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Seemühlisches Nachzeichnen

Ein nicht wirklich aktueller Beitrag, zumal meine Befahrung in seemühlische Untiefen doch auch schon 3 respektive 2 Wochen zurückliegt, und doch ein ganz interessanter Beitrag da diese Befahrungen mich dazu bewegten einige offene Fragen zeichnerisch zu klären. Ergo, ein neuer Grubenplan welcher etwas mehr Aussagekraft haben will, steht.

Also erstmals den Plan.

Grubenplan Seemühle

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Die Fahrstollen welche einst mit Schienen ausgestattet waren, sind farbig von Rot bis Dunkelblau dargestellt. Die Abbaubereiche wiederum sind als doppelt schraffierte Fläche gekennzeichnet.

Die roten Fahrstollen, aus Schmidheinys Imperium, waren mit 600mm Spurbreite  Stollenbahn, Gubenhunte, ausgestattet. Alle weiteren Farben gehörten zur Borner Familiendynastie und waren auf 500mm Stollenbahn, Kipploren, ausgebaut.

Grubenplan Seemühle

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Die ungefähre Schnittdarstellung symbolisiert das Kalkabbaufeld (grauer Bereich) mit deren Fahrstollen. Ersichtlich hierbei die steigenden Fahrstollenhöhen, rechts blau steigend auf links rot.

Allererst, nie so genau erkundet ,die hinteren Ecken der Bornerdynastie welche durch die Leiter im See  enden.

Seemühle

In dieser Zone, Grubenplan Fahrstollen Sohle 480m, sind noch heute einige interessante Sehenswürdigkeiten die an mir immer wieder regelrecht vorbeirauschten. Die Strecke ist, vorwiegend im hinteren Teil, gesäumt von zahlreichen Umfüllanlagen und Silos. Teilweise sind gar die Verladeholzklappen in erstaunlich gutem Zustand.  Eine Treppe, wunderschön gemauert führt in ein Stollen an wessen Ende die berühmte Seeleiter steht. Die Sicht von unten aufwärts betrachtet zum See wirkt bei weitem nicht so spektakulär wie die umgekehrte Blickrichtung. Über die Leiter erreicht man eine kurze Uferseite am unterirdischen See.

Seemühle

Die Langzeitaufnahme, die Kamera auf einem Stein ruhend, zeigt den See und den gegenüberliegenden Bahndamm auf Ebene 510m.

Auch ein Mysterium meiner Neugierde das Stollenwerk 557m Ostseitig. Dieses Bauwerk trieb mich vor vielen Jahren in die Untertage-Orientierungslosigkeit insbesondere die steigenden Ebenen waren wir nicht wirklich klar. In Begleitung von Gina war mir weniger mulmig womit auch dies Geheimnis eindeutige Klärung fand.

Seemühle

Der östlichste Stollen 557m erschliesst ein weiteres Abbaufeld welches steigend über das best bekannte Abbaufeld der Tagstrecke 557m liegt. Indes sind in der oben gelegenen Abbauzone, im Unterschied zur unteren Zone, keine Fenster eingesprengt. Das obere Feld, auch Pfeilerbau, ist nicht minder mächtig indes ohne ein fünklein Tageslicht womit durchaus verwirrend zur Orientierung.

Obschon, hier mal selbstkritisch betrachtend, fragt sich was ich bei damaliger, verwirrenden Erstbefahrung geraucht habe. Ehrlich, ich weiss dies nicht mehr, einzig das ich alleine unterwegs war und dabei mir wahrscheinlich ein Bergtroll Orientierungsfallen  stellte.

Seemühle

Zurück auf der Tagstrecke 557m wieder mal ein Foto des ersten Abwurfladers weils so schön war.

Meine Hauptgeschichte zur Seemühle auf:
Die Seemühle

Weiteres hier:
Das Geheimnis des Steinebrechers.
Das Tor stand offen
Seemühle überall
Seemühle, was war? ,
Die Geheimnisse der Seemühle
Seemühle Borner AG.

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