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Spinnerei Jakobstal

Zurück zu jenen Inspirationsquellen welche mich und  später ein Regiment fantasieloser Seileschwinger inspirierte, waren wir neulich unterwegs durch die versinkenden Industriedenkmäler des Jakobstal gewandert.

Speziell erwähnt die Spinnerei  Jakobstal welche mir als Kulisse zu den bekannten Bildserien mit Hildegard anno 2000 diente. Meiner Neugier entsprungen, was geschah mit dieser Kultstätte morbider Industriearchitektur 11 Jahre danach.

Ehe ich ins Jahr 1900 abschwirre, Siegfreidkarte sei dank, eine kleine Bilderreise quer durch die Industrieepoche 1900 bis 2011.

Verwaltungstrakt wahrscheinlich vor 1900 als kleines Weingut dienend.

Energiezentrale zweiter oder dritter  Generation. Zwei Handsynchronisierte Kaplanturbinengetriebene Generatoren ca 240KVA.

Kesselhaus Kraftzusatzmaschine erster Generation Typ Sulzer zu Mittel-Hochdruckdampfmaschine Typ Sulzer 300PS.

Nicht minder interessant wenndoch neuzeitliche Kulturgeschichte, die kleine Graffitigalerie im Rohstoffstapellager.

Wie auch die Trashkunst-Ausstellung in einem mir bis anno dato unbekanntem Lagerraum.

Wer hier sich in den Hallen versunkener Stätten  sich bewegt lebt gefährlich denn zweifelsohne das Gebäude lebt. Mir bekannt ist es seit Jahren 1985 als noch Lastwagen dem Areal  die Note des noch benutztem gaben. Heute fallen stündlich Gebäudebestandteile zu Tiefe.

Ich werde hier, meine Neugierde geweckt kommend nach Vergangenem suchen.

Relevante Links von mir
Wie alles begann fesselndes mit Hildegard
Ein Bild der Spinnereihaupthalle Etage EG als noch die Decke stand auf Luisa-net unter Kunst ist nicht Wunst

Links fremd
300 PS Sulzer Dampfmaschine beim TGVZU

5 Kommentare zu “Spinnerei Jakobstal”

  1. Sandra-Lia sagt:

    Hm, interessannt. Solche Bauten gibts sicher noch mehr. Schade eig. dass so zeug einfach verfallen gelassen wird.

  2. Luisa sagt:

    Welch wahre Worte werte Sandra

    Mit etwa Wehmut befreite ich die edle 300 PSer-Dampf-Maschine vor 11 Jahren, als wir diese für unsere Bilder verwendeten, vom Staub. Neulich traf mich schier der Schlag als ich den in seine Bestandteile zerhauene Generator, 11 Jahre danach, wieder fand.

    Leider nimmt sich heute niemand dieser industriehistorisch wichtigen Anlage an. Hauptgrund, der mögliche spekulative Wert des Grundstücks ohne kulturhistorisch wichtige Komponenten.
    Ansonsten denk ich nicht dass viele solch verlassene Gebäude zu finden sind.

    Alleweil eine Geschichte wert die Spinnerei Jakobstal.

    Liebi Grüessli

    Luisa

  3. prinzessin sagt:

    Hallo Luisa
    Tolle Doku – Spinnen und Weben wie anno dazumal ist bei mir ein grosses Thema, wenn doch wohl auf etwas anderer Basis, lach.
    Im Spinnerei- und Webmuseum in Bäretswil geniessen die bis 150 Jahre alten Maschinen beste Pflege und sind immer noch arbeitsfähig. Ein Blick hinein lohnt sich sicher um die Zeit etwas zurück zu drehen und damit vielleicht bei Ruinen einen besseren Durchblick zu behalten.

    http://www.zo-online.ch/article24954/ressorts/hinwil/baeretswil/bevor-mechanik-von-elektronik-verdraengt-wurde.htm

    http://www.neuthal-industriekultur.ch/

    Weiterhin viel Freude bei Deinem neuen Hobby!

    Liebi Grüess, Sibylle
    … mit schlafendem Erich

  4. Luisa sagt:

    Danke Sibylle

    In der Tat, eine gute Idee, meine Neugierde mit dem Besuch der Neuthaler Anlage abzuschliessen. Ohnehin weiss ich kaum was zum Thema Spinnen, einzig die grossen Maschinen in Jakobstal, die heute leider auf nem Haufen liegen, sind mir noch wage in Erinnerung. Bereits vorgemerkt ist der Besuch der Gaisdampfmaschine, naja die Sulzer Ausklinkventilsteuerung will ich den doch noch so richtig in voller Fahrt erkunden.

    Die Geschichte Jakobstal ist auch eine Konfrontation mit der Vergänglichkeit jeglicher grosser Taten was mich heute nach 4 Jahren IG BDSM Präsiamt etwas melancholisch zu stimmen vermag.

    Naja das Leben und unser menschliches Dasein ist letztlich kontinuierliche Veränderung was auch positive Aspekte beinhaltet.

    Liebi Grüessli

    Luisa

  5. Urbex Badger sagt:

    Die Spinnerei Jakobstal ist mit Abstand mein lieblings Ort für Fotos!
    Sie ist nicht nur optisch perfekt, sondern auch die Lage. Denn aufgrund von Fluglärm und mangelhafter Anbindung an den öffentlichen Verkehr soll dort bis dato noch nichts geplant sein.

    PS: kein „kommentar senden“ Knopf auf der Mobile Ansicht dieser Website vorhanden.

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