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Heilige Abende und sonstig Urbanerforschendes

Welch schöner Tag sich der 24gste uns neulich, zur Eroberung des Gipstals, anerbot. Nur der Wissenschaft willen, das Gipstal erstreckt sich zwischen Eggingen bis Grimmelshofen und das Füsslein Wutach schlängelt sich mittig hindurch. Gipstal darum weil der Schweizer Geologieatlas, trotz Deutschland, einige Gipsstollen nennt.

Wir, Matti und ich, machten uns auf die Suche nach gelisteten Unterwelten obschon ich noch immer die Meinung vertrete, wo ein Punkt im Stollensymbol steht findet sich nichts ausser viel Dreck. Bei dieser Erkundung sollte ich definitiv recht behalten trotzdem sind einige ganz nette Bilder entstanden.

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Teils tummeln sich beeindruckende Mooswelten über die vermeidlichen Stollenwerke obschon, hier, zugegeben Photoshop etwas nachhalf. An besagter Stelle in Eggingen solle einst eine Gipsgrube gefördert haben. Zwar murmeln die dortig geschriebenen Flurnahmen was von Kalkgruben doch Gips ist keineswegs abwegig. Es könnten, nicht vor der Hand zu weisen, beide Stoffe, Kalb wie Gips im Gleichsinn gefördert worden sein.

Gipsmühle

Nicht weit fern der Mooslandschaft auf 671892 / 282466 / 414m finden wir ein schmuckes Gebäude welches an einen Wutach-Kanal anstösst. Naheliegend dass dies mögliche Objekt der Begierde mancher Urbanexplorer, einst als Gipsmühle amtete. Untermauert wird diese Vermutung durch die Ansicht der Gebäudegenseite. Der Kanal fliesst an der Hausstirnseite in ein Turbinchen.

Gipsmühle

Die Innenansicht wiederum zeigt eine oft unterbrochene Balkenlage des Zwischenbodens als wären einst Mühlen, Kreiselbrecher oder ähnliches über mehrere Etagen hinweg eingebaut gewesen.

Wenn doch wir Licht und allerlei Stollentaugliches mit hatten, blieben die Hadeswelten definitiv aus. Und doch, wer was Weiterführendes von diesem Beitrag erwartet, in Talmitte auf Schweizer Boden gibt’s das Gipsmuseum schlechthin, zu finden dieses auf 676666 / 289166/ 453m

Weihnachten 2014

Szenenwechsel, wieder zuhause gabs ein richtig klassischer Heiligabend mit oh Tannenbaum oder so ähnliches.

Any, meinen Lesern hier an dieser Stelle sei ein guter Rutsch ins ominöse 2015 gewünscht.

1 Kommentar zu “Heilige Abende und sonstig Urbanerforschendes”

  1. Uli Stamm sagt:

    Hallo Luisa; Das ist ja sehr interessant, was ich hier zu lesen bekommen habe. An das Gipsbergwerk Fützen mag ich mich noch erinnern. Es wurde noch in den 1960er-Jahren betrieben resp. wurde dort noch Gips abgebaut. Mit grossen Welaki?-Fuhrwerken fuhren sie in den -Stollen unmittelbar neben dem Tunneleingang.
    Auch danke ich für den Verweis auf unser Gipsmuseum in Schleitheim.
    Glück auf!
    Uli

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