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Die Riesenkrake von Steinmaur

Es war einmal eine Mühle

Und es war einmal ein Oskar Meier, Produzent Urbanexporerischer Fetischobjekte.

Wie bekannt jener Oskar Meier der einst mal überfliegende Kaufhauskonzepte plante und auf einer Spinnerei Jakobstal sitzen bliebt. Genannter Oskar Meier versuchte sein Glück erneut in Steinmaur und aus einer Getreidemühle hätte ein nicht wirklich überfliegender Geschäftsbau werden sollen.

Nun ja, geblieben ist das Teil dass landesweit die Urban-Ex-Szene immer wieder in fotografischer Wallung versetzt.

Da auch ich Fotos mag und die Schaufel auch mal Pause macht, wars gegeben so zu tun als wär ich eine Urbanex-Lady.

Die Krake

Und ja, ich könnt mich mit Urbanexischer Kultur, mal ganz ohne historische Tiefenanalyse, durchaus anfreunden.

Und statt einer Kornförderanlage könnt auch eine lebensbedrohliche Riesenkrake, ob einer Siloeinrichtung, auf vermeintlich unschuldige Graffitivirtuosen lauern.

Nun denn, kleiner Rundgang durch längst vergangene Tage des gemahlenen Kornes. Und, wer mich kennt, so ganz ohne Historik, klappts bei mir irgendwie doch nicht.

Mühle Steinmaur

Die Gemütlichkeit einer Mühle ist nicht zu übertreffen.

Mühle Steinmaur

Und die Krake des umgekehrten Vorzeichens.

Mühle, Walzen und so.

Mühle Steinmaur

Da wo einst Mehler umhermehlten.

Mühle Steinmaur

Der obligate Urban-Explorer-Blick-Aufwärts.

Mühle Steinmaur

Mühlestube mit weltbekanntem Schaltschrank.

Mühle Steinmaur

Siloaufsicht mit Füllanlage, Krake, was auch immer.

Mühle Steinmaur

Wen das „Lisisch“……..

Mühle Steinmaur

Und so siehts aus.

Historisch, ohne geht nicht, kleine Übersicht über die Karten hinweg.

Mühle Steinmaur

1850 stand einst ein stattliches Gebäude welches aus gewonnener Wasserkraft, Getreide weiter zu Mehl verarbeitete, so wills die Wild-Karte wissen. Ich habe dies Bauwerk grün koloriert um deren Veränderung zu verdeutlichen.

Mühle Steinmaur

Auf den Siegfriedkartenblatt ca 1890, quert nun eine Strasse das alte Mühleareal. Die Mühle selbst scheint an, heutig bekanntem Standort, umgezogen.

Mühle Steinmaur

Heute steht sie noch in voller Pracht mit einigen Erweiterungen wie etwa die aus den Jahren 1960 stammende Hochsiloanlage.

Und ja, bei deren Streifzüge, so na, eine Erinnerung an eine ganz liebe Mitforscherin, die viel zu früh unsere kleine Welt verliess.

Genannte Gina die, als erfahrene Mühlebauerin,  viel über solch Mahltechnik zu erzählen gewusst hätte.

In diesem Sinne hier wiedererinnernd dessen Nachruf auf www.luisa.net/sammelsurium/gina-rickenmann/

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