Archiv der Kategorie 'Ungelistet'

Schmiedeworkshop, kleine Lektion der Metallurgie

am 31. August 2010 unter Ungelistet abgelegt

Oder wie aus einem Kugellager nie Damaststahl wurde

Ein wunderschöner Tag, trotz Schlechtwettteransage, erwartete uns nach langer Reise im fernen Darmstadt. Ein Workshop in der Kunst des Schmiedes, organisiert durch den SM-Metallzirkel in welchen ich mit dabei bin, respektive organisiert durch jene guten Seelen die immer wieder die legendären SM-Metallevents organisieren.

Zweifelsohne war das Thema welchem ich mich anschloss, die Herstellung des Damaststahls im Spannungsfeld einer zunehmenden Hochindustrialisierung, edelste Edelstahlelektroden usw. Ein Kugellager solle durch gezieltes Erhitzen, Schmieden, Verschweissen, hochwertigen Damast werden.

Der Grundgedanke, durch Beisser (BDSM-Werkstatt) initiiert, schien mich als Metallurgie-Newbie zu überzeugen. Ein Kugellager besitzt grundsätzlich die zwei benötigten unterschiedlichen Metalle in Form des Rings aussen, die Kugeln in der Mitte und anschliessend der Ring im Zentrum. Wieso also nicht die drei Schichten so zusammenzuklopfen das daraus drei aufeinander liegende Flachbandeisen entstehen welche anschliessend unter Einwirkung von Hitze, Borax und Druck den beliebten Damaststahl bilden.

Also gesagt getan oder war es getan und anschliessend gesagt?

Na Fazit war, das Kugellager wurde durch unsere Hand so verschweisst das deren Kugeln unter Einwirkung des Hammers nicht das Weite suchen konnten. Ein durchaus SMliges Thema in etlichen belangen in diesem Sinne durchaus passend zu denen freudigen Gesichtern um uns.

Nach dieser Prozedur waren richtige Kehle an einer richtigen Flex gefragt. Aus Eines mach Zwei war Resultat der kommenden Aktion. Nun solle so unsere Vermutung die Wärme und folglich die nötige Temperatur  eher den Weg in die unterschiedlichen Stähle finden

Anschliessend war Feuer respektive Hammergewalt gefragt.

Und siehe da aus einen Kugellager wurde allmählich etwas Flaches wenn doch die einte Kugellagerhälfte sich während unserer Hammersalven definitiv in die Einzellteile verabschiedete blieb die Zweite mehr oder minder bestehen. Dies Stück jedoch wollte und wollte nicht sich dem Borax und dem Hammerschlag fügen.

Das dreifaltige Stahlstück mit dem Übernamen “Handyklatsche”, steht nun bei mir in der Wohnung  und wartet auf den forensischen Durchschnitt um deren metallurgisches Ableben genauer zu ergründen.  Nichts desto trotz eine tolle Truppe fand zusammen zu feierlichem Eisenklopfen und geselligem Absinthschlürfen. Und auch der Lerneffekt kam keineswegs zu kurz. Anschliessend durften wir  einer Damaststahlherstellung beiwohnen, vorgeführt vom Eisenkneter, ein wahrhafter Profi, welche tatsächlich gelang.

Allen die mit dabei wahren, ein liebes Dankeschön. Wahrhaft es hat Spass gemacht und weckte weiter mein Interesse.

Und so zogen wir in tiefer Nacht von dannen um am Morgen darauf das Tal des Eisens Val Ferrera zu erkünden.

Ein Tal welches Industriegeschichte schrieb und heute nur Weniges davon aus jener Zeit zeugt. Ein stiller Zeuge steht am Rande der Kantonsstrasse und mag berichten von letzten Versuchen Erze industriell zu verhüten.

Die Schmelza oder noch deren verbleibender Kamin, damals ein Ofen des Typs englischer Flammofen um die aus dem Mittelalter emporgestiegene Bergbauregion richtig zu beschleunigen,  kündigt heute den eintritt ins Tal des Eisens an.

Das Gebiet am gegenende der längs vergessenen Drahtseile gilt es noch eingehender zu erkunden, die Gruben  Ursera, dies jedoch ein andermal denn definitiv wir wahren hundemüde nach solch Wochenende.

Metallurgie von danno zu heute
Na der beste Zirkel seit eh und je SM-Metall in der SZ
Der Workshopleiter Eisenkneter
Damast im Wiki
Römeronline Damastmesser zum Selberschmieden
Borax im Wiki
Metallurgie im Wiki
Das Tal des Eisens Ferrera
Eisen Selbstgemacht Der Rennofen

1. Mai ein Superpuma beehrt uns.

am 01. Mai 2010 unter Ungelistet abgelegt

Hierzulande, momentan und Gegenwärtig ist erster Mai und ein Superpuma umkreisst dies provinzielle Städtchen, so mach Ferngereister könnte meinen hier herrsche Krieg doch viel eher, so glaube ich zu wissen, wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen oder sinds Autonome die Zürich aufmischen? Naja die Vermutung liegt nahe dass hier, zu solch feierlichem Tage, die Schweizer Armee den Stolz ihrer Flotte ein Beobachtungssuperpuma spazieren fliegt und nebenbei etwas Weniges an Actionbilder der Schwarzblöckler schiesst.

Ein Superpuma über Zürich

Es fragt sich wieso ich mich an solch freiem Tage hier in der Urbanität bewege, naja, das schlechte Wetter, welches heute meine Reiselust schmälerte ist als Schuldig zu betrachten. Indes positiv zu werten, mein Blog wird gefüttert, was lange nicht geschehen ist.

Flugstunden selbstgebaut

am 31. Januar 2010 unter Seitwärts parkieren, Ungelistet abgelegt

Wahrhaftig lange habe ich mein armes Blog vernachlässigt. Heute nun, nachdem mein Blog wieder die gewünschte Nichtbeachtung gefunden hat, solle wieder ein Textchen mit Bild hier Platz finden.

Sonntagnachmittag, was macht Frau wenn die Experimentierlust überhand nimmt, na logisch, Fliegen.

Also ich weiss nun, Selbstbondage und Suspention kann durchaus auch eine erotische Komponente beinhalten oder andersrum, nicht nur Bergsteiger sind befähigt sich selber irgendwo aufzuhängen. Eines jedoch wird klar, die Technik ist durchaus Ausbaufähig.

Die roten Dinger welche meine Füsschen zieren sind Objekt tiefster Kindheitsfantasien. Immer schon wünschte ich mir rote Lackpumps. Wirklichkeit wurde dieser Traum dank Traumland bei denen ich die stolzen Treter letzten Freitag erwarb.

Ansonsten erfreue ich mich des Lebens in mehr oder minder stressigen Kadenz. Wenndoch gegenwärtig nach dieser kurzen Wohnzimmerüberfliegung mich kaum was aus der Ruhe zu bringen scheint. Ein Zustand dessen durchaus Seelenfrieden abzugewinnen ist.

Televisive Eskapaden

am 17. November 2009 unter Ungelistet abgelegt

Wahrlich das Ding ist nun über die kleine Bühne deutschsprachiger RTL Betrachter geflossen und dies zu triefst unchristlicher Zeit an einem Montagabend sage 23:30 Uhr. Entgegen möglichen Annahmen, basierend auf den Sendungsbeschrieb, war der rund 10 Minütige TV Beitrag überhaupt nicht reisserisch aufgebaut. Die Sendung hätte durchaus im Vorabendprogramm anschmiegsam sich in allfällige Kinderprogramme einfügen lassen, denn, wir die Hauptakteure, Norbert der Kältetechniker, Christina die Kunsthistorikerin meine Liebste und ich die Netzwerkbetreuerin frönten unserer Spiellust mit Peitsche und MIG/MAG Schweissgerät in einer unverblümten Lockerheit als  wären wir kaum dem Vorschulspielplatz entwachsen. Einzig das aufwendige Instrumentarium beweisst eine gewisse Reife.

Alleweil war Schnitt und Bild so gewählt dass der Geschichte einen gewissen Witz eingehaucht wurde. Ich zumindest vermochte einiges zu lachen ab gefallenen Sätzen in Kombination mit teils recht bizarren Bildern. Und dennoch war der Schmudeleckgrove gänzlich ausgeklammert was positiv zu überraschen vermöchte.

Sumasumarum

  • Es war ein Spassiger Trip dort drüben in Frankfurt, es sei folglich so ebenwürdig dargestellt, was tatsächlich auch geschehen ist.
  • Das Essen beim Griechen war lecker.
  • Niemand der Beteiligen hatte auf der Mattscheibe dass Bedürfnis sich des Eigennutzes zu beflügeln, so wie aktuell üblich auf allerlei  Multimediaspeicherplatzfickereien.
  • Ein schöner Film der mich zwar nicht von der allerschönsten Seite zeigt dafür jedoch 1 zu 1 authentisch echt.

    Die Links zum ganzen:
    Die Sendung gibt’s unter RTL Now auf 30 Minuten Deutschland – Fetisch, Marke Eigenbau

    Die Akutere des gestrigen Abends
    Norbert der Kältetechniker alias Beisser auf: www.bdsm-werkstatt.de

    Christina die Kunsthistorikerin und Partnerin von Luisa alias Silky www.peitschenfreunde.ch

    Luisa die Netzwerkbetreuerin und Christinas Höhenfliegerin www.ateliereisen.ch

    Transgender-Netzwerk Schweiz

    am 24. Oktober 2009 unter Ungelistet abgelegt

    Welch berauschender Nachmittag,  jenseits des Bärengrabens und doch nebenan, der heutige doch war.  Eine Sinfonie verschiedenartiger, gerne genannt andersartigen,  Individuen   fand sich zusammen zum Aufbau des ersten Schweizer Transgender-Netzwerk. Und es sollte blühen und spriessen zu solch umfangreichem Treffen. Knapp und gut zählte ich rund die 30 Personen vernetz in nochmals so vielen Gruppierungen in solch kleinem Raum des Gemeinschaftsraums inne Quartier-Hofs Bern.

    Über Sprachgrenzen hinweg entstand was viele nie für möglich gehalten hätten, namentlich die Vernetzung verschiedenster Gruppen dies über die Sprachgrenzen hinweg. Was vielleicht in der BDSM Szene nie möglich sein wird und meiner Meinung nach auch nie nötig sein wird, gelang an einem Nachmittag im Transgenderumfeld.

    Ein Transgendernetzwerk entsteht hierzulande und dies freut mich ungemein. Die Zeit ist Reif, die Lust ist da, machen wir wieder mal Lustvolles.
    Der Beginn dieser Entstehungsgeschichte  unter Einladung erstes Treffen trans* Netzwerk Schweiz.

    Und es sei entstanden mein allererstes Blog

    am 15. Oktober 2009 unter Ungelistet abgelegt

    Hallo Ihr neugierigen Wesen

    Das ist mein allererstes Blog. Es solle hier platz finden was kaum jemand interessiert und  irgendwie ein hoher Wert an Unbequemes beinhalten könnte.  Seie willkommen auf dieser Darstellung meiner Selbst, eine von entlichen.

    Die Macht ist bedacht die Kreativität im Einheitsbrei zu ersticken den Kreativität hinterfragt gängige Strukturen. Hier solle ein kleines Tummelfeld jenseits des Einheitsbreis entstehen.  Der Garten meiner Selbst.

    Erstmals jedoch muss ich kaputt tanzen was mich Kaputt macht

    Straftanz Tanzt kaputt was euch kaputt macht

    Liebi Grüessli

    Die Luisa