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Archiv der Kategorie 'Politischer Grunk'

Corona ist ein Bier

am 13. Mai 2021 unter Grungisches, Politischer Grunk abgelegt

Und Bier bedeutete in Zeiten der Prohibition ein breit, staatlich zu kontrollierender Umstand. Dass die Geschichte sich permanent zu wiederholen scheint und dass rein gar nix an überlieferter Erkenntnis übrig bleibt, macht uns Historienforscher leider gänzlich überflüssig.

Zum Glück ist die Welt nicht nur absolut und eine Historienforscherin probt den Aufstand.

Da ich gegenwärtig recht viel über die Beobachtungen um diese Pandemiegeschichte publiziere und ich trotzdem an die  Historienforscher glaube, schaffte ich eine Seite namens „Und dann ward Corona„ auf Luisa.net.

Als Idioten die Welt regierten

am 09. Mai 2021 unter Grungisches, Politischer Grunk abgelegt

Ich habs bereits auf Luisa.net gegackert aber bekanntlich hält doppelt, besser.

Wir nennen die Jahre 2020 / 2021 und Kulturell steckt eine breite, globale Gesellschaft in der Abwärtsspirale. Einst nannten Ignoranten, Demokratie das erstrebenswert, funktionierende System und merkten nicht dass dies geschaufelte Grab der Scheindemokratie, sie und viele Weitere, in naher Zukunft, verschlingen würde. Es schleicht sich eine Diktatur nach Chinesischem Hightech Vorbild, ein und kein Schlafschaf wagt ein Aufbegehren.

Ich weiss nicht so recht ob am Anfang dieser glühend heissen Story ein Virus stand. Momentan sind Jahres-Sterbezahlen kaum von anderen Jahren zu unterscheiden  und mit globaler Hysterie lässt sich schlicht nicht alles pauschal erklären. Manch Verschwörungstheorie  gewinnt regen Auftrieb und auch wenn einige Analysen hanebüchend haarsträubend wirken so gibt’s tatsächlich die einte oder andere nachverfolgbare Plausibilität.

Die Propagandamaschine mit Staatsmedien und Somaruga-gekauften Printkonzernen steht einen damaligem Naziregime in nichtsem zurück. Das gut geschmierte Gehirnwasch-Maschinchen tut sauberste Arbeit und die Konsum-Lulle ist voll der Volks-Dope.

Die jenigen, wenigen, die Aufmupfen  erfahren eine nie da gewesene Repression. Die Rolle der Staatsmedien als Bild-Zudiener aktiver Strafverfolgungsbehörden erinnert auch wieder an bekannte grosse Diktaturen.

Begriffe wie Wissenschaft und Statistik büssten letzte Glaubhaftigkeit ein und markieren heute die gesetzte, unumstössliche Elite.

Ich schrieb einst “Wieso wird’s kein Krieg geben“ und ich bin mir heute nimmer sicher obs wirklich keinen Krieg geben wird. Bedauerlicherweise werden wir von Idioten regiert die einer Eskalation in keinster Weise entgegenwirken. Zahlreiche hiesige Politiker liebäugeln mit Modellen wie Sozialpunkte alla Überwachungsstaat China. Eine Zerocovit-Bewegung gar schwärmt von Internierungslager für Impfverweigerer.

Kurzum, wenn Frau bedenkt dass auch ich, und weitere wie ich, existieren, erwarten uns keine schönen, Amonium-Nitratische-Zeiten. Fern liegt mir eine Leugnung des Covid19-Virus so wie mir fern liegt irgendwelche Grippeviren zu leugnen doch die Massnahmen sind falsch und es ist mein legitimes Recht und meine Pflicht dies zu äussern. Die gesetzten Schubladen „Covidiot“,  „Corona-Skeptiker“ und wie sie alle gerne ARD-Mässig genannt werden, sind Falsch und erinnern durchs Band an Diskreditierungsmechanismen aufsteigender Totalitär-Regime.

Noch ist es uns gewährt die Stimme zu aktuell brennenden Themen niederzulegen doch der Propagandazug schläft, im Gegensatz zu Konsumgesteuerten Schlafschafen, in keiner Sekunde.

Und doch liebe Schlafschafe denkt nach, wachend und erkennet den nahenden Wolf in Form eines

PMT Gesetz (Polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus),

Covid – Gesetz

und letztlich auch em CO2-Gesetz

Und wenns Euch aufmüpfig ist, 3x NEIN weils sonst richtig bitterernst wird.

Schöne Sunntig

Und wenns mich noch gibt so glaubet, keine Zeit zum Sterben, keine Zeit aufs Lagerleben aber richtig viel Lust auf Widerstand.

Berner Zipfelkappen und weitere Eskapaden

am 07. März 2021 unter Grungisches, Kartografie, Politischer Grunk, Reisen, Stadtindianer abgelegt

Ja, ich war in Bern, rein Beruflich, mit spezieller Betonung auf rein Beruflich den in Bern gibt’s gegenwärtig nichts ausser Bundeskasperlis und denen möchte ich definitiv nicht in die Hände fallen.

Kasperlihus

Den noch immer überwiegt, bei unrühmlich bekannter Truppe, die Doktrin der Covidbekämpfung und ich könnt, aus deren Sicht, in die Rolle der Gefährderin verfallen. Gelogen wird das Balken brechen, die allgemein zugängliche, mediale Hirnwäsche erinnert an Zeiten, fast vergessener Propaganda-Minister und Begrifflichkeiten wie auch Zahlen werden aufs Äusserste durchgefickt. Also es gilt, Arbeiten, Schnauze halten und, wie tausendfach im Militär beübt, verschlaufen wos nur geht. Da ich richtig gerne arbeite und sonstig mich von Obrigkeiten eh tendenziell fernhalte, lang ich genau richtig.

3 Tage wahren meine Liebste und ich in Berner Innenstadt,

kabelsalat

Mission, wie so oft, Kabelsalate.

Und doch, zwischen Zipfelkappenverschlaufe und EDV-Rack, blieb ein klein Weniges um weitere historische Neugierigkeiten zu näheren. Die beschauliche Stadt Bern mit Fassandenwuchtiger Innenstadt hat insofern einiges zu bieten.

So stand ich Einestages am Balkon meiner Schlafstätte wo mich, auf gegenüberliegenden Strassenseite, ein nacked Steinmännchen auf einen H-Träger belustigte.

Nackter Stahlhändler

Schnell war mir klar, dies Haus, genanntes Schauplatzgasse 23, gehörte einem einstigen Stahlhändler und die Datierung auf Ende 19. Jahrhundert schien mir naheliegend. Nun des, meine Neugier war geweckt und Zuhause angekommen startete ich sogleich die Spurensuche.

Entgegen meiner anfänglich gehegten Vermutung, bin ich doch recht schnell zur Auflösung des nackten Männchens gelangt. Gemäss des Bauinventars http://bauinventar.bern.ch/pdfs/schauplatzgasse_23.pdf nannte sich die domizilierte Eisenhandlung „J. G. Kiener & Wittlin“. Beim Baujahr indes lag ich definitiv daneben, das als Verwaltungsgebäude konzipierte Haus war im 1918 bezugsbereit.

Bei meiner, wie so oft, kurvenreicher Suche sind mir einige sehr nützliche Hilfsmittels begegnet die ich meiner Leserschaft keineswegs vorenthalten möchte.

Stadtplan Bern https://map.bern.ch/stadtplan/ die historische Kartensammlung ist voll der Porno.

Wers lieber QGISen will, etwa um zu erfahren wo der Schweizer Koordinaten-Nullpunkt sass, sind alle recht easy per WMTS abrufbar. Den Bern Mülleratlas etwa gibt’s auf https://map.bern.ch/arcgis/rest/services/Muelleratlas/MapServer/WMTS

Bern 1790

Aber, nicht alles was Luisa gackert ist auch bares Münzwerk.

Die siebenstelligen Landeskoordinaten gibt’s seit 1995 und die Sechsstelligen erblickten 1903 das erste Landkarten-Papier, trotzdem ganz lustig wiederzufinden den Punkt null an der nördlichsten Schanze des damaligen Verteidigungsgürtels.

Und wenn ich nun ein Schlusswort zur Lage der Nation vom Stapel hauen soll, so bleibt einzig plausible Aussage,

„Ein jedes Volk hätschelt und bedient den, eigens wohlverdienten König“

oder andersrum,

In einem Land in welchem rund en viertel der Einwohnerschaft ein Sturmgewehr mit passender Munition im Keller lagert, gibt’s, aus meiner Sicht, kein annähernd einleuchtender Grund um dass zu tun was sieben Zipfelkappen befehligen nur weil sie Zipfelkappen sind.

Also Gastro Suisse und co, hört endlich auf mit dem Herumgeheule.

Als der Zerfall…………

am 31. Januar 2021 unter BDSM, Grungisches, Politischer Grunk, Stadtindianer, Steinerne Unterwelten abgelegt

Kleine Bildreise durch die versinkende Welt einer einstmal sehr freizügigen Welt.

Bolero Hauenstein

Damaliger Eingang einer strahlenden Glitzerwelt ob der Passhöhe Hauenstein.

Bolero Hauenstein

Vom Glitzer sind heute, analog des gegenwärtigen Gesellschaftlichen Befindens, nur noch reichlich Scherbenhaufen geblieben.

Bolero Hauenstein

Trotzdem liegt im unaufhaltsamen Zerfall eine gewisse Ästhetik.

Bolero Hauenstein

Der Zerfall und der Aufstieg oder umgekehrt, eine Geschichte in die ich mich die nächsten Wochen hineinknien werde. Eine Geschichte um neu gewonnene Freiheiten in den Jahren um die 1990er, neue Eroberungen, neue Körperausdrucksformen, neue Sinnlichkeiten. Es ist aber auch eine Geschichte um verstaubte Altachtundsechziger die allmählich die neue gesellschaftliche Prüderie einläuten.  

Und dann kam Corona und dann war alles nur noch Schrott.

Und es leben die Chronistinnen und erst recht jene die des Fachwissens Berge Versetzten mächtig sind.  

Punker-Innen vereinigt Euch, in diesem Sinne,

Schöne Sunntig

Drei Handgranaten für Aschendödel

am 26. Dezember 2020 unter Politischer Grunk, Ultimatives Bla abgelegt

Es ist der gegenwärtige Zeitgeist und man nennt die Legitimation zukünftiger, absolut durchtrimten Sozialkontrolle, das Corönchen. Wies sichs nachhaltigen Sozialkontrollen gebührt gibt’s dazu eine Unendlichzahl an Versionen. Gegenwärtig stehen wir bei 19 mit Option auf die kommende  verschärfende Mutationen.

In diesem Umfeld gibts den Gutmensch. Er nennt sich solidarisch, bevorzugt den Ferrari, macht Ferien im Engadin und gagst den Mitmenschen wie sie zu leben hätten. Die Penetranz dieser Gruppe übertrifft manch chemisches Kampfmittel. Der wohlhabende Gutmensch ist Teil einer fein geölten Propagandamaschinerie doch die perfekte Entfaltung dieser Spezies liegt auf nächstem Level, der Sozialkontrolle mit gekoppelter Förderung eines beängstigenden Repressionsgetriebes.

Wär nicht Weihnacht wär ich geneigt zu Glauben ich wär in einem verdammt schlechten Film doch was da auf uns zurollt wird mein Glaube an Menschenrechte, Vielfallt und kollektive Weiterentwicklung in Grund und Boden stampfen.

Ich sollte mich sammeln und grundsätzlich über einen zunehmenden, gesellschaftlichen  Verteilkampf nachdenken.  Es ist illusorisch zu glauben wir, die wir eine sehr bescheidene Auswahl an Ressourcen in Händen halten, seinen die gesetzte Mehrheit. Das geschliffene Konstrukt durchdachter Sozialkontrollen schafft die Vereinzelung möglicher Abtrünniger.

Und doch glaub ich dass wir Faustdick und Handgranatenfett am Drücker stehen. Wieso, relativ banal, weil unsere Alltagssituation von konkreten, existentiellen Problemlösungen geprägt ist, währenddessen das umschwärmte Aschendödelein die Überlebensfähigkeit zunehmend einbüsst.   

Die Welt, alles nur hochtoxische Virologen

am 03. Mai 2020 unter Betrachtungen, Grungisches, Politischer Grunk, Stadtindianer, Ultimatives Bla abgelegt

Wer deren Tage die Sozialen Medien öffnet wird alles andere als Soziales erkennen. Es gibt im Facebook die Umschreibung „Freundesliste“ doch ob sich in diesem Verzeichnis wirklich, mir nur wohlgesonnene Personen finden, stell ich hier mal ganz gehörig in Zweifel.

Wer manch Kommentare, all jener Pseudovirologen, liesst und sich deren Sprache zwei mal durchs Geistesgemüte zieht dem wird kurz über lang richtig Angst und Bange. Gehässig ist der Ton und wenn du wagst ein Funken möglicher Äusserung zur gegenwärtigen Lage zu artikulieren oder scheu dein glitzekleiner ziviler Ungehorsam anzudeuten ist der beschämende Fingerzeig allgegenwärtig. Baldig schmettert dir, eine Horde wild gewordener Möchtegernvirologen, allerlei Drohungen und Horrorszenarien in die Kommentarspalten.

Ich erinnere mich deren Tage oft an meine Gefechtsausbildung, an Überlebenstraining und an gesammelte Negativerfahrungen im Umgang mit Mitmenschen. Was wäre wenn diese Krise wirklich ausartet täte. Würd ich da noch, mit meinen 55ern, eine  halbwegs reale Chance haben um mein Leben einigermassen frei gestalten zu können. Wenn ich die Orte, welche alle guten Geister längst aufgaben, aufsuche, stell ich mir die Frage des Überlebens weit fern der Zivilisation.

Die Zivilisation ist momentan, mein Empfinden, gewaltig Angst einflössend und die Vermeidung einer Ansteckung könnt regelrecht zum blutigen Überlebenskampf ausufern.

Covid 19 kann unbestritten immensen menschlichen Schaden anrichten doch dass, wahrscheinlich nie endende Massnahmen-hin-und-her wird den viel grösseren menschlichen Schaden anrichten dessen bin ich überzeugt.

Nun, wir sind soziale Wesen, ob diese Tatsache Bestand haben wird, stell ich aktuell doch eher in Frage.

Co, Co, Coronzki

am 22. März 2020 unter Grungisches, Politischer Grunk abgelegt

Einblick in tiefschwarze Charakterzüge oder wie ich auf die Idee kam eine illegale Menschenansammlung auf engstem Raume zu veranstalten.

Kurzum, mein Name ist nicht Adam Quadroni aber das solltet Ihr, liebe Leser und Leserinnen, denk ich, längst geschnallt haben. Obschon Adam Quadroni durchwegs meine tiefste Hochachtung verdient, dies nicht weil besagter Quadroni von Missständen berichtete die mir seit erstem WK-Tag bekannt waren. Viel eher gilt mein tiefer Respekt einem Menschen der die ungeschminkte Hölle durchquerte und noch aktuell die Ruhe eines Oberländers ausstrahlt. Insofern hat dieser Quadroni durchaus Gemeinsamkeiten mit dem, in aller Köpfen sitzender, Daniel Koch. Auch dieser Mann lässt sich, trotz einer Überdosis Sierra Leone, so ziemlich durch gar nix aus der Ruhe bringen.

Aber eigentlich wollt ich auf ganz andere Themen einschwenken .

Handy in Quarantäne

Nun ja, Kernthema, meine kleine, spontan aufgefahrene Massenversammlung die ich, der Verantwortung willen, kurzerhand in die Quarantäne verfrachtete und die zwingend auf Distanz zu haltenden Einzelcharaktere.  Meine gebaute Massenversammlung setzt sich zusammen aus 7 bis 8 Messteams, eine etwas abgedrehte Anarchistin, sprich meine Wenigkeit, und eine Juristische Person. Die gesamte Versammlung passt locker in eine Schuhschachtel und kommuniziert, auch unkontrolliert, mit nächstgelegener Funk-Zelle. Diese doch sehr fleissige Kommunikation, die entgegen meiner Willensbekundung, letztlich bei  BAG und Polizeibehörden landet, musste ich augenblicklich in die Staatsverordnete Quarantäne verbannen.

Will heissen, bidirektional, funklinkfähige Gerätchen bewegen sich in einem, von mir klar festgelegtem, Aktionsradius, ob dies dem BAG entspreche sei eine andere Geschichte und ob dieser Aktionsradius letztlich mit meiner Person korrespondiert sei nochmals eine andere Geschichte. In der Folge freue ich mich auf einen zunehmenden, ich-bin-nicht-immer-erreichbar-Modus, und eine, ich-zück-mein-Notizbuch-Ära.

Diese kleine Verhaltensänderung im Umgang mit mobilen Gerätchen ist Resultat meiner Gesellschaftsbeobachtung.

So tickt der allgegenwärtige Coroniker

Kurzum, nicht die Corona-Krise verändert uns, nein, die Corona-Krise führt zu Tage wie wir wirklich ticken. Zweifelsohne, dieser Tage erlebe ich Halleluja und Erleuchtung in einem. Klar wird mir dass Distanz nicht das allerdööfste ist und dass ich diese Distanz lange nach Corona weiterpflegen sollte.

Gesegnet seien jene die Facebook nutzen den Facebook offenbart, in unverblümter Härte, das Ticken einiger Menschen in aktueller Situation.

Folglich kristallisieren sich, dieser Wochen, anschliessend genannte, tonangebende Grundcharaktere die ich hier kurz erläutern mag.

Die Opportunisten

Sie sind faul wie Katzenscheisse und suchen unentwegt die Möglichkeit um keinen Strich zu schieben. Präventiv denkt sich diese Spezies, für die anstehenden Trilliarden Jahren, mit reichlich Klopapier ein. Dieses Volk versteht sich in, über Jahrhunderte hinweg, in jeder Betriebsamkeit, keinerlei Aktivität zu entwickeln.  Die gegenwärtige Corona-Krise nutz der Opportunist zu unbeirrtem schwenken des Gewerkschaftsglöckchens. Kurzarbeit liebt der Opportunist. Dank garantiertem Lohn mit Freunden an der Seepromenade am Joint saugen ist den Opportunist das erstrebenswerte Lebens-Ziel.

Die Hausmeister / Hausmeisterinnen

Diese Volksgruppe findet sich vorwiegend unter den Journalisten und Journalistinnen. Sie beanspruchen die Position des unangefochtenen Besserwisserischen. Ein Jeder, eine Jede, im Range eines Immunologen, eines Spitalleiters oder eines hochdekorierten Krisenstäblers. Sexuelle Erregung findet diese Gruppe nach erfolgter Denunzierung abtrünniger Massnahmenbrecher. Lauthals fordert der Hausmeister, die Hausmeisterin, Ausgangssperren um möglichst ungehindert die ansteckungsfreie, individuelle Freiheit auszuschöpfen. Hausmeister glauben an ihre unumstössliche Wichtigkeit die vor jeglicher Form einer geltenden Ausgangssperre schützt. Die Volksgruppe der Hausmeister kennt keinerlei Gewissen und keinerlei Ethik, Hauptsache der Pulitzer klebt gut sichtbar auf der Brust. Man vergesse nie, die Geschwister Scholl  wurden vom Hausmeister Denunziert.

Die Sheriffs

Diese Charakterausblühung kommt sehr oft im Linkpolitischem Milieu vor. Ausgewachsene Sheriffs tummeln sich gerne im SP-Kreise wenn doch anwachsende Hilfssheriffs mir nicht minder unangenehm auffallen. Deren Rhetorik erinnert an klassische John Wayne-Filme, die Colts sitzen locker, Gut und Böse sind unmissverständlich klare Farben Schwarz und Weiss . Bundesrat Alain Berset pflegt ausgeprägte Sheriffallüren. Die Sheriffs mögen Polizei und Militär und sind, tragischer weise manchmal einer rechtsgerichteten Ideologie verdammt nahe. Freiheit assoziiert der Sheriff mit latent asozialem Verhalten welches mit der nötigen Repression zu unterdrücken ist.

Allerletzt,

Wer anhand meiner Texte glaubt ich fände alles Scheisse was Bundesräte murmeln der irrt gewaltig. Aber, bitte seit zivil ungehorsam und bleibt gesund dies geistig wie körperlich.

Weisse Flecken in Schweizer Geschichtsbüchern

am 02. Februar 2020 unter Politischer Grunk, Vergangenes abgelegt

Ich bin neulich, über irgend wer aus em Facebook, über eine kleine Geschichte rund um Schweizer Flüchtlingspolitik gestolpert. Genannt das „Concentrationslager“ Büren an der Aare 1940 bis 1946.

Der Vorwurf wonach diese, etwas unrühmliche Geschichte Schweizer Flüchtlingspolitik gerne aus den Geschichtsbüchern verbannt werde, bestätigte sich über einige Facebook-Posts hinweg, so viel zu Facebook.

Bekanntlich bin ich neugierig also machte ich mich auf die Reise nach Büren an der Aare, dies zumindest mittels GIS-Servern, den üblichen hier bekannten Karten-Online-Tools.

Es war die Siegfriedkarte, die mit Präzision und Detailtreue, viele Jahrzehnte lang, als das Schweizer Kartenwerk, zu überzeugen wüsste. Als Forscherin konnte ich immer wieder wichtiges Geschichtswissen aus den Publizierten Werken herausziehen.

Concentrationslager Büren an der Aare

Im Ausschnitt „Inselimatten“ westlich von Büren an der Aare, herrscht indes um 1946 tatsächlich gähnendes Weiss zwischen etwas verirrten Feldwegen. Jahre davor wie Jahre danach ist Siegfried genauso, wenn nicht deutlich minder, Dokumentiert.   

Gut gibt es ebenso zugängliche, wenn doch etwas verstecktere, Luftbilder, im Kartentool der Schweizer Eidgenossenschaft die ein ganz anderes Bild zeichnen.

Concentrationslager Büren an der Aare

Ein fein aufgelöstes Luftbild aus dem Jahre 1946 zeigt die gesamte Lageranlage in faszinierender Detailgetreue. Einzig Wachtürme wie Stachendraht sind auf dem Foto nicht zu erkennen. Aus weiteren Historischen Bildern ist mir bekannt, sowohl Wachturm wie Stacheldraht waren allgegenwärtig.

Ob die Erwähnung des Lagers in Geschichtsbüchern eher verschwiegen wird, kann ich hier, mit wissenschaftlicher Exaktheit, nicht wirklich wiedergeben. Bei meiner Recherche bin ich auf die Namen Jürg Stadelmann und Selina Krause gestossen die sich, im Buch „Concentrationslager Büren an der Aare 1940 bis 1946“  intensiver mit dem Lager in Büren an der Aare auseinandersetzten.  Auch en Wikipediaeintrag wie auch diverse Webseiten zum Thema sind auffindbar. Nichts desto trotz fehlt die Kartografische Aufarbeitung auf allem, von mir gefundenen Karten.

Geschichte des Lagers

1940 Das Lager wurde zur Internierung  geflüchteter 12 000 Polen, Angehörige des 45. französischen Armeekorps, erbaut. Später sind die Internierten in weitere Lager, Schweizweit verteilt worden. Eine Polen-Lageraussenstelle begegnete mir, bei meinem Bergbaurecherchen rund ums Bergwerk Cava sul Rhein mit darüber liegendem Polenweg (Ilanz Tavanasa).  

ab 1942 diente der Lagerkomplex zur Unterbringung von zivilen Kriegsflüchtlingen.  

ab 1947 wurden zahlreiche Holzbaracken abgebaut. Die verbleidenden Bauten zerrfielen.  

Links

Webseite von Jürg Stadelmann  http://geschichte-luzern.ch/

Wikipediaartikel

Kartenportal Schweizer Eidgenossenschaft Büren an der Aare

Und ich lass mich nicht unterkriegen

am 29. August 2019 unter Betrachtungen, Grungisches, Politischer Grunk, Vergangenes abgelegt

Um einen konträren Gegenpunkt zu meiner düsterdunklen Betrachtung, auf meiner Hauptstartseite, zu setzten, schwelge ich wieder etwas in blumigen Erinnerungen.

Luisa

Konkret im Ebersberger Rosenfeld, dies als noch aller Dinger in Takt schienen. Nichts desto trotz, die Scheisse kann nicht ewig wachsen und die Arschlöcher sind, aus meinem mathematischen Verständnis heraus, prädestiniert zur Selbstneutralisation.

Remember Stonewall 1969 – 2019

am 30. Juni 2019 unter Politischer Grunk, Transgender abgelegt

Es ist 50 Jahre her als eine Handvoll BesucherInnen, nach einer Razia im, von der Mafia betriebenen, Schwulenlokal „Stonewall In“ sich gegen  die massive Polizei-Repression aufzulehnen begann. An tagelangen New Yorker Strassenschlachten forderten Schwule, Lesben, Transmeschen und Queers, vornehmlich aus minder priviligierter Schicht, ein Minimum an Würde und Respekt. Damals mit an vorderster Front Stormé De Larverie, Miss Major, Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera welche die Aufstände initiierten und somit eine Weltweite Bewegung des Kampfes für Gay und Transrechte auslösten.

Und 50 Jahre danach, die Freiheit, den Respekt und die Akzeptanz die wir glauben zu geniessen ist ein äusserst zartes, kaum sichtbares Blümchen. Ein Blümchen das Gefahr läuft wieder zertrampelt zu werden.

Grosse Konzerne liebäugeln mit unserer, DoppelverdienerInnen, Kinderlosgeldbörse doch deren Intention ist rein opportunistisch. Die geglaubte Unterstützung des Kapitals ist uns nur solange sicher als wir unser Geld und unsere Arbeitskraft  in dessen Rachen werfen. So wunderst nicht weiter dass im Getümmel der bunten Zürichpride „Swiss“, „Credit Suisse“, „UBS“ und Weitere sich ein Stelldichein der Toleranten geben.

Wir geniessen ein Selbstbewusstsein und eine Sichtbarkeit die verletzlicher nicht sein könnte. Dunkle Wolken attackieren  die hart erkämpften Freiheiten. Eine erstarkende Weltweite neue Rechte, der Rückschritt zu alten Büchern, genannte Buchreligionen, und die zunehmende soziale Ungleichheit könnten unser Leben, unser Geschlechterbewusstsein, unsere Form der Liebe, massiv aus den Angeln heben.

Ich beobachte in meiner Wohnumgebung eine zunehmende Transphobie und Homophobie die eine beängstigende Militanz entwickelt. Es ist an der Zeit uns wieder rückzubesinnen an Tage an denen Freiheit mit Hand- und Faustfesten Argumenten erkämpft werden musste.

Remember Stonewall Basel

Basel der Remember Stonewall Umzug liess meine Hoffnung wieder erwachen. Es gibt sie doch, jene die sich der Labilität unserer Freiheit durchaus bewusst sind. Unser Anspruch auf Freiheit ist zwangsläufig auch geübte Kritik an der gesetzten kapitalistischen Ordnung.

Kurzum, es war eine geile Demo, die so behaupte ich, gegenwärtig nur in Basel denkbar möglich wäre.

Und, wir haben Lust unsere Freiheit zu verteidigen.

Relevante Links

Das Queerschlagkollektiv Mitorganisator https://www.queerschlag.com/

Esthers Priderede die letztlich an Remember Stonewall, vor dem Hirschi in Basel, Gehör fand Revolution für unsere Selbstachtung

Leider häufen sich Homophobe Angriffe im Gebiet Zürich Locherguet

am 16. Juni 2019 unter Grungisches, Politischer Grunk, Stadtindianer, Vergangenes abgelegt

Gestern nach der Pride ist ein Paar an der Weststrasse, höhe Marienstrasse, von Unbekannten angegriffen worden (unterer oranger Punkt), Blickartikel „Schwules Paar an Gay-Pride in Zürich verprügelt“.

Zeitlich nicht lange zurückliegend, am 17.Mai 2019, wurde, am  internationalen Tag gegen Homophobie, ein Stand des vom Vereins „Achtung Liebe“ attackiert (oberer oranger Punkt), Blickartikel „Unbekannte zerstören Regenbogen-Stand beim Zürcher Lochergut“.

Homophobe Angriffe in Zürich

Die roten Punkte symbolisieren Orte in denen ich bereits Anfeindungen erlebte diese jedoch teils bereits 20 Jahre herrührend womit meinem Wohnquartier eine lange Homo und Transphobe Tradition angerechnet werden darf.

Das Rotblaue Feld umfasst ein Gebiet welchem ich besondere Vorsicht zolle und insbesondere Nachts eher meide. Der Innenhof der Lochergut-Überbauung (Nördlichster Roter Punkt) ist, meinem Wissensstand, traditionell immer wieder Treffpunkt einer äusserst homophoben Gang denen ich solche feigen Anschläge zutraue.

Kurzum, die Gruppe, wahrscheinlich immer wieder gleiche Täterschaft, die Polizei spricht von Locherguet-Jungs, verfügt über ein doch er bescheidenen Aktionsradius, kaum 500 Meter.

Wie Ihr wisst, bin ich total spitz auf georeferenziertes Zeugs, naja ihr wisst schon, Wohnadressen, Arbeitgeberadressen und sonstig Zeugs was richtig weh tun kann.

Freu mich über Eure Beobachtungen.

Frühlingserwachen

am 29. März 2019 unter Grungisches, Politischer Grunk abgelegt

Ich bin am brüten neuer Projekte.

Hungrig bin ich auf eine, zu bildende, Gegenkultur entgegen zunehmender Verblödung und Verbünzligung.

Ich weiss nid so recht wo die Reise hinführt, doch sie muss

weiblich,

sexy,

reichlich unvernünftig,

laut,

kreativ,

qualmig,

und richtig stinkig sein.

Basel

am 17. März 2019 unter Politischer Grunk, Reisen, Stadtindianer abgelegt

Es ist nicht aller Tage Glück meinerseits eine Stadt kennenzulernen. Manchmal indes führt mich Beruf und zunehmende Postkutschendistanzen in fremde Tiefen. Die letzten Tage verbrachte ich in Basel, in Stadt und Stadt und wenn doch der Aktionsradius sich eher aufs Drachencenter, Ibis-Style und spanischer Tapas-Kneipe beschränkte so blieb doch Zeit um eine Stadt aufzusaugen.

Wer mit einer Kunstgeschichtsgebildeten Person das Leben teilt wird wahrscheinlich allererst in der wenigen Freizeit, zwischen Kabel und Kabel, erstmals dem Sakralbautenfetisch frönen.

Elisabethenkirche

Elisabethenkirche, nicht unweit unserer Wirkstätte, in tiefster Nacht, respektive Samstagmorgen um 0730 und die Stadt schläft aus, was grundsätzlich ich, in anderer Situation, gleich getan hätte.

Wettsteinbrücke

Als pflichtbewusster Turi sollt die Besteigung der Wettsteinbrücke nicht fehlen. Im Bild die bekannte Wettsteinbrücke und bildmittig das genannt höchste Hochhaus des Basler Stolzes.

Basel West

Die Wettsteinbrücke bietet ein unvergessliches Blickpanorama, Rhein abwärts, auf die City.

Basler Münster

Nicht minder eindrücklich das Basler Münster.

Zwischen ausgedehnten Spaziergängen und intensiven Arbeitseinsatz im Drachencenter  blieb reichlich Zeit um reichlich Kunstversetzte Stadtluft zu schnuppern.

Tinguely-Brunnen

Im Bild der Tinguely-Brunnen bei Nacht kurz nach unserem Paseo-Feierabend-San Miguel abgelichtet.

Zweifelsohne besitzt die Stadt gewisse Vorzüge gegenüber dem Zürcher Finanzkessel. In Basel scheint Fasnacht allgegenwärtig, dies zugegeben, wenige Tage nach Fasnacht. Kunst ist auch so allgegenwärtig und das Volk, in welcher Zusammensetzung auch immer, lächelt überraschend oft. Ohnehin dünkte mich das die Stadt Basel vieles recht locker nimmt. Und sofern Frau nicht im Auto umher kurven muss, erscheinen die Leute echt sympathisch. Eindeutig, wer im Auto unterwegs ist, bei mir leider oft ein reines Muss, kommt in Basel gar nicht an. Die Diskussionen um eine Parkbewilligung mit dortigen Lokalpolizisten toppt gar die zürcherische Bullenmentalität.

Wer jedoch das Trämli besteigt und durch enge Gässchen flitzt erlebt viel Basler Scharm.  Das fehlen grosser Finanzinstitute tut ein deutliches Plus zur Lebensqualität beitragen. Gar für uns Zürcherinnen undenkbar, Ureinwohner die in Stadthäuser wohnen.

Wo der Grund für die Unterschiede zu Zürich liegen ist schwierig zu beurteilen. Wahrscheinlich liegt viel in der Historie des aufkommenden 19. Jahrhunderts. Eine Hauptschuld an der Entwicklung des bornierten, arroganten Finanzplatzes Zürich darf kurz und gerne, meiner Meinung nach, Eisenbahnpionier und Hauptsächlich Grosskapitalist, Alfred Escher zugesprochen werden.

Züri 1850

Zürich ist im aufkommenden 19. Jahrhundert, vorwiegend eine eher unbedeutende kleine Handelsprovinzstadt. mit knappen 20 000 Einwohnern. Im Bild ein Ausschnitt der Wildkarte von 1850. So nebenbei erzählt, links in der Karte, die Staubenhäuser, mein heutiger Wohnort.

Basel um 1865

Auch Basel, zu jener Zeit mit etwa gleich viel BewohnerInnen, lag weit fern einer Grossstadt. Doch bereits der Katasterplan von Löffel aus dem Jahre 1862 deutet auf eine Bevölkerungseinbeziehende  Stadtplanung hin was in Zürich, zu jener Zeit, gänzlich fehlte. Die begehrten Flächen überbauten, in der Limmatstadt, vermögende Grossindustrielle.

Zürich entwickelt sich unter Alfred Escher hauptsächlich zur Finanzhochburg. Entlang der begehrten Seeufer entstehen schmucke Anwesen investitionsfreudiger Grossspekulanten. Die durch Alfred Escher gegründete Schweizerische Kreditanstalt, heutige CS, trägt wesentlich bei zur zunehmenden Grosskapitalisten-Arroganz.

Ich glaube, in kurzem Studium Historischer Karten, in Basel deutlich reichere Kommunale Bautenkultur zu erkennen. Ein Basler Zoo gibt’s ab 1896 während in Zürich hauptsächlich Business interessiert. So verwunderst nicht weiter das die Villendichte, in der Rheinstadt, deutlich bescheidener ausfällt.

Wer heute in Zürich lebt glaubt obercool zu sein. Was hier an Altstadtwohnungen erreichbar ist, können sich zunehmend nur Bankmenschen oder akademisierte Konform-Linke leisten. Die Hipsterkultur,  vorwiegend in der Gastronomie zu beobachten, nimmt in der Limmatstadt zeitweilig richtig bizarre Ausmasse an. Während ich in Basel  oft Spanisch, Französisch ode Türkische Dialekte höre, spricht der Möchtegernzürcher, im Verkehrsberuhigtem Schicki-Viertel, gepflegtes Oxford-Englisch.

Kurzum, für mich ist Basel eine durchaus lebenswerte Alternative.

Und Basel hat en richtig Geilen GIS-Server für all jene die mit dem Zeugs bewandert sind, weitere Infos unter: https://www.geo.bs.ch/geodaten/geodienste.html

Und auch das Stadteigene Geoportal lässt sich anschauen: https://map.geo.bs.ch

30 Jahre Techno

am 23. September 2018 unter Musikalisches, Politischer Grunk, Transgender, Vergangenes abgelegt

Ich habe ich schon lange nicht mehr über Musik berichtet. Ein Grund hierfür dürfte in der Vergänglichkeit jeweilig verfügbarer Links im WWW liegen. Nun denn diese Geschichte knüpft an Vergangenes an und basiert aufs neuliche Festival „30 Jahre Techno im Funkhaus Berlin“, produziert von Arte Concert. Die Sendungen sind, teilweise unvollständig unter 30 Jahre Techno  abrufbar.

Ich als Techno und Technologie-Kind schenkte dieser Sendungsreihe ganz besondere Aufmerksamkeit denn, zum einen sind all die Kreativköpfe welche diese Kunstgeschichtsepoche bewegten, plus minus, in meinem Alter, zum anderen assoziierte ich dieser kleine Aufbruch zu neuen Sphären mit vielen revolutionären Elementen des zivilen Ungehorsams. Ergo, der Anspruch auf Räume, sprich die aufkeimende 90er-Hausbesetzerszene, das Spiel mit allmählich erschwinglichen Sequenzern und eine aus den Kellern aufsteigende Queerbewegung machte vieles möglich. Auch für mich schien die Welt, wie durch den Tekkno-Blitz getroffen, um Lichtjahre freier zu werden.

Es war und es verging, und trotzdem waren Grundsteine gelegt zu meinem weiteren Leben, Luisa war geboren und möglich. Kunst und Musik entwickelte neue, äusserst kreative Dimensionen, Dimensionen welche auch mich stark prägten, doch leider wollten von jenem Hönigtöpfchen alle naschen. Die Zeit verstrich, das Kapital schlug richtig kräftig zu und der Begriff „Gentrifizierung“ war geschaffen dies sowohl im damals alles möglich machende Berlin wie im Schlafdörfchen Zürich. Die Veränderung, in meiner nähen Wohnumgebung Tag für Tag zu beobachten, sind frappant.

Nun, trotz des zurückgebliebenen Hippsterschrotts, 30 Jahre danach sind sie, die Altmeister vergangener Tage, durchwegs im bester Kreationslaune nur eben, wie ich auch, um einige Jährchen älter.

Miss Kittin Wahlberlinerin und aus dem öden Städtchen Grenoble kommend zog an allen Registern zur Gestaltung eines würdigen Retro-Sets.

Und auch Altmeisterphilosoph Westbam schien kein bisschen Begeisterung verloren zu haben.

Es ist, aus nostalgischer Sichtweise, viel Lebensgeist, respektive Lebensfreude verschwunden. All die tollen Industrieruinen mit den kleinen und trotzdem kaum überschaubaren Mikrokosmen sind zu Gunsten einer öden, sich inflationär ausweitenden  Hippsterkultur verschwunden.

Und doch sagte einst einer dieser Urväter, genannter Westbam, „alles was oben in den Mainstream angesaugt wird, zieht untendurch Neues an“.  Ich stell mich mal, mit meinen 53, ganz tief in den Sog der Kulturgeschichte so möge viel Neues mich zu Neuem inspirieren.

Abschliessend die Links
30 Jahre Techno auf Arte Concert
Die einzelnen Sets sind teilweise auf Youtube  in besserer Qualität und in voller Länge abrufbar.