Kategorie: Reisen

Luisa on the road

Belchite

Es gibt auf meinen Reisen immer wieder Orte die mich magisch anziehen. Ist zwischen mir und der besagten Lokalität ein Zaun verbaut ist die Neugierde umso grösser.

Belchite

So geschehen neulich auf meinem Weg in Richtung Süden. Eine geglaubte Kathedrale, ein Ding welches gleich mehrere Fetische ansprach, zwang mich zum Wendemanöver.

Die Kathedrale erwies sich als hochinteressante grössere Dorfkirche und der umgebaute Zaun verfügte über eine praktische Kriechöffnung.  

Entgegen meiner Vermutung war das eingezäunte Areal viel grösser und voller Lostplaces-Sehenswürdigkeiten.

Belchite

Im Innern öffnet sich ein komplettes Dorf voller Ruinen.

Belchite

Einzelne Bauten weisen auf eine neuere Zeitepoche hin doch nach wie vor zog mich hauptsächlich das zertrümmerte Gotteshaus magisch an. Keineswegs lang dies an der, wie konservativ christliche Kreise gerne behaupten, göttlichen Anziehung. Viel eher obliegt mir eine Faszination für Sakralbauten im Kontext mit einer Kunsthistorischen Ausdrucksweise. Diesen Fetisch stammt eindeutig von meiner Kunsthistorisch bewanderten Lebensgefährtin Christina.

Belchite

So schritt ich durchs beschriftete Kirchentor nicht um zu betten eher um meine entfesselte Neugierde zu stillen. Die Torbeschriftung deuten auf einen schweren Konflikt hin welchem ich mich später annehmen werde.

Belchite

Die Kirche mit Namen „Iglesia de San Martin de Tours“ wirkt im Innern sauber aufgeräumt. Bald wird mir klar dass ich nicht die einzige Besucherin bin aber wahrscheinlich eine der wenigen die den Zaun überwindet. Nach meinen ausgedehnten Erkundungen vernehme ich von der Ferne eine Reisegruppe angeführt vom, mit Megafon bewaffnetem, Reiseleiter.

Belchite

Nichts desto trotz blieb mir genügend Zeit um ungestört die reich verzierten Elementen abzulichten.

Die Geschichte um dies Ruinendorf beginnt in den Jahren des Spanischen Bürgerkriegs. Namentlich die Schlacht von Belchite welche vom 24. August bis zum 7. September 1937 tobte, sorgte für die Zerstörung des Dorfes. Die republikanische Armee stationierte Truppen in Belchite um eine grössere Offensive zu starten mit dem Ziel die benachbarte Stadt Zaragoza einzunehmen. In der Folge flogen die Francotruppen massive Luftangriffe gegen Belchite. Das Dorf wurde massiv beschädigt.

Franco beschloss das Ruinendorf Belchite als Mahnmal zu belassen und stattdessen, mit Hilfe zahlreicher Kriegsgefangener, ein neues Dorf nebenan aufzubauen.

Belchite

Belchite um 1900 noch von den verehrenden Luftangriffen. Zu sehen die im Vorbeitrag beschriebene Bahn der MFU „Minas y Ferrocarril de Utrillas“ die einst von Zaragosa nach Utrillas führte. Auf meiner Karte von 1910  ganz leicht im Hintergrund die aktuelle Karte unterlegt. Darauf ersichtlich die Neubausiedlung nach Francos Plänen im Nordwesten des zerbombten Ortes.

Belchite

Das Neubaudorf entstand nach damaligen Ideen der Nationalisten. Bis zu deren Fertigstellung sollten noch Jahrzehnte  verstreichen Korruption und eine massive Propagandamaschinerie verzögerten den Bezug der Häuser immer wieder. Letztlich stand das Dorf Belchite bezugsbereit um die 1960er.

Zu Details um die Schlacht von Belchite https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Belchite

Zu Belchite https://de.wikipedia.org/wiki/Belchite

MFU

Mal wieder ne Bergbaugeschichte aus dem fernen Spanien. Diesmal gondle ich in Richtung Teruel während etliche Sehenswürdigkeiten auf mich einprasseln.

MFU steht für „Minas y Ferrocarril de Utrillas“ und war ein Kohlefördernder Betrieb mit eigener, 125 km langen, Eisenbahnlinie Utrillas – Zaragoza. Der moderne Bergbau dauerte zwischen 1904 und 1981. Die Anlagen galten bis zum Betriebsende zu den modernsten in Europa.

 Ich weiss nur wenig über die Bergwerke darum an dieser Stelle reichlich Bildchen.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Am Ortsausgang Utrillas steht die Föderanlage Santa Barbara mit gleichnamigen Schacht. Der Schacht fährt ein mächtiges Kohleflöz auf 60m, 105m und 150m an.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Neben dem Förderschacht Santa Barbara stehen die Silos mit dazugehöriger Förderebene.

Die Installationen rund um den Santa Barbara-Schacht werden gegenwärtig Museal genutzt. Ein Besucherzug auf 60er Spur zirkelt  um die alten Anlagen im Ort Utrillas herum. Bei meinem Halt indes schien weder Zug noch sonstwie Touristisches zu laufen einzig ein ausgedehntes Gespräch mit meinen Ex-Minero vermochte weitere interessante Fakten zu Tage fördern.  

Mit etwas Stollenwissen zog es mich in eher vergessene Gefilde.

Mina Sur liegt 1.4 Km Südöstlich und solle auch die Flözzone per Bremsberg erschliessen.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Das Mundloch liegt gut versteckt hinter den Bäumen. Der dazugehörige Stollen indes war bald, ab 5m, verstürzt.

Doch wo ein Versturz vorliegt öffnet sich gerne das Bodenreich zu einladendem Einstieg und im konkreten Falle war dies so.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Der Stollen ist bald mit Holz ausgezimmert und mit einigen zu überkletternden Verstürzen bestückt. Eine Verzweigung führt erneut zu Tage in ein Wasserreservoir. An der Seite ist ein, dummerweise, zugedeckter Belüftungsschacht. Bei meiner Befahrung dünkte mich dass die CO2 Konzentration zunahm obendrauf startete ein längst angekündigter Bremsberg hinter noch einem Versturzhügel. Diese Tatsachen gepaart mit dem Wissen dass in der Tiefe ein Kohlehobel sein Unwesen trieb veranlasste mich zur Umkehr. Gemäss meinen Kombinationen, Gespräche und weitere Infos, führt der, wahrscheinlich zugegaste,  Bremsberg ins Kilometerlange Hauptsystem. So richtig eindeutig weiss ichs indes nicht.  

Somit blieb reichlich Zeit zur Erkundung der Ausseninstallationen.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Die Silo-Verladeanlage ist sichtig vom Zahn der Zeit gezeichnet.

Noch weiter Südöstlich, ca 2 km, im Ort Escucha, liegt die nächste Schachtstollenkombination die ebenfalls aufs Hauptflöss zugreift.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Noch als Überbleibsel erhalten das  Fördergerüst der „Mina se Vera“.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Die „Mina se vera“ (Mine man wird sehen) ist heute ein Bergbaumuseum. Respektive die ersten zwei Quergänge sind als Museum konzipiert. Auch dieser Stollen führt als Bremsberg bis aufs tiefste Flöz 180 m unter Boden.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Im Talboden liegt das moderne Fördergerüst mit obenliegender Fördermaschine. Dieser Schacht, genannt „Pozo Pilar“ war als letzter, bis in die Jahre 1981, im Betrieb und versorgte unter anderem das dahinter liegende thermische Kraftwerk mit Brenn-Kohle.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Zur Bergbaugesellschaft MFU gehörend die Knappenhäuser links im Bild und das Thermische E-Werk Bildmitig.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

Die Knappenhäuser haben definitiv bessere Tage gesehen.

Minas y Ferrocarril de Utrillas

 Und der Übersicht willen, kleines QGIS-Plänchen.

Saint Girons – Baeza

Oder, die Eisenbahn die nie Eisenbahn werden sollte

Wer eine Reise tut hat viel zu erzählen. Als gut getrimmte Schweizerin ist mir das Narrativ des Bahnlandes Schweiz tief eingeimpft. Das im nahen Ausland durchaus Pionier-Bahnprojekte entstanden wird hierbei erst bei Begegnung mit allerlei Artefakten aus vergangener Zeit ersichtlich.

Ich war auf der Durchreise nach Teruel als mir zahlreche Bahninstallationen ausfielen.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

Neben den weit gestreuten Bahnhöfen sind weitere typische Bahninstallationen wie Lagerräume, Werkstätten, Tunnels und Brücken in der Landschaft zu beobachten. Die Bahnhofsanlagen zogen mich magisch an, ich musste gefundenen Bauten näher begutachten.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

Deren vier Bahnhöfe sind mir bei rasanter Fahrt auf der N-420 begegnet. Diesen vier Bauwerken, da immer ideal an der Strasse gelegen, schenkte ich einen vertieften Blick.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

Die Bauform ist tendenziell immer die gleiche. Zweistöckiges Gebäude mit hochgesetztem Turm, Etage 3. Meist liegt auf Bahnsteigseite ein kleiner Balkon oberhalb des Stellwerkvorbaus.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

Manche Bauten sind aus Backstein wiederum welche sind bis zuoberst aus Sandsteinquadern.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

Neben dem Bahnhofsgebäude liegt leicht abgesetzt das öffentliche WC, eine Plazierungsform die in Spanien, weit verbreitet ist.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

Die meisten Bahnhöfe liegen, was eher aussergewöhnlich ist, deutlich entfernt von den Siedlungen. Die Ausnahme bildet hierzu der schmucke Bahnhof „Alfambra“. Dieser steht mittig Ortseingang. Noch ziert der Schriftzug „SE VENDE CON TERENO“ die Fassade was soviel heisst wie „Zu verkaufen mit Grundstück“. Wie ich in Erfahrung bringen konnte versuchte die Besitzerin „Atif“ (Infrastrukturbetreiberin Bahngesellschaft RENFE) im Jahr 2021, nach immensen Corona-Massnahmen-Verlusten, die Bahnhöfe zu versteigern. Der Startpreis lag bei 44 000 Euro, mit dazugehörig rund 19 000 m3 Land, der jeweilige Bahnhof, das WC-Häuschen und die dazugehörige Lagerhalle. Keines der Bahnhöfe wurde bis heute verkauft.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

An allen Bauten klaffen grosse Öffnungen im Dach, teilweise sind Etagendenken eingebrochen. Selten gelang mir der Aufstieg bin zum Türmchen, Etage 3. Der Zustand der Bauten wie auch die absolut rigorosen, investitionsfeindlichen Coronamassnachen im 2021 dürften letztlich das Verkaufsbegehren der  Infrastrukturbetreiberin zunichte gemacht haben. Tatsche ist, die von mir besuchten 4 Bahnhofe sind alle noch zu haben.

Bahnhof Alcañiz - Teruel

Zum Bahnhof gehört ein Lagerschuppen oder, wie im obrigem Bild ein Werkstattgebäude. Auch diese Bauten sind grösstenteils Dachlos einzig die Stahlkonstruktion steht noch auf dem alten Gemäuer.

Was mich, als archäologisch bewanderte Person, speziell ins Auge stach war dass Fehlen sämtlicher Ausbauspuren. Sprich nicht der Hauch von Fenstern, Türen, WC-Anlagen, Küchen, Plattenböden, war zu erkennen. Auch Bahnschwellen, Schotter oder gar Schienenüberbleibsel sind keine vorhanden.

Zwar ist bekannt das während der Bürgerkriegsjahre so ziemlich alles wieder verwertet wurde was irgendwo herumlag und die Bauten sind eindeutig noch vor den Kriegsjahren entstanden doch meist findet sich immer was wie Plattenböden oder Kamin-Kücheneinbauten. Bei besagten Artefakten gibt’s nur ein Schluss, die Bahn wurde nie fertiggestellt. Es sind nie Züge an den Bahnhöfen eingefahren. Dies veranlasste mich zu tieferer Recherche.

Folgend nun die historische Auflösung dieser Geisterbahn.

Die Bahnüberbleibsel ist Teilstück des Projekts Saint Girons – Baeza. Namentlich hätte eine Zugverbindung das in den französischen Pyrenäen gelegene Städtchen Saint Girons mit dem Andalusischem Ort  Baeza verbunden.

Die 850 Kilometer lange Strecke hätte demzufolge, von Norden nach Süden, folgende Abschnitte abgefahren:

  • Saint Girons – Puebla de Segur (nicht gebaut)
  • Puebla de Segur – Lérida (fertiggestellt und noch in Betrieb)
  • Lérida – Alcañiz (nicht gebaut)
  • Alcañiz – Teruel (nicht fertiggestellt, die von mir besuchte Teilstrecke)
  • Teruel – Utiel (nicht gebaut)
  • Utiel – Albacete (nicht fertiggestellt)
  • Albacete – Baeza (nicht fertiggestellt)
Saint Girons - Baeza

Im Jahr 1926 begann die Projektierung der Bahnlinie Saint Girons – Baeza unter dem Projektname „Plan Guadalhorce“. Aufgeteilt in Teilstrecken begannen die ersten Bauarbeiten kurz nach 1926 doch schon bald, um 1930, ruhten die Bauarbeiten. Der beginnende Spanische Bürgerkrieg (1935 – 1939) wie auch der anschliessende Weltkrieg (1939 – 1945) besiegelten das Schicksal des Projektes Saint Girons – Baeza. Es wurden immer wieder Anstrengungen unternommen um Teilstücke fertigzustellen doch ausser Puebla de Segur – Lérida fand keine weitere Schrecke Vollendung.

Alcañiz - Teruel

Das kleine Teilstück welches ich besuchte lässt sich heute klar auf den Luftbildern rekonstruieren. Bis auf wenige Teilstücke sind die Bahntrasse noch erhalten. Auch die Bahnhöfe sind auf der Strecke Alcañiz – Teruel einige auffindbar.

Link Wiki Alcañiz – Teruel

Link Wiki Saint Girons – Baeza

Guadix

Eine kleine Bildliche Rundreise aus Luisas Almeria 2025-Abenteuern. Guadix die Kleinstadt die zu grossen Teilen aus Wohnhöhlen besteht, besticht durch einige Sehenswürdigkeiten die das Herz eines jeden Urbanexplorers in Rage versetzt. Aber auch die nähere Umgebung kennt einige Industriegeschichtliche Hinterlassenschaften mit durchaus spannender Geschichte.

Guadix

Alte Industrieanlage am Bahnhof.

Guadix am Bahnhof beginnt meine Reise. Während ich auf die Ankunft eines Freundes wartete blieb genügend Zeit um diesen magischen Ort etwas näher zu erkunden. Ein Ort welcher in römischer Zeitepoche, dank umliegender Kupfer, Blei, Silber-Minen, zu Glanz und Mächtigkeit aufstieg. Guadix indes auch längst verwelkt, ein Paradies der Urbanexplorer und Bahnfetischisten. Die um 1895 fertiggestellte Bahnlinie „Linares Baeza-Almería“ bescherte der Kleinstadt, auf Kilometer 151,142 ab Linares Baeza gelegen, ein beispielloser Industrialisierungssprung. Noch heute sind die Relikte einer grossen Industrieepoche allgegenwärtig ums Bahnhofsareal verstreut.

Guadix

Der Kran an den aufgegebenen Lokwerkstätten steht noch immer.

Guadix

In den 1920er genoss die Bahninfrastruktur ein kräftiges Update. WC-Gebäude, Bar und ein kleiner Park gruppierten sich südlich der Geleise. Der Koloniale Bergbau, angeführt von den Briten, ist in dieser Zeitepoche in vollem Gange. Heute sind Park und Gebäude vergessen und vergammelt. Die Natur erobert sich die Flächen zurück.

Nicht unweit des Städtchens liegt ein Relikt früherer Kupferproduktion. Die Ursprünge dieser Kupferabbaustelle am Fusse der Sierra Nevada reichen bis in die Römerzeit. Die Betriebszeit der „Mina Santa Constanza“ endete um die 1960er.

Mina Santa Constanza

Oft fotografiert, das markante Fördergerüst im Zentrum des Industrieanlage.

Mina Santa Constanza

Etwas die Hügeln hinaufsteigend wird der gesamte  Bergwerksbetrieb sichtbar. Links hinten, die Kupferschmelze, mittig die Förderanlage, Vordergrund, Lastwagenrampe.

Etwas östlich gelegen, nur wenige Kilometer vom schmucken Kupferwerk entfernt, klafft eine wuchtige Öffnung im Boden.

Minas de Alquife

Dies Loch, respektive diese Locher, teils Kilometer breit und einige hundert Meter tief, sind die letzten Überbleibsel des kolonialen Eisenerzbergbaus. Die Bergwerke sind traditionell in zwei rivalisierende Gesellschaften aufgeteilt demzufolge nennt sich die eine Grube „Minas del Marquesado“ die andere Grube tragt den Flurnamen „Minas de Alquife“. Obschon beide nebeneinander liegen haben beide Betriebe eine eigene Bahnlinie.

Die Minas del Marquesado sind heute wieder teilweise reaktiviert und auf Prospektion von seltenen Erden.  Die Minas de Alquife sind indes mehrheitlich verfallen obschon die Anlagen teilweise aneinander verwoben sind.

Minas de Alquife

Minas de Alquife Werksgebäude.

Minas de Alquife

Innenansichten.

Minas de Alquife

Bohrjumbo aus den 1970ern.

Die Bergwerke waren in meiner Kindheit, in den 1990, als mächtige Eisenerzlieferanten bekannt. Insbesondere die endlos wirkenden Erzzüge die durch Gador rumpelten  sind meinem Gedächtnis tief vermerkt.

Minas de Alquife

Beide Bergwerke besassen eigene Bahnlinien wovon die einte, Minas del Marquesado, bis gegen Ende der 1990er gepflegt wurde. Die zweite, früher stillgelegte Bahnstrecke, ist in etlichen Sergio Leone-Western verewigt. Im Bild der Zugang ins Minengelände Minas del Marquesado übers neuere Bahntrasse.

Bahnhof Huéneja-Dólar

An der Anschlussstelle Bahnhof Huéneja-Dólar steht noch der letzte vollgeladene Erzzug.

Bahnhof Huéneja-Dólar

Im Innern der Silowagen feinstes Roherz aus den Marquesado-Gruben.

Und der Vollständigkeitshalber, eine weitere Mine aus der Region die in der Neuzeit ein erneutes Revival erlebte.

Minas Las Piletas

Die Rede ist vom Bergwerksbetrieb Las Piletas mit schöner Schachtanlage.

Aktuelle Webseite der Bergwerksgesellschaft https://www.oxidosferricos.com/3rd-project

Und kleine Karte zu den einzelnen Standorten.

Guadix

In diesem Sinne, jene die all die Orte aufsuchen, viel Spass.

S-charl, der Weg ist das Ziel

Kleine Bildergeschichte ohne Stollen, ohne viel BlaBla und doch nicht minder Fotogen.

Zweck der Mission ein Vortrag über Buffalora, den ich hier als PDF zur Einsicht stelle.

Flüelapass

Flüelapass gibts nicht nur reichlich Freizeitverkehr. Schnee und Eis sind immer noch dominate Gäste in solch Höhen.

Kurhaus Tarasp

Wie üblich musste ein Besuch im Kurhaus Tarasp sein. Jugenderinnerungen, 1979, damals schon fasziniert von Unterwelten, wusste ich um die unterirdische Erschliessung aller Kurhausbauten. Aktuell beschränkte ich mich auf Aussenspaziergänge.

Kurhaus Tarasp

Die Inn-Brüche war um die 1979er deutlich standfester.

Wenn doch meine Reise dem Bergbauörtchen S-charl galt.

Schmelze S-charl

Und da war Bergbau definitiv beherrschendes Thema also, klar, die obligate Begehung der ehemaligen Blei/Silber-Schmelze durfte nicht fehlen.

Schmelze S-charl

Nicht nur Bergleute schreiben, auch Schmelzer neigen zu grosser literarischer Verewigung. Was hier steht, respektive den Zusammenhang, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Text steht an einer Innenwand des Ofengebäudes.

Wohnblock S-charl

Auch der Bergmanns-Wohnblock aus 1674 ist immer wieder en Foto wert.

Wohnblock S-charl

Der nächtliche Abendspaziergang war logisch auch ganz im Zeichen alter Bergbaupfade.

Laterne

Zurück im Ort entlockte die Strassenbeleuchtung mein Interesse.

Albulapass

Aus gemachten Erfahrungen bevorzugte ich den Rückzug über den degradierten Albulapass (von Blau-Kantonsstrasse zu Weiss-Gemeindestrasse).

Der besagte Buffaloravortrag gibts als PDF auf: Buffalora.pdf

Val de Travers

Noch eine Geschichte zu der neulichen Flachlandwochenende-Exkursion. Diesmal führt die Geschichte ins Asphalt-Bergwerk La Presta und umliegende, etwas entspanntere,  Abenteuer.

La Presta ist heute ein eindrückliches Besucherbergwerk mit einigen schicken Extras wie etwa den Schinken im Asphalt gekocht.

Bergwerk La Presta

Der Schicken im Asphalt gekocht, ursprüngliches Festessen am Tage der heiligen Barbara 4. Dezember im Bergwerk La Presta.

Jenes was nicht Besucherbergwerk ist erkundeten wir, soweit wie möglich, an einem der bekannten Weihnachtstagen der Beitrag  dazu unter Weihnachtliches Bitumen

Nun gut, heute das Besucherbergwerk mit etwas Bildern,

Bergwerk La Presta

Der Hauptbesucherteil folgt der Hauptstrecke welche zuletzt für Pneufahrzeuge ausgeweitet wurde. Der Asphaltabbau bestand mit Unterbrüchen zwischen den Jahren 1830 bis 1986 die letzten Jahre als reiner Pneufahrzeug-Betrieb.

Bergwerk La Presta

Felsanker zeugen von letzten Betriebstagen.

Bergwerk La Presta

Wie erwähnt waren in letzten Jahren ausschliesslich Pneufahrzeuge untertage im Einsatz. Dieser wuchtige Radlader wird lieblich die Bergkatze genannt.

Bergwerk La Presta

Zu den gesammelten Artefakten finden sich indes auch noch ältere Gerätschaften wie etwa diese zwei Grubenhunde.

Bergwerk La Presta

Modernerem Datums, die zwei V4 Pressluft-Kompressoren mit dazugehörigem Drucktank.

Das Bergwerks erlebte einige Handänderungen bis im Jahr 1873 als die britische Gesellschaft  Neuchâtel Asphalte Company Ltd. die Anlagen übernahm. 1960 wurde die Neuchâtel Asphalte Company Ltd. an die englische Tarmac Gesellschaft verkauft. Bis in die Jahre 1986 betrieb die Tarmac die Asphaltproduktion.

Die Stollen des Bergwerks La Presta umfassen, teils auf mehrere Sohlen verteilt, eine Fläche von 1500 Meter x 800 Meter.

Bergwerk La Presta

Stand der Untertagebauten im Jahre 1975 (Plan gross machen, Plan anklicken).

Leider waren bereits um 1920 etliche Einstürze dokumentiert. Diese sind auch nachfolgendem Plan erkennbar.

Bergwerk La Presta

Plan gross machen, Plan anklicken

Das aktuelle Besucherbergwerk umfass die nordwestliche Abbauzone. Südöstliche Bereiche sind nach Ausserbetriebsetzung der Entwässerungspumpen relativ rasch abgesoffen. Inwieweit östlich, höher gelegene Felder zu erreichen sind, entzieht sich meiner Kenntnis.

Webseite Asphaltminen  https://www.mines-asphalte.ch

Ortswechsel

Wer ins Val de Travers reist wird kaum am Absinth vorbeikommen. Endliche Destillerien dampfen feine Hochprozenter im Tal der fetten Bergwerke.

Gaudentia Persoz bietet Einblicke ins Geheimnis des Destillierens feiner Absinther.

Distillerie d'Absinthe Persoz Sàrl

Im Bild eine Destillierapparatur aus Gaudentia Persozs Fundus.

Die Webseite https://absinthelaptite.ch

Und auch so, eine Empfehlung wert,

wer en feines Hotel sucht und Forellen über alles mag liegt im Örtchen Champ du Moulin genau richtig.

Hotel de la Truite

Im Hotel de la Truite gibt’s feine Zimmer, auch so feine Forellen in aller Variationen und etwas Industrieromantik.

Webseite https://www.la-truite.ch

Zinnwalder

Manchmal da gibt’s Geschichten die ich nicht erzählte obschon sie durchaus erzählenswert wären.

Der Grund in dieser Umstandsverknüpfung liegt in meinem Naturwesen welches zu machen pflegt, was gesagt wird ich nicht zu machen hätte.

Ominöser Kompromiss, viele Bildli und scheiss auf Pläne.

Zinnwald

Die Einblicke sind faszinierend und die  Laufkilometerdistanz locker dreistelig.

Zinnwald

Und lang, noch länger und am längsten.

Zinnwald

Noch liegt mancherorts die Technik herum der letzten Bauepoche.

Zinnwald

Einbruch

Zinnwald

Grundstrecke Türstockeinsturz

Zinnwald

Aufklappte Weichen

Zinnwald

Fahrten in obere Flözzonen

Zinnwald

noch mehr Fahrten

Zinnwald

Und allerletz zu Forschung Buffalora, mach Text ist belangloser als vielleicht vermutet.

Zweifelsohne, Fotos sind schön und ich nervte mich heut dass nicht wieder in der Lage war mich der befahrenen Lage zu erinnern.

Die Tage in St. Gallen

Ich und meine Partnerin Christina weilten, des Berufes wegen,  die letzten Tage, in schönen St. Gallen. Grund genug dies Örtchen, welches uns beherbergte, etwas näher zu entschlüsseln dies, wie üblich, mit viel Bilder und diese, wie unüblich, ausnahmsweise mit Smart-Phönchen abgelichtet.

Die erste imposante Begegnung die der Reisende macht, ist definitiv die wuchtige Stiftskirche und Kathedrale. Der um 1755, in 11 Jähriger Bauzeit, errichtete Barocke Neubau ersetzte die damalige, allmählich baufällig werdende,  Klosterkirche aus dem Jahr 800.

Die Fürstabtei St. Gallen (gegründet 719, aufgehoben 1805) war eine Benediktinerabtei die an Stelle des, vom irischen Mönch Gallus (Namensgeber der Stadt), um 612, gründete Einsiedlerzelle, an der Steinach, zu stehen kam.  

Dank der ältesten, noch erhaltenen, Gebäudegrundriss-Zeichnung, dem karolingischem Klosterplan St. Gallen, lässt sich Grösse und Ausstattung des Benediktinerklosters um ca. 827 rekonstruieren.

Der karolingische Klosterplan Stand 819 oder 827/830,  Quelle: St. Gallen, Stiftsbibliothek, Ansicht in gross auf http://www.e-codices.unifr.ch/de/csg/1092/recto

Die Stadt St. Gallen wird in den Folgejahren nördlich des Klosters allmählich zur bedeutenden Tuchmacher-Metropole heranwachsen. Die Benediktinerabtei indes schliesst, nach diversen Konflikten, rund um Reformation und Autonomiebestrebungen der Stadt, um 1805 den Klosterbetrieb.

St Gallen um 1770

Ansicht der reformierten Stadt St. Gallen mit massiv ummauerter Klosteranlage datiert aufs Jahr 1770. Ich indes wage die Behauptung einer früheren Stadtaufnahme. Die Kathedrale, respektive deren Neubau, verfügt, auf der Zeichnung, über ein einzelnes Türmchen. Der alte Plan wie auch der Barocke Bau kennt 2 Türme.

St Gallen um 1899

Plan, Quelle: Zentralbibliothek Zürich

Im Jahre 1899 ist der Klosterbau mit Kathedrale und allem drumrum Staatsbesitz. Die Südostbahn betreibt den Bahnhof nordwestlich der Stadt und ein anwachsendes, heute grösstenteils verschwundenes, Strassenbahnnetz, durchzieht die Aussenquartiere. Eine moderne Stadt entsteht so wie wir sie heute Innerstädtisch wiederfinden.

Abgesehen vom sakralem Wirken  gibt’s in St. Gallen weitere durchaus lohnenswerte Sehenswürdigkeiten die uns bei nächtlichen Spaziergängen auffielen.

Drei Weiher

Die drei Weiher sind der ganze Stolz eines jeden waschechten St. Gallers. Tatsächlich waren die Weiher oberhalb der Stadt gelegen, ganz und gar, den Erwartungen entsprechend. Mein Bild ist, der Absicht Willen, und 180 Grad gedreht da die Spiegelung ein imposantes Wolkenschauspiel bot und dieses die obere Bildhälfte verdient.

Die Weiher waren, so wird vermutet, ursprünglich als Steinbruch dienend, künstlich angelegt. Um 1610 wurden die Brüche geflutet um die Wasserversorgung der Stadt und des Tuchgewerbes sicherzustellen. Heute sind diese viel besuchtes Naherholungsgebiet.

Mühleggbahn

Die drei Weiher sind bequem zu Fuss oder, seit 1893 per Standseilbahn erreichbar. Die damalig erbaute Mühleggbahn verläuft noch heute parallel zur Steinach grösstenteils unterirdisch bis Mühlegg. Die erste Standseilbahn funktionierte bis 1950 als Wassergewichtsseilbahn. Heute fährt eine vollautomatisierte Bahn durch den Tunnel. Im Bild die Talstation am steilen Ufer der Steinach.

Wer, wie wir, eher sportlich unterwegs, die 69 Meter Höhenunterschied, bewältigen, findet in der Steinach-Schlucht weitere Geschichtsträchtige Überbleibsel.   

Steinachschlucht

Zahlreiche Mühlen bewirtschafteten das steil herunter donnernde Steinachwasser. Heute finden sich vereinzelte, ungenutzte Radstuben aus dem 19. Jahrhundert, entlang des Fussweges.

Berneggstollen

Und auch en Stollen, leider bei meinem Besuch verschlossen, liegt am Wege. Wie ich später erfahre der sogenannte Berneggstollen welcher in Zeiten um den 2. WK angelegt wurde.

Berneggstollen

Das Bauwerk ist, wie die amtliche Vermessung zeigt, in Tat und Wahrheit ein Tunnel welcher den Berg von der Steinachschlucht zur Strasse Am Sturz quert. Ergo ein Teil mit Ein und Ausgang obschon die Militärarchitekten eher von Eingang und Notausgang reden täten. Die ganze Anlage war damals als Luftschutzalarmzentralle projektiert. Fertiggestellt wurde das Untertagewerk nie.

Steinach

Und wers aufs Einächtigen des bewölkten Sommertages schafft kann eindrückliche Bildstimmungen einfangen.

Kathedrale

Dito nochmals Smartphöndlibild mit Kathedrale.

Berner Zipfelkappen und weitere Eskapaden

Ja, ich war in Bern, rein Beruflich, mit spezieller Betonung auf rein Beruflich den in Bern gibt’s gegenwärtig nichts ausser Bundeskasperlis und denen möchte ich definitiv nicht in die Hände fallen.

Kasperlihus

Den noch immer überwiegt, bei unrühmlich bekannter Truppe, die Doktrin der Covidbekämpfung und ich könnt, aus deren Sicht, in die Rolle der Gefährderin verfallen. Gelogen wird das Balken brechen, die allgemein zugängliche, mediale Hirnwäsche erinnert an Zeiten, fast vergessener Propaganda-Minister und Begrifflichkeiten wie auch Zahlen werden aufs Äusserste durchgefickt. Also es gilt, Arbeiten, Schnauze halten und, wie tausendfach im Militär beübt, verschlaufen wos nur geht. Da ich richtig gerne arbeite und sonstig mich von Obrigkeiten eh tendenziell fernhalte, lang ich genau richtig.

3 Tage wahren meine Liebste und ich in Berner Innenstadt,

kabelsalat

Mission, wie so oft, Kabelsalate.

Und doch, zwischen Zipfelkappenverschlaufe und EDV-Rack, blieb ein klein Weniges um weitere historische Neugierigkeiten zu näheren. Die beschauliche Stadt Bern mit Fassandenwuchtiger Innenstadt hat insofern einiges zu bieten.

So stand ich Einestages am Balkon meiner Schlafstätte wo mich, auf gegenüberliegenden Strassenseite, ein nacked Steinmännchen auf einen H-Träger belustigte.

Nackter Stahlhändler

Schnell war mir klar, dies Haus, genanntes Schauplatzgasse 23, gehörte einem einstigen Stahlhändler und die Datierung auf Ende 19. Jahrhundert schien mir naheliegend. Nun des, meine Neugier war geweckt und Zuhause angekommen startete ich sogleich die Spurensuche.

Entgegen meiner anfänglich gehegten Vermutung, bin ich doch recht schnell zur Auflösung des nackten Männchens gelangt. Gemäss des Bauinventars http://bauinventar.bern.ch/pdfs/schauplatzgasse_23.pdf nannte sich die domizilierte Eisenhandlung „J. G. Kiener & Wittlin“. Beim Baujahr indes lag ich definitiv daneben, das als Verwaltungsgebäude konzipierte Haus war im 1918 bezugsbereit.

Bei meiner, wie so oft, kurvenreicher Suche sind mir einige sehr nützliche Hilfsmittels begegnet die ich meiner Leserschaft keineswegs vorenthalten möchte.

Stadtplan Bern https://map.bern.ch/stadtplan/ die historische Kartensammlung ist voll der Porno.

Wers lieber QGISen will, etwa um zu erfahren wo der Schweizer Koordinaten-Nullpunkt sass, sind alle recht easy per WMTS abrufbar. Den Bern Mülleratlas etwa gibt’s auf https://map.bern.ch/arcgis/rest/services/Muelleratlas/MapServer/WMTS

Bern 1790

Aber, nicht alles was Luisa gackert ist auch bares Münzwerk.

Die siebenstelligen Landeskoordinaten gibt’s seit 1995 und die Sechsstelligen erblickten 1903 das erste Landkarten-Papier, trotzdem ganz lustig wiederzufinden den Punkt null an der nördlichsten Schanze des damaligen Verteidigungsgürtels.

Und wenn ich nun ein Schlusswort zur Lage der Nation vom Stapel hauen soll, so bleibt einzig plausible Aussage,

„Ein jedes Volk hätschelt und bedient den, eigens wohlverdienten König“

oder andersrum,

In einem Land in welchem rund en viertel der Einwohnerschaft ein Sturmgewehr mit passender Munition im Keller lagert, gibt’s, aus meiner Sicht, kein annähernd einleuchtender Grund um dass zu tun was sieben Zipfelkappen befehligen nur weil sie Zipfelkappen sind.

Also Gastro Suisse und co, hört endlich auf mit dem Herumgeheule.

Wie weiter?

Vertrauen ist ein sehr zartes Blümchen, bin ich mir seit ner Weile scheisse bewusst. Was ich einst für wichtig erachtete wird verschwinden und dies in rasend schnellem Tempo. Scheisse zu diesem Zustand ist nur der scheue Vorname.

Mürtschenalp

Da war ich heut auf Mütschenalp und dachte, welch schöner Ort um erhobenen Hauptes zu gehen. Erzbett mit dessen wunderschönem Lift und der Überzeugung dass da sich kaum jemand rein traut, wär mein Favorit. Gustav, welcher als letzter diesen Ort bespielte und sehr tragisch endete trug tiefe Trans-Tendenzen in sich. Es wär mir eine Ehre solch eine Person zu würdigen.

Ja, so will ich nicht leben.

Idioten gibt’s die finden ich hätte nix zu bestimmen und es seie alles eine Frage der Repression um mich umzupolen.

Irrtum, ich will so nicht leben und ich bin, rein historisch betrachtet, recht effizient im entscheiden.

nun den, der Satz “ ich will so nicht leben“ beinhaltet zweierlei logische Konsequenzen,

a) bewaffneter Widerstand

b) Suizid

Variante b ist definitiv Plan B,

Ich finds Leben eigentlich saugeil, ausser gegenwärtig, und, zweiteres Argument,  ich bin eine Ammoniumnitratwissende mit militärischer Grundausbildung.

Ich hoffe dass ich mich nicht so bald an diesem Entscheidepunkt wiederfinde.  

S-charl und weitere Sehenswürdigkeiten

Das momentan akkurate Prädikat fürs Städtchen wär Unaushaltbar.  Die Gründe dazu seinen vielseitig und potenzieren aktueller Pandemieerscheinung. Die Menschen drehen im engen Raum rot und dies bei steigenden Temperaturen, kein angenehmes Klima.

Ergo ab in die Berge, meiner Freundin einige Bergbauhistorische und Landschaftlich wichtige Eckpunkte zeigen und nebenbei noch selber reichlich Neues entdecken.

In S-charl liegt immer noch einem schier unbewandertem Revier die historisch wichtige Blei und Silbergrube Mot Madlain.

Mot Madlain

Die Ruhe dortiger Felsabbrüche wird kaum von Wanderbeigeisterten Gestört,  namentlich ist der alte Erzweg Sackgasse und mündet zuhinterst am Barbarastollen.

Barbara-Stollen

Welche Barbara die den gleich des Besuches ladet. Im Innern Altbekannte und bereits im Vorbeitrag S-charl Dokumentierte womit ich weitere Ausführungen an dieser Stelle auslasse. Stattdessen blick ich in Dingern die mir beim letzten Besuch verborgen blieben und einer Erzählung würdig sind.

Schmelze S-charl

Wer konsequenterweise dem Erzwege, dieser was in der Hirz-Dynastie als Pferdefuhrwerk-Weg ausgebaut, abwärts folgt, wird zwangsläufig in der Blei und Silberveredlung, auch aus Hirzzeiten 1820, landen. Die noch heute erhaltenen Mauerresten zeugen vom aufkommenden Industriezeitalter grösserer Gebäudeanlagen und verfeinerter Verfahrenstechnik. Das zweiteilige Hauptgebäude bringts auf eine  Kantenlänge von 60 x 30 Metern.

Verwaltergebäude

Auch das ehemalige Verwaltungsgebäude lässt eine gewisse Wichtigkeit erahnen. Das Verwaltungshaus ist in neuerer Zeit wieder aufgebaut worden und dient heut als Bergbau und Bärenmuseum.

Schmelze 1939

Aber, bekanntlich bin ich kompetent im erstöbern  von herumliegenden Sehenswürdigkeiten und in S-charls solls einige davon geben.

So steht nicht unweit der Schmelze ein Kalkofen welcher noch heute hin und wieder Rauch und Funken speit um Kalkstein in geschmeidigen Mörtelkalk zu verwandeln.

Kalkofen S-charl

Das schmucke Ding mit Überdachung ist noch aktuell eines der wenigen funktionsfähigen Kalkbrennereien. Wahrscheinlich liegt deren Ursprung in der letzten Bergbauepoche zur Herstellung des Kalkmörtels für die zahlreichen Bauten.

Szenenwechsel,

In den Jahren 1977, ich, ein ungeliebtes Avrona-Kind, war fasziniert von grosser Architektur der Gründerjahre nur wenige Kilometer vom besagtes S-charl fern.  Das Kind nennt sich Kurhaus Tarasp am Inn gelegen und war, wie ich bereits erwähnte, in meiner zarten Jugend willkommenes Ausflugziel dies nicht zwingend im Bereich des Legalen.

Kurhaus Tarasp

Der aus 1864 stammende  Kurhausbau steht noch heute, leider, wahrscheinlich über die Jahre hinweg ziemlich todrenoviert doch das drum rum macht die Sehenswürdigkeit aus.

Kesselhaus Kurhaus Tarasp

Deutlich schmucker das ehemalige Kesselhaus welches das Kurhaus mit Heisswasser für Bäder und Heizung  versorgte. 1977 mein Einstiegsort ins Kurhaus, heute wird dieser Bau als Hotel genutzt während das eigentliche Kurhaus leersteht.

Und ganz klar der Joker unseres Ausfluges am gegenüberliegendem Innufer, ein wahres Juwel umgesetzter Jugendstilarchitektur.   

Büvetta Trinkhalle

Die Büvetta Trinkhalle in ganzer Pracht, erbaut von Simon Bernhard um die Jahre 1875 bis 1876. Heute ist dieser Prunkbau damaliger Mineralquellen-Trinkkultur ein begehrtes Lost-Place-Objekt.

Büvetta Trinkhalle

Trotz des Stolzes welches das Bauwerk ausstrahlt liegt der Baustruktur ein, damals kostengünstiger, Ständerbau zu Grunde welcher allmählich in sich zusammenfällt.  

Büvetta Trinkhalle

Und, trotz mieser Bausubstanz, auch das innere lässt sich sehen.

Weitere interessante Details zur Trinkhalle finden sich im Bericht der Kantonalen Denkmalpflege https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/are/themen/Tarasp_Trinkhalle.pdf

Savognin

Ein Jeder, eine Jede mit minimal Kulturbildung wird diesem kleinen Flurnamen eines Fluchwortes gleich setzen. Mit etwas Weitblick, abseits touristischer Landschaftszerstörung, sind indes ganz spannende Überraschungen anzutreffen.

Ansichten meinerseits, ohne exklusivem Bergbaublick, auf der alten Septimerstrasse.

Ich war nun einige Hunde im Stollen und oft, beim Ausblick während den Mittagspausen, schweifte mein Blick ins gegenüberliegende Hangbewalde. Einige äusserst distanzierte Sehenswürdigkeiten stimulierten meine Neugierde. So gesagt so getan, ein gemütlicher Ausflug mit Kunsthistorisch gebildeter Freundin musste sein und war rege Freude.

Urperuaner

Und es waren nicht nur diese sympathischen Zeitgenossen die für ausgiebig Bilderflut sorgten.

Wer kurz vor, Architektonischen Höhenflügen, genanntes Savognin, und früheres Schweiningen, die aktuelle Julierpasstrasse verlässt und auf die alte, noch von den Römern, geschlagene Passstrasse überwechselt findet eine Reihe interessanter historischer Zeitzeugen.

Im Dorfe Riom, wo mich bereits die netten Peruaner begrüssten, liegt die Burg mit selbigem Nomen.

Burg Riom

Hoch zu Felsvorsprung thront dies Werk an namhafter Septimerpasstrasse.

Die Burg entstand im Jahre 1240, erbaut von Herren Wangen-Burgeis aus dem Vinschgau. im 14. und 15.  Jahrhundert wechselten einige Besitzer nach mehrmaligen Pfandleihrückzahlungen. Schliesslich blieb das Gemäuer ab 16. Jahrhundert, im Gemeindebesitz, unbewohnt.

Burg Riom 1800

Die unbewohnte Burg um 1800 (Bildquelle Wikipedia)

1867, nach verehrendem Dorfbrand, wurde das Dach und die Stockwerkeinbauten, um Riom wieder aufzubauen, abgetragen.

1973 wurde das aktuelle Holzschindeldach aufgebaut. Die heutigen Theatersaaleinbauten sind, im Jahr 2006, von den Architekten Marcel Liesch realisiert worden.

Eine durchaus gelungene Rekonstruktion der frühen Burganlage von Joe Rohrer findet sich auf dessen Webseite unter: www.bildebene.ch/portfolio_page/burg-riom/

Der Strasse folgend in Tiefenkastel-Richtung liegen einige weitere Sehenswürdigkeiten am Strassenrand in greifbarer Automobilistinnennähe.

Kirche St. Georg

Die um 1290 urkundlich erwähnte Kirche von Salouf, genannte St. Georgskirche, mit all deren vermengter Bauepochen, war eines der Objekte meiner Neugierde. Und, zweifelsohne, der Pfingstmontag war förmlich prädestiniert zu Kirchenbesuch.

Der Turm zeugt in unterer Hälfte von Romanischer Baukunst, diverse Ein und Ausbauten ziehen sich über alle nachfolgenden Modeströmungen abendländischer Baukunst hindurch.

Kirche St. Georg

Markant auch das Hauptschiff mit an der Seite noch teilweise erhaltenen Fresken. Die Altarkonstruktion solle aus der, damals dank des Stauseebaus, aufgegebenen Kirche Marmorera stammen.

Kirche St. Georg

Auch reich geschmückt präsentierte sich die angebaute Kapelle.

Aussicht Salouf

Und, bei prächtigem Pfingstmontagswetter, die Panoramasicht ins Steile Tal.

Das kleine Dorf Salouf nennt eine bewegende Geschichte dessen Eigen. Zwischen Walser-Siedlungen unter Durchgangsverkehr entwickelte sich Salouf zu interessantem Schmelzpunkt verschiedenster Kulturen.

Auch der Bergbau spielte eine nicht unwesentliche Rolle und so findet sich im Nordöstlichem Gemeindebezirk, etwas Autoroutenferner, die gut erhaltene Eisenschmelze Flex, zu Deutsch Stein.

Blasofen Flex

Insbesondere der Blasofen, Vorläufer des heutigen Hochofens, ist fast vollständig erhalten. Die Schmelzanlage baute Martin Versell aus Bludenz 1828 zur Verhütung der, aus Colm da Bovs stammenden, Eisenerzer. Bis in die Jahre 1850 heizte und schmelzte das Blasbalgbelüftete Ofenwerk Erze. Die dazugehörige Schmiede funktionierte noch weitere Jahre bis gegen 1900.

Kühe

Der alterwürdigen Strasse weiterfolgend, nahe Tiefenkastel, eine ebenso gemütliche Horde am Strassenrand die ich, auch so, auf meinem Bildern zu bannen hatte.

Ein Wochenende am Comer See

Wahrscheinlich gibt’s wenige Menschen die sich gezielt der wärmenden Sonnenstrahlung entziehen.  Obschon der Comer See, im nahen Italien, wahrhaft hübsche Ecken kennt und das Wetter paradiesisch brüllte, lockte mich und meine Freunde ein mächtiges Eisenbergwerk in die Dunkelheit.

Und wieder mal war ein entspanntes Wochenende unter Freunden angesagt darum nur kurz eine kleine Bildergeschichte. Ich dürfte, ohne forschenden Anspruch, etwas durch die mächtigen Hallen spazieren was deutlich an Entspannung beitrug. In diesem Sinne, es Dankeschön an Graziano Ferrari und an Elena Rognoni für die gewährten Einblicke.

Tunnel Sasso Rancio

Das, um 1910 stillgelegte, Bergwerk schneidet, mittels Erbstollen, das Strassentunneldach im rechten Winkel.

Tunnelschalenträger Sasso Rancio

Im Erbstollen liegen noch die Aussenschalenprofile, welche die Strassentunnelquerung offenbaren.

Mine Sasso Rancio

Dieser Erbstollen verbindet eine Reihe von Abwurfschächten die in höher gelegene Abbaukammern führen. Folglich waren einst, in diesem Stollenwerk, Schienen verlegt auf welchen die Hunte das gesammelte Erz nach Tag auf die auf die wartenden Schiffe transportierte. Dies aber, ohne Zweifel, in letzter Betriebsperiode um die 1900.

Mine Sasso Rancio

Im eigentlichen Abbaufeld öffnen sich riesige Hallen die teils über unwegsame Stollen miteinander Verknüpft sind. Der Erzgang verläuft, zeitweilig beachtlich breit, senkrecht aufwärts.

Mine Sasso Rancio

Im neueren Abbau waren kaum Rollbahnen unterwegs, dementsprechend Kunstvoll  sind Höhenunterschiede überbrückt. Irgendwo in einer Fahrstrecke sind noch tief im Lehm eingedrückte Schubkarenspuren sichtbar.

Mine Sasso Rancio

Wo Versatz fehlte sind regelmässige Treppen in den Fels gehauen.

Mine Sasso Rancio

Abwurfschächte waren, auf dieser Anlage, unabdingbare Transportstrecken. Im Bild der Abwurf, eingebaut in ein Zweigeteiltes Gesenk. Die zweite Gesenkhälfte  diente als Fahrsteige in die nächsthöhere Abbausohle. Die Zweiteilung erfolgte mittels Versatzausbau.

Mine Sasso Rancio

Artefakte des Erztransportes oder neuer, so genau ist dies nicht erkennbar,

Mine Sasso Rancio

Fest steht, die Höhendifferenzen in den Abbauhallen sind beachtlich.

Mine Sasso Rancio

Auch im Sasso Rancio-Bergwerk gibts, nachweislich Minimum eine Namenstafel. Wenn doch die noch erhaltene Kritzelei, mit Jahreszahl 1847, nicht restlos entziffert ist womit die Bezeichnung Namenstafel eher meiner Annahme  entspricht.

Die Kritzelei befindet sich im oberen, eindeutig älteren und unübersichtlichem Bergwerksteil.  

Mine Sasso Rancio

Das mittlere Mundloch klafft, als grosse Spalte, aus der Felswand

Mine Sasso Rancio

und auch der obere Bergwerkszugang, aus der ersten Epoche um 1700, fällt bald in die Tiefe.

Mine Sasso Rancio

Die Aussicht, nahe der mittleren Installationsfläche, aufs benachbarte Acquaseria könnte nicht prächtiger sein an sonnigen Tagen.

Mine Sasso Rancio

Das Bergwerk Sasso Rancio ist nicht gänzlich unbekannt. Die Schweizer Siegfriedkarte nennt den Ort „La Miniera“. Mein Overlay visualisiert die drei Mundlöcher als blaue Punkte, wovon das Untere vergittert und im Privatbesitz ist. Weiter dargestellt ist die ungefähre Abbauzone in orange. Die Eisenmine war, in verschiedenen Abbauperioden zwischen 1700 und ca 1910, aktiv.

Näheres zur Mine von Graciano Ferrari und Freunde auf: https://www.researchgate.net/publication/333432540_SASSO_RANCIO_AN_IRON_MINE_ON_LAKE_COMO_ITALY

Basel

Es ist nicht aller Tage Glück meinerseits eine Stadt kennenzulernen. Manchmal indes führt mich Beruf und zunehmende Postkutschendistanzen in fremde Tiefen. Die letzten Tage verbrachte ich in Basel, in Stadt und Stadt und wenn doch der Aktionsradius sich eher aufs Drachencenter, Ibis-Style und spanischer Tapas-Kneipe beschränkte so blieb doch Zeit um eine Stadt aufzusaugen.

Wer mit einer Kunstgeschichtsgebildeten Person das Leben teilt wird wahrscheinlich allererst in der wenigen Freizeit, zwischen Kabel und Kabel, erstmals dem Sakralbautenfetisch frönen.

Elisabethenkirche

Elisabethenkirche, nicht unweit unserer Wirkstätte, in tiefster Nacht, respektive Samstagmorgen um 0730 und die Stadt schläft aus, was grundsätzlich ich, in anderer Situation, gleich getan hätte.

Wettsteinbrücke

Als pflichtbewusster Turi sollt die Besteigung der Wettsteinbrücke nicht fehlen. Im Bild die bekannte Wettsteinbrücke und bildmittig das genannt höchste Hochhaus des Basler Stolzes.

Basel West

Die Wettsteinbrücke bietet ein unvergessliches Blickpanorama, Rhein abwärts, auf die City.

Basler Münster

Nicht minder eindrücklich das Basler Münster.

Zwischen ausgedehnten Spaziergängen und intensiven Arbeitseinsatz im Drachencenter  blieb reichlich Zeit um reichlich Kunstversetzte Stadtluft zu schnuppern.

Tinguely-Brunnen

Im Bild der Tinguely-Brunnen bei Nacht kurz nach unserem Paseo-Feierabend-San Miguel abgelichtet.

Zweifelsohne besitzt die Stadt gewisse Vorzüge gegenüber dem Zürcher Finanzkessel. In Basel scheint Fasnacht allgegenwärtig, dies zugegeben, wenige Tage nach Fasnacht. Kunst ist auch so allgegenwärtig und das Volk, in welcher Zusammensetzung auch immer, lächelt überraschend oft. Ohnehin dünkte mich das die Stadt Basel vieles recht locker nimmt. Und sofern Frau nicht im Auto umher kurven muss, erscheinen die Leute echt sympathisch. Eindeutig, wer im Auto unterwegs ist, bei mir leider oft ein reines Muss, kommt in Basel gar nicht an. Die Diskussionen um eine Parkbewilligung mit dortigen Lokalpolizisten toppt gar die zürcherische Bullenmentalität.

Wer jedoch das Trämli besteigt und durch enge Gässchen flitzt erlebt viel Basler Scharm.  Das fehlen grosser Finanzinstitute tut ein deutliches Plus zur Lebensqualität beitragen. Gar für uns Zürcherinnen undenkbar, Ureinwohner die in Stadthäuser wohnen.

Wo der Grund für die Unterschiede zu Zürich liegen ist schwierig zu beurteilen. Wahrscheinlich liegt viel in der Historie des aufkommenden 19. Jahrhunderts. Eine Hauptschuld an der Entwicklung des bornierten, arroganten Finanzplatzes Zürich darf kurz und gerne, meiner Meinung nach, Eisenbahnpionier und Hauptsächlich Grosskapitalist, Alfred Escher zugesprochen werden.

Züri 1850

Zürich ist im aufkommenden 19. Jahrhundert, vorwiegend eine eher unbedeutende kleine Handelsprovinzstadt. mit knappen 20 000 Einwohnern. Im Bild ein Ausschnitt der Wildkarte von 1850. So nebenbei erzählt, links in der Karte, die Staubenhäuser, mein heutiger Wohnort.

Basel um 1865

Auch Basel, zu jener Zeit mit etwa gleich viel BewohnerInnen, lag weit fern einer Grossstadt. Doch bereits der Katasterplan von Löffel aus dem Jahre 1862 deutet auf eine Bevölkerungseinbeziehende  Stadtplanung hin was in Zürich, zu jener Zeit, gänzlich fehlte. Die begehrten Flächen überbauten, in der Limmatstadt, vermögende Grossindustrielle.

Zürich entwickelt sich unter Alfred Escher hauptsächlich zur Finanzhochburg. Entlang der begehrten Seeufer entstehen schmucke Anwesen investitionsfreudiger Grossspekulanten. Die durch Alfred Escher gegründete Schweizerische Kreditanstalt, heutige CS, trägt wesentlich bei zur zunehmenden Grosskapitalisten-Arroganz.

Ich glaube, in kurzem Studium Historischer Karten, in Basel deutlich reichere Kommunale Bautenkultur zu erkennen. Ein Basler Zoo gibt’s ab 1896 während in Zürich hauptsächlich Business interessiert. So verwunderst nicht weiter das die Villendichte, in der Rheinstadt, deutlich bescheidener ausfällt.

Wer heute in Zürich lebt glaubt obercool zu sein. Was hier an Altstadtwohnungen erreichbar ist, können sich zunehmend nur Bankmenschen oder akademisierte Konform-Linke leisten. Die Hipsterkultur,  vorwiegend in der Gastronomie zu beobachten, nimmt in der Limmatstadt zeitweilig richtig bizarre Ausmasse an. Während ich in Basel  oft Spanisch, Französisch ode Türkische Dialekte höre, spricht der Möchtegernzürcher, im Verkehrsberuhigtem Schicki-Viertel, gepflegtes Oxford-Englisch.

Kurzum, für mich ist Basel eine durchaus lebenswerte Alternative.

Und Basel hat en richtig Geilen GIS-Server für all jene die mit dem Zeugs bewandert sind, weitere Infos unter: https://www.geo.bs.ch/geodaten/geodienste.html

Und auch das Stadteigene Geoportal lässt sich anschauen: https://map.geo.bs.ch

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