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Das breite Spektrum meiner Interessen als stetig wachsende Linkliste.

Archiv der Kategorie 'Politischer Grunk'

Trans* das neue Biedertum

am 16. Juli 2017 unter Politischer Grunk, Transgender abgelegt

Eine historische Betrachtung im Spiegelbild meiner Selbst.

Es ist lange her als ich mich zu einer, mehr oder minder beschwerlichen Metamorphose vom Manne zur Frau entschied, ein Weg voller qualitativ hochstehenden Uneindeutigkeiten. Damals, ich voller Tatendrang, glaubte an dies Grenzensprengende Phänomen Trans*. Grenzen hielten sich bis anno Dato hartnäckig und bestimmten nachhaltig und dogmatisch unser Alltag. Es war festgelegt ein weibliches Verhalten, ein männliches Verhalten und ein riesengrosser daraus resultierende String, festgesetzter Normen lies kaum Luft zum Atmen.

Als Teenager prägten mich Menschen die, in gewisser Impertinenz, Geschlechtergrenzen sprengten und, im Windschatten des Erfolgs, so ziemlich auf jede Definition scheissten. Namen wie David Bowie oder später, Pete Burns von der Band Dead or Alive waren quasi meine Idole denen ich die bitter nötige Avantgarde in starren Gesellschaftsstrukturen attestierte.

Später wars die Hausbesetzerszene, die Technokultur  oder auch der Fetisch-Lifestyle welcher mich zur Hinterfragung gegebener Genderregeln veranlasste.

Luisa mit Mädels

Es war das Jahr 1999 als noch alles offen stand und wir Mädels keinerlei Begrifflichkeiten fürchteten.

Und es sollte ein Befreiungsschlag werden, die Bewegung Trans* die sich allmählich aus kleinen Gruppen auftat  zur Inanspruchnahme des eigenen Selbstverständnisses. Wir versuchten alles mal gehörig durch den Fleischwolf zu drehen und lehnten jede neu kreierte Schublade kategorisch ab. Genderfluid, BDSM, Quer, Drag und viele weitere Artikulationsformen, ohne deren Nennung, eroberten wir im Sturm während die gaffende Gesellschaft ungläubig den Kopf schüttelte und dies unbekannte Gebilde nicht verstehen wollte. Gleichzeitig wollten wir Teil des gesellschaftlichen Lebens sein und unseren Platz inne haben.  Ein neues starkes Selbstbewusstsein, im Stile der CSD Ikone Sylvia Rivera, keimte auf .

Es schien so als würden alle Träume wahr werden und viele Grenzen, Mauern, in Schutt und Asche zerbrechen. Kurze Zeit treten uns weder Landesgrenzen, noch Gendergrenzen, alles war im Fluss und die Möglichkeiten erreichten unerschöpfliche Dimensionen.   Doch der Eindruck war nur von kurzer Dauer und keineswegs objektiv, unser Avantgardetürmchen begann allmählich zu bröckeln.

Chefideologen und Papiertieger- Professionalisierer begannen dies zarte Blümchen Trans* in neu gebaute Korsette zu pressen.  Ganze Registerkästen mit neuen Schubladen wurden errichtet und einer generell strukturliebenden Gesellschaft vorgesetzt.

Die Freiheit war geprügelt, nun musste jeder, jede, sich präzise ins passende Schublädchen einordnen. Begriffe wie Passing setzten neue dogmatische Richtlinien fest ab welchem Punkt die gesellschaftliche Akzeptanz eingefordert werden dürfe.

Begriffe denen ich nie Bedeutung schenkte, drängten mich zunehmend ins enge Korsett des starren Alltags. Was anfänglich mit der positiven Idee des „Trans-Sternchen“ begann, endete in einer Definitionsschlacht mit immer neuen Terminologien. Die Reihe der LGBTIB-und-so-weiter-Buchstaben vermehrte sich inflationär und markiert heute zunehmend neue Ausgrenzung statt der gewollten Diversität.

Parallel zu dieser fortschreitenden Dogmatisierung innerhalb der Trans*-Community öffneten sich Spitäler und Entscheidungsträger (Gutachter, Gerichte) gegenüber zahlreichen neuen, möglichen Lebensformen.  Eine verkehrte Welt machte sich auf. Unsere hartnäckigsten Gegner, Vertreter des repressiven Staatapparats und der Entscheidungsgewalt, reichten uns Hände, respektive Ohren, und inkludierten uns in die Entwicklungsprozesse neuer Trans*-Behandlungsrichtlinien.  Es geschah indes eine reziproke Entwicklung innerhalb der Community geschürt diese unter anderem von interner Intoleranz und wachsenden Grabenkämpfen.

Die Trans*-Bewegung entwickelt sich zu begehrtem Profilierungsfeld für Theoriewälzer und Korsettdogmatiker. Eine Entwicklung derer ich mit viel Skepsis begegne. Eine gewisse Furcht überkommt mich, jener revolutionäre Ansatz vergangener Tage vermisse ich heute zu tiefst.

Trans*fahne

Die Transfahne, für mich ein gültiges Symbol grenzübergreifender Lebensbetrachtungen. Noch heute ist für mich Trans* keineswegs absoluten Werten verknüpfbar.  Es ist mir wichtig meine ganz spezielle Individualität zu leben und wenn noch heute nicht alles restlos eindeutig erscheint so nenne mich doch bitte weiterhin „Luisa“.

Links
Eine wichtige Transrevolutionärin faulenza.blogsport.de

Bergüner Würfe

am 31. Mai 2017 unter Politischer Grunk, Steinerne Unterwelten abgelegt

Und sonstig königliche Dekrete.

Die wahrscheinlich  verbotstafelreichste Gemeinde  der  Schweiz ist um ein neues Dekret reicher.

Bergüner Verbots-Schilderwald

Das Kind nennt sich „Gesetz über Fotografierverbot“ und es verbietet ab  dem 30. Mai 2017 jegliches Fotografieren auf Bergüner Gemeindeboden.

Die Gemeindeversammlung beschloss am Tage 29. Mai des 2017, wahrscheinlich nach einer wahrhaft berauschenden Versammlung, das allfälliges Fotografieren auf Gemeindeboden zu verbieten sei. Ob dies ein Marketinggang der, mir bis anhin vorwiegend als Vorurteilsreiche Gemeinde, zu interpretieren ist, tue ich hiesig ernsthaft anzweifeln. Abgesehen davon das dies Fotografierverbot juristisch kaum durchzusetzen ist, wirkt der Beschluss alles andere als Gastfreundlich. Aber bekannt ist, all die bescheuerten Unterländer-Vorurteile müssen fleissig gefüttert werden.

Da ich doch immer wieder in der Gemeinde Bergün tätig bin und meine Arbeit letztlich auch ein Mehrwert für all die dortigen Gemeindeversammler darstellt, tue ich sowohl Hotelwahl wie auch meine offene Informationspolitik mal wieder gründlich überdenken.

Meine Tätigkeit als Planzeichnerin und Forscherin, die mit die Bergüner Bergbauvergangenheit aufarbeitet, hat bis anhin viele Stunden Fronarbeit verschlungen. Käumlich werde ich meinerseits irgendwas an Material aus meiner Feder, respektive aus meinem CAD, der Gemeinde in irgendwelcher Form zukommen lassen indessen wird solch abstruses Verbot mich nicht des Ablichtens abhalten. Bei all des königlichen Getues, die Gerichte werden hier das allfällig letzte, verbindliche Wort zu sprechen wissen.

Meine Vorgeschichten, sehr zum Missfallen des Gemeindepräsidenten Peter Nicolay, eben, auf Gemeindeboden handelnd.
Fopa da Chianols, noch mehr Geschichten
Wer war Anton ?
Eisenbergwerk Val Tisch so is es
Internationale Val Tischer Bergwerke
Eisenbergwerk Val Tisch, Neues
Minas da Fier Val Tisch
Die geheimnisvollen Minen des Val Tisch
Bergbausachverständige am graben
Val Tisch, die Fortsetzung
Das Geheimnis von Val Tisch

Einhornrap

am 22. November 2016 unter Musikalisches, Politischer Grunk, Transgender abgelegt

Ich bin zwar ganz und gar nicht im Hiphop Zuhause doch manch Text mag mich, mit meiner ganz eigenen Biografie, zutiefst bewegen.

FaulenzA , eine politisch links engagierte Queerdenkerin, spielt HipHop mit Texten aus dem Alltag einer Trans* Frau.
Kräftige Texte mit viel Trans*Power und ebenso Bildstarke selbstbewusste Videos .

FaulenzA aus Einhornrap
Eher So Geht So

Und noch ein weils so schön ist,

FaulenzA: Schönheitsideale

Liebe FaulenzA, danke für dies nötig, kräftige Statement, meine Woche ist gerettet.

Links zu FaulenzA
https://www.facebook.com/Faulenza
https://www.springstoff.de/artists/faulenza
http://faulenza.blogsport.de

Pride 2016

am 12. Juni 2016 unter Politischer Grunk, Vergangenes abgelegt

Es geistern zweifelsohne inflationär viele CSD-Bilder im Netze herum. Mein Beitrag solle an dieser Stelle nicht fehlen trotz des Umstandes das dieser CSD, neu benannt Pride, von einer tragischen und überaus verwerflichen Bluttat im fernen Orlando überschattet wird.

Umso wichtiger,

die Bilder, sie sollen stehen für eine gehaltvolle, kräftige und vorwärtsschreitende LGBTI-Gemeinschaft.

Pride 2016

Die Rede am Helvetiaplatz.

Pride 2016

Der fröhlich schrille Umzug als Manifestation für eine weltoffene, friedliche Gesellschaft der Liebe.

Pride 2016

Das Fest auf dem Kasernenareal als Symbol unserer Einigkeit.

Pride 2016

Und der Blick in eine gemeinsame Zukunft. Mögen düstere Wolken sich aus unserer Lebensrealität endgültig verziehen.

Umso wichtiger scheint heute, in solch tragischer Stund, unser internationale Kampf für die LGBTI-Rechte dies eben auch weit über die Landesgrenzen hinaus.

Aber auch, mit aller Entschlossenheit,

wir lassen uns nicht heute und nicht morgen von fanatischen Einzeltätern einschüchtern.

und, es gibt zwar Terroristen doch es gibt auch Systeme die eine terroristische Ideologie der Angstverbreitung begünstigen. Ein klares Statement tut auch von unserer Seite,  der LGBTI-Gemeinschaft, mehr als nur Not.

Transphobie wird Salonfähig

am 07. April 2016 unter Grungisches, Politischer Grunk, Transgender abgelegt

Neulich Nacht, zu nicht allzu später Stund, im Schweizer Fernseher, eine zu Grossteilen Zuschauergebührenfinanzierte staatliche TV-Anstalt, flimmert Dreamteam Giacobbo/Müller über die Mattscheiben. Genannte zwei Herren, Viktor Giacobbo und Mike Müller nennen sich Satiriker und lästern Doppelt gemobelt, im 3 Minutentakt, über allerlei real existierende Minderheiten und dies tief unter aller Gürtellinien.

In der Sendung Giacobbo/Müller vom Sonntag 3. April 2016 war die Umbenennung der SP Frauen in SP Frauen* Thema ihrer transphob ausufernder Hetze. Fern jeglichen Satire, scheinen die gebürtigen Herren, des schlechten Geschmacks übermächtig, sich vornehmlich auf die Fähigkeit des Pickeln im Stehen zu fokussieren. Despektierlich anwendend der Begriff Transe, respektive SP-Transe, zahlreich die 3 Minuten füllend, wird, wohl verstanden staatlich öffentlich rechtlich, rege transphobische Scheisse heraus gelabbert.

Ganz im Sinne des aktuellen Zeitgeistes alla AfD und SVP, werden Minderheiten zunehmend diskreditiert und diskriminiert. Diesmal warens Menschen mit abweichender Geschlechtsidentität, morgen könntens Schwule sein, übermorgen sind Personen ohne Schweizer Pass dran und in naher Zukunft rennen vielleicht gar Killerkommandos durch die Strassen und morden alle die, welche nicht ins normative Schema etwelcher Volksverhetzter passen. Genannte zwei Herren Viktor Giacobbo und Mike Müller dürfen sich durchaus des Attributs Volksverhetzter mit erfreuen.

Satire endet da wo Hetze beginnt. Der Anfangspunkt einer Hetze sei gesetzt bei Transenwitz, Giacobbo/Müller machtens neulich vor, und die tragische Fortsetzung könnte schlicht in Hassmord enden. Soviel Giacobbo/Müller darf in einer friedlich zusammen funktionierenden, demokratischen Struktur definitiv nicht sein.

Es kann nicht sein das Minderheiten auf tiefster Genitalebene diskreditiert werden

Es kann nicht sein das der „Transenwitz“ wieder Salonfähig wird

Wir Trans* Menschen und alle freiheitlich, denkenden Gesellschaftsmitglieder und Mitgliederinnen müssen definitiv dieser Entwicklung entschieden entgegenstehen.

Somit, liebe Leserinnen und Leser, bitte ich Euch zur Mitunterzeichnung folgender Petition:

Wir fordern eine öffentliche Entschuldigung von Giacobbo / Müller bei Transmenschen

Giacobbo / Müller

 Ich bedanke mich hiermit für die zahlreiche Unterstützung der Petition.

Ostern Ade, auf zu neuen Heldentaten

am 28. März 2016 unter Grungisches, Politischer Grunk abgelegt

Prinzess Luisa wünscht Euch liebe Leser und Leserinnen nen ganz tollen Wochenstart.

Prinzess Luisa

Und denkt dran, Braun ist scheisse trotz täuschendem Blau.

afd_kacke

Nun denn, möge die Welt doch noch irgendwie den Rank finden.

Vernunft die Zweite

am 28. Februar 2016 unter Politischer Grunk abgelegt

Ja, was für mich Eindeutig schien ist nun auch für eine, wenn doch knappe, Mehrheit der Stimmberechtigten Eindeutig.

Auch ein schwerst diskriminierendes Werk, genannte Initiative gegen die Heiratsstrafe, diesmal aus Küche CVP und in nichts der SVP nachstehend, erfuhr auch so eine Abfuhr an der Urne.

Luisa und Christina

So gibt’s mal vorläufig wieder etwas scheu Entspannung und Grund zur Freude wenn doch längst nicht alles gegessen ist. Noch verweilen einige hiesige Zeitgenossen emsig im tiefsten Mittelalter, dies tragischerweise ohne funken der Einsicht und des Verstandes.

Auf eine offene, moderne und, eben, einer Diskriminierungsfreien Zukunft.

Eure Luisa

Ein Abstimmungsergebnis der Vernuft

am 28. Februar 2016 unter Politischer Grunk abgelegt

Es ist zweifelsohne, zu gegenwärtiger Stund, nicht jedes Abstimmungsergebnis ausgezählt doch die erste, deutliche Ablehnung der DSI lässt mich wieder etwas Hoffnung schöpfen.

schaf

Nach teilweise ausuferndem Abstimmungskampf steht die stark diskriminierende SVP-Durchsetzungsinitiative im Aus. Für mich ein erstes Signal eines aufkeimenden Widerstandes gegenüber der braunen Sauce. Noch sind zwar einige äusserst übel riechende Initiativen, genannter Rechtsaussenpartei, im Köcher, doch die kritischen Gemüter scheinen, wie der letzt gelaufene Abstimmungskampf zeigte, allmählich aus der Lethargie zu erwachen.

Mögen auch die weiteren, noch offenen Resultate zu Gunsten einer offenen, modernen und vorallem einer Diskriminierungsfreien Gesellschaft ausfallen.

Und, es Dankeschön jenen die sich hier in dies Geschehen einbrachten und dem Wolf mit dessen Gefolge, richtig Gegenwind blassten.

Quelle der Schäfchen, ich nem mal an durchsetzungsinitiative-nein.ch
Ich selbst hab mir die Schäfchen aus dem Facebook entlehnt.

Internationaler Tag des kotzenden Regenbogeneinhorns

am 01. November 2015 unter Politischer Grunk abgelegt

Es ist sich die holde Wissenschaft dessen mehr oder minder uneins wieso urplötzlich Regenbogeneinhörner sich des Mageninhalts entleeren.

Mir indes sind etliche Motive bekannt die nicht nur Fabelwesen den gesammelten Mageninhalt umkrempeln. So genannte zunehmende Idiotie in Form kollektiv verbreiteter Hasstiraden auf Sozialmedien und Co ist beängstigend dies nicht nur des Mageninhalts willen. Doch das Übel hat längst die Hürden des verbalen Hasses überschritten.

Es geht ab was ich nur aus Geschichtsbüchern erfuhr und dies in rapider Geschwindigkeit. Wo einstig von brennenden Synagogen berichtet wurde, brennen heute Flüchtlingsunterkünfte und dies in beängstigender, zunehmender Anzahl.

Rechte Hasspolitiker streben nach einer Aufkündigung der Menschenrechtsregelwerken. Das Volk, welch himmelstinkende Begriff, watschelt solch üblen Rattenfängern noch hinterher.

Der Hass, weit über die Sozialen Medien hinaus geschwabt, findet volle Entfaltung gegen jene die zuunterst die Hackordnung flankieren.

Es ist bei weitem nicht nur die kleine URL, was friedliebende Regenbogeneinhörner Kotzens provoziert.

Büsi verschläft die Scheisse

Und wär ich nen Büsi so könnt ich dem üblem Sturm des Zornes in warmer Stube locker überschlafen. Was so manch einer, Zeitgenosse, man nennt diese „das Volk“, ganz nach Geschichtsbücherischer Manier, zu tun scheint.

Doch keines bin ich und auch will ich nicht im „von nix wusste ich-Geschwatz“ untertauchen, also tue ich gleich den Regenbogeneinhörner, kotze Säure und Galle über solch übles braunes Pack.

So war nun mein Wort zum kommenden Internationalen Tag des kotzenden Regenbogeneinhorns am 2.November.

Es sind Wahlen und ich geh mal wieder hin

am 11. Oktober 2015 unter Politischer Grunk, Steinerne Unterwelten abgelegt

Oder aller guten Taten sind zu Zweit.

Also, dem Rechtsrutsch entgegenwirkend wussten wir zwei, ja meine Lebensgefährtin Christina und ich, uns mit Nationalrätlicher Wahltätigkeit auseinandersetzten und auch Ständerrädchen waren auf dem Programm wenn doch die herum geisternden Kandidaten uns nur mässig überzeugten. Trotzdem, mit Jositsch und Girod müssen wir wohl leben.
Freudige Briefliche Wahltätigkeit
Wie dem auch sei, briefliches Abstimmen war angesagt denn, jene Zeiten die Wahlurnen öffnen, verhängen wir im warmen Bett bei liebender Zweisamkeit.

Also nochmals, all jene dies mir und Christina nachmachen möchten.
Jusos, Frauen und fremdländisch klingende Namen waren hoch im Rennen.

Aber sonstig tue ich mich der populistischen Aufhetzerei allgegenwärtig herummotzender Rechtsparteien und gehirnamputierter Hinterherwatschler weitläufig entziehen
und zeichne stattdessen, vernünftigerweise, Grubenpläne alter Industriezeitzeugen.

Grubenplan Cava sul Rhein

Diesmal meiner Computermaus entwachsen, der Eingangsbereich Cava sul Rhein aus fernem Rueun.

Und allerletzt, allen die dies Blog mit Neugierde verfolgen, sei

en schöne Reschtsunntig gwünscht.

Volksverhetzer und weitere Grünwiesenverschander

am 07. Oktober 2015 unter Grungisches, Musikalisches, Politischer Grunk abgelegt

Zweifelsohne, es herrscht Wahlkampf im kleinen Ländle und wohin Frau fährt, überall spriessen Volksverhetzter aus grünen Wiesen.

Passend zu meiner gegenwärtigen Wahlfreude dies kleine Liedchen mit eben so trefflichem Texte.

Wer meine Ergüsse kennt wird Wissen wie, wer und was ich meine und wer nicht, sich indes trotzdem hierher verirrt, wird hoffentlich genau das Richtige zu denken befähigt sein.

Aber, mach jene, sich in Bauernswiese vorstellende, mit S beginnend und endend auf VP, mögen in mir gegenwärtig ungeahnte Aggressionen zu wecken.

Palmyra

am 30. August 2015 unter Betrachtungen, Politischer Grunk, Reisen abgelegt

Monate verstrichen als zuletzt ich, mit einem ganz lieben Menschen, auf abenteuerlichen Felsvorsprüngen, über Palmyra philosophierte.

Dieser leibeswürdige, kritische und intelligente Mensch verstarb trauriger weise im Jahre 2014

Palmyra, als Symbol des Wohlstandes, des Fortschritts und des Wissens, verstarb im Jahre 2015.

Palmyra

Dieser Text ist einer liebenswürdigen Person gewidmet die einst mit mir jene Syrische, leider heute inexistenten, Gebiete erkunden wollte.

Und dieser Text ist all jenen Menschen gewidmet die dies, aktuell von einer Horde Krimineller annektiertem Land, verlassen mussten und sich gegenwärtig auf einer Odyssee nicht gekannter Menschenfeindlichkeit bewegen.

Und das Bild solle stehen als Symbol für den Widerstand gegen Ignoranz und Menschenverachtung auf allen Flecken Erde.

Das Bild es steht in meinem Sinne und im Sinne meiner, auf vielen Abenteuern begleitende, kritische Hinterfragerin.

Das Bild, ewig soll es stehen, entgegen jener die den Heiligen Krieg ausriefen doch einzig nur, nicht erwähnenswürdige, Hirnlose Kriminelle sind.

Und doch,

Palmyra lebt, ihr lebt , die Freiheit lebt.

Luisa am Tage Sonntag

Nazialarm oder ein Wohnquartier wird von beschränkten Bullenhinrnern annektiert

am 31. Mai 2015 unter Grungisches, Politischer Grunk, Stadtindianer, Transgender abgelegt

Die Begegnung der transphoben Art, Tatort Züri Lochergut

Ich war, wie so oft die Tage ein und aus, in meinem Wohnquartier unterwegs. Heute, anfänglich beim Kaffee mit meiner Liebsten im Lochergut ,sollten anschliessend einige Einkäufe erledigt werden. Also steuerte ich in Begleitung meiner Lebensgefährtin in nebenan liegendes Coop-Lädeli wobei Lädeli, zugegeben, sichtlich untertrieben wirkt. Knapp vor deren Eingang erpirschen mich zwei Polizisten im zivil, Männchen und Weibchen im Duett.

Ruppig werde ich aufgefordert ihnen zu folgen und mein Ausweis auszuhändigen. Die Polizeimarke die mir unfreundlicher Herr der Schöpfung hastig entgegenstreckt, bin ich in der kurzen Sequenz, ohne Brille, nicht befähigt zu lesen. Meine Frage wieso ich mich solch einer unangenehmer Prozedur, am Eingang des Coops stellen muss, wird mit der trivialen Lüge beantwortet ich gleiche einer Person währenddessen meine Lebensgefährtin mein Verschwinden wahrnahm und in Folge zurück zum Ladeneingang kehrte. Dortig angekommen bemerkte sie meine Unangenehme Lage und Fragte nach weiteren Einzelheiten worauf Obercop des Zweiergespanns meine Liebste anschnauzte und zu 2 Meter Abstand verdonnerte.

Nachdem die obligate telefonische RIPOL-Anfrage ein negatives Ergebnis zu meinen Personalien brachte, schien das Männchen dieser unangenehmen Spezies um Exponenten bissiger zu wirken. Weibchen, Frau Zivipolizistin, wiederum wirkte komplementär zu dessen Kollege, äusserst Wortkarg und eher Auskunftsscheu. Einzige Frage die das Zivi-Weibchen an mich richtete war ob ich verbotene Sachen in meiner Handtasche mitführte.

Also, musste, nachdem sich offensichtlich über mich keinerlei Einträge im RIPOL fanden und ich eh aus deren beschränkten Hirnern immer noch äusserst suspekt wirkte, meine Geldbörse und meine Handtasche durchsucht werden. Auch diese, Juristisch nicht wirklich haltbare Aktion, brachte aus deren Sicht nicht die erhoffte Wirkung.

Coop Vorplatz

Tatort am Mittwoch den 27.5.2015 um ca 17:30 Vorplatz Coop Lochergut 681456 / 247763 / 412m

Die kleine Analyse nachträglich in aller nötigen Ruhe lässt ein einziger Schluss zu.

Ein Polizistenteam in Zivilkleidung macht Jagt auf sogenannte Briefchendealer. Irgendwo erpirscht mich das Zweiergespann beim Gespräch mit meiner Holden. Die Tatsache das ich zwar wie eine Frau gekleidet bin und auch wie eine aussehe aber meine Stimme, aus deren Verständnis heraus, gar nicht zu einer Frau zu passen scheint, wirft mich sogleich schlagartig auf die Verdächtigenliste.

Ziemlich bald haben mich die zwei Vollpfosten als Trans zu identifiziert. Logische Schlussfolgerung ich zuunterst in der Nahrungskette und sie, die herrschende Rasse welche sich sämtlicher Rechte bemächtigen kann, hat, des Auftrages willen, mich mit aller Hartnäckigkeit zu filzen.

Bullendenken, ist einfach und logisch, Trans gleich Drogendealer weitere mögliche Optionen allerhöchstens, Drogenprostituierte. Dies begründet deren Hartnäckigkeit und Verbissenheit beim durchwühlen meiner, ausnahmsweise, praktisch lehren Handtasche. Gefunden haben sie gar nix, eine Entschuldigung folgte keine stattdessen machten sich die beiden Zivibullen stillheimlich, etwas geknickt, vom Acker.

Ich, mit jeder Erfahrung reifer werdend, würde heute definitiv Einiges anderes machen. Der Kontrolle, unter denen gegebenen Umständen, tät ich mich wahrscheinlich erstmals mit einer sanft dosierten Renitenz zu entziehen versuchen. Ein Blick in die Handtasche wie auch ins Portemonnaie tät ich, solange mir möglich, auch erstmals verweigern. Die Anzeige wegen Amtsmissbrauch, obschon ich mir durchaus bewusst bin dass diese von geringer Wirkung wäre, betrachte ich als ein durchaus erstrebenswertes Ziel. Es ist nicht lange her als, in nahen Gegenden, Trans von sogenannten Ordnungshütern aufs schärfste verfolgt wurden. Unsere Sicherheit kann nur mittels Kampf und gezielter Gegenwehr wachsen.

Links:
Gruppe für Menschenrechte
www.augenauf.ch

Ein jeder ein Propagandaminister

am 25. Januar 2015 unter Politischer Grunk abgelegt

Einiges zum Sonntagsbetrachten oder die Scheisse dampft so richtig zur Pinnwand heraus.

Ein Text in die Rubrik fallend „was mich beschäftigt“.

Nicht erst seit des Aufstiegs sozialer, nein sorry, asozialer Medien glaubt jeder richtig dick in der Manipulationssuppe rühren zu dürfen doch zweifelsohne die Facebücker und co machten den Informationskrieg erst so richtig möglich.

Der Eindruck indes täuscht gewaltig, „das Schweigen der Lämmer“ könnt heut „das Teilen der Lämmer heissen“ und manch einer glaubt, bei kritischem Blick, in mitten der Kampfzone zu stehen.

Schnell nach Russland,
Aufgeschnappt neulich im RT-Deutsch-Putin-Propaganda-Portal, teilenden Freunden sei Dank.

bla_kl

Mit solch pittoreskem Staubildchen will RT-Deutsch uns Transpersonen die Freude an Moskauer Autofahrt wecken oder wollen die RT-Deutschler, in gewohnter Pediga-Schnauze, die ARD der „Lügenpresse“ bezichtigen, gemäss dazugehörigem Artikel doch eindeutig Zweiteres. Transgender stehen in der Russischen Föderation, wissen wir alle längst, auch ohne, nach Pedigas Wortwahl „Lügenpresse“, auf der Abschussliste und diese Liste wird in erschreckender Konsequenz durchgearbeitet . Zu tiefst Zynisch wirkt an Stelle, zum Bild gehörende, Artikeltitel „Entgegen ARD-Propaganda: Freie Fahrt für Transgender auf russischen Strassen“, dies im Wissen um Wladimir Putins bestreben Gesetze zu kreieren die LGBT-Personen (Lesbian, Gay, Bisexual und Trans) stigmatisieren womit einer Verfolgung Tür und Tor geöffnet ist. Und solch RT-Deutsch-Propaganda-Schrott, da gibts schlicht keine weiteren Worte, findet Millionenfache Verbreitung, FB und teilenden Schafen sei Dank.

Szenenwechsel,
IS-Idioten lesen ein altes Buch und glauben fortan jedes Verbrechen legitimieren zu können. Verbrechen bleibt Verbrechen und es ist Augenwischerei zu Glauben durchs Herumteilen etwelcher Gräueltaten könne die Welt eines Besseren bekehrt werden. Die Welt , respektive die Mächtigkeit der Welt, interessiert sich grundsätzlich allererst für Kohle, Benzin oder sonstwas Reichtumförderndes. Menschenrechte, Menschlichkeit oder ein, im Sinne der Aufklärung, funktionierendes Zusammenleben interessiert so ziemlich am Arsch.

Ob nun der Islamischer Staat, Boko Haram, Al-Qaida, Putin oder, im gleichen Zug nennend, Pediga, absolut sekundär sie alle dürfen sich, zugegeben die einten mehr die anderen weniger, des Titels Verbrecher bemächtigen, und deren Existenz legitimiert zweifelsohne eine florierende Waffenindustrie den, klar, Verbrecher brauchen Waffen. Das Herumteilen alltäglich standfindender Taten wird nie und nimmer die Weltverbesserung schaffen im Gegenteil wir alle mutieren zum Spielball genannter Mächtiger.

Massenmedium FB und Verwandte macht aus jeder nur so unscheinbare und unbedeutende Stinoperson ein Propagandaminister und dies in einer Welt in welcher die Einten sich am Waffenhandel und an den Schwächeren mächtig bereichern während die anderen alte Bücher lesen und diese als Verbrechenslegitimation hervorkramen. Doch der Eindruck täuscht, all die Propagandaministerchen  sind Handzahme, fein Instrumentaltiere Schäfchen die im Sinne der Kriegstreiber mächtig mitmischen.

Und, nein ich bin nicht Charlie Hebdo, ich bin Luisa, ich mach das was ich kann und dies ist genau gut so. Klar, meine Solidarität ist mit all denen die Kopf, Kragen und vieles mehr, zugunsten einer freien, aufgeklärten Welt riskieren. Indessen lese ich in Kommentarspalten und in denen hier thematisierten, nicht wirklich soziallen Medien, wüsste Texte die jene Grenze freier Meinungsäusserung bei weitem überschreiten. Noch erschreckender, diese Hetze findet millionenfache Verbreitung.

Ein jeder vernünftige Mensch weiss, oder sollte wissen, dass einzig mittels Dialog ein weiterfunktionieren der Gemeinschaft, global betrachtet, möglich ist und doch lässt sich die Schafherde instrumentalisieren noch und nöcher. Es dürfte klar sein wer an dieser Instrumentalisierung eindeutiges Interesse hegt und diese zu steuern weiss.

Abschliessend
Es ist einer der wenigen Artikel bei denen ich weitläufig auf Copyright scheisse. RT-Deutsch pisst mir als Person mit Transsexueller Biografie richtig eins an Bein ich wiederum bedien mich meines Webbrausers Caches zu solch schönem Bildchen, folglich gibts auch keinerlei Anlass zur Quellenangabe.

Und ja es gibt Menschen die lesen alte Bücher, ob dies nun der „Koran“ oder das „Alte Testament“ ist, sei dahingestellt, jedoch keines dieser Werke darf je als Legitimation des Verbrechens missbraucht werden.

Links nur Einer
Und wenn ich nicht jede These wirklich teile, so find ich einige Ergüsse von Jürgen Todenhöfer durchaus Teilenswürdig und dies keineswegs des unreflektierten Teiles willen.

Ergo, Jürgen Todenhöfer Webseite