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Das breite Spektrum meiner Interessen als stetig wachsende Linkliste.

Archiv der Kategorie 'Politischer Grunk'

30 Jahre Techno

am 23. September 2018 unter Musikalisches, Politischer Grunk, Transgender, Vergangenes abgelegt

Ich habe ich schon lange nicht mehr über Musik berichtet. Ein Grund hierfür dürfte in der Vergänglichkeit jeweilig verfügbarer Links im WWW liegen. Nun denn diese Geschichte knüpft an Vergangenes an und basiert aufs neuliche Festival „30 Jahre Techno im Funkhaus Berlin“, produziert von Arte Concert. Die Sendungen sind, teilweise unvollständig unter 30 Jahre Techno  abrufbar.

Ich als Techno und Technologie-Kind schenkte dieser Sendungsreihe ganz besondere Aufmerksamkeit denn, zum einen sind all die Kreativköpfe welche diese Kunstgeschichtsepoche bewegten, plus minus, in meinem Alter, zum anderen assoziierte ich dieser kleine Aufbruch zu neuen Sphären mit vielen revolutionären Elementen des zivilen Ungehorsams. Ergo, der Anspruch auf Räume, sprich die aufkeimende 90er-Hausbesetzerszene, das Spiel mit allmählich erschwinglichen Sequenzern und eine aus den Kellern aufsteigende Queerbewegung machte vieles möglich. Auch für mich schien die Welt, wie durch den Tekkno-Blitz getroffen, um Lichtjahre freier zu werden.

Es war und es verging, und trotzdem waren Grundsteine gelegt zu meinem weiteren Leben, Luisa war geboren und möglich. Kunst und Musik entwickelte neue, äusserst kreative Dimensionen, Dimensionen welche auch mich stark prägten, doch leider wollten von jenem Hönigtöpfchen alle naschen. Die Zeit verstrich, das Kapital schlug richtig kräftig zu und der Begriff „Gentrifizierung“ war geschaffen dies sowohl im damals alles möglich machende Berlin wie im Schlafdörfchen Zürich. Die Veränderung, in meiner nähen Wohnumgebung Tag für Tag zu beobachten, sind frappant.

Nun, trotz des zurückgebliebenen Hippsterschrotts, 30 Jahre danach sind sie, die Altmeister vergangener Tage, durchwegs im bester Kreationslaune nur eben, wie ich auch, um einige Jährchen älter.

Miss Kittin Wahlberlinerin und aus dem öden Städtchen Grenoble kommend zog an allen Registern zur Gestaltung eines würdigen Retro-Sets.

Und auch Altmeisterphilosoph Westbam schien kein bisschen Begeisterung verloren zu haben.

Es ist, aus nostalgischer Sichtweise, viel Lebensgeist, respektive Lebensfreude verschwunden. All die tollen Industrieruinen mit den kleinen und trotzdem kaum überschaubaren Mikrokosmen sind zu Gunsten einer öden, sich inflationär ausweitenden  Hippsterkultur verschwunden.

Und doch sagte einst einer dieser Urväter, genannter Westbam, „alles was oben in den Mainstream angesaugt wird, zieht untendurch Neues an“.  Ich stell mich mal, mit meinen 53, ganz tief in den Sog der Kulturgeschichte so möge viel Neues mich zu Neuem inspirieren.

Abschliessend die Links
30 Jahre Techno auf Arte Concert
Die einzelnen Sets sind teilweise auf Youtube  in besserer Qualität und in voller Länge abrufbar.

Luisa mal wieder, in unruhigen Zeiten, etwas Städtischer

am 01. September 2018 unter Grungisches, Politischer Grunk, Vergangenes abgelegt

Zweifelsohne, wer lange in tiefen Gefilden herumkriecht und sich kurzfristig in die Haut eines Bergknappen, aus Mittelalter, begeben will, wird irgendwann wie eine ausgelutschte Scheuerbürste aussehen.

Luisa 2018

Naja, ich beschloss, in einer ganz und gar nicht hübschen Zeitepoche, mal wieder etwas hübscher zu werden.  Tanja Fehr stilbruch-züri.ch sei Dank bin wenigstens ich wieder ganz ne Schöne geworden.

Währenddessen auf den Strassen sich üble Szenen abspielen und die Jagd auf Andersdenkende, Andersfarbige, Andersglaubende, angeheizt durch die, überhaupt nicht Sozialen Medien, voll entbrannt ist. Anknüpfend an eine längs überwunden geglaubte Geschichte erwachen neue Gelüste des Tötens, entfacht von en paar Sarasinischen Hetzschriften. Es macht Unbehagen, dieser Tage, zu wissen dass Waffenexportbeschränkungen in Bürgerkriegsländer aufgehoben wurden nur zugunsten einer Profitoptimierung skrupelloser Waffenlobbisten. Keine schöne Zeit in welcher die, welche blumig das Volk genannt werden, sich zunehmend von einer geldgierigen, egoistischen Hochfinanz instrumentalisieren lassen.

Manchmal wenn ich meine Facebook-Pinnwann betrachte überkommt mich Angst und Bange. Es scheint das Rädchen der Zeitgeschichte wieder an üble vergangene Zeiten anzuknüpfen und wichtige Sozial-Kulturhistorische Errungenschaften werden mit Springerstiefel zu Tode getreten.

Sie sagen, en paar Wenige, eine neue Regierung müsse her doch dass was die Regierung ist, war und wird gewählt von dieser blumig klingenden Horde genannt das Volk. Es scheint so als würd eine Meute rufen „wir sind das Volk“ und ich bin am Rande dieser Meute, realistisch betrachtet, ein exzellentes Opferkaninchen.

Scheisse sag ich, in welche Geschichts-Scheisse ich da hineingerasselt bin, dabei ist meine Intension ganz und gar nicht die Eskalation eines Konfliktes. Im Gegenteil, als sozialer Mensch hoffe ich auf die friedliche und sich gegenseitig, geistig befruchtende Gemeinschaft.

Es mögen alle einen schönen, friedlichen Sonntag geniessen

Luisa

Männer, ich finds schön dass es Euch gibt

am 18. August 2018 unter Betrachtungen, Grungisches, Politischer Grunk abgelegt

Gewalt hab ich viele erlebt, dies sowohl als Mann, als Transperson wie auch als Frau.

Der Gewalt-Erfahrungs-Peak lang eindeutig in der Phase meiner Transition. Es war aber auch jene Phase in welcher ich mich am ehesten in Gefahrenherde, Streetparade, Club, ect, begab. Heute erlebe ich keine Gewalt den jene Orte die ich aufsuche, bleiben für das Gross einer, aus meinem Erfahrungsschatz bekannten, Tätergruppe gänzlich unerreichbar.

Soweit ich dies Festmachen kann, waren die Aggressoren fast ausschliesslich Männer mit  Migrationshintergrund. In meinen Verhalten als Frau sind klare Strategien entstanden die Gewalt meiden sollen. Ein wichtiger Faktor dieser Strategie ist die Beurteilung, aus der sicheren Distanz heraus, etwelcher Männergruppen. Die geglaubte Herkunft spielt hierbei eine Elementare Rolle in meinem Schutzmechanismus.

Ich habe recht viele ganz tolle Männer kennengelernt, es sind mir aber auch einige wenige richtig grosse Scheisstypen begegnet. Von wo diese stammen ist mir prinzipiell sowas von egal und trotzdem kenne ich als Frau Strategien die mich, anhand Erfahrungswerten, sicher über die Klippen des latent gefährlichen Machotums hinweg bringen.

Die momentan laufende Debatte kotzt mich ganz übel an denn diese sorgt für eine zunehmend polarisierende,  gehässige Sprache. Mich packt die Angst das vielleicht auch ich, als Transperson, üble Vorverurteilung erfahre und dies, ich kanns kaum glauben, von  jenen ZeitgenossInnen denen ich einst eine gleiche Einstellung zuschrieb.

Trans* das neue Biedertum

am 16. Juli 2017 unter Politischer Grunk, Transgender abgelegt

Eine historische Betrachtung im Spiegelbild meiner Selbst.

Es ist lange her als ich mich zu einer, mehr oder minder beschwerlichen Metamorphose vom Manne zur Frau entschied, ein Weg voller qualitativ hochstehenden Uneindeutigkeiten. Damals, ich voller Tatendrang, glaubte an dies Grenzensprengende Phänomen Trans*. Grenzen hielten sich bis anno Dato hartnäckig und bestimmten nachhaltig und dogmatisch unser Alltag. Es war festgelegt ein weibliches Verhalten, ein männliches Verhalten und ein riesengrosser daraus resultierende String, festgesetzter Normen lies kaum Luft zum Atmen.

Als Teenager prägten mich Menschen die, in gewisser Impertinenz, Geschlechtergrenzen sprengten und, im Windschatten des Erfolgs, so ziemlich auf jede Definition scheissten. Namen wie David Bowie oder später, Pete Burns von der Band Dead or Alive waren quasi meine Idole denen ich die bitter nötige Avantgarde in starren Gesellschaftsstrukturen attestierte.

Später wars die Hausbesetzerszene, die Technokultur  oder auch der Fetisch-Lifestyle welcher mich zur Hinterfragung gegebener Genderregeln veranlasste.

Luisa mit Mädels

Es war das Jahr 1999 als noch alles offen stand und wir Mädels keinerlei Begrifflichkeiten fürchteten.

Und es sollte ein Befreiungsschlag werden, die Bewegung Trans* die sich allmählich aus kleinen Gruppen auftat  zur Inanspruchnahme des eigenen Selbstverständnisses. Wir versuchten alles mal gehörig durch den Fleischwolf zu drehen und lehnten jede neu kreierte Schublade kategorisch ab. Genderfluid, BDSM, Quer, Drag und viele weitere Artikulationsformen, ohne deren Nennung, eroberten wir im Sturm während die gaffende Gesellschaft ungläubig den Kopf schüttelte und dies unbekannte Gebilde nicht verstehen wollte. Gleichzeitig wollten wir Teil des gesellschaftlichen Lebens sein und unseren Platz inne haben.  Ein neues starkes Selbstbewusstsein, im Stile der CSD Ikone Sylvia Rivera, keimte auf .

Es schien so als würden alle Träume wahr werden und viele Grenzen, Mauern, in Schutt und Asche zerbrechen. Kurze Zeit treten uns weder Landesgrenzen, noch Gendergrenzen, alles war im Fluss und die Möglichkeiten erreichten unerschöpfliche Dimensionen.   Doch der Eindruck war nur von kurzer Dauer und keineswegs objektiv, unser Avantgardetürmchen begann allmählich zu bröckeln.

Chefideologen und Papiertieger- Professionalisierer begannen dies zarte Blümchen Trans* in neu gebaute Korsette zu pressen.  Ganze Registerkästen mit neuen Schubladen wurden errichtet und einer generell strukturliebenden Gesellschaft vorgesetzt.

Die Freiheit war geprügelt, nun musste jeder, jede, sich präzise ins passende Schublädchen einordnen. Begriffe wie Passing setzten neue dogmatische Richtlinien fest ab welchem Punkt die gesellschaftliche Akzeptanz eingefordert werden dürfe.

Begriffe denen ich nie Bedeutung schenkte, drängten mich zunehmend ins enge Korsett des starren Alltags. Was anfänglich mit der positiven Idee des „Trans-Sternchen“ begann, endete in einer Definitionsschlacht mit immer neuen Terminologien. Die Reihe der LGBTIB-und-so-weiter-Buchstaben vermehrte sich inflationär und markiert heute zunehmend neue Ausgrenzung statt der gewollten Diversität.

Parallel zu dieser fortschreitenden Dogmatisierung innerhalb der Trans*-Community öffneten sich Spitäler und Entscheidungsträger (Gutachter, Gerichte) gegenüber zahlreichen neuen, möglichen Lebensformen.  Eine verkehrte Welt machte sich auf. Unsere hartnäckigsten Gegner, Vertreter des repressiven Staatapparats und der Entscheidungsgewalt, reichten uns Hände, respektive Ohren, und inkludierten uns in die Entwicklungsprozesse neuer Trans*-Behandlungsrichtlinien.  Es geschah indes eine reziproke Entwicklung innerhalb der Community geschürt diese unter anderem von interner Intoleranz und wachsenden Grabenkämpfen.

Die Trans*-Bewegung entwickelt sich zu begehrtem Profilierungsfeld für Theoriewälzer und Korsettdogmatiker. Eine Entwicklung derer ich mit viel Skepsis begegne. Eine gewisse Furcht überkommt mich, jener revolutionäre Ansatz vergangener Tage vermisse ich heute zu tiefst.

Trans*fahne

Die Transfahne, für mich ein gültiges Symbol grenzübergreifender Lebensbetrachtungen. Noch heute ist für mich Trans* keineswegs absoluten Werten verknüpfbar.  Es ist mir wichtig meine ganz spezielle Individualität zu leben und wenn noch heute nicht alles restlos eindeutig erscheint so nenne mich doch bitte weiterhin „Luisa“.

Links
Eine wichtige Transrevolutionärin faulenza.blogsport.de

Bergüner Würfe

am 31. Mai 2017 unter Politischer Grunk, Steinerne Unterwelten abgelegt

Und sonstig königliche Dekrete.

Die wahrscheinlich  verbotstafelreichste Gemeinde  der  Schweiz ist um ein neues Dekret reicher.

Bergüner Verbots-Schilderwald

Das Kind nennt sich „Gesetz über Fotografierverbot“ und es verbietet ab  dem 30. Mai 2017 jegliches Fotografieren auf Bergüner Gemeindeboden.

Die Gemeindeversammlung beschloss am Tage 29. Mai des 2017, wahrscheinlich nach einer wahrhaft berauschenden Versammlung, das allfälliges Fotografieren auf Gemeindeboden zu verbieten sei. Ob dies ein Marketinggang der, mir bis anhin vorwiegend als Vorurteilsreiche Gemeinde, zu interpretieren ist, tue ich hiesig ernsthaft anzweifeln. Abgesehen davon das dies Fotografierverbot juristisch kaum durchzusetzen ist, wirkt der Beschluss alles andere als Gastfreundlich. Aber bekannt ist, all die bescheuerten Unterländer-Vorurteile müssen fleissig gefüttert werden.

Da ich doch immer wieder in der Gemeinde Bergün tätig bin und meine Arbeit letztlich auch ein Mehrwert für all die dortigen Gemeindeversammler darstellt, tue ich sowohl Hotelwahl wie auch meine offene Informationspolitik mal wieder gründlich überdenken.

Meine Tätigkeit als Planzeichnerin und Forscherin, die mit die Bergüner Bergbauvergangenheit aufarbeitet, hat bis anhin viele Stunden Fronarbeit verschlungen. Käumlich werde ich meinerseits irgendwas an Material aus meiner Feder, respektive aus meinem CAD, der Gemeinde in irgendwelcher Form zukommen lassen indessen wird solch abstruses Verbot mich nicht des Ablichtens abhalten. Bei all des königlichen Getues, die Gerichte werden hier das allfällig letzte, verbindliche Wort zu sprechen wissen.

Meine Vorgeschichten, sehr zum Missfallen des Gemeindepräsidenten Peter Nicolay, eben, auf Gemeindeboden handelnd.
Fopa da Chianols, noch mehr Geschichten
Wer war Anton ?
Eisenbergwerk Val Tisch so is es
Internationale Val Tischer Bergwerke
Eisenbergwerk Val Tisch, Neues
Minas da Fier Val Tisch
Die geheimnisvollen Minen des Val Tisch
Bergbausachverständige am graben
Val Tisch, die Fortsetzung
Das Geheimnis von Val Tisch

Einhornrap

am 22. November 2016 unter Musikalisches, Politischer Grunk, Transgender abgelegt

Ich bin zwar ganz und gar nicht im Hiphop Zuhause doch manch Text mag mich, mit meiner ganz eigenen Biografie, zutiefst bewegen.

FaulenzA , eine politisch links engagierte Queerdenkerin, spielt HipHop mit Texten aus dem Alltag einer Trans* Frau.
Kräftige Texte mit viel Trans*Power und ebenso Bildstarke selbstbewusste Videos .

FaulenzA aus Einhornrap
Eher So Geht So

Und noch ein weils so schön ist,

FaulenzA: Schönheitsideale

Liebe FaulenzA, danke für dies nötig, kräftige Statement, meine Woche ist gerettet.

Links zu FaulenzA
https://www.facebook.com/Faulenza
https://www.springstoff.de/artists/faulenza
http://faulenza.blogsport.de

Pride 2016

am 12. Juni 2016 unter Politischer Grunk, Vergangenes abgelegt

Es geistern zweifelsohne inflationär viele CSD-Bilder im Netze herum. Mein Beitrag solle an dieser Stelle nicht fehlen trotz des Umstandes das dieser CSD, neu benannt Pride, von einer tragischen und überaus verwerflichen Bluttat im fernen Orlando überschattet wird.

Umso wichtiger,

die Bilder, sie sollen stehen für eine gehaltvolle, kräftige und vorwärtsschreitende LGBTI-Gemeinschaft.

Pride 2016

Die Rede am Helvetiaplatz.

Pride 2016

Der fröhlich schrille Umzug als Manifestation für eine weltoffene, friedliche Gesellschaft der Liebe.

Pride 2016

Das Fest auf dem Kasernenareal als Symbol unserer Einigkeit.

Pride 2016

Und der Blick in eine gemeinsame Zukunft. Mögen düstere Wolken sich aus unserer Lebensrealität endgültig verziehen.

Umso wichtiger scheint heute, in solch tragischer Stund, unser internationale Kampf für die LGBTI-Rechte dies eben auch weit über die Landesgrenzen hinaus.

Aber auch, mit aller Entschlossenheit,

wir lassen uns nicht heute und nicht morgen von fanatischen Einzeltätern einschüchtern.

und, es gibt zwar Terroristen doch es gibt auch Systeme die eine terroristische Ideologie der Angstverbreitung begünstigen. Ein klares Statement tut auch von unserer Seite,  der LGBTI-Gemeinschaft, mehr als nur Not.

Transphobie wird Salonfähig

am 07. April 2016 unter Grungisches, Politischer Grunk, Transgender abgelegt

Neulich Nacht, zu nicht allzu später Stund, im Schweizer Fernseher, eine zu Grossteilen Zuschauergebührenfinanzierte staatliche TV-Anstalt, flimmert Dreamteam Giacobbo/Müller über die Mattscheiben. Genannte zwei Herren, Viktor Giacobbo und Mike Müller nennen sich Satiriker und lästern Doppelt gemobelt, im 3 Minutentakt, über allerlei real existierende Minderheiten und dies tief unter aller Gürtellinien.

In der Sendung Giacobbo/Müller vom Sonntag 3. April 2016 war die Umbenennung der SP Frauen in SP Frauen* Thema ihrer transphob ausufernder Hetze. Fern jeglichen Satire, scheinen die gebürtigen Herren, des schlechten Geschmacks übermächtig, sich vornehmlich auf die Fähigkeit des Pickeln im Stehen zu fokussieren. Despektierlich anwendend der Begriff Transe, respektive SP-Transe, zahlreich die 3 Minuten füllend, wird, wohl verstanden staatlich öffentlich rechtlich, rege transphobische Scheisse heraus gelabbert.

Ganz im Sinne des aktuellen Zeitgeistes alla AfD und SVP, werden Minderheiten zunehmend diskreditiert und diskriminiert. Diesmal warens Menschen mit abweichender Geschlechtsidentität, morgen könntens Schwule sein, übermorgen sind Personen ohne Schweizer Pass dran und in naher Zukunft rennen vielleicht gar Killerkommandos durch die Strassen und morden alle die, welche nicht ins normative Schema etwelcher Volksverhetzter passen. Genannte zwei Herren Viktor Giacobbo und Mike Müller dürfen sich durchaus des Attributs Volksverhetzter mit erfreuen.

Satire endet da wo Hetze beginnt. Der Anfangspunkt einer Hetze sei gesetzt bei Transenwitz, Giacobbo/Müller machtens neulich vor, und die tragische Fortsetzung könnte schlicht in Hassmord enden. Soviel Giacobbo/Müller darf in einer friedlich zusammen funktionierenden, demokratischen Struktur definitiv nicht sein.

Es kann nicht sein das Minderheiten auf tiefster Genitalebene diskreditiert werden

Es kann nicht sein das der „Transenwitz“ wieder Salonfähig wird

Wir Trans* Menschen und alle freiheitlich, denkenden Gesellschaftsmitglieder und Mitgliederinnen müssen definitiv dieser Entwicklung entschieden entgegenstehen.

Somit, liebe Leserinnen und Leser, bitte ich Euch zur Mitunterzeichnung folgender Petition:

Wir fordern eine öffentliche Entschuldigung von Giacobbo / Müller bei Transmenschen

Giacobbo / Müller

 Ich bedanke mich hiermit für die zahlreiche Unterstützung der Petition.

Ostern Ade, auf zu neuen Heldentaten

am 28. März 2016 unter Grungisches, Politischer Grunk abgelegt

Prinzess Luisa wünscht Euch liebe Leser und Leserinnen nen ganz tollen Wochenstart.

Prinzess Luisa

Und denkt dran, Braun ist scheisse trotz täuschendem Blau.

afd_kacke

Nun denn, möge die Welt doch noch irgendwie den Rank finden.

Vernunft die Zweite

am 28. Februar 2016 unter Politischer Grunk abgelegt

Ja, was für mich Eindeutig schien ist nun auch für eine, wenn doch knappe, Mehrheit der Stimmberechtigten Eindeutig.

Auch ein schwerst diskriminierendes Werk, genannte Initiative gegen die Heiratsstrafe, diesmal aus Küche CVP und in nichts der SVP nachstehend, erfuhr auch so eine Abfuhr an der Urne.

Luisa und Christina

So gibt’s mal vorläufig wieder etwas scheu Entspannung und Grund zur Freude wenn doch längst nicht alles gegessen ist. Noch verweilen einige hiesige Zeitgenossen emsig im tiefsten Mittelalter, dies tragischerweise ohne funken der Einsicht und des Verstandes.

Auf eine offene, moderne und, eben, einer Diskriminierungsfreien Zukunft.

Eure Luisa

Ein Abstimmungsergebnis der Vernuft

am 28. Februar 2016 unter Politischer Grunk abgelegt

Es ist zweifelsohne, zu gegenwärtiger Stund, nicht jedes Abstimmungsergebnis ausgezählt doch die erste, deutliche Ablehnung der DSI lässt mich wieder etwas Hoffnung schöpfen.

schaf

Nach teilweise ausuferndem Abstimmungskampf steht die stark diskriminierende SVP-Durchsetzungsinitiative im Aus. Für mich ein erstes Signal eines aufkeimenden Widerstandes gegenüber der braunen Sauce. Noch sind zwar einige äusserst übel riechende Initiativen, genannter Rechtsaussenpartei, im Köcher, doch die kritischen Gemüter scheinen, wie der letzt gelaufene Abstimmungskampf zeigte, allmählich aus der Lethargie zu erwachen.

Mögen auch die weiteren, noch offenen Resultate zu Gunsten einer offenen, modernen und vorallem einer Diskriminierungsfreien Gesellschaft ausfallen.

Und, es Dankeschön jenen die sich hier in dies Geschehen einbrachten und dem Wolf mit dessen Gefolge, richtig Gegenwind blassten.

Quelle der Schäfchen, ich nem mal an durchsetzungsinitiative-nein.ch
Ich selbst hab mir die Schäfchen aus dem Facebook entlehnt.

Internationaler Tag des kotzenden Regenbogeneinhorns

am 01. November 2015 unter Politischer Grunk abgelegt

Es ist sich die holde Wissenschaft dessen mehr oder minder uneins wieso urplötzlich Regenbogeneinhörner sich des Mageninhalts entleeren.

Mir indes sind etliche Motive bekannt die nicht nur Fabelwesen den gesammelten Mageninhalt umkrempeln. So genannte zunehmende Idiotie in Form kollektiv verbreiteter Hasstiraden auf Sozialmedien und Co ist beängstigend dies nicht nur des Mageninhalts willen. Doch das Übel hat längst die Hürden des verbalen Hasses überschritten.

Es geht ab was ich nur aus Geschichtsbüchern erfuhr und dies in rapider Geschwindigkeit. Wo einstig von brennenden Synagogen berichtet wurde, brennen heute Flüchtlingsunterkünfte und dies in beängstigender, zunehmender Anzahl.

Rechte Hasspolitiker streben nach einer Aufkündigung der Menschenrechtsregelwerken. Das Volk, welch himmelstinkende Begriff, watschelt solch üblen Rattenfängern noch hinterher.

Der Hass, weit über die Sozialen Medien hinaus geschwabt, findet volle Entfaltung gegen jene die zuunterst die Hackordnung flankieren.

Es ist bei weitem nicht nur die kleine URL, was friedliebende Regenbogeneinhörner Kotzens provoziert.

Büsi verschläft die Scheisse

Und wär ich nen Büsi so könnt ich dem üblem Sturm des Zornes in warmer Stube locker überschlafen. Was so manch einer, Zeitgenosse, man nennt diese „das Volk“, ganz nach Geschichtsbücherischer Manier, zu tun scheint.

Doch keines bin ich und auch will ich nicht im „von nix wusste ich-Geschwatz“ untertauchen, also tue ich gleich den Regenbogeneinhörner, kotze Säure und Galle über solch übles braunes Pack.

So war nun mein Wort zum kommenden Internationalen Tag des kotzenden Regenbogeneinhorns am 2.November.

Es sind Wahlen und ich geh mal wieder hin

am 11. Oktober 2015 unter Politischer Grunk, Steinerne Unterwelten abgelegt

Oder aller guten Taten sind zu Zweit.

Also, dem Rechtsrutsch entgegenwirkend wussten wir zwei, ja meine Lebensgefährtin Christina und ich, uns mit Nationalrätlicher Wahltätigkeit auseinandersetzten und auch Ständerrädchen waren auf dem Programm wenn doch die herum geisternden Kandidaten uns nur mässig überzeugten. Trotzdem, mit Jositsch und Girod müssen wir wohl leben.
Freudige Briefliche Wahltätigkeit
Wie dem auch sei, briefliches Abstimmen war angesagt denn, jene Zeiten die Wahlurnen öffnen, verhängen wir im warmen Bett bei liebender Zweisamkeit.

Also nochmals, all jene dies mir und Christina nachmachen möchten.
Jusos, Frauen und fremdländisch klingende Namen waren hoch im Rennen.

Aber sonstig tue ich mich der populistischen Aufhetzerei allgegenwärtig herummotzender Rechtsparteien und gehirnamputierter Hinterherwatschler weitläufig entziehen
und zeichne stattdessen, vernünftigerweise, Grubenpläne alter Industriezeitzeugen.

Grubenplan Cava sul Rhein

Diesmal meiner Computermaus entwachsen, der Eingangsbereich Cava sul Rhein aus fernem Rueun.

Und allerletzt, allen die dies Blog mit Neugierde verfolgen, sei

en schöne Reschtsunntig gwünscht.

Volksverhetzer und weitere Grünwiesenverschander

am 07. Oktober 2015 unter Grungisches, Musikalisches, Politischer Grunk abgelegt

Zweifelsohne, es herrscht Wahlkampf im kleinen Ländle und wohin Frau fährt, überall spriessen Volksverhetzter aus grünen Wiesen.

Passend zu meiner gegenwärtigen Wahlfreude dies kleine Liedchen mit eben so trefflichem Texte.

Wer meine Ergüsse kennt wird Wissen wie, wer und was ich meine und wer nicht, sich indes trotzdem hierher verirrt, wird hoffentlich genau das Richtige zu denken befähigt sein.

Aber, mach jene, sich in Bauernswiese vorstellende, mit S beginnend und endend auf VP, mögen in mir gegenwärtig ungeahnte Aggressionen zu wecken.