Es sind inzwischen zwei Jahre verstrichen sein meinem letzten Ausflug in die Bunkeranlagen der Sperrstelle Ova Spin (Ofenpass-Strasse). Schlechtes Wetter und ein angebrochener Samstag führten mich und Freunde neulich an dies Militärhistorisch bedeutende Fleckchen.
Wie immer bei erneuter Befahrung gibt’s Neues zu entdecken was mir bei erstmaligem Besuch entgangen war. Darum hier kleine Bildserie mit etwas wenigen Kommenten.

Sehr fotogen und nicht minder spektakulär das Hauptwerk A7632 Ova Spin Strasse. Der Bunker ist mit einer Burgenartigen Tarnung versehen. Der Anstrich glänz durch seine optische Detailtreue.

Die Bewaffnung umfasste zwei Maschinengewehre und einer Panzerabwehrkanone. Heute ist die Stellung demilitarisiert, will heissen alle Waffen ausgebaut.

Der Blick auf die gegenüberliegende Passstrasse beim damaligen Sprengobjekt offenbarte an jenem Samstag ein prächtigen Regenbogen im Blickfeld der Geschütze.

Der Wald ist übersät von kleineren Bunkeranlagen teils bis zurück in den ersten Weltkrieg reichend.

Immer wieder tauchen Bunkertüren im Waldboden auf. Dies Exemplar schliesst an ein Stützengrabensystem welches noch aus der 1. Weltkriegperiode stammt.

Die grösstenteils verfallenen Schützengräben schlängen sich, der Höhenlinie folgend, dem Hang entlang an die Südseite.

Am Ende des Grabens liegt zu Füssen tief im Tal der Lai da l Ova Spin.

Auch an diesem Eck, an steiler Felskannte, liegt der südlichste Infanteriebunker A7637 ehemalige Bewaffnung 1 Maschinengewehr.

Aktueller Plan in Grossformat PDF gibt’s auf: Ova_Spin_Festungsanlagen.pdf
Und die Vorgeschichte findet Ihr unter: http://blog.ateliereisen.ch/?p=8356
Verwaltet, gepflegt werden die Bunker von Hans Stäbler respektive vom Verein Festungsmuseum Crestawald zu finden dieser unter: https://www.crestawald.ch








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