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Gottes Ehre und noch viel mehr Fluriter

am 05. August 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

Ich weiss auch diese Geschichte wird jene im fernen Freiburg richtig nerven. Mir egal, hat Spass gemacht und brauchte einige Aufklärung.

Nun denn, zu den Fakten, die Fortsetzungsgeschichte zu Gottesehre namentlich die Fertigbefahrung der Grube Neuhoffnung im Revier Gottesehre und der Grube Neuglück im Revier Schwarzwaldsegen doch diesmal, im Unterschied zur Erstbefahrung, mit Fischerstiefel um Gepäck und bei hitzigen Hochsommertemperaturen.

Plan Gottesehre

Erstmals, der Übersicht willen, ein sehr rudimentärer Plan ohne Anspruch auf exakte Masswerte. An beiden Gruben, jene im Norden wie auch jene im Süden, sitzen festgefahrene Fragezeichen an den Versturzstellen. Will heissen, so richtig eine Stollenbrust, Horizontal wie Vertikal wollte uns keine begrüssen, alle Gruben müssen einst um einiges Länger gewesen sein. In der Grube Neuglück führt, im Abbau, ein Schacht empor welcher mit viel Schutt, ab Meter 4 Stollenboden, dicht ist.

Aber erstmals wieder in nördlichen Gefilden genannte Grube Neuhoffnung.

Grube Neuhoffnung

Im Hochsommer zeigt sich der Stolleneinschnitt, nur scheu in mitten des Urwaldes.

Grube Neuhoffnung

Dafür gabs im Stollen, im Gegensatz zur Erstbefahrung, kaum Wasser.

Grube Neuhoffnung

Zeitweilig jedoch hartnäckiger Schlamm am Stollenboden.

Leider ist dies Stollenwerk, nach geschätzten 70 Metern, verbrochen. Zwar zweigt der Bau in zwei Arme wovon einer Handwerklich verfüllt erscheint während der Zweite, wahrscheinlich genau unter dem Urbächle, verstürzt ist. Die Unterfahrung des Hauptwerks Gottesehre können wir heute folglich weder bestätigen noch dementieren. Klar ist, Schwer und Flussspat steht an, UV-Check, indessen ist die moderne, aber zugemauerte Hauptstrecke, noch weitere 200 m ab Versturz entfernt. So setzte ich meine Hoffnung dies Geheimnis je lüften zu können ganz auf die lokale, neugierige Dorfjugend. Die Zumauerung, um den Fledermausschlitz, an der neuen Hauptstrecke, besteht auf Kalksteinen die mit wenig zutun Neues offenbart.

Die Südseite des Mühlebächles kennt indes ein eben so schmuckes Bergwerk welches wir auch nicht Endbefuhren da damals zu viel Wasser definitiv zu kalt war.

Grube Neuglück

Solle man der Vergitterung Glauben schenken so muss  Deutschland ein potzereiches Land sein. Trotz feinster Verzinkerei, war der Eintritt zum Glück an beiden Mundlöchern, auch mit etwas Speck um die Hüften, relativ trivial.

Grube Neuglück

Die Grube Neuglück ist wahrscheinlich bereits im Mittelalter aufgefahren worden. Letzte industrielle Prospektionen indes durften auf die Neuzeit um die 1960 datiert sein.

Grube Neuglück

Wie bekannt gabelt sich das Untertagewerk in einen mit Schutt verfüllten Stollen und einen mit Wasser gefüllten Stollen. Mit meinen Fischerstiefeln lässt sich die nasse Abzweigung gut abschreiten.

Grube Neuglück

Über ein kleines Loch am stark verfüllten Stollen erreicht man den Abbau.

Grube Neuglück

Im Innern der Abbauhalle liegt ein Hochstoss mit neuzeitlicher Bühne. Ohne Zweifel dies Bergwerk ist heute noch aktiv wenn doch ohne offizielle Konzessionsnehmer und Nehmerinnen. Der Hohlraumboden ist übersät mit Barytkristallen. Die Holzbühne ist für eher schlanke Strahler konzipiert als für Bergleut mit schwerem Gerät. Es sind reichlich unprofessionelle aufhauen am Erzgang auszumachen.

Grube Neuglück

Im oberen Abbau führte einst ein Schacht weiter welcher jedoch heute mit Geröll und Holz dicht ist. Das noch heute aus dem Versturzdeckel herausragende Zimmerungsholz lässt auf eine weitere grössere Abbauzone schliessen diese Zone indes bleibt heute sowohl über Tag wie unter Tag gänzlich verborgen.

Vorbeitrag:
Gottesehre

Weitere Fluoriter:

Brenden Part II
Bergbaueinsichten Brenden
Gurgelnde Bergleuts und sonstig Süddeutsche Erkundungen
Altbergbau vs. moderne Zeiten
Noch mehr Segalerbacher Fluoriter
Segalenbacher Flourite
Sankt Basiens Bleiglänzer und sonstige Fluoriter

Surminer Einblicke

am 22. Juli 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

Es ist wieder eine komplizierte Geschichte die auf gebührende Aufarbeitung wartet. Ob ich die Würdige bin um solch ein fernes Wirken auszuarbeiten sei, zugegeben, dahingestellt.  Trotzdem, ich will mich diesem Thema allmählich annähern und vorhandene Arbeiten zum besten geben.

Diese Geschichte handelt vom Fahlerz-Bergwerk Surmin und beginnt, da noch meine Erkenntnisse wenige sind, mit viel Bildmaterial und etwas Reisebeschrieb. Weiter bin ich am Zeichnen eines Grubenplanes welcher jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Ich war neulich, mit ein paar Bergbaufreunden, im Kupfervorkommen unterhalb Surmin. Es liegen einige Messdaten zum Surminer Bergwerk auf die ich in ein Planwerk einpappen sollte doch ohne Eigenvisualisierung ist solch ein Zeichnungswerk reine Spekulation also stieg ich in die gefährlichen Höhen des Bergbaus anno 1600.

Kupferbergwerk Surmin

Die Bergleute um die Jahre 1600 oder früher lebten gefährlich auf luftiger Höhe in der Felswand. Drei Gesenke erschlossen das Fahlerz-Vorkommen auf unterschiedlichen Niveaus. Punktuell sind Bohrlöcher auffindbar das gross der Stollen dürfte indes feuergesetzt oder schwerste Hebelarbeit sein.

Kupferbergwerk Surmin

Die Stollen, in Minimaldimension gehalten, winden sich wirr durch die kantige Felslandschaft.

Kupferbergwerk Surmin

Wahrscheinlich waren einst die 3 Gesenke zur optimalen Beförderung der Erze  miteinander verbunden. Fest steht, das Bergbauhandwerk  war auf dieser Baustelle nicht besonders ausgereift. Es sind kaum systematische Transportwege aufgefahren. Die Erschliessung ist auf ziemliches Minimum gehalten.

Kupferbergwerk Surmin

Zeitweilig wird’s richtig eng und richtig steinig. Zwar tat der Zahn der Zeit gehörig noch die Stollenwerke verengen doch in diesem Werk war gefährliche Kinderarbeit damaliger Alltag.

Kupferbergwerk Surmin

Holzeinbauten sind eher selten und nur an notwendigster Stelle improvisiert angebracht.

Kupferbergwerk Surmin

Manch Holz könnte lange nach der Bergbauperiode eingebaut sein. Im obersten Gesenk liegt ein enger Raum mit eingelassenen Nischen und ausgehauenem Trog. Die Szenerie wirkt auf mich wie eine liebevoll gestaltete Kultstätte welche über den Bergbau hinaus immer wieder Faszination oder gar Verwendung fand.

Kupferbergwerk Surmin

Der Blick aus dem Gesenk war, bei herrlichem Sonnenschein, trotz den Strapazen, kaum zu überbieten.

Kupferbergwerk Surmin

Am untersten Stolleneingang lehnt ein Steigbaum welcher jedoch, ohne Zweifel, aus Neuzeit gründet und keinerlei Bergmännische Bedeutung inne hat. Viel eher warens Neugierige die sich, improvisiert, den Zugang ins kleine Stollenwerk oberhalb ermöglichen wollten.

Kupferbergwerk Surmin

Indessen könnt der Deckel unterhalb des Steigbaumstolles durchaus aus der letzten Bergbauperiode stammen. Der Stollen mit dem Steigbaum ist der tiefst gelegene in der 3er Gruppe. Am Steigbaumstollen zweigt kurz nach Eingang  ein weiteres Gesenk an welchem, in einer Dachöffnung, der abgelichteten Holzdeckel eingebaut ist. Dem Steigbaumstollen könnte folglich eine transporttechnische Bedeutung zugekommen sein. Wahrscheinlich waren die Gesenke früher durchschlägig zum Steigbaumstollen.

Kupferbergwerk Surmin

Heute jedoch führt nur der Weg aussenrum, über die gefährliche Felswand, zu den oberen Gesenken. So richtig genau werden wir diese möglich Verknüpfung nach Fertigstellung des Plans beweisen können.

Kupferbergwerk Surmin

Ein vierter Fahlerz-Stollen liegt etwas abseits, knapp oberhalb der Bahnlinie Filisur Bergün. Auch dieser Stollen scheint hauptsächlich feuergesetzt zu sein. Allerlei rote Initialen an der Stollenwand zeugen von neuzeitlicher Verewigung deren tiefere Bedeutung jedoch entzieht sich meiner Kenntnis.

Kupferbergwerk Surmin

Die Übliche QGIS-Zeichnerei zeigt die Situation beider Gruben. Die untere ist nahe der RhB-Linie Filisur Bergün. Die oberen Stollen sind im Felsen, schwer erreichbar, auf knapp 1400 müm. Wahrscheinlich waren die Kupfererze in die damalig bereits vorhandenen Öfen von Belaluna, respektive damals Ballalüna, verhütet.

Kupferbergwerk Surmin

Meine Ansicht, der vermute Weg, in Giftgrün, um 1870 dies eindeutig lange nach der aktiven Bergbauepoche. Erwiesen ist dass die Bellalüna-Schmelzen, in etwas schlankerer Form, bereits um 1600 standen.

Alleweil wird der entstehende Plan, mit den Messdaten aus  Beat Heebs Vermessung, sicher noch einige Rätsel klären bis dahin verweile ich am Zeichnen respektive auf weiteren Bergbauabenteuern.

Brenden Part II

am 21. Juli 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

Ergo, die Fortsetzungsgeschichte zu Bergbaueinsichten Brenden

Zweifelsohne bliebt das Rätsel um den Fortlauf des neueren Schwerspatstollens, aus dem Fundus der Fluß- und Schwerspatwerke Pforzheim GmbH, lange im dunkeln und ich bin mir heute nimmer sicher ob wirklich letzte Klarheit übers dessen Ende besteht aber, die Neugierde war gross, und die Ausrüstung wird immer besser.

Darum, jene die sich nerven ab meinen Ergüssen oder, mich nicht einlochen können oder, irgendwas Stinkiges zu verbergen haben oder schlicht  Wasser aus der Mettma trinken, Back-Knopf benützen, hilft nicht nur gegen Durchfall.

Alle anderen freut Euch auf eine eher unwissenschaftliche Schwarzwälder Bergbaugeschichte mit viel sportlichen Elementen.

Genanntes Brenden, Thema einiger Forscher, prominentester an dieser Stelle Helge Stehen, denn ich gerne immer wieder zitiere. Nicht unweit des Ortes Brenden nahe des Bachs Mettma liegt ein markantes Abbaugebiet welches bis in die 1970er immer wieder, mehr oder minder gewinnbringend, bespielt wurde. Seit den, ich glaube 1973, tummeln sich nur noch Neugierige in den Stollen.

Brenden Schwerspatgrube

Der Parallelstolleneingang aus den 19. Jahrhundert ist noch immer Fahrbar und auch Mattis Auszugsleiter passte durch die enge Öffnung einzig speziell die darübergelegten Hölzer die so scheinen als wolle ein Zeitgenosse was unter dem Gehölz verbergen.

Brenden Schwerspatgrube

Auch diesmal wars Wasser, ab Meter 7, in allen Höhen allgegenwärtig. Die Watthosen taten besten Dienste.

Brenden Schwerspatgrube

Wo es trocken wird, wird’s Steinig wenn nicht gar Kriechig. Das System ist klar, das Erzband verläuft fast Senkrecht von Nord zu Süd. Ein Förderstollen mit 60er-Schiene unterquert die Firstabbauten.

Brenden Schwerspatgrube

Mittels Rollenschnauzen wurde der, Schwerspat in die Hunte gefüllt. Manche dieser Rollenschnauzen sind noch einigermassen ansehnlich der Grossteil jedoch  ist definitiv kaputt.

Unsere diesmalige Mission galt dem Stollenende zu diesem Zwecke war Watthose wie auch Auszugsteleskopleiter mit im Gepäck. Bekannt war uns dass der Wechsel zwischen Förderstrecke und Abbau, respektive das Umgekehrte, unumgänglich war zur weiterbefahrung. Die Leiter erwies sich zu diesem Zwecke sehr nützlich.

An der ersten Station kletterten wir, nahe dem Wetterschacht, in den Abbau. Vom Wetterschacht herunter, kappe 40 Meter durch den Abbauschlitz donnert Wasser in Zahlreicher Menge herunter. Die Tatsache das Wasser zu einer Deckenöffnung ca. 40 Meter ob uns, herausströmt wie auch der nahe herumliegende Tierfriedhof, lässt auf eine Tagöffnung schliessen. Unter der Hauptfontäne liegt ein etwas grauhaariger Dachs welcher allmählich in die Skeletform transformiert. An der nächstkommenden Rolllochöffnung wagten wir den Sprung ins nächste Biogewächs. Auch hier wieder einige Felltiere die aber nimmer so richtig zu erkennen waren. Einiges des Fellzeugs tümpelt im furchterregend stinkendem Wasser vor sich hin. Fliegen sind in dieser Zone definitiv die Hauptbewohner und das in die Meetma fliessende Wasser macht keinen gesundheitsfördernden Eindruck.

Brenden Schwerspatgrube

Mein Makrobegeisterterter Freund Matti versuchte ein Pilzgebilde abzulichten was ein Schwadron Kampffliegen mittels Zerstörung des Objekts erfolgreich zu unterbinden wusste.

Brenden Schwerspatgrube

Dazwischen auf unserer Reise eine Abbteufung unbekannter Tiefe. Auf dem Hinweg war ein tänzeln über die, sehr tief liegende, Pressluftleitung recht bequem machbar. Der Rückweg durch die, inzwischen rege getrübte Kloake, erwies sich indes als schwer zu meisternde Aufgabe.

Brenden Schwerspatgrube

Kein Ponyhof, der nächste, ziemlich dominierende Versturz, musste der Kante des Fahrtenkastens folgend, überwunden werden. Um weitere Meter zurückzulegen war eine Querung des Fahrtenkastens notwendig.

Brenden Schwerspatgrube

Im Innern der senkrechte Blick hinauf in wahrscheinlich einer weiteren Sohle die wir jedoch nicht erreichen konnten. Die nötigen Fahrten liegen leider, bis auf jene auf em Foto, zerbrochen am Boden.  Nichts desto trotz wirkte die Holzkonstruktion erstaunlich stabil.

Brenden Schwerspatgrube

Nach der erfolgreicher Überwindung des Hindernisses nochmals ein Blick zurück.

Im Weiterverlauf des Firstbaus wird’s allmählich hügelig. Es liegt ein hoher Schuttkegel im Weg welcher noch beklettert werden muss.

Brenden Schwerspatgrube

Oben angelangt nochmals die Sicht in Richtung Tag an den Fahrtenkasten welchen wir zuunterst durchquerten.

Brenden Schwerspatgrube

Aus einer Öffnung im Abbaudach guckt provokant ein Baumstamm hervor. Das Möbel ist, entgegen der Bildaussage, doch noch 5 Meter in greifbarer Ferne. Die Schwerspatlinie scheint auf em Niveau Grundstrecke kontinuierlich auszukeilen.

Brenden Schwerspatgrube

Bald ist nach Berg und Talfahrt der Hauptabbau langsam endig. Der Grundförderstollen könnte weiterführen man sieht an der Dachkannte etwas in die Tiefe doch weder Fluorit noch Baryt sind erkennbar.

Möglich dass die Hauptstecke noch um eine Zugskomposition weiterführt, möglich indes auch ein weiterverlauf der Grundstrecke in einen weiteren Abbau.

Fakt ist, entgegen unserer Empfindung, legten wir nur gerade etwa 500 bis 600 Stollenmeter zurück.  Die Position des Wetterschachtes ist Auftage bekannt.

Brenden Schwerspatgrube

Die Umsetzung im QGIS zeigt eine Stollenlänge bis Wetterschacht von  300 m bis 400 m. Die Dachse sind nur plusminus Vertikalflugbefähigt. Ergo gibt’s da wenig Abweichung im Nordsüd-Schachtverlauf.  Die Distanz zwischen dem Wetterschacht und dem Stollenende kann maximal 100 Meter betragen wobei ich auf weniger tendiere. Klar ist, am Ende öffnet eine zweite, gänzlich unbekannte Sohle ob ca 20 Meter Grundstrecke. Der Baumstamm welcher zur Öffnung herausschaut lässt auf ein grösseres Untertagewerk schliessen. Diese Sohle ist gegenwärtig, aktueller Wissensstand, nur über den Fahrtenkasten erreichbar.

Brenden Schwerspatgrube

Im Seigerriss, aus der Erinnerung gezeichnet, sieht der letzte Abschnitt wir folgt aus. Ob ein weiterer Abbau folgt, etzieht sich gegenwärtig meiner Kenntnis. Um dies herauszufinden müsste das Ende mit schwerem Gerät leergeräumt werden.

Fest steht, es gibt noch etliche Abbauten oberhalb aus verschiedenen Zeitepochen. Auch Helge Steen beschreibt, bei Vortriebsarbeiten um die 1970er, mehrmaliges Antreffen alten Mannes. Anderseits verliert sich der Schwerspat/Flussspat Gang am Ende des erkundeten Abbaus. Es ist denkbar das der erkundete Hauptstollen nur gerade 600 Meter Länge misst indes oberhalb weitere, verstürzte Gruben liegen. So genau werdens wirs, fürchte ich, nie wissen.

Meine Vorgeschichte
Bergbaueinsichten Brenden

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Fleissig Getorkenringt

am 08. Juli 2018 unter Seitwärts parkieren, Vergangenes abgelegt

Luisa, wieder mal im Bildarchiv gestöbert.

Torkenring

Industriearchäologie pur, das waren noch Zeiten, IBM Torkenring auf universeller Gebäudeverkabelung. Und ich dachte ich hät da richtig den letzten Technikschrei zwischen den Fingern. Ich glaub das war Globus um die 1999er Jahre, Projekt IT Erneuerung, Wechsel vom Typ 1 System zu ACO.

Neues aus der Hipsterfront

am 08. Juli 2018 unter Grungisches, Stadtindianer abgelegt

Neulich auf dem Weg nach Hause begegnet mir eine Bruchbude des Prädikats Spekulationsobjekt.

Geierbuden

An sich ein schönes Stadt-Haus mit welchen einiges zu machen wäre

Geierbuden

würden nicht welche nie den Hals vollkriegen und andere jeden nur erdenklichen Preis zahlen um ein bisschen hip zu sein.

Ergo, Zürich, die selbsternannte Geldhauptstadt versinkt im der Borniertheit Neureicher Finanzjongleure. Zeit für en richtig zundhaftes Züri-Brännt.

Böxli Part II

am 08. Juli 2018 unter Kulinarik, Reisen, Seitwärts parkieren abgelegt

Und wenn ich nicht in irgendwelchen Untergründen herumirre so bau ich meine Böxlis, eine Weiterentwicklung zur RTU die, ganz banal, Zählerdaten, Enegie und Verbrauchsdaten, lesen kann.

Beetlebox

Heute laufen nun alle 7 Böxlis was meinerseits nen gepflegtes Judihui entlockt. Ein weiterer Meilenstein nach 6 Wochen Vollgas, 6 Tagewoche, wär geschafft.

Picatta Milanese

Somit, was feines Kochen kommt gut. Abnehmen ist eine gemütliche Mission und schliesslich besteige ich noch immer den Üetliberg 2 mal Wöchentlich.

Luisa

Und all jene die inzwischen vergessen haben wie ich aussehe.  Voila ein aktuelles Bild von Luisa in der Üetlibergwildnis.

 

Ursera 2018

am 08. Juli 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

So genug Almeria, die Wintermonate werden kommen um weiterzumachen.

Nun jedoch ist das Wetter schön und die hiesigen Berge entfalten den gesamten, lockenden Charme. Ergo weils so schön war, und ich mich wieder hinauf traute,  Ursera, nochmals mit Bild und wenig Text.

Ursera

Wer die kleine Anhöhe eingangs Ferreratal erklimmt, ist allererst ob landschaftlicher Schönheit beeindruckt. Für mich jedesmal, dies Eck, ein Highlight. Und auch die noch gut erhaltenen Industriespuren lassen viel Einblicke in damalige, hauptsächlich um 1863 bis 1869 aktive, Kupfergewinnung zu. Am letzten Wochenende waren zahlreiche fleissige Hände am Erhalt und der Dokumentation der Anlage beschäftigt.

Ich war, offen gestanden, hauptsächlich als Touristin unterwegs und Stollen ein, Stollen aus unterwegs. Ergo darum hauptsächlich wieder mal Bilder und weniger Wissenschaftliches.

Ursera

Wer in den grössten Abbau übers Cantina-Stollenwerk einsteigen mag riskiert viel. Der Holzüberdeckte Schacht am Eingang zum Abbauschlitz ist mit Steinen reichlich übersät. Das Holzgerüst wird die Last nimmer lange tragen. Trotzdem, der Abbauschlitz, welcher 3 Stollensysteme miteinander verbindet, ist immer wieder eine Augenweide.

Ursera

Als letztes endete unsere Stollentour im System Bethlehem. Ein umfangreiches Werk an welchem noch heute Anschlüsse an ältere Untertageepochen zugänglich sind.

Ursera

Im Innern, an der Hauptstrecke, immer wieder  bizarr anmutende Abbauzonen.

Ursera

Zerbrechliche Spuntwände zeugen von der Vergänglichkeit menschlich geschaffener Bauwerke.

Ursera

Im Bethlehemsystem trafen wir die aktiven 3D Vermesser bei aufwendiger Scanarbeit.

Wir beschlossen die aufwändige Datenerhebung nicht weiter zu beeinträchtigen worauf wir uns in die alten Abbauten, wahrscheinlich Feuersetzzonen, verzogen.

Ursera

In dieser alten Haue ist nix mit stehen und auch das Durchkriechen wird, auf den spitzen Steinen, praktisch überall zur Tortur. Dieser alte Abbau wird unser 3D Scanner-Team kaum ablasern können, zu eng sind die Gesenke. Hier werden einzig unsere Distos helfen.

Darum an dieser Stelle kurz ein Plänchen um die Situation zu verdeutlichen.

Ursera

Plan gross machen, Plan anklicken

Die Gelbe Zone ist eindeutig sehr alt und nie so richtig vermessen worden. Mein gelber Fleck ist eindeutig Annahme. Ich habs nicht in jedes Eck geschafft.  Der Rest des Plans ist aus Eschers Aufzeichnungen übernommen. Die orange Zone ist die obere Sohle mit Abstieg und violett steht für untere Strecke mit Abbauten. Wer, was, wie, wo und vor allem wann,  ist heute schwer zu rekonstruieren. Tatsache ist, der grösste Aufwand betrieb die britische „Val Sassam Mines Company“ um 1863 bis 1868.

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Das Geheimnis verschwundener Goldstollen

am 17. Juni 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

Und wieder eine Almeriageschichte, diesmal angesiedelt im nahen Rodalquilar. Eine Geschichte die mit Bildern nicht geizen wird da wir derer auf unserer Studienreise im Mai reichlich machten.  Eine Geschichte auch die einige verschwundene Stollenwerke wiederöffnet und derer Erkundung dokumentiert.

Alle hier erkundeten Minen stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und dienten zur Goldförderung im Quarzgang, in letzter Epoche durch die Bergbaugesellschaft Adaro.

Da manch ein Stollen zugemauert, getarnt oder sonstwie annektiert ist, wars vorteilshaft aus fernem Land zu stammen, um tief in die Unterwelten zu blicken.

Wir folgen einem leicht Goldhaltigem, ausgeräumten Quarzband von der Mine „las Niñas“ aus beginnend.

Rodalquilar Las Ninas

Las Niñas war uns bekannt aus letztjähriger Studienreise nur fehlte damals der Einstieg ins tiefere Level.

Rodalquilar Las Ninas

Der ausgeräumte Quarzgang zieht sich fast senkrecht durch den Berg, im Bild die Sicht Vertikal nach oben, wie wir heute wissen, von Süd zu Nord Azimut 25 Grad.  Der Quarzgang streift den Dorfrand Rodalquilar im Westen und zahlreiche, teils miteinander verknüpfte,  Stollenwerke machten sich dem Quarzganz zu schaffen. Einzig das Tal „Barranco del Chuchillo“ schneidet das Stollensystem, gemäss aktuellem Wissensstand, auf rund 80 Meter über Meer ziemlich genau mittig.

Rodalquilar Las Ninas

Wir wussten bereits aus erster Reise dass unterirdisch ein reiner Förderschacht, mit rund 70 Meter Abteufung, sitzt. Dessen Abstieg, respektive der anschliessende Aufstieg, indes kein Leichtes, zumal 70 Meter ohne Pausenmöglichkeit, Vorspruch, Seitenstollen, ziemlich an der Substanz zehrt.

Stattdessen war die ausgeräumte Gangspalte prädestiniert zum Abstieg in mögliche tiefere Förderstollen.

Rodalquilar Las Ninas

Mittels Speleovertikaltechnik erreichten wir die erhofften Förderstrecken (Bild Matti).

Rodalquilar Las Ninas

Eine erste Umladestrecke findet sich auf – 20 Meter ab Hauptstrecke las Niñas.

Rodalquilar Ronda i el Resto

Und eine zweite Förderstrecke finden wir auf – 39 Meter ab Hauptstrecke las Niñas. Diese Strecke schlängelt schier unendlich durch den Berg ehe unsere Erkundung an einer Vermauerung endet. In der Mauer eingelassen ein kleines Törchen welches, durch die Spalten erkennbar am Gegenende in kleinem Raum, mittels Riegel geöffnet werden kann.

Auf der -39 m Strecke sind immer wieder grosse Aufbruche erkennbar auch findet sich nahe der Vermauerung ein weiterer Schacht welcher klar Tagwärts führt. Eine kleine DistoX2 Vermessung  ergibt eine recht eindeutige Längenangabe, ca 500 m, wie auch ein aussagekräftiger Azimut.

Rodalquilar

Im Satellitenbild ist der nähere Zusammenhang schnell erkundet und, wie wir später erfahren,  erreichten wir unterirdisch, über Strecke -39, die Mine „Ronda i el Resto“. Nun wars einzig Ding unserer Neugierde, die Suche des Mundloches auf der Umkehrseite der Mauerung

Rodalquilar Ronda i el Resto

und nicht lange blieb es Verborgen. Vor dem, mit Türe ausgestattetem, Stollenportal liegt eine Matratze.

Rodalquilar Ronda i el Resto

Im kurzen Stollenstummel, rund 5 Meter Untertägig, ein dazugehörendes Bett, eine kleine Kult, Andachtsstätte rechts in einer Nische und, ganz wichtig, unser Törchen in die Strecke -39.

Nicht weit fern, auf der gegenüberliegenden Seite des Tals „Barranco del Chuchillo“  wieder ein Gebilde möglicher Stollenbeschlagnahmung.

Rodalquilar Mina Consulta

Auch dies Häuschen scheint eine grössere Förderstrecke zu tarnen.

Rodalquilar Mina Consulta

Hinter dem zarten Häuschen ein wildes Durcheinander möglicher Entsorgungsstätte. Und auch Gerüche sind nicht minder vertreten dieser Anlage.

Rodalquilar Mina Consulta

Irgendwo hängt in der Fahrstrecke, nach knappen 50 Metern,  ein mit Gips überpappter Teppich welcher allen erstes glaubt er könne uns die Stollenbrust vorgaukeln. Da wir doch schon einige Bergwerke sahen, wussten wir eindeutig am Teppich vorbei in den Stollenfortlauf. Geruchlich  dominiert, ab Teppich, eindeutig die Verwesung.  Den Ursprung des Duftes lokalisieren wir in einem Schaf, Hund, was auch immer, welches in der Sprengkammer locker vor sich hin dampft. Wer ein Empfindliches Näschen trägt sollte dieser Einstieg eher meiden, der Gestank, gelinde formuliert, ist kaum auszuhalten. Indessen liegt hier die Luftqualität voll im grünen Bereich entgegen der westlichen Parallelstrecke.

Rodalquilar Mina Consulta

Wir sind, erfahren wir später, in der Mina Consulta. Auch wieder, riesige fast vertikale  Aufhauen des Qurzgangs.

Rodalquilar Mina Consulta

Diese Mine liegt am Dorfrand und solle bis 1958 über den markanten Förderturm die Aufbereitungsanlage „Planta Dorr“ reichlich mit Quarz versorgt haben.  Im Bild die eindrücklichen Fundamentpfeiler des Förderturms aus dem Aufzugsmaschinenhaus aus betrachtet.

Rodalquilar Mina Consulta

In der Mina Consulta sind noch einige Artefakte aus Abbauzeit erhalten. Teilweise sind noch Schienen und Pressluftleitungen erkennbar.

Rodalquilar Mina Consulta

Doch Vorsicht, wo Schienen sichtbar werden, betrifft westliche Parallelstrecke, sinkt der Sauerstoffgehalt rapide ab. Den Schienen folgen ist tödlich.

Der Hauptschacht Consulta in Rodalquilar bleibt, gegenwärtiger Erkenntnisstand, unerreichbar. Die wichtige Oststrecke ist kurz vor Schacht übel verbrochen und in der Weststrecke gibt’s zu wenig Sauerstoffgehalt und zu viel CO2 Volumenprozente um zu überleben. Indessen teufen die Aufbrüche stellenweise auf geschätzte 50 Meter ab und die Grösse des Maschinenhauses lässt eine sehr grosse Kabeltrommel erahnen. Gut möglich dass über die Aufbrüche tiefere Sohlen erreichbar sind die bis an den Schacht Consulta führen. Sicher ist, solch ein Unterfangen birgt grosse Gefahren da die Luftqualität unerwartet massiv abnehmen könnte.

Übersicht Rodalquilar

Der vollständigkeitshalber die Karte mit Erklärungen.

Die roten Punkte sind Mundlöcher, gelbe Quadrate symbolisieren Schächte und die roten Linien stehen für Stollen. Von Süd nach Nord reihen sich, „las Niñas“, „Ronda i el Resto“ und „Consulta“ aneinander. „las Niñas“ und „Ronda i el Resto“ bewirtschafteten ein Quarzband während  „Consulta“ 2 Quarzbänder anfuhr. Im  zweitem, westlichem Quarzband dominiert nordwärts zunehmend Schlechtwetter. Das Quarzband wird erkennbar durchs Tal „Chuchillo“ indessen sind die tieferen Sohlen, welche unters Bachbett führen könnten, unsereins nicht erkundet.

Und meine Hauptgeschichte Rodalquilar gibt’s auf: Goldminen Rodalquilar

La Partala

am 27. Mai 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

Schon wieder eine Almeriageschichte

Wer sich schon das Satellitenbild neben Benahadux oder meine Bergbau, Gador und Benahadux Geschichte zu Gemüte führte, dürfte, ab solch wuchtiger Bergbaulandschaft, schwerst beeindruckt verweilen. In der Tat ist Bergbaurelikt aus Hochblüte der Schwefelproduktion grösseren Ausmasses.

La Partana Benahadux

Die Haupthalde bei der Schmelzanlage misst rund 180 m Ausdehnung und ist gut und gerne 30 m hoch. Leider ist seit meiner Erstgeschichte Bergbau, Gador und Benahadux einer der 2 Gil-Ofenkamine eingebrochen. Im Bild steht nur noch der linke Kamin.

Bis anhin war mir die Unterwelt dieser Produktionsstätte gänzlich unbekannt doch dies Jahr, in Begleitung äusserst fähiger Bergbauexperten und Expertinnen, gelangen sehr detaillierte Einsichten die ich, in dieser Geschichte, weiter ausführen werde.

Bei Erkundung der Auftage-Installationen liess ich ein GPS-Track mitschreiben welcher zuhause weitere Auswertung ermöglichte.

Karte als PDF gibt’s mit Link minen_akt.pdf

Die rote Linie im Osten zeigt meine Erkundung des Partala-Reviers und die Linie im Westen folgt meiner Schachterkundung im Revier Minas de Gador. Beide Reviere förderten Schwefel respektive in letzter Periode Alaun.

Ich möchte mich indes in dieser Geschichte hauptsächlich den Minen zu Benahadux, genannte „La Partala“ zuwenden.

La Partala Benahadux

Bild als PDF auf: partala_bild.pdf

Mir eindeutig bekannt, im neuen Bergwerksteil, sind 4 Abbaufelder, alle erschlossen über einen Förderschacht und minimum einen Fahrstollen.

Der alte Teil, so um 18. bis 19. Jahrhundert ist deutlich wirrer angelegt und nur schwer zu überblicken.

La Partala Benahadux

Bild als PDF auf: partala_bild_alt.pdf

Stollen gibt’s etliche auf dem „Risco de Gila“. Ich hab leider am erstbesten Mundloch mein Tracker liegen lassen worauf dies Gebiet keine schöne rote Linie ziehen konnte.

Die Stollen sind meist Gesenke in Maximallänge von 150 m und wirr durch die Hügel schlängelnd. Wo modernerer Bergbau Einzug hielt sind auch einige Förderschächte auffindbar.

Minas Viejas La Partala Benahadux

Die Stollen sind alle Handgeschrämmt und selten in bequemer Horizontalführung folglich erfolgte die Materialförderung mittels „Espuertas“ eine Art Strohgefässe gemäss nachfolgendem Foto.

Espuerta

Die neue Anlage, wahrscheinlich so ab 1900 in Betrieb, ist nicht minder interessant.

La Partala Benahadux

In der Landschaft liegen immer wieder riesige Abraumhalden offen trotzdem sind Stollen und Schächte nicht  einfach zu finden. Die Schächte sind mit gemauerten Deckeln ausgestattet und die Fahrstollen sind, wenn noch intakt, gut getarnt, etwas abseits der grossen Halden. Der östlich gelegene Schacht, wahrscheinlich ein älteres Semester, ist mit Pferdegöpel ausgestattet. Die neueren Schächte indes dürften bereits, trotz geringer Tiefe, über elektrische Seilwinden verfügt haben.

Einer dieser gut versteckten Fahrstollen war mir zuteil worauf ich ein Blick ins System des Bergbaus erhaschen konnte.

La Partala Benahadux

Die Stollen sind teilweise eng und dienten der Sondierung und dem Personenzugang zu den Abbaufeldern. Im Bild eine Sondierung die dem allmählich auskeilendem Schwefel folgte.

La Partala Benahadux

Die Abbaudurchgänge sind nicht minder desolat. Staub ist allgegenwärtig im Untertageteil.

La Partala Benahadux

Und bald folgt in der verhältnismässig kleinen Abbaukaverne ein erster Förderschacht welcher vertikal nach oben führt.  Am Ende des Schachtes ist gut erkennbar der gemauerte Steindeckel. In dieser Abbauzone verkehrten eindeutig Grubenhunte.

La Partala Benahadux

Auftag ist der Schachtdeckel sauber mit Verputz überzogen.

La Partala Benahadux

Nicht weit fern das Maschinenhaus für die Seilwinde.

La Partala Benahadux

Den grossen Plan gibt’s per Klick im neuen Fenster.

Der Feld 3 Abbau wird eher klein gewesen sein, die Halde neben der Förderanlage ist durchwegs bescheiden und auch das Untertätige ist schmal und eng. Einzig die Stollenlängen neigen ins Weite. Klar ist, QGIS flüstert sowas, Mundloch und Schacht trennt 188 m Luftlinie. Solch Stollenstrukturen sind von uns total 2 erkundet worden, wahrscheinlich könnten nochmals 2 bis 3 solch Systeme zum modernen Werk, ab 1940, gehört haben. Ich habe die Stollensysteme von Ost noch West durchnummeriert ergo wär dies dokumentierte Feld das Nummer 3. System 2 ist eindeutig verstürzt und die Nummer 1 mit dem Pferdegöpel ist richtig Dichtgemacht. Meine Freunde wagten sich noch ins 4. Streckensystem und ein 5. soll auch noch offen sein.

Grubenhunt Benahadux

Im modernem Bergwerksteil waren Grubenhunte im Einsatz entsprechend dem Exemplar welches heute den Kreisel, am Ortseingang von „El Chuche“ her kommend, ziert.

Links:
Meine Stammgeschichte Bergbau, Gador und Benahadux
und Fremd,
MINAS DE AZUFRE DE LA PARTALA (BENAHADUX)

Salmorejo Andaluz

am 26. Mai 2018 unter Kulinarik abgelegt

Die kalte Tomatensuppe war oft gewünschtes Leibgericht an unserer Studienreise in Almeria 2018. Angesichts der Tatsache das dies erfrischende Suppen alle überaus erfreute unternahm ich den Versuch dies Gericht in kühleren Gefilden nach zu kochen.

Hier nun die kleine Anleitung dazu

Es braucht für 2 Personen:
300 g Toastbrot
1 kg Tomaten
3 Knoblauchzehen
4 Esslöffel Weissweinessig
1.5 dl Olivenöl
4 Eier (hart gekocht)
100 g Jamòn
und etwas Salz

Salmorejo

Erstmals muss die Tomate von der Haut befreit werden dazu Tomatenschnitze kurz, 10 s, in kochendes Wasser legen um anschliessend unter kaltem Wasser die Haut abziehen.

Das Toastbrot im Wasser einweichen.

Die Tomaten, Olivenoil, die Knoblauchzehen, den Weissweinessig und das ausgedrückte Toastbrot in einen Topf geben.

Salmorejo

Anschliessend das Ganze ausgedehnt durch den Mixer ziehen, respektive umgekehrt, den Mixer  durch den Tomaten, Olivenoil, Knoblauchzehen, Weissweinessig, Toastbrot-Topf ziehen.

Eier hart Kochen und in feine Quadrate hacken. Den Jamòn in feine Streifen schneiden. Den Salmorejo im Frigo kalt stellen.

Salmorejo

Eier und Jamòn auf die kalte Suppe und fertig ist das Festmahl. Zu Salmorejo Andaluz passt Olivenbrot und nen kühlen Weisswein. Wir, Christina und ich genossen die Suppe mit kühler Prosecco-Begleitung.

Fazit, Suppe ist Geil aber, „Tomates Almerienses“ sind definitiv 5 Ticks besser.

Das Dorf Moses

am 21. Mai 2018 unter Reisen, Vergangenes abgelegt

Kleine Bildstrecke durch die Produktionsstätten von Exodus, Games of Thrones und vieler mehr.

Das Dorf Moses

Die Hauptstrasse, Lastwagentauglich.

Das Dorf Moses

Und schmucke Gipskartongässchen.

Das Dorf Moses

Das Dörfchen ist schon sichtlich ramponiert.

Das Dorf Moses

Am Dorfrand

Das Dorf Moses

Pizzaofen darf nid fehlen

Das Dorf Moses

Wohnzimmerchen

Das Dorf Moses

mit rustikalem Esstisch

Das Dorf Moses

Und der Blick hinter die Kulissen

Das Dorf Moses

Die glorreichen Tage grosser Filme sind definitiv vorbei.

Geolokation Chorrillo Filmkulissen im Satellitenbild

Raja Lustrina

am 21. Mai 2018 unter Reisen, Steinerne Unterwelten abgelegt

Ich war wieder mit Freunden im fernen Almeria am Erkunden dortiger Unterwelten. Ein Objekt welches seit Kindheit im Kopfe herumgeisterte und Gegenstand zahlreicher Spukgeschichten war, steht noch heute stolz in verwaschener Felswand.

Raja Lustrina

Es ist dies die „Raja Lustrina“ an der alten Landstrasse N-340a nach Murcia wobei der Name „Raja“ für Spalt steht und so zeigt sich dies Stollensystem, dem neugierigen Betrachter / Betrachterin, erstmals als rund 3 Meter hoher Spalt in der Sandsteinmauer. Man erzählt sich, das Bauwerk stamme aus Maurenzeit, 7. bis ins 10. Jahrhundert, und war über etliche Kilometer lang. Eine mir aus Kindheit bekannte Legende besagte dass dies Stollensystem als Fluchtgang diente und über etliche Fallen verfügte welche allfällige Verfolger hätten stoppen sollen. Ich habe, über die Familie meinen Grossvaters, etliche Geschichten um diesen mysteriösen Ort mitbekommen selbst wagte ich indes nie den Blick hinein.

Inzwischen  jedoch waren knappe 45 Jahre übers Land gezogen und sowohl ich wie auch meine Freunde sahen in diesem Werk eine würdige Herausforderung. Dem Konzept des Wissens schaffen beschlossen wir, in kleiner Gruppe, das Stollensystem auszumessen um daraus ein, auf Fakten basierender, Plan zu bauen.

Erstmals jedoch dem Blick hinein,

Raja Lustrina

Wie so oft in verlassen Hohlräumen gibt’s auch in der Raja Lustrina reichlich Müll. Wenige Meter ab Tag gabelt sich der geschrämte Stollen in 2 Hauptrichtungen. Die kurze Südstrecke gabelt weiter 3malig ehe ein Tageinbruch folgt.

Raja Lustrina

Tageinbruch eines ehemaligen Stollenfensters.

Etliche Zweigstollen münden nahe Tag im Versturz. Die Bestimmung des Stollens wird schon bei dieser kurzen, rund 30 Meter langen, Befahrung klar. Bei dieser Anlage handelt es sich ohne Zweifel um ein Verteidigungs- und Überwachungswerk, durchaus denkbar aus Maurischer Zeit. All die kleinen Stollenarme führten einst, an kleine Fenster im Felsen. Wahrscheinlich stand dies Bauwerk in Zusammenhang mit einer möglichen Mauer übers Tal der Rambla Tavernas. Der 3 Meterschlitz könnte an ein Turm angefügt worden sein. Die Stollen sind indes leider wenige Meter ab Tag kaum 1.50 hoch.

Der Gegenzweig in Nordrichtung ist bei weitem der Längere und auch der durchwegs Interessantere.

Raja Lustrina

Der Stollen ist ins weiche Sandstein / Nagelfluhmaterial geschlagen. Es liegt viel Sand, welcher vom Stollendach herunter rieselt, am Boden. Fakt ist, das Stollenprofil dürfte, in Originalform, grosszügiger aber nicht merklich Grösser gebaut worden sein.

Raja Lustrina

Der Boden liegt deutlich unter dem Sand. Ab rund 100 Meter bergwärts sind auffällige Seitenmauern erkennbar diese jedoch grösstenteils unter dem Sand. An einer tiefgelegenen Stelle versuchte ein neugieriger Vorgänger mittels Schaufel den Felsboden zu erreichen. Klar wird das rund 1.20 Meter Sand den Felsboden bedecken. Für uns heissts nach wie vor, gebückte Haltung während Erkundung und Vermessung.

Raja Lustrina

Die Schaufel ist nicht weit in einer ausgebauten Strecke. Diese Stammt definitiv aus dem Industriefundus des 21. Jahrhunderts.

Raja Lustrina

Der Ausgebaute Teil, nun etwa 200 Meter Bergseitig, birgt einige Mysterien. Die oberen Mauerbauten sind eindeutig nicht Maurischen Ursprungs. Die Abstützung reicht an die aktuelle Stollendecke. Der Sand am Boden indes besagt dass einst die Stollendecke einiges tiefer lang. Das Stollensystem muss zu einem späteren Zeitraum wiedergenutzt worden sein. Weitere Hinweise indes sind keine auffindbar.

Raja Lustrina

Gegen Ende des Stollens kommen erste Wurzeln zum Vorschein. Es wird klar, wir sind nahe bei Tag. Der Stollen endet bei ca 270 Metern im Versturz dies, ohne Zweifel, sehr nahe Tag.

Raja Lustrina

Anhand der zeichnerischen Umsetzung, ursprünglich im Topodroid-Format, konnten wir recht genau den nördlichen Ausgang ausmachen.  Auch erscheinen fast alle Abzweiger, als Erschliessungsstollen der Verteidigungsfenster, durchwegs plausibel.

Raja Lustrina

Die Zone des Nordausgangs mussten wir, klar, auch genauer untersuchen. Die Stelle, links an den Felsen, könnte recht genau hinkommen. Die Bereiche ums Mundloch indes sind heute als Landwirtsschaftsfläche aufgeschüttet. Der Ort am Stollenmund sieht, gemäss Historischer Karte (ca 1940) entschieden differenter aus.

Klar ist:
Die befahrbaren Stollen „Raja Lustrina“ sind total ca. 370 Meter lang.

Die meisten Abzweiger sind nahe Tag verstürzt.

Die Anlage ist ein Verteidigungs- und Überwachungswerk, wahrscheinlich aus Maurischer Zeit. Der Zweck war die Überwachung des Verkehrs an der Rambla Tabernas, Nord-Süd-Verbindung. Es wird, am nahegelegenen Historischen Wanderweg, auf einer Hinweistafel, von einer Mauer berichtet die das Rambla Tavernas Tal sperrte. Spuren sind heute keine mehr sichtbar und auch meine Kartografie, bis ca 1830 zurück, weiss nichts derartiges zu berichten.

Geolokation Raja Lustrina offener Stollenmund

Goldene Sonnen und sonstige thermografische Spielereien

am 15. April 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

Ein herrlicher Samstag, und fast schon jährliche Tradition, führte mich in Relikte früherer Goldfieber- Hotspots. Diesmal mit begleitend Sandra, bekannt aus langer Freundschaft. Wie so oft bei Luisischen Ergüssen, ist auch dieser Artikel reichlich bespickt mit viel Bildmaterial.

Goldene Sonne

Der Aufstieg am Südhang des Felsberger Calandas zeigte sich stellenweise recht beschwerlich. Unser Erstziel waren die, historisch als minimal ergiebig überlieferten, Gruben „Fliden“.

Goldene Sonne

Zeitweilig machten sich hartgefrorene Lawinenkegel die, etwas Mühsam, überklettert werden mussten, auf unserem Weg breit.

Noch gegenwärtig ist das Gold- und vor allem das Kristallfieber, in der Gegend um Felsberg, Epidemienartig allgegenwärtig.

Goldene Sonne

Die, gemäss Gemeindeverordnung, illegalen Pochplätze unterhalb die obere Fliden-Grube wachen, so schien es mir, alle Jahre, munter vor sich hin. Bei unserem Ausflug indes sind uns keine fleissigen Knappen begegnet.

Goldene Sonne

Mundloch oben ist nicht einfach zu finden und so bin ich alle Jahre wieder, mit Gästen unterwegs, etwas ob meiner Fährtenlesekompetenz verunsichert. Nichts desto trotz, auch mit Sandra, traf ichs Mundloch der Goldgrube auf die Erste.

Da mich, auf meinen Wanderungen, stets mein Themografiefähiges Streichelfon begleitet und  die die Erkenntnisse des Vorbeitrags „Thermische Wetter“ nicht restlos beweisbar erschienen war passende Gelegenheit zu einer Thermografischen Fotografie des gleichen Stolleneingangs. Nach wie vor interessiert ob ein Luftzug mittels Thermografie eindeutig ausmachbar ist.

Goldene Sonne

Klar, die Stollenmitte ist eindeutig kälter. Klar ist auch, mein Standort beim Knipsen entspricht nicht dem oberen Bild. Irgendwie sind viele heisse Äste in Kameras Blickfeld. Obwohl ich weiss dass die Grube eine zweite Öffnung, rund 10 Meter höher, führt, ist ein Luftzug, zumindest gefühlt, nicht ausmachbar. Es müsste gekühlte Luft, die von oben eingesogen wird, an abgelichteter Stelle austreten.

In der Grube verfolgte ich die mir bekannten Luftwege.

Goldene Sonne

Im Bild, diesmal Untertage, die Tagführende schmale Spalte welche des Quarzes beraubt wurde.

Goldene Sonne

Die Thermografie scheint aus meinem Verständnis heraus nur minder zuverlässig trotzdem leuchten schmale Felsspickel, die eindeutig im, nicht fühlbarem, Luftzug liegen, leicht erhitzt.

Goldene Sonne

Mit solch freudiger Erkenntnis wagte ich mich an die Verbruchstelle der alten Hauptstrecke. Im Hintergrund sichtbar der Versturzkegel welcher die alte und damals einzige Hauptstrecke unpassierbar verfüllt.

Goldene Sonne

Die Thermografie ist da leider, obschon ich deutlich näher an den Versturz trete,  kaum aussagekräftig. Fest steht, der Verbruch ist einige Meter lang und gefühlt absolut dicht. Im Bild ist die weiche Erdmasse etwas dünkler aber kaum kälter als der feste Stollenfels links und rechts im Bild.

Doch abgesehen ausgefallener Thermografiespielchen war ich auch zur näherer Erkundung des Werkes unterwegs. Während Sandra, meine Begleiterin, überzeugt vom Goldsegen, alle herumliegenden Steine minutiös nach möglichem Edelmetall untersuchte, blieb mir genügend Zeit um Neues auszukundschaften.

Goldene Sonne

Eines meiner Fetische ist der mysteriöse Schacht mit deren Holzeinbauten. Niemand weiss über dessen Tiefe näheres. Interessant ist deren saubere  Ausarbeitung mit Holzverstrebten Versatzpackungen.

Goldene Sonne

Die ehemaligen Holzstreben sind ausgelegt  fürs schwere Gestein. Auf der Schachtgegenseite scheint einst eine Bühne gestanden haben. Beide Schachtstirnseiten mit dessen Einbauten wecken in mir die Hoffnung eines heute verstürzten tieferen Systems. Im Schacht liegt heute ziemlich viel Steinzeugs welches den Zugang zum Schachtboden, in unbekannter Tiefe, versperrt. Eindeutige Erkenntnisse indes sind nur möglich mittels Ausräumung des Schachtes, was, in schwierigem Bündner Ländle, einzig mit tausendfacher Bewilligung, möglich ist.

Also liess ich ab von irgendwelcher Muskelarbeit und bekannte mich stattdessen zum gekonnten Bild.

Goldene Sonne

Und dies wie üblich wieder mit altbekanntem Lampenversenken.

Goldene Sonne

Auch so, immer wieder faszinierend, die Sicht aus dem Stollen heraus aufs zu Füssen liegende Domat Ems.

Trotz des äusserst Fotogenen Werkes  gabs noch weitere Gruben die ich meiner Begleitung keineswegs vorenthalten wollte.

Nicht weit unterhalb findet sich ein Weiteres, nicht minder interessantes Grubenwerk mit Flurnamen „Tschengels“

Goldene Sonne

Diese Grube besteht aus einem Stollen welcher sich mittig gabelt und ohne merkliche Anzeichen eines Abbaus ins Berginnere, als Doppelstollen, weiterführt. Die Grube kennt nur einen Eingang und keinerlei weitere Öffnungen also keinerlei Luftzug irgendwo hin. Trotzdem war auch hier nen kleines Thermobildchen, zum Vergleich, fast schon Pflichtprogramm.

Goldene Sonne

Zum Stollen heraus fliesst ein Bach mit kaltem Wasser heraus. Die interessante Textur um das Mundloch herum gründet auf eine dichte und unterschiedlich warme Blätterschicht um die Felsöffnung herum.

Goldene Sonne

Im Stollen liegt reichlich Wasser und fröhlich herum trollende Frösche.

Kurzum die Werke der Goldenen Sonne locken mich immer wieder zu neuer Erkundung. Zuviel blieb in der Geschichte dieser, kaum effizienten Goldbergwerke, unbekannt. Mich beschäftigten die Gruben etliche Artikel lang, teil meiner Sammlung hier mal gelistet:
Goldene Sonne oder, der Glaube versetzt Berge
Goldene Sonne, wahrscheinlich die Abschlussgeschichte
Goldene Sonne Part II
Goldene Sonne

Thermische Wetter

am 03. April 2018 unter Steinerne Unterwelten abgelegt

Da war ich neulich, eigentlich des Vermessens willen, in Seemühlischer Höhen und dies bei mässig warmer Witterung. Zwar schien allmählich der Frühling zu erwachen doch die Kälte liess nicht ab.

Die Diskussion ob verschüttete Stollenmünder mittels Wärmebildkamera sichtbar würden, war nicht zu Ende gefochten und die Bedingungen fürs Wärmebildexperiment, diesmal mit eindeutigen Stollenzugängen und bekanntem Thermikverlauf, ideal.

Mundloch Seemühle

Der unterste Zugang, Feld 1, müsste so rein aus meinem Verständnis heraus, kalte Umgebungsluft, in den etwas wärmeren Berg einsaugen. Da in meinem Streichelhandy des Typs Cat 60 eine Wärmebildkamera der Marke FLIR verbaut ist, mussten einige Bilder geknipst werden.

Mundloch Seemühle

Im Wärmebild sind tatsächlich kalte Zonen ums Mundloch herum sichtbar. Auch die Sträucher erscheinen sichtlich gekühlt wobei meine Interpretation hier doch sehr frei gestaltet wirkt. Die Sonne beginnt, noch ganz zaghaft, erste grössere Flächen aufzuheizen wie etwa die Verbotstafel am Gitter. Trotzdem ist diese Aufnahme nicht eindeutig interpretierbar.

Walensee

Noch ist früher Nachmittag, ca 13:00 Uhr, und etwas Aprilhafte Meteobewegung macht sich am Himmel breit. Aussenrum führt uns der Weg direkt in unser Vermessungsgebiet Feld 3 des Seemühlewerkes.

Am späten Nachmittag, nach reichlich Vermessarbeit, es dürfte um 16:00 Uhr das Glöcklein gehämmert haben, suchte ich die obere Bergwerksöffnung Feld 1 auf.

Mundloch Seemühle

Diesmal jedoch wirkt der Warme Luftzug im Foto. Warme Luft strömt aus dem, abwärts verlaufendem Stollenbau, förmlich glühend, aus der Wandöffnung. In Tat und Wahrheit ist die Temperaturdifferenz Warm zu Kalt knappe 5.2 Grad. Der Luftstrom ist gebündelt und rauscht, ohne merklich die Umgebung zu erwärmen, in den kalten Frühlingstag. In dieser Situation ist das Mundloch eindeutig Wärmebildtechnisch ausmachbar wobei auch meine Augen eindeutig eine, 1.5 m mal 1 m, Öffnung in der Wand erkennen.  Auch könnte solch eindeutiger Luftstrom sich durch äusserst schmale Spalten drücken.

Der Weg der Luft in der Seemühle

Die Luft, auf meinem Plan als pinke Linie visualisiert, hat reichlich Zeit, respektive Weg um sich zu erhitzen und, knapp 80 Meter oberhalb, aus der Öffnung zu drücken. Ob dies auch in kleineren Bergwerken funktioniert müsste der Praxistest zeigen. Alleweil ist das Handy  Cat 60 mit entsprechend grosser Speicherkarte , 256 Gb, nen feines Teil. Einzig nervig, die Soundplayer, für mich absolut Lebensnotwendig, laufen scheisse instabil aber vielleicht kann ich dies Problem auch mal irgendwie fixen.