Nach 28 Jahren muss ich ausziehen gleiches gilt für meine schmucke Werkstatt im Keller. Meine Werkstatt erfreute sich rund 14 Jahre der zentralen Lage und der Nähe zu meiner Wohnung, ganze 6 Vollgeschosse trennten uns von einander.
Vor Zeitepoche meiner Werkstatt lang tief verborgen ein kleines Räumchen zu geselligem Beisammensein, umgangssprachlich gerne bezeichnet als „illegale Bar“ wenn doch ich, als Bewohnerin des Hauses, von dieser Begrifflichkeit mich eher distanzieren täte. Einerseits ist keine Bar illegal den ein geselliges Beisammensein kann schlicht nicht illegal sein, anderseits diente gleichzeitig die Räumlichkeit als Lager welches Met-Vorräte lagerte für die oberhalb domizilierten Verkaufsräume der Bonesclinik.

Im Jahr 2004, die Bonesklinic im Erdgeschoss, meine Wohnung zuoberst im Dachgeschoss und der Keller unter der Bonesklinic.
Die Bonesklinic zog kurz nach der Transitstrassenaufhebung aus der Liegenschaft worauf ich den Keller für die, bis anhin an der Habsburgstrasse eingemietete, Werkstatt übernahm.

Bei meinem Einzug blieb das Bild einer liegenden Frau im grünen Kleid durch mein Werkzeug und Schraubengestell verdeckt. Einzig die leuchtende Sonne ist so halbwegs sichtbar.
Im Jahr 2025 flatterte die böse Überraschung in den Briefkasten. Hämisch hiess es, die Liegenschaft wird verkauft. Unser kläglicher Versuch im Immo-Karussell mitzubieten scheiterte bei 4.5 Millionen. Das Haus war verkauft für en höheren Preis und nicht an uns. Nicht lange liess die Kündigung auf sich warten und auch unsere Hausinterne Widerstandskraft konnte kaum was entgegensetzten.
Eine neue Ära beginnt mit einer neuen, dreimal so grossen Werkstatt im nahen Hubertus in der Folge war wieder mal zügeln angesagt.

So entblösste ich Tablar für Tablar das meinerseits kaum beachtete Wandbild. Ein Wandgemälde wessen Urheberin mir gänzlich unbekannt war. Eine Tatsache die mich bis anhin kaum beschäftigte.

Doch die Offenlegung des Werkes weckte meine Erinnerung und gleichwohl mein Interesse zur näheren Geschichte.
Nun weiss ich, dank eines Facebookposts, die Urheberin nennt sich Rita und stammt aus Deutschland. Das Bild ist, wie aus der Signatur hervorgeht, am 12.9.2006 entstanden.
Und, soweit bekannt, am 2. Mai wird dies Bild geschliffen und das Haus zu Gunsten schweineteuren Schickimicki-Absteigen entkernt.
Die Grundrisse der Schickimicki-Buden (Miete zwischen 3500 und 5000 SFR) gibt’s auf: 997_03_12_201_wohnungsspiegel_0_250220_1__B25-00361.01_25-03-03-14-24.pdf
Nun abschliessend, es Dankeschön meinerseits an Rita fürs Bild und an die Bonesklinic für die tolle, bewegte Zeit im Haus.













































































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