Monat: Januar 2012

Balkenlage

Es ist, man sagt, oder Wenige sagen es, das Hoch aller Gefühle im Seilwerk, die hängenden Geschichten. Sie, unser hin und wieder verspieltes Subi, im Altbau wohnend, wünschte sich solch hoch angesiedelte Befestigungspunkte. Königsdisziplin hierbei ohne viele Löcher in die Schilfgipsdecke zu bohren, die Balkenlage genau mittig zu treffen.

So musste ich nach getaner Arbeit erstmals die Generalprobe aufziehen. Und siehe da, nicht nur das beide 12er Holzgewinde sich elegant in das Unbekannte frassen auch waren diese hungrigen Gewinder, entgegen meiner Befürchtung, nicht in der Dachlatte gelandet. Stattdessen, zu unserer gemeinsamen Freude, schien die Gewinde sich fest ins Hausgebälk  zu beissen.

Und, ein schöner Flug zeigte eindeutig meine noch vorhandenen, selbstfesselnden Fähigkeiten wenn doch, noch etwas gewöhnungsbedürftig, meine Haut jetzig deutliche Spuren zeichnet.

Nun denn, aller letzt, en schöne Sunntig sei meinen Lesern hier gewünscht.

Forumsupdate

Seit Bildschirme abfotografieren wieder in Mode ist, will ich hier diesem Trend, äusserst unüblich für mich, gleichtun. Ich jedoch einzig um mein übig strenger Samstag zu dokumentieren.

Welch Hardcore-Nachmittag, Forumsupdate PHPBB und gleich noch lüpfig an der Datenbank herumgebogen. Zum Glück nennt diese Disziplin meine Partnerin Christina deren Eigen. Ich sah einzig Hieroglyphen über Bildschirme wandern. Wahrhaftig, viel Schwarztee war von Nöten um minimal durchblickend zu wirken.

Any, genannt dies technologisch wieder auf Topstand gesetzte Kind, ein Uraltteil meines äusserst  aktiven Lebens, das Transensynidikat

Hierbei insbesondere das allererste Schweizer TG Forum und heute wieder mit frischer Funktionalität und Hintergrundtechnik.

So will ich jetzt aber meiner Disziplin walten und die Kochtöpfe richtig durch schwingen.

Schauinsland, Schauindenberg

Ein kluger Mann sagte einst, hätten Schweizer die Berge gebaut wären diese nur halb so gross. Folglich musste ich ins ferne Deutschland reisen um etwas über Bergbau zu lernen. Und wahrlich, interessante Einblicke waren mir zu Teil, in diesem Sinne gebührt ein grosser Dank Hans Peter welcher diesen Spaziergang erst möglich machte.

Aber dochmals, erstmals, strukturiert der Reihe nach.
Samstagmorgen, ich fahre ins nahe Freiburg einer Einladung folgend zum Erkunden des Besucherbergwerks Schauinsland. Auch hierbei, jener Berg genannt Schauinsland am Fusse von Freiburg im Breisgau, ein Silberberg, wenn doch Silber selten sich alleine ins Gestein gesellt. Am Schauinslandberg waren auch Blei und Zink, je nach Abbauperionde, gefördert worden. Interessant für mich, ein Bergwerk welches noch heute lebhafte Einblicke ins Bergbauhandwerk gewährt und dies über eine Zeitspanne hinweg von rund 800 Jahren.

Darum eine kleine Bildstrecke, 800 Jahre Bergbau beginnend bei Gegenwartzeiten.

Werkstatt und Magazine, nahe dem Mundloch, aus Zeitgenössischer Bergbaugeschichte. Diese noch heute funktionell zu Bergbauzwecken eingerichtet wenn doch heute im besagten Werk kein Silber, Blei oder Zink mehr gefördert wird.

Grubenhunte mit Dieselzugmaschine auf 60er-Schienen wie sie heute noch in zahlreichen Bergwerksanlagen zu finden sind.

Bremsberg zur Bewältigung kleinerer Höhenunterschiede mit Seilwinde und Umlenkrolle links im Bild.

Immer wieder fragte ich mich wie die eleganten Kurven in die Schienen kommen. Mit einfacher unübersetzter Muskelkraft wohl kaum. Des Rätsels Lösung, zwar auch mit Muskelkraft doch mit gebührender Übersetzung, ein Biegeapparat bei welchem die einzelne Schiene durchgefahren wird während die Führungsrollen mittels Gewindestange verschoben werden.

Blick in den ausgeräumten Abbaubereich. Ein rund 50 Meter tiefer Schlitz stürzt vertikal in die Tiefe. Die kurze Hängeleiter rechts im Bild verdeutlicht die Mächtigkeit des Abbauschlitzes aus neuerer Zeit.

Zeitsprung 1700, ausgeräumter Erzgang im älteren Bergwerksteil. Der Durchgang in diesem Bereich wird richtig eng. In der Stollendecke stützt eine erstaunlich intakte Zimmerung den oberen Bereich. Hier waren wenn überhaupt, Stollenhunte auf Holzschienen unterwegs. Zumeist war in dieser Zone konsequent dem Erzgang gefolgt worden.

Und nochmals etwas Jahre zurückspulend um ca. 1300. Auch hierbei war minutiös dem Erzgang gefolgt worden. Indes in dieser Zone einzig das wertvolle Silbererz abbauend. Die Abbauschlitze sind kaum breiter als ein schlanker Minimensch welcher sich anno dazumal von Arbeitsplattform zu Arbeitsplattform hinaufzog. In der Bildmitte sind noch zwei solch Holzrugel die wahrscheinlich als Arbeitsplattform konzipiert waren, zu erkennen.

Ein wahrhaftig lehrreicher Nachmittag welcher auch hilfreich bei meinen hiesigen Erkundungen sein dürfte.

Geschichtliches
Die Silbergrube Schauinsland respektive deren einige Silbergruben bescherten der Stadt Freiburg um 1400 ansehnlichen Reichtum. In verschiedenen Bergbauepochen war anfänglich Silber, später Blei und im 20. Jahrhundert Zink gefördert worden. Im Jahre 1954 wird das auf rund 100 Kilometer angewachsene Stollennetz mangels Ertrag aufgegeben. 1976 werden Teile des alten Bergwerks durch die Forschergruppe Steiber freigelegt und vermessen. Heute sind einige Bereiche dieses Bergwerks an Führungen öffentlich zugänglich.

Bleibt einzig hier die relevanten Verweise aufzulisten
Besucherbergwerk Schauinsland
Grube Schauinsland aus Bergbau Schwarzwald

Mundloch Bergwerk Schauinsland Geoposition Google

Kleinvolt

Oder, die ewig leidige Frage der beruflichen Selbstdarstellung.

Zugegeben, gemessen an meinem beruflichem Können, war meine Präsentation als selbstständige Berufsfachfrau unter halbwegs adäquat einzustufen. Vielleicht hierbei die Hauptverantwortung zu suchen an einer gewachsenen Bequemlichkeit welche sich aus jahrelanger Zusammenarbeit mit den ewig gleichen Partnern, ergab.

Nun, neues Jahr, neue Vorsätze oder vielleicht einzig, genügend Zeit um in mich zu kehren und gezielt ein Auftritt zu zimmern welcher mit meiner tatsächlichen Tätigkeit eher korrespondiert. Die Zeiten gloriosen des Atelier Eisens sind vorbei und auch die Elektromontagen sind längst verstaubt. Jahrelang schraube ich an anspruchsvollem Zeugs herum und verkaufe mich als Wurzelsepp, da konnte doch um aller Willen irgendwie was richtig nicht stimmen.

Entstanden ist was Neues, was längst ich mache und was wirklich meiner Person und meinen Qualifikationen entspricht. Kleinvolt, meine Firma die in etwa das umschreibt was ich seit vielen Jahren tätige dies jedoch nie verstanden habe passend zu kommunizieren.  Und wenn mein Auftritt keineswegs sich einreihen lässt in die Vielzahl bestehender Elektrounternehmensseiten so ist die meinige Seite genannt diese www.kleinvolt.ch ein wirkliches Individuum so wie ich.

Die meinige Seite, mein Beruf www.kleinvolt.ch

Ewig herumkurvende Bleche

Es ist nun, nach Linuxversuch, dokumentiert auf Flinke Pinguine auf soliden Platten, auch mein Arbeitsnotebook definitiv mit Solid-State-Drive SSD ausgestattet.

mechanische SATAII Festplatte

Zwar gewöhnungsbedürftig, eine doch bescheidenere Datenspeicherkapazität vom 300 GB auf 128 GB zurückreduziert, doch dafür beeindruckt die Arbeitsgeschwindigkeit im Umgang mit grösseren Programmen.

SSD SATA III Festplatte

Mit Clonsoftware Acronis True Image, enthalten im Umrüstsatz von Kingston, war die Originalfestplatte eins zu eins auf die SSD Platte kopiert was überraschenderweise einwandfrei klappte. Einzig, das gebastel bis aus meiner mechanischen SATAII Festplatte ein USB Laufwerk war, bedurfte etwas handwerkliches Geschick im öffnen allerlei USB- Laufwerkgehäusen.

Trotzdem, keine Frage, alles spricht für SSD und der etwas reduzierte Speicherplatz kann mit entsprechend bewussterem Datenumgang kompensiert werden. Ach ja, der ganze Spass inklusive Clonsoftware kostete 174 Stutz was für 128 GB ganz passabel ist.

Link und Quelle Bild SSD
SSD von Kingston

Adel verpflichtet

Oder, Update Seigerriss Minas de las Balsas

Es ist, freudig erwähnt, im Internet wird nicht nur zusammengeklaut und gelogen bis Balken brechen.

Auch hin und wieder, soll vorkommen, finden gar meine Publikationen in fremden Seiten löbliche Erwähnung etwa in Form eines Links. Hierbei genannt meine etwas ältere Geschichte Minas de las Balsas im längst versunkenem  Dorf Las Minas auf der Luisa-net-Seite unter Bergbaugeschichte.

Gar solle ich als Bild-Quelle Erwähnung finden, was selten doch, heute nun mein Gemüt überaus erfreut.

Geschehen dies auf einer wirklich umfassenden Zusammenstellung ostandalusischer Bergbaueinrichtungen genannt, Ancient Mining on Ores and Minerals in Eastern Andalusia mit URL www.ebo-mining.de

Also war dieser gemütliche Feiertag zum Update des Seigerrisses Minas de las Balsas wahrlich prädestiniert. Zugegeben, die erste Fassung war doch gar etwas lieblos ins Visio gehackt worden. Folglich, nicht würdig meines bescheidenen aber doch ambitionierten Wissens.

Seigerriss Minas de las Balsas Gador

Nun der Seigerriss (gross machen, Anklicken) wie mir dieser noch um Köpfchen haftet als ich, grübel, grübel,  30 Jahre zurück, scheu etwas Treppen hinunter stieg in den ersten Fahrstollen. Nur eben, etwas Detailreicher, aufgepeppter und schöner.

Leider gibt’s den Zugangsstollen nicht mehr, die ansässigen Holcim Zementwerke  taten diesen plattwalzen.

Röstofenbatterie Minas de las Balsas Gador

Ergänzend noch ein Bild der Röstofenbatterie West welche, auf meinem Seigerriss dargestellt, direkten Zugang zu den Förderschächten im Hintergrund hatte.

Links
Die ganze Geschichte aus meiner Tastatur auf Bergbaugeschichte
Die Seite von Dr.Ing. Eberhard Hellermann genannt Ancient Mining on Ores and Minerals in Eastern Andalusia

Fesselnder Silvester

Es ist, nicht das hier die Behauptung auftauche wir täten nix mehr SMliges von uns gegen, tatkräftig der Gegenbeweis erbracht.

Ach ja, rote Pumps, absolut das Geilste, und auch die Fussketten geniessen eine überaus sentimental begründete Magie.

Ansonsten gabs, genau Richtig, keinerlei nie zu realisierende Vorsätze fürs 2012.

Und wer Frauen kennt, weiss dass diese eh sich immer zu Dick fühlen und eh auf Neujahr immer wieder abnehmen möchten. Regeln bestätigen hierbei keinerlei Ausnahmen.