Monat: Oktober 2010

Und nochmals Guppen

Ein wunderschöner Samstag war so was von einladend um wieder etwas Feldforschung zu betreiben dass wir kurzfristig  beschlossen die Guppengeschichte, namentlich die Suche nach dem Hauptvorkommen, fortzusetzen.

Es lang den doch mehr Schnee als anfänglich angenommen und so mussten wir die Suche nach dem vermuteten Hauptvorkommen abbrechen. Insbesondere der Untergrund oberhalb kleinerer Felswänden schien zu wenig einschätzbar um auf denen teils Schnee bedeckten  Flächen herumzuturnen. So beschlossen wir weiter, in der ersten Grube, der lange Schlitz im Fels, hinter die zwei Holzpfähle vorzudringen.

Oben im Schlitz angekommen nahm ich mir Zeit um die Grube etwas genauer zu erforschen und mir einen Reim aus den vorhandenen Spuren zu bilden. Beim wahrscheinlich alten Grubenerschliessungsplatz steht heute ein mit Brettern zusammengebauter Sitzplatz. Und, welch Ironie, auf diesem liegt wartend ein Hydraulischer Wagenheber. Als wäre dieser Wagenheber dazu gedacht die Tonnen Gesteinsbrocken zu bändigen. Keineswegs habe ich an diesem mich versucht den zu genau weiss ich das Oel, sofern noch vorhanden, hätte diesen Kampf verloren. Die Rache für den misslungenen Bändigungsversuch wäre gewesen eine Zentimeterflache Luisa. Nächstes lustiges, durchaus reales,  Symbol welches mich freundlich vor einer aufgefüllten Abbaustelle  begrüsst, nennt sich Fäustel und Flacheisen beide sauber nebeneinander gestellt so als würden diese Werkzeuge sagen, nimm mich und ergründe die Geheimnisse. Nichts von dem Tat ich, einzig auf meine Muskelkraft und meine Beweglichkeit wollte ich mich, beim durch kriechen an denen beiden Pfählen vorbei, verlassen.

Ein Blick zurück an meinem Bein vorbei zeigt, es wird richtig Eng im Schacht neben dem zweiten Pfahl. Während der Erste Stützpfahl sich unter der Last von Tonnen Felsen in tausend Zahnstocher verwandelte war am zweiten Pfahl die vordere Hälfte irgendwo beim der Verastung weg gebrochen.  Böse auch die Vorstellung das wenn ich nicht eine Möglichkeit zum Wenden fände  ich folglich  im Rückwärtsgang, also Füsse voran, wieder  aus dem Stollen zu kriechen hätte. So dachte ich gestern Nacht beim gemütlichen TV-Abend vergnügt über die gelungene Aktivitätenreihenfolge nach. Erst eine Stollenerforschung und nach geglückter Mission den Horrorfilm „The Hills Have Eyes 2“, welcher doch einige Gruselige Szenen in einer alten Mine beinhaltet, reinziehen. In umgekehrter Reihenfolge wäre ich wahrscheinlich nie so tief vorgedrungen.

Nun ja, schlechte Nachricht allen Guppenforschern. Ab hier ist Schluss, der Durchgang oben ist ca 15 cm links davon bleiben etwa 20 cm Platz. Hinzukommend verläuft dieser Streckenabschnitt steil Rechts. Eine scharfe Richtungsänderung hier drin ist für mein 45Järigen Body eindeutig zu viel. Der Weg wird versperrt durch ein gefallenes Felsstück was a) ziemlich gross ist b) halb in Bruchstein eingegraben liegt.  Fazit, auch Hydraulik wird da wahrscheinlich wenig Hilfe sein. Da nicht eindeutig klar ist was sich hinter dem Hindernis verbirgt schien mir ein durchzwängen an diesem Felsbrocken zu riskant. Zwar berichtet hier der Grubenplan von K. Zimmermann von weiteren Hallen doch schnell stellte ich fest dass dieser Plan nicht so genau stimmte. Folglich trat ich den Heimweg an dies, wie befürchtet im Retourgang.


Plan gross machen, Plan oder dieser Text anklicken

Nichts desto trotz war in meiner Erinnerung Einiges an Information kleben geblieben was ich heute weiter erarbeitete in Form eines Grubenplans. Mein Grubenplan entspricht, denke ich, eher dem Vorgefundenem wenn doch eben, Einiges nicht weiter erforscht werden kann. Die Rekonstruktion der Erschliessung mit dem Holzgerüst ergibt sich meiner Meinung nach a) durch das Vorhandensein der Stützmauer rechter Hand im Felsschlitz und b) durch  die mehr oder minder höhengleichen Position der weiteren Gruben, insbesondere der zweite, taube Stollen etwas weniges höher gelegen.

Die Links zur Geschichte Guppen,
intern

Guppen die Suche nach dem Hauptvorkommen
Handverlesenes Eisen ein erster Guppenbesuch

extern
Eisenbergwerk Guppen auf der Familie Keller Webseite

Medialer Unsinn?

Oder ein durchaus gezieltes Erarbeiten des totalen Überwachungsstaates.
Meine Betrachtungen heut morgen in der Früh, sitzend im Bus Linie 33 Richtung Hardplatz.

Sie die tagtäglichen, überall herumliegenden, Schundheftchen alla 20Minuten, Blick und wie sie alle heissen mögen, bedacht sind sie tagtäglich uns die Notwendigkeit des starken Polizei- und Überwachungsapparats zu indoktrinieren.

Heute, ein scheues Überfliegen meinerseits, bringt folgendes zu Lichte. Wichtig ist es die gezielte Überwachung der Chaträume weiter fortzusetzen oder gar zu intensivieren. Gesetze namentlich Polizeigesetzte, Verordnungen und Weiteres Bundesarchivfüllmaterial, sei klar sekundär den schliesslich steckt in jedem ein Pädophiler und die Sicherheit unserer Kinder geht vor allen Bürgerrechten. Ja gar ich könnte meinen ein jeder Bürger hätte allzeit bereit ein, wie neulich im 20Minüter beschriebenes, kleines Köfferchen mit Minidildo und sonstigem Schrott unter dem PC Tisch versteckt. Mein Tisch birgt keinerlei solche Geheimnisse obschon meine Dildos, rein nur zu meiner Verwendung, eher klein und zierlich  sind. Allen denen es noch nicht klar ist, jede Bewegung im Internet wird, schon nur der Technik willen, temporär aufgezeichnet, genannt TCP/IP-Cache. Positiv hierbei, die Datenmenge ist von solch gigantischem Ausmasse das eine weitere flächendeckende Auswertung viel zu aufwendig wäre. Indes, was nicht ist solle, wenn wir Jositsch und Co glauben schenken, baldig werden.

Weiter bläst mir, heut morgen in der Früh, die wunderschön sülzige Geschichte eines Jungen Mannes der dank Crashrecorder seine Unschuld beweisen konnte. Klar, ein Crashrecorder unabdingbar nur so weiss allmächtiger Vater Staat wo, was wir tun und wie schnell wirs tun..

Hinzukommend all die bösen Buben die herumprügeln  und eh nur Stunk machen, Handys müssen schleunigst überwacht werden, denn jeder böse Bube nenn ein Handy sein eingen. Welch Segen die Technologie uns doch bescherte die GMS Wänzchen  genannt IMSI-Catcher welche genüsslich fremden Handys nachlauschen.

Auch seinen wir immer und immerwieder nach etwelchen Punktecards in etwelchen Grossverteilern gefragt. Logisch, Sozialschnüffler wollen doch wissen was Herr und Frau von Sonstwo so zusammenkauft. Auch hier, die SVP gackerts uns vor, ein jeder Ausländer, ein potentieller Sozialschmarotzer. Der Dreipunkteplan, Überwachung, Sanktion und Ausschaffung wird schnell den vor sich hin schnurrenden Schäfchen in der Linie 33 untergejubelt „20 Minuten“ das Transportmittel. So verwundertes mich nicht weiter das ein „Tagi“ von der Pressevielfalt berichtet während ich einzig die Mediengleichschaltung erkennen kann.

Währenddessen die dortigen, zur mehr oder minder gleichen Zeit, geklotzt wird was das Zeugs hält, wir wissens, ein jeder Bürger, ein möglicher Straftäter. Prävention ist das Zauberwort, Kritik gibt’s eh keine, die Presse voll im Griff, neue Stellen müssen geschaffen werden. Schöne Überwachungsspielzeuge, Superradars und alles was das Herz eines jeden NSA-Agenten höher schlagen lässt, wird schnell noch angeschafft.

Schöne Aussichten lachen uns entgegen, wir die wir in keine Bullennorm passen und letztlich  resultierend zu  Staatsfeinden mutieren.

Weiterführend Informatives
Zu IMSI-Catcher auf der Kai Raven-Seite

Und die Spielzeuge, einige wenige davon
Alles für die gezielte Auto und Personenüberwachung Navicell
Die Elektronische Fussfessel für die ganz Kleinen Inanny
Nicht nur Oszilloskope, Peilgeräte, Mutibandscaner, IMSI-Catcher Rohde & Schwarz zu Deutsch Rohde & Schwarz DE

Sage Nein

Es gibt, wir wissens, und es scheint sich leider immer wieder geschichtlich zu wiederholen, dreierlei,
die Ja-Sager
die nichtssagenden Mitläufer
und
die Nein-Sager

Es ist nicht immer ganz einfach und, zum guten Glück, auch nicht immer von Nöten, sich hier eindeutig und klar zu positionieren. Manchmal jedoch bei Betracht meiner interaktiven Erzeugnisse und deren publizierten Texte sollte eine klare Position erfolgen.
Ausgrenzung liegt im Trend, wir wissens, die SVP schürts und Viele trampeln hinterher. Leider scheint dies Spiel sich in den so genannten ausgegrenzten Gruppen weiter fortzusetzen.

Ich war auf weit gezogenen Autobahnen, San Bernadino Richtung Zürich als mich die Herren ASP gedanklich wieder etwas aufrüttelten.

Sag Nein, Version ASP

Sag Nein Version Konstantin Wecker & Hannes Wader

Tage im warmen Süden

Oder getrieben hat mich eine kleine Reise an den graziös sich um die Berge windender Lago Maggiore.  Zu Besuch war ich bei meinem Vater in schöner, äussert  besinnlicher Umgebung.

Und welch besinnliche Umgebung hier mein Auge erblicke.

Wenn doch ich, wie gewohnt, wieder irgendwelche  verschwundene Wege aufspüren musste.

Nach langem Kampf durch stacheliges Untergehölz war der Blick in die Weiten des Lago Maggiore eine durchwegs eine durchaus würdige Belohnung.

Am Folgetag der wunderschöne Blick vom Monte Lema was diese Reise noch zusätzlich abrundete.

Ein Wochenende in Ketten

Oder es regnete und dies fast das ganze Wochenende hindurch. Naheliegend, BDSM, Kreativität und Lust miteinander zu kombinieren. Wie selten ist uns diese Symbiose gelungen. Entstanden ist unter anderem, bedingt durch die Tatsache das mein Bewegungsradius etwas eingeschränkt war,  eine neue Seite Luisa-Net schlicht, einfach und doch Sexi.

Neu versuche ich hiermit mir ein aktuelles Gesicht zu geben. Alte Relikten meiner Beziehungen oder meiner Uraltentwicklungsstadien  schwinden in virtuellen Abfallkübeln.  Wer heute neugierig ist erfährt viel wird jedoch des Lesens müde werden.  Bilder indes werden je länger je weniger breit herumgeworfen.
Klar ich zeige mich von bester Seite.
Themen wie gehabt meine Biografie, BDSM, Subversives und neu Reisen.

Ansonsten ist Basis zu meiner Seite auch die Blogsoftware Worldpress wie hier in diesem Blog verwendet. Luisa-Net zu finden auf, der Name sagts www.luisa.net

Geburtstag

Nein, nicht meiner wird genannt des 15.Oktobers, das Blog ist stolz ins zweite Jahr getreten und dies obschon die selbsternannten Genaurichtigen damals, mit Künstlername Consensual, diesem Blog den Gar auszumachen versuchten.

Es gibt’s es immer noch und ich tanzte kaputt was mich kaputtmachte, mit Erfolg.

Aber nun so seiet gefragt ihr Erinnerungsfragmente, zur Geschichte, oder die Menschen, sie wollen wissen das Warum und das Wieso.

Anno domini, doof ist wer sich engagiert und dies selbstlos denn Dummheit wertet dies als Machtanspruch. Und so kam Eines zum Anderen, als Architektin IG BDSM war ich nach denen berüchtigten 2 Jahren Amtszeit genauso im Schussfeld wie all meine Vorgänger.

Je länger je mehr war Dummheit bedacht mir Fesseln anzulegen. Doch Freiheit ist Fortschritt und Weiterentwicklung.  Nicht so für Dummheit sie will es geregelt, reglementiert, langweilig, stillstehend und demokratisch. Innovationen sollen dem kollektiven Konservatismus weichen. Jene Jahre der Reformen waren genüsslich aufgesogen worden, insbesondere mein Hang zur guten Qualität war leer konsumiert worden. Als Dummheit sich jedoch ans Filet gewöhnte und nichts mehr Aussergewöhnliches in meinem Schaffen erkannte war ich von da weg verhasst und betitelt als kleiner Blocher.

Dummheit begann den Aufstand zu proben gegen die ach so böse und diktatorische Luisa. Neid mischte sich in dies Konstrukt entstandener Intrigen. Alle wollten sie jede in Seemühlerischen Höllen fesselnde Legende sein. Doch, Dummheit vermöchte einzig an meinem Schosszipfel zu hängen und zu kopieren was ich produzierte.

Dummheit blieb Dummheit und verschwand als Dummheit in der Versenkung der Dummen und angepassten. Der Wind war verstrichen, ein Vakuum war entstanden und leere machte sich breit.

Und ich?
Es Entstand,  als mögliche Form der Demontage von Ignoranz und Dummheit, der Confederatio Homojuristicus mit viel Grenzbereicherung. Der Name bezog sich damals  auf all die Menschen welche mich juristisch zu belehren versuchten. Im Confederatio Homojuristicus fand sich zusammen wer sich juristisch oder sonst wie durch etwelche Repressalien nicht belehren lies.

Nachdem irgendwelche gelangweilte Rotweinphilosophinnen die Meinung äusserten das es mir untersagt sei meine Meinung im, von mir gebautem, IG BDSM Forum zu artikulieren  entstand als folge dies Blog.

Heute lebt mein Blog in der  Fülle meiner gehegten Interessen, den Anwälten sage ich definitiv adieu.

Und allerletzt, da mich kreative Menschen immer wieder zu inspirieren vermögen,
Böse Menschen singen böse Lieder (ASP) , mach ich.

GPS-Navigation, Grenzbereiche

Eine nicht mehr allzu aktuelle Diskussion zum Thema Spurassistenten bei TomTömer, sprich irrtümlich geglaubte Fahrspurgenauigkeit bei GPS-Geräten, erinnerte mich an die gestrige Auswertung meines Römerstollentracks.

Wir wissen, GPS allesamt, Garmin, Magellan, TomTom und wie sie alle heissen mögen, hassen Felswände, dies gleiche gilt natürlich auch für Hochhausschluchten. Da wir neulich den Römerstollen, uns der Felswand hochangelnd,  erreichten, blieb ein interessantes Trackbild, die Aufzeichnung unseres Weges, im Speicher hängen.


Aufzeichnung gross machen, drauf klicken.

Auch hier zeigte sich, je näher wir uns an die Felswand wagten desto ungenauer wurde die Wegaufzeichnung. Zu allerletzt behauptet die Aufzeichnung, sollen wir gar 150 Meter hohe Felswände mit rund 20 Km/h hinauf gesprungen sein.

Nochmals wiederholend, je mehr sich das Gerät im Sendeschatten einiger Satelliten befindet desto ungenauer wird es. Sind nur noch drei Satelliten empfangbar ist baldig,  sobald einer sich ins Schattenreich entfernt, Schluss mit Positionsaufzeichnugen. Erst wenn wieder genügend Satellitensignale verfügbar sind wird die Aufzeichnung fortgesetzt. Der abenteuerliche Flug über die Felswand geschah nachdem ich, mit dem GPS in der Handtasche, wieder aus dem Stollen kroch und das kleine Gerätchen wieder was an Satellitensignale aufspürte.

Zum Spurassistenten, den gibt’s doch das Gerät, welches auch immer, ist nicht befähigt zu erkennen in welcher Spur man gerade fährt. Es wird einzig bei mehrspurigen Strassen anhand von Kartenmaterial die zu fahrende Spur signalisiert unabhängig davon ob man sich auf dieser befindet oder nicht.

Mehr zu GPS in diesem Blog auf:
GPS und deren Grenzen
und
GPS-Kartografie die Zweite

Römerstollen

Welch schöner Tag den Sonntag um einen Ausflug in sonnige Höhen zu wagen. Noch wollten wir den sagenumwobenen Römerstollen unterhalb der Silberminen Ursera auf 1450 Meter über Meer aufspüren. Der Sonntag, wir meine Liebste und ich doch eher früh aufgestanden, schien optimal zu dieser Mission.

Der alte teils neu rekonstruierte Verbindungsweg, zwischen Schmelza und  Silbermine sollte helfen hier den im Felsen liegende Stolleneingang zu finden. Welch Glück hier das der Weg exakt mit der Siegfriedkarte übereinstimmte, so war es, entgegen gehegten Vermutungen, ein Leichtes die Position des vermissten Stollens auszumachen.

Es galt allererst, von der Schmelza her kommend, die Brücke über den Ragn da Ferrera zu finden ehe diese uns den Weg weiter zeigen konnte.

Was wollen uns diese eingeritzten Zeichen sagen?
Wir wissens nicht.
Ein Stein mit nicht weiter nachvollziehbaren Zeichen kündigt am Gegenende der Brücke den Knappenweg Richtung Silbermine Ursera an.

Der Weg schlängelt sich empor

bis der kaum bekannte Römerstollen sichtbar wurde.
Nun war es die Königsdisziplin, diesen über die mehr oder minder steile Halde zu erreichen. Da die Halde nicht an den Weg reichte mussten wir erstmals diese Erreichen was zwar nicht so ganz einfach war doch überaus gefährlich war dieser Sonntagsspaziergang keineswegs.

Der Stollen selbst ist rund 200 Meter in den Berg geschlagen worden ohne dass irgendwas abgebaut worden wäre. Es scheint so als hätte man auf ein grosses Erzvorkommen spekuliert, dieses jedoch nicht gefunden.
Fazit, der Römerstollen ist relativ einfach zu finden auf etwa 1450 Meter Koordinaten CH 753015 / 159509. Die Koordinaten habe ich aus der alten Siegfriedkarte offensichtlich recht genau herausgelesen. Auch hilfreich hierbei die Informationen von HJ Keller auf  Ursera

Und allerletzt, weil der Samstag auch äusserst Inspirierend war,
ein kluger Mann sagte „Wir sind da wo andere sein wollen“ wenndoch sehr Philosophisch so doch sehr war.

Die Links
Die Anfangsgeschichte zu dieser Fortsetzung Wo sich Eisen versteckt

Orbs

Inspiriert zu diesem Textchen hatte mich heute die süffig legere Pendlerzeitung „20 Minuten“. Man schreibe das Jahr 2010 und dies in Zürich während ich die 20 Minüter lese und da solle berichtet worden sein von den „Orbs„.  Sie, die Orbs-Fotografin genannt „Diana Davatgar“ sieht in denen Kreisen welche gerne auf Blitzfotos vorkommen, eben die Orbs, Energien aus einer anderen Dimension.

Da ich best vertraut bin mit denen herumschwirrenden Orbs musste hier ein kleines Textchem ins Blog geblasen werden. Hier nun eine kleine Galerie der Orbs meinerseits um die Theorie der „Energie aus einer anderen Dimension“,  mal eher unwissenschaftlich dafür handfest praktisch,  zu hinterfragen.

Orbs treten gerne im Rudel auf, etwa an SM-Partys

Viel Energie aus einer anderen Dimension scheint sich hier ins Spiel einzuschleichen. Bei so viel Prügel muss zweifelsohne viel Energie vorhanden sein und, in Erinnerungen schwelgend, fühlte ich mich, als Gepeitschte, als würde ich tatsächlich mach mir fremde Dimension beschreiten.

Orbs indes sind mir nicht nur an SM-Party begegnet. Bekannt sind diese Kreise insbesondere aus meiner eher hobbymässig betriebenen Bergwerksforschung,  einige Beispiele.

Seemühle am Kifferplatz, eindeutig wer hier guten Hasch runterzieht wird an dieser Stelle, tief im Berg, bei vollkommener Dunkelheit, richtig heftige Energie erleben können dies insbesondere nach dem Fall durch einer der zahlreichen Abwurfschächte.

Orbs, hier im Goldbergwerk „Goldene Sonne“ zwar nur Einzelne und diese wiederum nur zu finden im alten Abbaugebiet welches vor 1800 datiert. Auch hier ein offensichtlich Dimensionsübergreifender Platz wo Energie nur so fliessen kann.

Und auch im neulich entdeckten geheimnisvollen Römerstollen  bei Ursera kommen vereinzelt Orbs vor. Hier deren Einer dieser Spezies ziemlich am Ende es Stollens.

Nun denn, stellt sich hier die Frage was meine Orbs zu begünstigen schien.
Gemeinsamer Nenner aller gezeigten Orbs-Bilder waren Steine und wie schon „And One“ zu besingen wagte, Steine sind Steine, oder doch nicht?

Der Reihe nach,
die SM-Party fand statt damals in einer grossen Lagerhalle mit viel Steinen in Gitterpaletten.
Die Bergbauanlagen mit viel Gestein am Boden und sonst wo herumliegend. Absolut top zur sogenannten Fernenergiedarstellung, herumschwirrenden Glimmerstaub, gibt’s zu Tonnen in Ursera.

Weitere Gemeinsamkeit welche einzig die Bergwerke teilen, die Luftfeuchtigkeit. Die Seemühle bringts da annähernd auf 100%. Aber auch andere Bergwerksstollen bringen hohe Werte von Luftfeuchtigkeit. Es scheint als würden Dampfpartikel mit Blitzlicht bestrahlt zu  regelrechten Kugeln sich zusammenfügen. Zumindest erwecken die entstandenen Fotos diesen Eindruck.

Fazit meinerseits,
hier, zumindest auf meinen Bildern, tut keineswegs ein übernatürliches Phänomen wirken. Viel eher zeigen sich die Reflektionen von Staub oder  Feuchtigkeit auf meinen Bildern. Und wer mal im Regen mit starkem Blitz Fotografierte, weiss das diese Orbs sich durchaus auch in Richtung der Schwerkraft wandern können. Und allerletzt, wer Glaubt nur an SM-Partys oder in Bergwerken könne Staub auftreten kennt unsere Wohnung nicht  doch nicht jedes Staubkorn ist gleichbedeutend ein Orb. Zum Orb wird nur das reflektierfähige Partikelchen erhoben.

Einige Links zu den Orbs
Ein nicht wirklich ernsthafter Montagsartikel im 20minuter „Meine Orbs sind alle echt“
Sogenannt Wissenschaftliche Grenzen meiner Erklärung Anomalous Orbic ‘‘Spirit’’ Photographs? A Conventional
Optical Explanation

Wiki zum Thema „Orbs“
Laufende Diskussion im Geisternet Diana Davatgar – Orb-Fotografien

Mann, Frau oder sonstwer?

Der verzweifelte Versuch des Menschen die klare Definition seiner selbst zu finden. Ein Trip der starren Dogmen auf dem geglaubten Weg zu sich selbst. Sie sind es, jene Genderreisende die von A nach B wandern und die Existenz von C gänzlich verleugnen.

Es mag mich als Transsexuellen-Forenbetreiberin immer wieder erstaunen wie viel Starre in der Identitätendefinition erwartet wird. Meterweise wird der Frage nachgejagt um, „ich Frau bin“, „immer Frau war“, „immer im falschen Körper war“ oder was auch immer. Sendungen wie jene neulich Abend im Schweizer Fernseher genannt Club heizen die erbitterten Definitionskämpfe in all den Foren weiter an.

Absurd das manch zementierte Rollendogmen erneut,  durch Menschen die eine mögliche, Geschlechtsangleichung durchmachten (oh welch umstrittener Begriff), nachzementiert werden. Wir sind uns dessen uneins was Fortschritt zu bedeuten hat und es scheint mir als würden althergebrachte Rollenmuster, was ist eine Frau, was ist ein Mann, hervorgezaubert werden nur um die Eigenidentität zu finden.

Es behaupten viele die solch eine wundervolle Transsexuelle, Transidentische oder wie auch immer Metamorphose durchmachen dass sie entweder schon  immer Frauen waren oder im Falle der Frau zu Mann-Wandlung (auch wieder  solch ein streitbarer Begriff) schon immer Männer waren. Ich bin schon ganz wirr ab all den Transda, Transdort-Begriffen und überhaupt wie darf ich nun in denn Medien auftreten und was darf ich sein, eine schon immer gewesene Frau die irgendwie nicht immer so wie eine aussah?

Fragen über Fragen und nochmals Fragen, und der Mensch ist immer noch bedacht, genaue Grenzen zu erkennen, das ist eine Frau und das ist ein Mann, Punkt.

Wer bin ich?
Wer weiss dies schon so genau.
Prozesse, Entwicklung, Geschichte formten mich.
Ich freue mich dass mein Name im Pass sich als Luisa Maria wieder findet. Auch freue ich mich über die Definition Weiblich denn ich fühl mich eindeutig weiblicher. Doch viel bleibt meiner Individualität überlassen die viel komplexer ist als nur die zwei starren Gefässe. Und so ist Luisa auch ein wunderschöner Name. Als ich vor vielen Jahren über die Domain Luisa.ch stritt war damals vor vielen Jahren meine Argumentation das jeder Mann ein Anrecht auf ein Frauenname hätte. Heute bin ich per Gesetz kein Mann mehr und ich sehe auch nicht wie einer aus. Statt der Luisa.ch nenn ich die Luisa.net mein eigen. Trotzdem bleibt mein Plädoyer für die Diversität der Geschlechter was die Diversität der Individuen ausmacht.

Eine gesellschaftliche Uniformierung kommt einem kulturellen Stillstand gleich. Wichtig mir, das Erkennen des Menschen in seiner Komplexität und nicht die Reduzierung auf Geschlechter was zumeist mit starren Rollenmuster einhergeht.

Relevantes
Ein Film der bewegte, der mich bewegte über Coco, ein Individium
Traum: Frau
Fast schon erschlagende Erklärungsversuche trotzdem durchaus
a)Interessant
b) sehr gehaltvoll.
diana.tgirl.ch

GPS-Kartografie die Zweite

GPS-Ungenauigkeiten, nicht zu unterschätzen, Faktor Mensch

Wer glaub es sei banal Koordinaten aus einer Karte zu ermitteln respektive Objekte punktgenau in eine Karte zu übertragen hat weit gefehlt. Bei dieser Tätigkeit schleichen sich gerne quadratisch perfide Ungenauigkeiten ein.

Wir, die Goldene-Sonne-Forscherinnen hatten beim Thema Koordinaten aus Karten herauslesen so unsere Mühe. Vielleicht hatten auch die einzelnen Karten welche uns die Daten lieferten so ihre Ungenauigkeiten.


Kleiner Auszug unserer Wegpunkte, die blauen Fähnchen  sind letztlich die effektiven Standorte.

Einige Karten kursierten im Netz etwa,
die Standorte der Gruben von Mirco Brunner genannt „Die ersten Schürfstollen am Calanda“
die Karte von Hansjürg auf Goldene Sonne
oder etwa die Siegfriedkarte auf map.geo.admin.ch
Aus diesen Karten versuchten wir Wegpunke zu generieren. Aus Übertragungsfehlern der Zeichner und aus Ablesefehler unsererseits entstanden bis zu 300 Meter Differenzen zu den Punkten, dies gepaart mit topografischen Schwierigkeiten machte die Gruben schier unauffindbar. Was die 5 Versuche zu erklären vermag. Erst das Auffinden des Weges machte die Gruben erreichbar.

GPS und deren Grenzen

Die Technikgläubigkeit der Menschen scheint hin und wieder keine Grenzen zu kennen. Insbesondere die Generation TomTom ist, so scheint es hin und wieder, ohne dieses Halleluja unbefähigt ein Auto an einen geografischen Punkt zu steuern.

Beim erkunden meiner Minen bin ich mit deren GPS-Helferlein immer wieder an Grenzen gestossen die Aufzeigen das auch dies Wunderteilchen nur mit Wasser kocht oder in Bergen sich schlicht hin und wieder verirrt.

Grundsätzliches
Die Dinger, meines heisst Oregon 450t (lieblich auch genannt das Grungi) von der Firma Garmin hergestellt, hört auf minimal 3 Satelliten welche deren Position und deren Zeit übermitteln. 3 Satelliten in möglichst grosser Distanz zueinander machen eine Zweidimensionale Messung möglich. Da jedoch diese Himmelskörper sich in etwa 20 000 Km Höhe bewegen, müssen andere Satelliten deren Platz übernehmen somit sind unter Berücksichtigung deren Bewegung zeitweise 4 von Nöten. Solle indes noch Dreidimensionalität, also Höhe mitberücksichtigt werden, müssen 4 bis zeitweise 5 Satelliten  her. So gilt ganz rudimentär, je mehr solche Atomuhrenbestückte Himmelskörper zu hören, respektive auf rund 1,5 GHz zu empfangen sind, je genauer die Positionsbestimmung dies Dreidimensional wenndoch Höhe die allergrösste Knacknuss für Grungi und Co ist.

Anny schnell zu deren Anwendung

Obersexi, das Ding führt mich an von mir zuhause gesetzte Punkte. Dies auf der Karte angezeigt kann hilfreich sein um diese Punkte genau anzugehen. In diesem Beispiel waren es die Goldgruben der Goldenen Sonne welche ich Zuhause auf die Karte setzte. Im Feld kann ich diese versuchen zu erreichen was ganz fix auch gelingt wenn nicht deren Nachteile wären. Der Blaue Pfeil weist mir jeweils die Marschrichtung. Die Anzeige, oben Links die Geschwindigkeit meiner Bewegung, unten links, die Höhenmeter, oben rechts die Himmelsrichtung in welche das Gerät zeigt.

Auch ganz nett, das GPSchen zeichnet den Weg auf den ich beschritten habe. Zuhause kann ich diesen auf einer PC-Karte, Google Earth oder sonst wie darstellen. Auch hier das Bespiel der Goldenen Sonne. Zwar nett anzuschauen doch nicht alles was schwarz auf bunter Karte liegt ist auch tatsächlich ein Weg welcher ich bewanderte.

Denn nun zurück,

Minimum 4 Satelliten sind notwendig um eine Dreidimensionale Positionsbestimmung zu erreichen. Hier sind 7 empfangbar einige von denen recht pegelstark welche liegen weit auseinander was eine Genauigkeit von 8 Metern ergibt siehe oben rechts. Unten rechts die Höhenmeter und oben links die Koordinaten hier in Swissgrid 03.

Doch, ich verweile ruhig und in empfangssicherer Distanz zu der Felswand in einer Baumlichten stelle. Optimale Bedienungen  fürs GPS ein doch recht seltener Zustand. Insbesondere bei einer Wegaufzeichnung, so genannt Track, werden die Grenzen der kleinen Helferchen eindeutig  Sichtbar.

Sie hassen Felsen oder gar Felswände,
kleiner Auszug visualisierter GPS Speicherdaten.

Der Wegpunkt den ich unterhalb der Felswand setzte ist hier eindeutig weit oberhalb der Felswand zu sehen obschon ich nie da oben war. Der Punkt gehört übrigens zum Guppen und ist auf dem Foto hier eindrücklich zu sehen. Ich war praktisch in der Felswand womit die Satelliten mir zum Rücken nicht empfangbar waren. Die Ungenauigkeit hier kommt locker an die 70 Meter.

Das GPS im Vollflash


Wir stehen vor dem Mundloch der Gnadensonne während das GPS selbständig einen Weg aufzeichnet. Jeder Punkt stellt eine Positionsaufzeichnung dar. Jede Sekunde wird diese Position erfasst und gespeichert. So ist ersichtlich wie wir alten Mädels den Berg hinauf nur wenig Distanz zurücklegten. Doch irgendwo oben nachdem wir scheu etwas Stollen erkundeten, klar mit dem GPS in der Handtasche, springt die Positionsmarke wild umher. Urplötzlich sollen wir in einer Sekunde rund 700 Meter zurückgelegt haben.

Folgend ist geschehen, die Genauigkeit schwindet beim Eintritt in die Stollen. Wieder bei Tag versucht das Teil mehr oder minder vergebens im steilen Lauterbrunnental möglichst viel Satelliten zu finden. Stattdessen reflektiert so einiges an Signalen irgendwo am Fels. Den Abstieg wagten wir über den gleichen Weg wie beim Aufstieg. Das kleine Helferlein indes benötigte den ganzen Weg hinunter um sich wieder einzurenken. Rund eine halbe Stunde zeigte das Teil vollkommen Abstruses an, naja zum Glück kannten wir den Weg.

Folglich wissen wir, in steilen Tälern werden die Geräte  richtig ungenau, Beispiel Lauterbrunnental.

Felsen können massige Abweichungen bewirken. Dies gleiche dürfte auch Strassenschluchten betreffen.

Und wers nun genauer wissen will
Eine kluge Seite zum Thema www.kowoma.de/gps
Der Hersteller meines Teils Garmin

Guppen

Oder das Geheimnis um die versunkenen Stollen.

Die Fortsetzung unserer Reise zum Iseberg im Guppen

HJ Keller Macher der legendären Familie Keller Bergwerksseite initiierte neulich eine spannende Diskussion um die möglichen Hauptstollen der Guppen-Eisenbergwerke. Da wir diese Bergwerke kürzlich genauer inspizierten ergaben sich tatsächlich bei betracht der Bilder einige Differenzen.

Nun denn zu den Fakten

Bei Ansicht der vermeintlichen Grube Nummer 3 gibt’s eindeutige Unterschiede.


Meine Grube 3 hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit der Grube 3 von Hansjürg Keller.

Ich war damals nicht runter gestiegen und HJ Keller beschreibt seine Grube nach 12 Meter endend.

Währenddessen wird die Hauptgrube welche Jakob Zimmermann beschrieb, immer noch von uns vermisst. Jener Stollen solle sich nach wenigen Schritten in eine haushohe Kaverne verwandeln. Von dieser Halle beginnend frisst sich der Stollen 150 Meter ins Berginnere. Ob nun der meinige Stollen oder der von HJ Keller entdecke, dies beschriebene Loch ist, bleibt vorläufig ein Geheimnis. Wissen tun wir einzig das jenes was wir bis anhin entdeckten keine 200 Tonnen Eisenerz hergeben konnte den folgend:
Eisen hat eine Dichte von 7874 kg/m3
Annehmend Eisenerz (Magnetit mit sonstig viel Verunreinigung) hätte eine Dichte von 5000 kg/m3 so müssten 200 000 Kilogramm / 5000 kg/m3 =  40 m3 Eisenerz dem Berg entnommen worden sein. Wenn hier Faktor 10 angenommen wird, was so auf den Halden herumliegt, so muss doch irgendwo ein grösserer Stollen vorhanden sein. Naja ausser, dieser wäre übel verstürzt.

Also zeichnete ich der Klarheit willen ein wenig mit Positionen und so.


Die Positionen der gefundenen Gruben von Links nach rechts, Grube 1 mit denen von mir beschriebenen Zahnstocher auf Handverlesenes Eisen, Grube 2 ohne Abbau und die meinige 3te welche ich nicht erforschte hinzukommend ganz rechts die Grube 3 welche Hansjürg fand. (Bild gross machen? Bild anklicken)

Fazit, entweder ist die Grube Nummer 3 von Hansjürg nach 12 Meter kurz vor der grossen Kaverne verstürzt oder die Grube ist linkerhand zu suchen, Gewissheit werden wir erst nach deren Begehung erlangen. Interessant hierbei, es wird immer wieder von 3 Gruben gesprochen.

Interessantes zum Weiterlesen
Bergknappe Nr 22
HJ Keller Guppenseite
Exkursionen in den Guppen von Geolife angeboten

Mein Zahnstocherbeitrag „Handverlesenes Eisen“

Goldene Sonne

Ja, die legendären Goldabbaustollen sind nun auch von uns aufgefunden worden. Schier peinlich hier zu berichten das deren Auffinden 5 Versuche benötigte obschon die Karte welche wir von der legendären Familie Keller Bergwerkseite herauszogen durchaus präzise und folglich sehr gut zu gebrauchen war.


Der Legendäre Plan von HJ Keller welcher bei genauer Beachtung geradewegs zu den Gruben führt (Wichtig für Nachmacher, der Kehrplatz ist am Ende der Fahrstrasse zu finden). Grossmachen, Bild klicken oder hier klicken.

Die Wegspur verwirrte uns immer wieder denn, statt eine Wegspur findet sich im Walde ein oft benutzter Trampelpfand welcher schnurstracks zu den beiden Gruben Tschengels und Fliden führt. Unser Fehler war es das wir lange nach Wegspuren in östlichen Gebieten suchten, von denen gabs tausende, ehe wir im westlichsten Ende der Strasse nach einem guten Pfad suchten. Gestern nun, mit System am hintersten Eck, fand sich tatsächlich der Weg welcher uns ohne Umwege zu den Gruben führte.


Grube Tschengels Swissgrid 752488 / 190504 (8 Meter Ungenauigkeit) 1195 Meter über Meer.

Allererst kündigt sich die Grube Tschengels, welche eindeutig wir nicht als erste besuchten, an. Alleweil war der Platz rundherum komfortabel ausgestattet mit Bänkli und Feuerstelle und drum rum.


Der Stollen verläuft mit wenigen Abzweigungen geradeaus ca 80 Meter in den Berg  hinein.

Diese Grube war ohne nennenswerten Abbau vorangetrieben worden. Namentlich wurde der Stollen 80 Meter in den Berg geschart worden in der Hoffnung hier die ausgedehnten Goldadern zu finden was nicht geschah.

Die Grube Fliden präsentierte sich im Anschluss des Weges auf 1286 Meter über Meer um Swissgrid 752451 / 190608 . Also war auch diese Grube entgegen unseren Vermutungen schnell gefunden.


Grube Fliden Swissgrid 752451 / 190608 1286 Meter über Meer

Somit hatten wir auch in dieser Anlage ausgiebig Zeit um dies verwinkelte Stollensystem zu erkunden. Die verwirrenden und Teils recht unübersichtlich angelegten Gänge und Löcher lassen den Schluss zu das so mach Besitzer,  infiziert durchs Goldfieber, blind alles Glänzende aus dem Felsen ausräumte bis letztlich mögliche Goldspuren unauffindbar bleiben.


Seitenstollen in Fliden welcher einzig der Sondierung diente also Taub.


Grossmachen, Bild klicken oder hier klicken.

Von mir gezeichnete schematische Darstellung der Stollensysteme. Man bedenke dass dies beschriebene Abbaugebiet in der Grube Fliden rund 2 Meter höher liegt als deren Zugangsstollen. Verbindungen führen teils steil aufwärts in die Abbauzone. Wer sich eines genaueren Grubenplans bedienen möchte dem seie der Plan von Mirco Brunner empfohlen. Auch erwähnenswert die Facharbeit vom selben Autor genannt „Die Goldene Sonne am Galanda“ zu bestellen auf http://goldenesonne.webs.com .

Zur Geschichte
Die Grube Filden deren rechte Hälfte solle einiges älter als 1803 datiert sein. Spuren einer Sprengstofflosen Vortriebstechnik sprechen dafür. Die Jahre 1803 bis 1822 respektive später von 1856 bis 1861 wird von bescheidenen Goldfunden berichtet gegenüberstehend waren indes teils immense Aufwendungen, um dies Gold zu finden, von Nöten. Teils mit dilettantischer Vorgehensweise wurden  Halden rauf und runter transportiert in der Hoffnung etwas Gold aus den Steinen herausklopfen zu können. In Jahren der Hellseher und Hellseherinnen wurden zahlreiche neue Stollen gegraben die kaum was hergaben.  Tschengels ist einer dieser Stollen der einzig sich gemütlich in den Berg hineinbewegt ohne das je was Erwähnenswertes zu Tage gefördert wurde. Trotz derer kleiner Bedeutung findet die Goldene Sonne ihre Erwähnung in der Siegfriedkarte

Wenn doch es wahrscheinlich ein Geheimnis bleiben wird, was genau auf 1312 Meter über Meer zu finden wäre denn so spricht diese alte Karte von der besagten Höhe 1312 als Goldene Sonne. Der alte Weg welcher die Siegfriedkarte beschreibt begann in mitten einer,  heute Doppelgarage, und endet kurz vor der Felsnase am Galanda. Spuren des Weges sind keine mehr oder nur sehr wenige auffindbar und auch die Grube Fliden ist nach meiner Messung einige Meter tiefer sprich 1286 Meter über Meer statt wie Siegfried behauptet auf 1312 Meter über Meer. Trotzdem glaube ich beim Erkunden dieses Gebiets Reste eines Gebäudes auf ca 1312 Meter erkannt zu haben.

Anny wer mehr wissen möchte folgend,
Die Goldene Sonne Seite von Mirco Brunner
Die Goldene Sonne Seite von HJ Keller
Goldene Sonne Wiki
Youtube-Filmchen von dyanarka