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Wie angle ich einen Internetbetrüger

Eine Geschichte in 3 Akten, für all jene die ans Gute im Menschen glauben, ein kleines Lehrstück punkto Internetsicherheit im Facebook. Geklaut habens mir nichts, und en potentielles Trojaner hats auch nicht bis zu meinen Netzwerken geschafft.

1. Akt, ich brauch ein Facebookprofil mit folgenden Parametern

  • Geschlecht: Weiblich
  • Geburtsjahr: 1965
  • Beziehungsstatus: keine Angaben

2. Akt, ich hab Geduld, eindeutig nicht meine Tugend

Irgendwann werden die letzten Fotografien meines Facebookprofils, ohne erkennbarer Zusammenhang, in hoher Kadenz aber manuell, als „gefällt mir“ gesetzt.

Anschliessend, paar wenige Sekunden zeitnah, erscheint eine Freundschaftsanfrage die ich, klar, als neugieriger Mensch, akzeptiere.

Darauf kommt en Chatfenster mir mehr oder minder kryptischen Google-Translate-Text

3. Akt, hier sind Masochistinnen klar im Vorteil.

Eine Konversation auf tiefster grammatikalischer Ebene startet. Mentales Judo heisst in dieser Geschichte abwarten bis das Gegenüber die Katze aus dem Sack lässt. Die Katze ist im konkreten Fall, eine Telekioskfunktion, eine Passworteingabeaufforderung oder schlicht Kontoangaben um Geld einzuzahlen.

Bis dahin dominieren Substantive wie „Freund oder Freundschaft“ dies klar unregelmässig unter Verwendung falscher Artikel. Googletranslate ist Schrott, unbestritten.

Nun ja, zugegeben, ich habs nicht bis zur Katze geschafft.  irgendwo wars mir den doch zu Blöde.

Und die blöde Konversation gibt’s als PDF auf: https://www.luisa.net/wp-content/uploads/2021/04/uki.pdf

Und die Moral der Geschichte,

Grundsätzlich will niemand eine Freundschaft mit Luisa und wer eine Freundschaft wirklich will, wird schon wissen in welchem Loch ich anzutreffen bin.

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