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GPS und deren Grenzen

Die Technikgläubigkeit der Menschen scheint hin und wieder keine Grenzen zu kennen. Insbesondere die Generation TomTom ist, so scheint es hin und wieder, ohne dieses Halleluja unbefähigt ein Auto an einen geografischen Punkt zu steuern.

Beim erkunden meiner Minen bin ich mit deren GPS-Helferlein immer wieder an Grenzen gestossen die Aufzeigen das auch dies Wunderteilchen nur mit Wasser kocht oder in Bergen sich schlicht hin und wieder verirrt.

Grundsätzliches
Die Dinger, meines heisst Oregon 450t (lieblich auch genannt das Grungi) von der Firma Garmin hergestellt, hört auf minimal 3 Satelliten welche deren Position und deren Zeit übermitteln. 3 Satelliten in möglichst grosser Distanz zueinander machen eine Zweidimensionale Messung möglich. Da jedoch diese Himmelskörper sich in etwa 20 000 Km Höhe bewegen, müssen andere Satelliten deren Platz übernehmen somit sind unter Berücksichtigung deren Bewegung zeitweise 4 von Nöten. Solle indes noch Dreidimensionalität, also Höhe mitberücksichtigt werden, müssen 4 bis zeitweise 5 Satelliten  her. So gilt ganz rudimentär, je mehr solche Atomuhrenbestückte Himmelskörper zu hören, respektive auf rund 1,5 GHz zu empfangen sind, je genauer die Positionsbestimmung dies Dreidimensional wenndoch Höhe die allergrösste Knacknuss für Grungi und Co ist.

Anny schnell zu deren Anwendung

Obersexi, das Ding führt mich an von mir zuhause gesetzte Punkte. Dies auf der Karte angezeigt kann hilfreich sein um diese Punkte genau anzugehen. In diesem Beispiel waren es die Goldgruben der Goldenen Sonne welche ich Zuhause auf die Karte setzte. Im Feld kann ich diese versuchen zu erreichen was ganz fix auch gelingt wenn nicht deren Nachteile wären. Der Blaue Pfeil weist mir jeweils die Marschrichtung. Die Anzeige, oben Links die Geschwindigkeit meiner Bewegung, unten links, die Höhenmeter, oben rechts die Himmelsrichtung in welche das Gerät zeigt.

Auch ganz nett, das GPSchen zeichnet den Weg auf den ich beschritten habe. Zuhause kann ich diesen auf einer PC-Karte, Google Earth oder sonst wie darstellen. Auch hier das Bespiel der Goldenen Sonne. Zwar nett anzuschauen doch nicht alles was schwarz auf bunter Karte liegt ist auch tatsächlich ein Weg welcher ich bewanderte.

Denn nun zurück,

Minimum 4 Satelliten sind notwendig um eine Dreidimensionale Positionsbestimmung zu erreichen. Hier sind 7 empfangbar einige von denen recht pegelstark welche liegen weit auseinander was eine Genauigkeit von 8 Metern ergibt siehe oben rechts. Unten rechts die Höhenmeter und oben links die Koordinaten hier in Swissgrid 03.

Doch, ich verweile ruhig und in empfangssicherer Distanz zu der Felswand in einer Baumlichten stelle. Optimale Bedienungen  fürs GPS ein doch recht seltener Zustand. Insbesondere bei einer Wegaufzeichnung, so genannt Track, werden die Grenzen der kleinen Helferchen eindeutig  Sichtbar.

Sie hassen Felsen oder gar Felswände,
kleiner Auszug visualisierter GPS Speicherdaten.

Der Wegpunkt den ich unterhalb der Felswand setzte ist hier eindeutig weit oberhalb der Felswand zu sehen obschon ich nie da oben war. Der Punkt gehört übrigens zum Guppen und ist auf dem Foto hier eindrücklich zu sehen. Ich war praktisch in der Felswand womit die Satelliten mir zum Rücken nicht empfangbar waren. Die Ungenauigkeit hier kommt locker an die 70 Meter.

Das GPS im Vollflash


Wir stehen vor dem Mundloch der Gnadensonne während das GPS selbständig einen Weg aufzeichnet. Jeder Punkt stellt eine Positionsaufzeichnung dar. Jede Sekunde wird diese Position erfasst und gespeichert. So ist ersichtlich wie wir alten Mädels den Berg hinauf nur wenig Distanz zurücklegten. Doch irgendwo oben nachdem wir scheu etwas Stollen erkundeten, klar mit dem GPS in der Handtasche, springt die Positionsmarke wild umher. Urplötzlich sollen wir in einer Sekunde rund 700 Meter zurückgelegt haben.

Folgend ist geschehen, die Genauigkeit schwindet beim Eintritt in die Stollen. Wieder bei Tag versucht das Teil mehr oder minder vergebens im steilen Lauterbrunnental möglichst viel Satelliten zu finden. Stattdessen reflektiert so einiges an Signalen irgendwo am Fels. Den Abstieg wagten wir über den gleichen Weg wie beim Aufstieg. Das kleine Helferlein indes benötigte den ganzen Weg hinunter um sich wieder einzurenken. Rund eine halbe Stunde zeigte das Teil vollkommen Abstruses an, naja zum Glück kannten wir den Weg.

Folglich wissen wir, in steilen Tälern werden die Geräte  richtig ungenau, Beispiel Lauterbrunnental.

Felsen können massige Abweichungen bewirken. Dies gleiche dürfte auch Strassenschluchten betreffen.

Und wers nun genauer wissen will
Eine kluge Seite zum Thema www.kowoma.de/gps
Der Hersteller meines Teils Garmin

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