Und noch mehr besinnliche Nachmittage

Wieder war eine kleine Forschungsexkursion angesagt und wieder war Schwerpunkt  die Befahrbarkeit alter Stollen des Bergwerk Horgen. Diesmal die geheimnisvollen Zementi-Stollen im Nordwestbereich des Rotwegstollens. Wichtiges Kriterium wieder, die CO2 Konzentrationen in den unteren unbekannten Abbauten sofern zugänglich.

Und wie so oft bei mir en paar als schön befundene Bilder.

Rotwegstollen

Blick zurück Richtung Tag, Besucherstollen Rotweg.

Rotwegstollen

Die geheimnisumwitterten Strecken rechts abzweigend. Im Bild Strecke D14, 810 m ab Mundloch Rotweg.

Zementistollen

Tendenz wie üblich sehr Breit aber selten angenehme Stehhöhe.

Zementistollen

Die noch verblebenden 3 Zementi-Stollen, benannt nach den Mergel-Abnehmer Zementi in Horgen, enden leider 2 nach etlichen Laufmetern in bis Decke verfüllt. Der 3. Kandidat sammelt rege CO2 bis Werte um die 4 Volumenprozent eine Weiterbefahrung gänzlich verunmöglicht.

Zementistollen

Noch steht ein mutiger Stempel 1 Km am Mundloch in einer halb aufgeschütteten Strecke.

Rotwegstollen

Wieder auf der Grundstrecke ein schönes Lichtbildchen des Versatzbaus.

Bergwerk Horgen

In der Übersicht liegen die Zementistollen im Nordwestbereich des Bergwerks. Die Stollen fallen, gemäss alten Plänen, bis 4 Meter unter die Hauptsohle Rotweg infolge sammelt sich toxisches CO2 in den Tiefstellen.

Bergwerk Horgen

Im Detail die heute bekannten Zementistollen, D12 mit CO2 4% tödlich ansteigend, D14, sehr lange Strecke und D18 mit einigen Abzweigern. D12 führt eindeutig ins Hauptabbaugebiet Zementi doch eine Befahrung ist unmöglich. Allerhöchst mit Atemschutzausrüstung noch erkundbar doch da einige Kriechstellen im Wege stehen wird die Befahrung mit umgeschnallter Atemschutztechnik zum reinen Martyrium. Manchmal da muss, trotz Neugierde, der schnelle Rückweg  obsiegen.

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