. Gar für uns Zürcherinnen undenkbar, Ureinwohner die in Stadthäuser wohnen.

Wo der Grund für die Unterschiede zu Zürich liegen ist schwierig zu beurteilen. Wahrscheinlich liegt viel in der Historie des aufkommenden 19. Jahrhunderts. Eine Hauptschuld an der Entwicklung des bornierten, arroganten Finanzplatzes Zürich darf kurz und gerne, meiner Meinung nach, Eisenbahnpionier und Hauptsächlich Grosskapitalist, Alfred Escher zugesprochen werden.

Züri 1850

Zürich ist im aufkommenden 19. Jahrhundert, vorwiegend eine eher unbedeutende kleine Handelsprovinzstadt. mit knappen 20 000 Einwohnern. Im Bild ein Ausschnitt der Wildkarte von 1850. So nebenbei erzählt, links in der Karte, die Staubenhäuser, mein heutiger Wohnort.

Basel um 1865

Auch Basel, zu jener Zeit mit etwa gleich viel BewohnerInnen, lag weit fern einer Grossstadt. Doch bereits der Katasterplan von Löffel aus dem Jahre 1862 deutet auf eine Bevölkerungseinbeziehende  Stadtplanung hin was in Zürich, zu jener Zeit, gänzlich fehlte. Die begehrten Flächen überbauten, in der Limmatstadt, vermögende Grossindustrielle.

Zürich entwickelt sich unter Alfred Escher hauptsächlich zur Finanzhochburg. Entlang der begehrten Seeufer entstehen schmucke Anwesen investitionsfreudiger Grossspekulanten. Die durch Alfred Escher gegründete Schweizerische Kreditanstalt, heutige CS, trägt wesentlich bei zur zunehmenden Grosskapitalisten-Arroganz.

Ich glaube, in kurzem Studium Historischer Karten, in Basel deutlich reichere Kommunale Bautenkultur zu erkennen. Ein Basler Zoo gibt’s ab 1896 während in Zürich hauptsächlich Business interessiert. So verwunderst nicht weiter das die Villendichte, in der Rheinstadt, deutlich bescheidener ausfällt.

Wer heute in Zürich lebt glaubt obercool zu sein. Was hier an Altstadtwohnungen erreichbar ist, können sich zunehmend nur Bankmenschen oder akademisierte Konform-Linke leisten. Die Hipsterkultur,  vorwiegend in der Gastronomie zu beobachten, nimmt in der Limmatstadt zeitweilig richtig bizarre Ausmasse an. Während ich in Basel  oft Spanisch, Französisch ode Türkische Dialekte höre, spricht der Möchtegernzürcher, im Verkehrsberuhigtem Schicki-Viertel, gepflegtes Oxford-Englisch.

Kurzum, für mich ist Basel eine durchaus lebenswerte Alternative.

Und Basel hat en richtig Geilen GIS-Server für all jene die mit dem Zeugs bewandert sind, weitere Infos unter: https://www.geo.bs.ch/geodaten/geodienste.html

Und auch das Stadteigene Geoportal lässt sich anschauen: https://map.geo.bs.ch

Seitenupdate

am 04. November 2018 unter Ästetik, Stadtindianer abgelegt

Die kälteren Tage kündigen sich allmählich an, die Gelegenheit um wieder etwas an der Luisa.net-Seite zu schrauben.

Wie bekannt geistern Millionen an Themen in meinem Köpfchen herum die ich aufarbeiten möchte. Leider ist der zeitliche Rahmen demgegenüber bescheiden mickrig, trotzdem, manchmal pack ich auch mal was ausserhalb des Bergbaus an.

Streetart

Lage gelustete mich eine Fotografische Ausarbeitung des Streetart-Themas. Nun war die Gelegenheit gegeben um die Seite Kunst die bewegt um mehr als nur den Salvador Dali zu erweitern. Somit gibts neu den Bereich Streetartspaziergänge.

In diesem Sinne, viel Spass beim Spaziergang.

Neues aus der Hipsterfront

am 08. Juli 2018 unter Grungisches, Stadtindianer abgelegt

Neulich auf dem Weg nach Hause begegnet mir eine Bruchbude des Prädikats Spekulationsobjekt.

Geierbuden

An sich ein schönes Stadt-Haus mit welchen einiges zu machen wäre

Geierbuden

würden nicht welche nie den Hals vollkriegen und andere jeden nur erdenklichen Preis zahlen um ein bisschen hip zu sein.

Ergo, Zürich, die selbsternannte Geldhauptstadt versinkt im der Borniertheit Neureicher Finanzjongleure. Zeit für en richtig zundhaftes Züri-Brännt.

Bergfondue zu Zweit

am 11. März 2018 unter Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Es ist zweifelsohne, im Sinne zunehmender Bewegungslust, mein Uetlibergbesuch äusserst häufig. Nach wie vor ist die Aussicht prächtig und der Aufstieg problemlos, nach geschafftem Arbeitstag, machbar.

Dass mich indes meine Liebste begleitet ist eher selten. Neulich jedoch waren wir, bei romantischem Schneefall, zu zweit unterwegs mit Ziel des Hausgemachten Fondue im Uto Staffel.

Uetliberg

Nach feiner aber schwerwiegender Käsemischung zu zweit, knipste ich allerlei Fotoimpressionen.

Uetliberg

Züri bei Nacht

Uetliberg

Und nocheins weils so schön war.

Uetliberg

Alljährliche Eisskulpturen auf dem Uto Kulm.