Die Staumauer Isabel II oberhalb des Ortes Nijar war mir bereits am 4. September 2011 ein Beitrag Wert, dieser zu finden im Blog auf Die Staumauer die nie Wasser stauen wollte . Damals stellte ich rudimentär die Geschichte dieses, 1850 eingeweihtes Bauwerk zusammen. Bis heute ist der Stausee trocken geblieben so blieb auch die wuchtige Mauer bis Heute ohne nennenswerte Funktion.

Die Mauer schliesst an ein langes Kanalnetz welches ein Hauptkanal und ein Sickerwasserkanal umfasst. Beide Kanalsysteme blieben die letzten 175 Jahre mehrheitlich trocken.

Beide Kanäle lassen sich zu Fuss bis an deren Endpunkte bewandern. Ich war diesmal nicht in solch sportlicher Laune zumal mich vorwiegend die Bergwerke interessierten.

Auch die Überlaufkanäle sahen über Jahrzente kaum Wasser. Nichts desto trotz blieb die Anlage, trotz der langen Aufgabe-Zeit, in beachtlich gutem Zustand.

Auch das Verwaltungsgebäude steht noch immer.

Zwar etwas ramponiert doch noch immer sind beide Etagen zu erkennen. Die Annahme das dieses Gebäude, im Gegensatz zur Staumauer, weit ins 20. Jahrhundert noch genutzt wurde scheint naheliegend denn nicht unweit finden sich Bleiglanzbergwerke die geschätzt bis etwa 1920 in Betrieb waren. Das Verwalterhaus könnte in letzter Epoche als Knappenhaus gedient haben.

Die zahlreichen Gruben liegen in greifbarer 200-Meter Nähe.
Alle Bleiglanzgruben sind über Zahlreiche Förderschächte erschlossen.

Einer dieser Förderschächte ist in mitten des Haspelgebäudes platziert.
Die steilen Abbaugesenke wiederum können per Fahrstollen erreicht werden.

Gut verborgenes Mundloch Fahrstrecke zum Abbaugesenk.

Die ans Gesenk anschliessenden Zwischenstrecken sind in knappem Querschnitt gehalten und eher beschwerlich zu befahren.

An die Zwischenstreckenenden schliessend liegen zugemüllte Schächte an. Im Illustrierten Schachtboden fanden wir, zwischen Felsbrocken, die Knochenreste eines Esels.

Ein kleiner Plan (gross machen, anklicken), aus meinem Gedächtnis heraus gezeichnet, gibt eines dieser steilen Gesenke wieder. Die Grubennummer 371 basiert auf die Vorkommen-Nummerierung des aktuellen (1984/85) Rohstoffinventars Almeria / Garrucha.











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