Sankt Sulpice, respektive das dortige Bergwerk, ist immer en Ausflug wert. Ostern ist der prädestinierte Tag zu untertägiger Erkundung also gesagt getan und nach alljährlichem Torrijasschmaus war die sportliche Betätigung auch nicht fehl.

Torrijas im 2026, das Rezept mit ner 14 Jahren jüngeren Luisa gibt’s auf Torrijas.
Aber Sankt Sulpice ist Thema und wie üblich bei solch Befahrungen resultieren wieder neue Erkenntnisse. Also kurze Einblicke wieder in die Zementstollen oberhalb des Industriedorfs Sankt Sulpice.

Das Mundloch, das letzte noch ins Bergwerk führende, ist inzwischen schon etwas verwachsen.

Interessant war auch diesmal wieder der verbindende Seitenstollen welcher als Quertraversale die Hauptstrecke hätte kürzen sollen.

Ein kleines Stolperloch führt durch die Vermauerung. Doch trotz des Willens, die Verstürze an den Stollenkreuzen bleiben, auch bei dieser Befahrung, unüberwindbar. Also 2026, in dieser Region, nix Neues.
Indessen ist der alte Teil nahe des Tagesbruchs ein sehr spannendes Eck, an welchem noch viel Unentdecktes schlummert.

Die Strecken in diesem Bergwerksteil sind riesig und teils mit meterhohen Verbrüchen verstellt. An manchen Verbrüchen drückt zeitweilig Schlamm in den Stollen hinein. Trotzdem könnten wir keinen Tageseinstieg ausmachen.

Das Mauergebilde welches auf Tagesstrecke 3 die Hauptstrasse Nummer 10 stützt ist, Richtung Tag, eindeutig und massiv zugemauert.

Somit ist klar, diese Rollbahnstrecke (Nummer 3) ist unpassierbar, es ist anzunehmen dass der folgende, feinmaschige Bergwerksteil, mangels Festigkeit, in späten Betriebsjahren, vermauert wurde. Die Rollbahnstrecke (Nummer 2) wird, wie bekannt, durch diese Zone in einer gemauerten Röhre geführt.

Und trotz des Betonausbaus, Rollbahnstrecke 2 ist am Übertritt ins feinmaschige Bergwerk komplett zusammengefallen. Auch dieser Versturz liegt unüberwindbar an der Tagestrecke.
Richtungswechsel, der tiefe Bergwerksabschnitt ist auch immer wieder faszinierend. Ein nicht ganz einfach zu findender Einstieg sichert den Weg durchs Tunnel.

Wie an den Isolatoren zu erkennen ist, verfügte dieser Abschnitt, 1 Km nach Tag, über elektrisches Licht.

In den alten Hallen von 1948, rund 10 m hoch, hängt noch eine alte Porzellanlampe.
An dieser Stelle ein Planupdate mit neuen Erkenntnissen.

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Und die Vorbeiträge St. Sulpice

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