Als die Schweizer sich eingruben

Ein Blick in ein grosses Politikum, ein Politikum umgeben von einem dicken Schleier.  Ein scheues Antasten dieses Politikums löste immer wieder eine lustige Welle von durchaus skurrilen Bekanntschaften aus. Ich bin indes, in dieser kleinen Bildserie, voll unwissenschaftlich, keine Ortsangaben, keine Details, voll die Urbanexplorerin.

Schlicht ein Blick in aufgegebene Schweizer Artelleriefestungen. Ein Blick in Anlagen die den Mythos einer Sasso San Gottardofestung ziemlich entzaubert.

Kurzum, en paar Bilder Rubrik Türe stand offen.

Die in den Fels getriebenen Stollen scheinen endlos. Ein Labyrinth aus Versorgungsgängen erschliesst, Spital, Unterkunft, Maschinenhallen, Wasserzisternen, Munitionslager und Gefechtsstellungen.

Treppen erschiessen verschiedene Festungssohlen.

Zugang in eines der Munitionslager.

Und immer wieder Sicherungsstellungen von den Aussenzugängen.

Küche in der Kommando-Kaverne.

Maschinenhalle, Notstrom und Belüftung.

Vertikalblick zu den Trickwasserzisternen.

Umgebaute Geschützstellung, von Bunkerkanone zu MG.

Und der Blick durch die Geschützöffnung aufs längst verwachsene und vergessene Geschützfenster.

Definitiv ein grosses Festungswerk, vergleichbar der Gotthardfestung, mit ebenso markanter Geschichte reichend bis in die 1990er Jahre.

1 Kommentar zu Als die Schweizer sich eingruben

  1. Ein richtiges Schmuckstück, wüsste ich doch nur wo, wäre ein schöner Ausflug. Danke für die Bilder und ganz generell deinem Blog! Dieser hat mich vor rund 10 Jahren auf dieses schöne Hobby gebracht.

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