oder Sparenweid
Im Sammelsurium schöner Bergwerke sticht ein Objekt ganz besonders hervor. Es ist das oberste Kohlebergwerk des Gottschalkenbergs auf 1004 Meter über Meer. Insbesondere die noch erhaltenen Stollen aus den Jahren 1942 bis 1943 sind ein imme wiederkehrender Besuch wert.
Ich war wieder mal oben erspare mir indes die geschichtlichen Hintergründe da ich denen bereits den Beitrag Kohlebergwerk Sparrenweid vom 12. November 2013 schenkte.

Das ehemalige obere Mundloch ist leider inzwischen etwas zusammengefallen. Das Holz ist nimmer so am richtigen Platz und auch die Kriechecken dünkten mich deutlich mühsamer.

Die schönen Spundwände mit Zimmermannskralle stehen jedoch, zu meiner freudigen Überraschung, immer noch.
Der Fuchs ist definitiv ausgezogen und mit ihm der süssliche Geruch halbierter Feder-Nutztiere und Kotthäufchen.

Beide Gesenke sind noch immer prallgefüllt mit Kristallklarem Wasser.

Kohle indes ist in diesem Kohlebergwerk eher die Seltenheit was erklären würde wieso die letzte Betriebsperiode mit Unterbrüchen nur gerade 2 Jahre dauerte. Im Bild der letzte hintere Streckenabschnitt mit 10 cm Kohleflöz an der Stollenwand.

Wohlmerkend dies Bergwerk kennt ganz andere Reize als deren Ursprungsbestimmung die Kohle. Infolge bekannt, über Landesgrenzen hinweg, die Goldbestückte Decke auf der verstürzten Tagesstrecke. Das Gold ist leider nur wertloses Pyrit doch der Effekt ist, über weite Abschnitte hinweg, manch ausgedehnte Fotosession wert.

Manchmal wechselt die Pyrit-Patina von Decke zu Wand, auch schön, und in der Tendenz, auch Nass.
Für jene die wissen wollen wo es liegt, obligates Plänchen.

Gross machen, anklicken und sich am PDF erfreuen
aber,
klar und deutlich, der Einstieg muss verdient sein.
Vorbeitrag, exakt 12 Jahre, auf Kohlebergwerk Sparrenweid
Andere Gottschalkenberger Gottschalki immer schön
Und, die Sache mit dem R respektive dem Doppel-R im Flurnamen bleibt umstritten. Es gibt beide Versionen.
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