1. August bei den Uraniern

Wenige Luisische Taten strotzen vor solch Vernunft wie den neulichen 1. August-Rückzug in stille Gefilde vergangener Uransuche.

Konkret führte mich die Flucht vor überall herumstreunender, überaus dümmlichen, Politikern in den gut versteckten Chalttalboden zu den alten Kupfergruben die in den 1956ern ein erneutes Revival erlebten im Zusammenhang mit der hochpolitischen Suche nach Uran. Dies Bergwerk ist Teil der Mürtschenalp-Gruppe und ist, im Gegensatz zu den eher bekannten Gruben, nie von Gustav Weinmann bespielt worden.

Kurzum, ein schwer zu findender Ort der vollständigen Abgeschiedenheit. Zu Abgeschieden für en Gustav Weinmann und zu abgeschieden für Otto-Normal-Wanderer.    

Mürtschenalp Chalttalbode

Trotz des wechselhaften Wetters, der Aufstieg lohnte. Im Bild der letzte Spitz der mächtigen Halde oberhalb steiler Felswände.

Mürtschenalp Chalttalbode

Der alte Stollen, von Emil Stör um 1865 bewirtschaftet, führt nur wenige Meter bis zu Verbruchstelle.

Mürtschenalp Chalttalbode

Verbruch  Emil Stör Tagesstrecke.

In den Jahren 1956 legten die Gonzenbergleute einen neuen Querschlag welches das Emil Störbergwerk hinter der Verbruchstelle anfuhr.

Mürtschenalp Chalttalbode

Dieser Querschlag wurde nach Aufgabe, liebevoll mit Holz und Schutt, vor neugierigen Befahrern verborgen. Seit etlicher Zeit indes kann über ein schmales Loch der Querschlag erreicht werden.

Dank dieser gut verborgenen Strecke ist das um 1956 aufgewältigte Emil Stör-Bergwerk bis auf wenige Teile befahrbar.

Mürtschenalp Chalttalbode

Hauptfahrstrecke Emil Stör.

Mürtschenalp Chalttalbode

Wie schon Hauptgrube und Erzbett, die Emil Stör Männer waren grosse Meister des Trockenbaus.

Mürtschenalp Chalttalbode

1. Hauptaufschluss.

Und der Vollständigkeitshalber der Planausschnitt Kalttalbode von Emil Stör 1865.

Mürtschenalp Chalttalbode

Die Geschichte rund um die Radioaktiven Steine vom 23. Mai 2020 gibt’s auf Mürtschenalp auf dem Kalttalkopf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert