Abgesehen einigen Erkundungsmissionen gabs dies erste Buffalora-Wochenende reichliche Baustellen zu bewirtschaften.

Da uns dies besagte Wochenende einige Interessierte besuchten beschlossen wir die Befahrung der Michael II Strecke bis Stollenbrust. Eine Tour die sich im nachhinein, auch für mich als Zweitbefahrerin, als durchaus sportlich herausstellte.
Trotzdem en paar geile Stimmungsbilder sind entstanden.

Hauptstrecke Michael II in der Fortsetzung nach Versturz.

Baldiges Ende erzreicher Zonen Michael II nahe Stollenbrust.

Firstbau / Magazinbau Niveau Rafael I oberhalb Verfüllung Michael II.

Und, immer wieder beeindruckend, hinteres Hauptgesenk reichend bis verfüllte Michael I Aufhaue.
Abgesehen von den Erkundungsexpeditionen standen auch weitere, ganz konkrete Arbeiten auf den Plan.
Ein Team arbeitete an der Sicherung der Strecken Sohle 6 und 7.
Ein weiteres Team grub an der Verbindungsstrecke Michael I zu Michael II weiter.
Andreas und ich nahmen uns den Vermessungsarbeiten an, namentlich, der neu aufgewältigte Stollen Chiara, unterhalb Michael I, dem Verbindungsstollen Michael I zu Michael II und dem neu aufgefahrenem Schacht im Cogi-System.
Ein wichtiger und spannender Einblick indes lieferte die rund 20 Meter lange Chiara-Strecke die ca. 40 Meter unter Michael I angefahren wurde. Auch diese Strecke, im Original ca 35 Meter lang, stammt vermutet aus der Epoche 1550.

Der Stollen dreht leicht in den Luisaschacht-Hügel. In anfänglich weicher Tagstrecke mit Auszimmerung verläuft die Strecke in die zunehmend harte Kalkschicht. Die heute offene Förderstrecke beginnt im Hackegeschlagenem Ovalprofil und endet an geschrämter Zweistrossen-Arbeit.

Das Bild einer um 1500 fein säuberlich verlassenen Baustelle präsentiert sich bei Eintritt in den geschrämten Stollenbereich. Links aufgeschichtet steht benötigtes Kleinholz.

Am Ende der oberen Strosse noch eingekeilt die Sitzbank des Knappen. Angelehnt ein Ersatzschrämeisenstil.

Chiara als Plan zeigt den üblichen Nordost zu Südwest-Kurs mit Tendenz zur Drehung in Richtung des Hügels in welchem, rund 100 Meter höher, der Luisaschacht zu finden ist.
Und auch in diesem Beitrag der Plan des Schauffelwerks Team Tom, Philip, Mattis, Elia.

Und das Ganze als PDF gibt’s auf: Buffalora_plan2024_detail_V2.pdf
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