Ein Spaziergang durch die ehemaligen Untertage-Steinbruche um Burgdorf die in Weltkriegsjahren zu Kommandoanlagen ausgebaut wurden. Ein aktuelles Update zeigt, unsichere Zeiten überschatten unsere aktuelle Lebensrealität. Unter anderem artikuliert sich diese zunehmende Weltpolitische Instabilität im aktuellem, klangheimlichen Ausbau einstig vergessener Führungsanlagen.
Ich bin gerne Wissende in Zeiten des subtil stetig anwachsendem Unterordnens. Wer nun die Funktion der Machtausübung übernimmt ist mir mehrheitlich scheissegal. Relevant ist einzig das mein selbstbestimmtes Leben zunehmend beschnitten wird was mich nervt. Da weiss ich gerne wer, wie, wo wirkt.
Ein Ausflug zu den historisch bekannten Mastern unter den Bunkern.

Genannt hier die,
K1 Ried 2615794 / 1210568 und K2 Oberdorf 2613190 / 1209507 , beide damals um 1940 für den Armeestab ausgebaut. An beiden Anlagen wurde nach dem 2. Weltkrieg immer wieder herumgebastelt.
K1 Ried
Diese Anlage ist technisch auf neustem Stand. Was deren aktuelle Bestimmung ist, konnte ich so auf die Schnelle nicht eindeutig eruieren.

Fakt ist, bei Ankunft brennt helles PIR-Gesteuertes Licht, auch die Hausglocke am Tor funktioniert einwandfrei. Leider öffnete mir niemand die Türe. Der Bunker ist in eine Steinbruchdoppelkaverne eingepasst und, wie erwähnt, erst kürzlich modernisiert. Am Eingang montiert, die GSM-Antenne der IP-TUS-Alarmübermittlung also Hände weg von den Türen. Auch im Eingangsbereich sitzt eine 2 m-Bandantenne die, vermutet, als Funkverbindung zur benachbarten Logistikbasis amtet. Markant auch, im Innern summt gemütlich eine moderne ABC-Schutz-Klimatisierungsanlage vor sich hin.

Der Nebeneingang, Notausgang, ist mit Schrott zugemüllt.

Die Haupttüre indes, bei Lastwagenrampe, ist feinste Tresorschliesstechnik.
Kurzum, dieser Bunker ist in Bereitschaft, sprich in Betrieb und permanent klimatisiert. Der Genaue Zweck der Anlage entzieht sich meiner Kenntnis.
K2 Oberburg

Auch dieser Führungsbunker versteckt sich in einem ehemaligem Steinbruch doch im Unterschied zum K1 dürfte bei besagter Anlage lange nichts mehr gegangen sein. Der Bunker beansprucht in hiesigem Fall nur ein kleiner Teil des imposanten Steinbruchs. Vor dem Haupteingang liegt viel Versturzmasse was auf eine geologisch instabile Sachlage hindeutet.

Der einzige gefundene Zugang wirkt unscheinbar und inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Einbauzylinder wie auch das abdeckende Vorhängeschloss sind eher neueren Datums.

Die Tarnung indes ist perfekt irgendwo diskret hinter Bauernhäusern.
Und für Kulinarik ist auch gesorgt, die Pilzsuppe in der Wirtschaft Steingrube war herrlich.
Steibrüch Burgdorf
Ich bin ja grundsätzlich Bergwerksforscherin da darf en kleines Bergwerklein nicht fehlen. In und um Burgdorf gibt’s Tonnen Untertagesteinbrüche. Ein bei einschlägig bekannter UrbanExplorer-Szene bekanntes Objekt liegt nahe der Anlage K1 Ried also quasi auf dem Weg dorthin. Gut passende Gelegenheit zu einer Befahrung.

Das Emblem gibt’s tausendfach im Netz, da darf ich mich keineswegs dieser Bildliflut entziehen.

Die Eingangsportale, 3 oder 4, sind, wie die Tage doch immer wieder gesehen, von beeindruckender Grösse.

Im Innern sind alle Hallen miteinander verbunden. Ein riesiger Deckenversturz indes sperrt den horizontalen Zugang in jedes Eck. Der Versturz jedoch lässt sich so ziemlich von jeder Ecke aus gut besteigen. Wie immer in solch Hohlräume reicht auch mein Licht nur spärlich zu umfassender Ausleuchtung.
Nebenbei erwähnenswert, nebenan liegt ein ebenso eindrücklicher Auftagesteinbruch offen. Der Hauptstollen liegt auf 2614893 / 1210913.
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