Ja, ein schönes Eck Untertagegeschichte reichend von ca 1830 bis um die 1943. Und auch ich bin gerne mit guten Freunden hin und wieder in den Tiefen.

Wie üblich tat die Vegetation beste Tarnarbeit was insbesondere am oberen Wurfstollen für anfängliche Irrwege sorgte.

Letztlich haben wir, meine Begleiterin Gita und ich, alle Löcher gefunden. Im Bildchen, das Hautgesenk aus der Epoche 1943.

Sowohl der tausendfach fotografierte Türstock aus 1943 wie auch der Sagex-Buddha aus em Jahr 2010 stehen unbeeindruckt in der unteren 2WK Sohle.

Spannend wird’s in den tieferen Lagen, Zeitepochen in denen noch Kinderarbeit gang und gäbe war, faktisch stehen praktisch nirgends möglich wird. Der von den LUBAG-Männern gefürchtete alte Mann entstand um die Jahre 1850.

In dieser Zone sind weite Teile des schmalen Kohleflözes ausgebaut dies bei minimaler Stollenhöhe.

Auch das obere Wurf-Bergwerk Baujahr ca 1890 ist eine wahre Augenweide wenn doch dieses momentan unter dickem Grün versteckt liegt. Gefunden haben wirs, dank qualifizierter Fährtenleserin, doch noch.

Ob Herr Kopp 1941 genau in diesem Stollen verweilt oder ob auf dem Foto von genanntem Jahr ein anderes Mundloch zu sehen ist, konnte nie so eindeutig geklärt werden. Textlich gibt im Bericht „Geologisch – technisches Gutachten über die Kohlenvorkommen und die Kohlengewinnung an der Hohen Rone oberhalb Finstersee (Menzingen)“ gewisse Ungereimtheiten.
Alleweil, toller Nachmittag
Und allen Urbaexplorern die fleissig meine Seiten nach Inspirationen und Koordinaten abgrasen, Karte hier:

Und Plan unterer Stollen hier:

1 Kommentar zu Gottschalki immer schön