Archiv der Kategorie 'Grungisches'

Politkomödianten und der krative Widerstand

am 08. August 2010 unter Grungisches abgelegt

Oder was mich bewegte letzte Woche,

Eine wahrhaft witzige Figur, der Rechtsaussen-Komödiant, SVP-Exponent und engagiertes Hauseigentümerverbandsmitglied Erich Hess will die Reitschule Bern mittels Volksabstimmung schliessen und verkaufen. Welch Geldsegen, ein Areal in bester Berner Lage, im besitze der Stadt Bern ihm als möglicher Immobilienspekulant zufallen könnte. Fern liegt es mir weitere Worte zur SVP und deren Betonsülzepolitik weiter zu verlieren

Indes, enorm erfreulich wenn nicht wahrhaft erheiternd, die Gegenbewegung die mit kreativen Gegenschlägen hier sich über einer Lustig macht der, meiner Meinung nach, leider weit mehr als nur Lustig zu sein scheint.

Müslüm die Webseite www.müslüm.ch
MÜSLÜM ist bei Facebook
Zur Story Artikel im der Bund

Zuallerletzt, kein Terroraufruf, Transgenderparty in der Reitschule Bern, am 25.9.2010, ich involviert als Mitorganisatorin. Und, allen Bernern sei ein Nein zur Initiative Schliessung und Verkauf der Reitschule gewünscht.

Und die Spamfuzis leben weiter

am 05. August 2010 unter Grungisches abgelegt

Und wenn sie nicht gestorben sind so such ich weiterhin Methodiken um dies geplänker findiger, mir nicht wirklich verständlicher Hackversuche, zu eliminieren.

So sei heute alles was wie Formular aussieht und wie Formular schmeckt, Tummelfeld russischer Topleveldomains. Ich, naives Mädchen frage nach dem Wieso angesichts der Tatsache das jenes was mit .ru endet sich ohne weiterzuforschen eh nur als Scheisse deklariert. Folglich kann ein Linkraiting welches nie geschehen wird kaum Interesse zu solch Aufwand sein.

Lustig sind jene die ihrem Spamfuzi die Deutsche Sprache einverleiben in der Hoffnung sie würden durch diese sprachliche Adaption beklickt werden.

Die hier Lesenden, keine Sorge, diese Scheisse erreicht nie öffentliche Bereiche, alles bewegt sich einzig in meinem Adminfeld.

Allerletzt, für gute Tipps in dieser Sache bin ich immer empfänglich.

Als mögliche Lösung zu solch Problem habe ich heute die Spam-Biene “Antispam Bee” installiert. Ich hoffe das dies Plugin meine Spamflut etwas in den Griff bekommt.

Die Beschreibung der Spambiene auf Playground:
Antispam Bee: Das WordPress-Plugin für den Schutz gegen Spam

Die Würde, welch seltsames Tier

am 15. Juli 2010 unter Grungisches abgelegt

Untiere TCP/IP Kommunikation

Es mag immer wieder das gleiche rotative Prinzip zu laufen in all denen Hochglanzinternetportalen. Profile werden in Serie begakkert nach einzigem Kriterium Weiblich. Nach einer möglichen Abweichung dieses  glitzekleinen Schuhschachtelbildes welches Weiblich zu definieren scheint, sinkt jeder minimale menschliche Respekt. Klar ich mit meiner unvorteilhaften Stimme falle hier gerne, beim erstmöglichen Telefonat, durch den Begriff Weiblich dieser Minimalhirne, doch nicht nur ich bin Opfer irgendwelcher gipfelnden Respektlosigkeiten. Letztlich triffts alle Frauen gleichermassen. Bleibt mir die Frage, sind Internetcommunitys grundsätzlich Frauenfeindliche Konstrukte?

Neulich geschehen in diesem so gerne zitierten Porttälchen genannt SZ folgend.

Es erreichte mich folgendes Schreiben welches, wenn es nicht sich aufreihen liesse vieler vorher erfolgten Schreiben, mich dieses nur minim zu beeindrucken vermögen würde. Doch eben, nicht eines nicht zwei, welche halbwegs auf meine Person eingehen würden, keiner vermag meine Person zu erkennen und mit mir eine Kommunikation aufbauen. Und, meine Person, welche so was von umfangreich dokumentiert ist,  wird schlicht verkannt, einzig weiblich und möglichst ins Kleinsthirn passend ist Filterkriterium. Vieles wenn nicht gar letztlich alle Frauen fallen durch dies Siebverfahren. Doch es solle ja keine Rolle spielen den es ist SM angesagt, da können Doms richtig böse und dumm sein und die Subs haben e nichts zu sagen.  Bei Luisa die heut besonders viel Kampfgeist aufgeladen hat, weit gefehlt.

Nun denn zum Korpusdelikti, das PN aus der SZ

Interessant

Was könntest Du mir in punkto

Devotion und Masochismus bieten?

Wie devot und wie masochistisch bist Du?

Wie hoch ist Deine Schmerzgrenze

Mit zarthartem Gruss

Master René

Und meine zugegebenermassen nicht unbedingt liebliche Antwort.

Lieber Rene
Mal Vorweg, ich bin, wahrhaftig selten so schlecht behandelt worden wie in der SZ.  Ich wills mal so sagen, agierende Aggressoren, sorry, ausnahmslos Männer.

Präzisierend,
Es ist, nach meiner bescheidenen Interpretation, Zeichen einer gewissen Wertschätzung wenn mein anschreibendes Gegenüber sich die minimale Zeit nimmt meine Publikationen zu lesen. Es scheint so als hättest Du diese, meine, Publikationen allerhöchst optisch begutachtet, all die schönen Bildchen und so, die Texte indes scheinen gänzlich an Dir vorbeigezogen zu sein. Was ich wiederum als mindere Wertschätzung interpretiere und Wertschätzung ist A und sehr viel OOOOOOO zum SM.

Du fragts nach meiner Devotion.
300 Diensttage in der Schweizer Armee davon ne nette RS mit viel Schlamm und gefrässigen Mücken im netten Reussbett. Ein wenig U-Haft, etwa alles in allem 3 Wochen so gut und gerne.

Und meine Masochistische Ader,
Volle Pulle, eine Geschlechtsanpassung habe ich durchgemacht, 7 Stunden Vollnarkose, zwei Nussgrosse Löcher in der Schamlippeninnenhaut und dies während 3er Monate.  Junge, das Ganze fühlt sich an wie ne Vollfahrt, 3erBMW, in nen Brückenpfeiler obschon diese Aussage etwas Spekulativ zu sein scheint. Habe hinsichtlich Brückenpfeiler gar keine Erfahrungswerte.

Bezeichnet werden wir gerne, die Mann zu Frau Transsexuellen, in weiten Teilen asiatischer Räume als Andersartige, Magierinnen, dies nicht wegen irgendwelchem Hokuspokus sondern schlicht weil wir Mut haben unser Leben zu leben auch im Wissen das die SZ-Männerbrut uns wie ein Stück Scheisse behandeln wird.

Any
Abschliessend, wo keine Wertschätzung ist wird’s nie einvernehmlichen SM geben können denn auch ich habe das Potential zum aktiv ausführenden Totschlag nach Artikel 113 des StGB. SM ist Kommunikation die durchaus harmonisch funktionieren kann sofern dem Gegenüber eine gewisse Wertschätzung gezollt wir. Glaube, sobald Du mich telefonisch kontaktieren wirst und entsetzt meine, in Deiner glitzekleinen Schuhschachtel als Männlich taxierte Stimme  hören wirst, wird Dein Respekt abrupt den Nullpunkt erreichen.

Darum, glaube, kein Mensch mag Ablehnung es gibt nicht annähernd ein Motiv wieso ich Ablehnung zu erfahren habe. Es ist alles beschrieben und niedergeschrieben, klar, deutlich und ehrlich, wers nicht liesst verdient nicht gehört zu werden.

Allerletzt,
Sorry Du warst mein Opfer, und zweifelsohne dieser Text wird in so mach von mir geleitetes Projekt Einzug finden. Stolz bin ich und anrecht habe ich auf diesen mir zustehenden Stolz.

Liebi Grüessli

Luisa

Errungenschaften wie Internet scheinen die Kommunikationskultur massiv zu demontieren, da sag ich nur, wie wars mal mit nem Bier in einer lauschigen Gartenbeiz.

Desperate Housewives

am 10. Juli 2010 unter Betrachtungen, Grungisches abgelegt

Oder als Tonnen fliegen lernten.

Eine kleine Abrechnung mit der wahrscheinlich biedersten Szene die eine vormalige Subkultur hervorbrachte. Erzählen will ich hier von meinen subjektiven Empfindungen welche, durch mein Engagement in der Schweizer SM-Szene, über die Jahre hinweg generiert wurden. Nicht immer Empfindungen welche positive Auswirkungen auf mein Wohlbefinden auslösten.  Nichts desto trotz solle hier, nachdem mich gestern die Hausärztin nach meinen stressbedingten Magenverstimmungen fragte, eine kleine Bilanz erscheinen meiner Betrachtungen. Ich selber bin nach wie vor der SM- Spielart, oder präziser der BDSM-Spielart, angetan wenn doch die Magenverstimmungen, mit zunehmenden Gleichgültigkeit dem Konstrukt Szene gegenüber, verschwanden.

Will heissen, erfreuen tue ich mich bester Gesundheit aber, zurück zum Ursprungsthema.

Man könnte glauben, im Zuge einer zunehmender gesellschaftlicher Akzeptanz, sei diese Spiel und Liebesform zu einer spriessenden Kultur, wie dies etwa die Gothik-Szene erreichte, aufgestiegen.  Weit gefehlt eine Kultur ist nie entstanden. Zwar suggestiert  uns die Werbung, Medien in all Ihrer Vielfalt,  das Mensch von heute Cool ist wenn, er, sie, sich dieser Spielart irgendwie, von ganz Zart bis hin zu ganz Hart, hingibt doch die Realität ist weit ernüchternder als das gestylte  Hochglanz-SZ-Bildchen. Die Avantgarde welche immer wieder gerne Kopiert wird, *Seeemühle lässt grüssen, kann nicht erreicht werden, Kopie bleibt Kopie.  Kreativität ist eine Symphonie der Gefühle und nicht ein Konstrukt niedergeschriebener Regelwerke. Nicht die Frage des “Wie” sollte interessieren viel eher liegt die Würze im “Wieso”.

Stattdessen, die Kaninchenzüchterfraktion, hinterher rennt sie den gestylten Regelwerken immer die Frage vor Augen “Wie”. Resultierend, den edlen Gesetzen des Neokapitalismus folgend, bildet sich eine regelrechte Industrie, in Form einer breiten Palette an Konsumgütern welche die gelangweilte Hausfrau nach deren Tatra-Eskapaden zu befriedigen versucht.

Gefühle sind die Folge von geschaffenen Räumen welche, wie ich heute zu denken geneigt bin, nur eine kleine Minderheit genannt die Avagarde schafft. Diese geschaffenen Räume welche, aufgefüllt mit starken Emotionen, in Kunst und Kultur Niederschlag finden,  sind leider oft zu bekämpfender Gegenstand durch ein Regiment Neider. Was sich ursprünglich in solch SVPligen Institutionen wie Stammtische um der Gleichgesinntheit zu frönen organisierte, verkommt zunehmend  zur Selbsthilfegruppe ständig frustrierter Tatrainnen und permanent Samenverteilenwollenden Mannsbilder. Kollektives Neidertum wird gepflegt und kultiviert all jenen gegenüber die diesen strukturellen Rahmen zu sprengen versuchen. Was bleibt ist eine in der Provinzialität erstickende Szene die versucht sich individuell mittels Bodageworkshop und sonstigem Blasurium in  die Höhen der Selbstfindung zu heben. So kanns kommen das heute in  Webseiten wie etwa die Sklavenzentrale mittels Hochglanzbildli  vorgaukelt wird, Tonnen könnten fliegen.  Der ernüchternde Blick in die Realität indes verrät uns, Tonnen sind Tonnen und Steine sind Steine wie einstmals **”And One” uns vorsang.

Wieso dies Ganze so kam bedarf einer weiterfassenden Analyse. Allererst, die hier angewandten Betrachtungen sind übertragbar auf etliche weitere Gruppen und Szenen.

Begünstigt in der BDSM-Szene ist vielleicht deren Abstrakte nur schwer verständliche und wenig erforschte Neigung. Eine Neigung die deren Lust aus der Schmerzzufügung  respektive aus der Schmerzerfahrung bezieht.  Menschen die sich an klare Strukturen, wie etwa Religionen, Gesetzte oder vorgegaukelte Demokratiemärchen,  halten, dies sind die meisten Menschen, haben ein Grenzproblem wenn die so oft erwünschte Grenze zu schwinden scheint. Vielleicht kommen eines Tages höher intelligente Wesen zum Schluss das exakt auf dieser Argumentation berufend die Spezies Homo-Sapiens gar nicht befähigt ist in Freiheit zu leben. Naja hoffen wir, das dem nicht geschehe.

Any, wir wissen, das wir hinsichtlich BDSM gar nichts wissen. Das nährt die Unsicherheit vieler Zeitgenossen dem gegenüberliegend finden sich eine Vielzahl Elemente welche uns täglich von der Coolness dieser Spielart berichten. Onvogue ist wer sich zu dieser Spielart trifft und dieser frönt. Da alle, die sich unsicher in dieser Gemeinschaft sogenannt Gleichgesinnter bewegen,  denn Onvoguegrad immer wieder unter Beweis stellen  möchten, leben und spiessen Bilderupload-Plattformen alla Sklavenzentrale. Ein “Spieglein Spieglein an der Wand Effekt” überkommt das Ganze SM-Land das Fundament der Copy-Paste-Kultur wird geschaffen, der solide Untergrund zur Missgunst.

Und ich?
Ich lernte ganz tolle Menschen kennen in dieser künstlich geschaffenen Gemeinschaft doch nicht nur, viele versuchten mich aus den Angeln zu heben, meinen Einfluss zu minimieren, mich an möglichst kurzen Ketten zu halten. Ja, ich stehe auf Ketten doch eine Liebe muss es sein die mich von dessen Notwendigkeit zu überzeugen vermag.
Als solches will ich dies Thema BDSM für mich immer noch als Grenzerfahrung, als Symphonie vielerlei Gefühle verstehen eindeutig ein Freiraum welcher ich mir nehme.

Es mag mich heute zu erstaunen das regelrechte Kriege, gegen Ende mittels Anwälten, gegen mich geführt wurden. Wieso, niemand weiss es, denn es scheint einzig das “Wie” zu interessieren.  Die Kriege haben rein gar nichts gebracht, wie immer bei Kriegen sind alle Kriegsparteien die Verlierer. Mir bleibt eine für mich enorm gesunde, letztlich jedoch für die mögliche Gemeinschaft äusserst destruktive, Portion “Leck mich am Arsch”. Die genannte Gemeinschaft indes entfernt sich zunehmend vom Ausdruck “Wahre Gefühle” hin zum  “Spieglein Spieglein an der Wand Effekt”.

Allen ein schöner Sonntag, ich bin leider am Kassen bauen im Globus.

Zuletzt, wie üblich, die von mir relevant erachteten Links.
* Die legendäre und nie wieder erreichte Seemühle-Bilderserie auf meiner Seite unter Walenstadt

**Kreativität ist ein schwer zu verstehender Begriff insbesondere deren Blüten. Menschen mögen keine Interpretationsspielräume,
darum “And One”, Interpretationspielräume in der Kunst: www.andone.de.

Schneegestöber im März

am 08. März 2010 unter Grungisches abgelegt

Und sonstige Unsinner versuchen vergeblich meine Laune zu mindern. Nichts desto trotz bewegen mich stattdessen gemottete Musikanlagen und im Chaos versinkende Netzwerkverkabelungen. So mag ich mich ab denen Sachen freuen wie übermässig viele berufliche Herausforderungen oder ein wahrhaft funktionierendes BDSM Forum, statt mich etwelchen nervös  Käsesuchenden Mäusen hinzugeben.

Es verwundert mich in diesem Sinne nicht weiter  dass bei so frostigen Temperaturen stampfende Kaninchen vergeblich Unsicherheit mir entlocken wollen, doch leider hilft, wo Käse und Pfeffer fehlt, auch den Beizug juristisch gebildeter Personen wenig.

Any, kleine Welt, wir wissens alle,  und so schwirre ich ab in kommende Projekte welche mich von Bondageworkshop zu entstehenden Transgenercommunitys jagen.

Allen die mir einige freudige Momente bescheren, klar ein grosses Dankeschön.

Und allerletzt einen lieben Gruss an die wohl fleissigste Luisa-Blogleserin und dies trotz des fehlenden Pfeffers.

Polizei, Porno und sonstig Gefallenes

am 17. Dezember 2009 unter Grungisches abgelegt

Während hierzulande uns die Kälte regelrecht auffrisst, erfreut sich die südliche Ecke unseres Landes glänzenden Sonnenscheins. Doch ja, leider bin ich nicht mehr in solch meteorologisch harmonischen Gebieten. Sie hängt, sie läuft und sie Zählt, die RTU Box in Locarno.
locarno1

Und so bleibt die schöne Erinnerung an ein genüssliches Kaffeeschlürfen auf dem Largo Zorzi.

locarno2

Any, alle die des Geheimnisses RTU Box beraubt worden sind so sieht dies Teil aus und sinnigerweise jenes in Locarno.

Ansonsten erfreue ich mich einer nicht wirklich harmonischen Kommunikation mit den Ordnungshütern. Nachdem sich das vordere Auto-Kontrollschild irreversibel vom Auto entfernte war denn die kommende Kommunikation mit der protokollierenden Polizei von minder entspannter Atmosphäre. Alleweil kenn ich jetzt dessen neues Leitbild genannt „Respekt“. Grundsätzlich weiss ich jetzt auch dass ein Auto prinzipiell immer überladen ist ausser man muss es beweisen.

So war die Fortsetzung meines Du auf Du Kurses mit der Polizei von minder konstruktiven Momenten gesegnet im Polizeiposten Spiegelhof Basel. Hauptthema diesmal Parkbewilligung Martinskirchplatz. Bekommen habe ich dies hochheilige Dokument, gebraucht habe ich eine geschlagene Stunde Dauerargumentation, gekostet hat dies Wertpapier lachhafte 15 Franken. Doch da ich eine Stunde auf dem Posten verbrachte statt mich ganz meiner RTU Box hinzugeben war Znüni wie auch Zmittag schlicht dahin.

Es Weinachtelt und wer nicht so ganz daran glauben mag solle sich in einer Tiefgarage eines Kaufhauses niederlassen. Zu Weinachten tun die Automotorisierten Menschen durch wiederholtes Hupen ihrer Freude kund.

Und die Medien, allen voran der Blick nervt. Wie immer, die hierzulande meistgelesene Zeitung vermag, nicht zu erkennen das wer wie eine Frau aussieht, sich wie eine Frau kleidet und sich wie eine Frau verhält schlicht auch ein Frauennamen hat auch wenn die betroffene Person keine Geschlechtsangleichung durchgemachte. Nicht zu glauben das in einem aufgeklärten Staat Verklärung getrieben wird auf das die Transfobie so richtig gedeihen möge. Es kann wahrhaftig nie genug SVP-Fundi-Hassinitiativen alla verbietet alles was nicht wie ein Kirchenturm aussieht, geben. So gefallen, ein nicht wirklich sympathischer Artikel welcher gehörig kreierte Vorurteile nährt “Der Freier Pascal entführt die Transe Peter” .

Der Joker der Woche indes ist definitiv die Anerkennung meiner Webseite www.luisa.net als Pornografie. Naja der Migros Genossenschaftsbund oder noch besser deren Proxiserver bestimmte solches. Kommend werde ich an bekannten Sexmessen freudig Autogramme verteilen. Was für ein Weinachtshit, ich im erlauchten Kreis der Millionenverdiener nur leider glaubt mein Bankkonto nicht wirklich daran.

Ich bin auch ein Minarett

am 05. Dezember 2009 unter Grungisches abgelegt

Der Samstag, welch wunderbarer Tag, die Zeit meterweise vorhanden, solle nun mich zur Rekapitulation der Ereignisse führen. Ach ja welch Ereignisreiche Woche mich, die Arbeit, Demokratische Grenzen und Arnold Meiers Subis bescherten.  So solle mein etwas vernachlässigtes Blog wieder etwas Stoff erhalten auf das all die fleissigen LeserInnen an meinen Texten sich alle Zähne ausbeissen mögen.

Allererst, die RTU-Boxen, so irgendwie was energiemanagendes  TCP/IP Taugliches in einer weissen Kiste verpackt, trieb mich ins ferne Welschland. Ich als nur minder Französisch verstehende, geschweige den sprechende, Person war doch konfrontiert mit allerlei Herausforderungen was meine Internetaktivitäten so ziemlich aufs Minimale beschränkten.

Halb so wild denn wissen tun wirs, WWW ist nur eine kleine Welt und keineswegs die Bretter welche die Welt bedeuten. Nein, diese Bretter finden sich stattdessen in den Hockeyhallen welche Arnold Meier für die Zelebrierung der vereinigten Pornoszene mietete. So waren sie denn alle gekommen, alles was Rang und Namen hat, versuchte sich auf denen Bretter welche offensichtlich die Welt bedeuteten. Ob in Fuchsmaske sich durch die pöbelnde Meute schlängelnd oder eine BDSMlastigen Commendy vortragend, Hauptsache allesamt beisammen einstehend für die gute Sache, was dies auch immer sein mag. Arnold Meier und dessen Brieftasche freute sich ab solch zahlreich zahlender Prominenz.

Währenddessen in diesem Theater, endend an den Landesgrenzen, wird bewusst wie klein  die demokratischen Möglichkeiten, im Sinne einer modernen friedlich zusammenlebender Gesellschaft, sind. Sage und schreibe eine Volksmehrheit vermag den Bau von Minaretten zu verbieten. Welch Farce demokratischen Unsinns. Gleichwegs werden jene Türmchen mit Gewalt, Extremismus, und fehlenden Anpassungswillen  gleichgesetzt. Ein bisschen Angst schürend und schon werden die Bauvorschriften zu Gunsten einer Rechtsungleichheit zusammengestaucht. Ein Rückschritt des Fortschritts scheint ein offensichtlich falsch geglaubter Fortschritt, genannt direkte  Demokratie, zu erzeugen.

Eines ist mir klar, würde heute eine Abstimmung über die Einführung der öffentlichen Hexenverbrennung lanciert, wäre solche durchaus Mehrheitsfähig. Einerseits gibt’s genügen Ängste aus denen sich blitzschnell einige Hexen basteln liessen anderseits kann solch populistisches Gedankengut durchaus animalische Grundzüge des Menschen wecken.

Aus meiner Sicht braut sich hier ein explosives Gemisch zusammen und, wie könnts auch anders sein,  wieder mal übernehmen Subkulturen, leider, beim anheizen eine Vorreiterrolle.

So geschehen auch hier in jenen, man nennt sie die BDSMler, sich anschmiegend den grossen und Mächtigen, so werden sie vielleicht gar mächtig fallen.

Nun denn, weiter zu beschäftigen scheint mich diese Woche die langsam aber steig fallenden genau richtigen Königinnen welche oh welch Wunder, nach einer scheinbar verlorenen Schlacht, mit mir Gespräche suchen. Welch Audienz, geehrt sollte ich mich fühlen, eine mir mit Runden Tischen den Krieg erklärende, vermag sich meiner zu begeben. Ja, Debokraten und sonstige Untiere scheinen tief zu fallen. Genüsslich beobachte ich das Geschehen und öffne mich zu, ich will hoffen, konstruktiven Gesprächen.  Den wahrhaftig, vielleicht erlangt mach Zeitgenosse ein nur minimes Bewusstsein ehe dieser irgendeiner Tutenden hinterher watschelnd.

Und, der Spruch des Monats, welcher meine Liebste kreierte “Ich bin auch ein Minarett”. Wahrlich solch eine Erkenntnis ist des Titels würdig.

Any, Eure Luisa wünscht allen hier lesenden ein ausgeruhtes Wochenende ohne viel Gedanken und mit vieeeeeeeel Stoff.

Schleim, Schleim, Schleim und deren Missionare

am 27. November 2009 unter Grungisches abgelegt

Hilfe, sie kommen die Missionare welche uns des richtigen Lebens zu überzeugen versuchen. Medial aufgepeppt nach neusten Marketingerrungenschaften wird penetrant jeder Massenanlass genutzt um den modernen Hippen Menschen zu demonstrieren.

Allen Missionaren eins gemeinsam, Überzeugung muss geleistet werden auf das die Gleichschaltung möglichst breit erfolgen möge. Was der Hippe Mensch ausmacht wird im seichten Pinkverseuchten Flyer uns nähergebracht. Schnell sind alle Instrumente gezaubert um die Menschen an Grundbedürfnissen zu nageln und an irgendwelche TCP/IP gestützten Illusionswelten zu Binden. Wo die Menschen sich durch Erfahrung vom manipulativen  Gehabe distanzieren wird nach jungem Unerfahrenem Hirn gesucht.

Wäre das Grundthema der besagten Missionare nicht BDSM so hätte die gegenwärtige Szenenetwicklung doch etwas Beängstigendes. Wenn ich jedoch bedenke das mögliche Zweisamkeiten, Schlafzimmergeschichten und sonstige Intimitäten, hier ans Publikum gebracht werden sollen, entlockt mir diese Entwicklung schlicht ein verlegenenes lächeln.

Inspirierend, Gedanken anderer Menschen,
Domineque von Sternenberg in BDSM-Aufklärung und SM-Mainstream.

Ansonsten, heut ist Transenstammtisch und darauf freue ich mich.

Des weiteren sind die kommenden Tage, an welchen breit umher missioniert wird, wir in waldigen Höhen zu finden auf das uns breites Gegrunke erspart bleibe.

luisawald

Und wenn meine RTU-Boxen noch leben so zählen sie noch heut fleissig kWh-Impusse.

Einheitsbrei und sonstige Hirnfickereinen

am 29. Oktober 2009 unter Grungisches abgelegt

Manchmalig,  ich frage mich, wessen goldener Teppich genannt Einheitsbrei sich hier über uns hinweg wälzt? Es ist der Einheitsbrei einer sich betören wollender Gemeinschaft genannt Gesellschaft. Einheitsbrei ohne Anspruch auf irgendwelchen Anspruch. Geschnatter  quillt aus dem Lautsprecher gleichgeschalteter Lokalsynchroner Radios, auf das der Dop uns den ätzenden Tag vergessen lasse.  Probleme sind nur drüben, Minarette müssen weg und alles was irgendwie den Einheitsbreiteppich durchstossen mag, muss in strenge “Müssender”  Modalwerben gepfercht werden.

Und ich muss und muss und muss,

oder doch nicht?

Welch Segen, neulich zwischen Spreitenbach und Zürich als mich der MP3-Autoplayer mit den Worten anbrüllt “Ich muss gar nix” . Wahrlich ich muss gar nix ausser…

Grossstadtgeflüster Ich muss gar nix

Des Weiteren seie heute wieder jener Treff an welchem sich Jene zusammenfinden die irgendwie gar nix müssen ausser gelegentlich ein Schneider verdrücken.

Homo Juristicus im Locherguet.

Ich freue mich mächtig auf diese kleine gemeinsam erschaffene Freiheit.

Worte nix als Worte

am 21. Oktober 2009 unter Grungisches abgelegt

Wenndoch nicht von mir stammend, so mag der nachfolgende Text mir hin und wieder tiefst aus der Seele sprechen. Welch treffliche Gedanken dank etlicher vergessener Worte  möglich sind.

Mit dem Netz fängt man Fische,
nimm die Fische und vergiß das Netz.

Mit der Falle fängt man Hasen,
nimm die Hasen und vergiß die Falle.

Mit Worten drückt man Gedanken aus,
nimm die Gedanken und vergiß die Worte.

Wo finde ich einen Menschen,
der die Worte vergißt,
auf dass ich mit ihm reden kann

Geklaut dies Schmuckstück literarischer Gehirnkapriolen von den Deutschen Anarchisten  http://www.anarchie.de/ .